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Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integrier

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon obi76 » 04.05.2016, 10:28

Hi @ all,

dann bin ich ja mal auch gespannt wie das aussieht in den Gebieten wo eine max. Segmentauslastung vorhanden ist. Und dann kommt noch die Bandbreite von dem Wifi Spot dazu. Oder glaubt Ihr UM fährt erst den Wifi Spot herunter und dann die eigentliche Bandbreite bei einer Segmentauslastung ?
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon hajodele » 04.05.2016, 11:02

Macht doch einfach mal den "extrem aufwendigen" Selbstversuch:
Wie weit entfernt von euerer Wohnung bekommt ihr mit dem Smartphone noch euer WLAN?
Genau der gleiche Bereich ist für den privaten Wifispot.

Für mich wäre das kein Problem: Ich wohne im 4./5. OG und auf der Straße ist mein Signal weg.
Für mich blieben nur noch die Paketboten usw. als Restrisiko.
Bei meiner Mutter auf dem Land kann ich das erst zum Muttertagsbesuch testen.
Aus der Erinnerung schätze ich, dass es gerade mal bis unmittelbar vor dem Haus auf die Straße reicht. Meine Mutter käme sowieso nicht als potentieller Nutzer in Frage, da sie ein begeisteter WLAN-Aus-Drücker ist.

Es muss einfach jeder für sich selbst entscheiden, ob diese WiFi-Spot-Geschichte was für ihn ist.
Gewisse Vorteile hat das schon, da du nur einmal den Aufwand hast, das WLAN einzurichten.

Diese WiFi-Geschichte gibt es übrigens schon länger bei der Telekom und inzwischen auch bei Vodafone. Dort ist dieser Dienst grundsätzlich kostenpflichtig und bei DSL geht das natürlich systembedingt von der eigenen Speed weg.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon GoaSkin » 04.05.2016, 12:13

QuackDack hat geschrieben:Die extra IP Adresse ist dem Modem/Router in deiner Wohnung zugeordnet. Anders würden die Datenpakete ja nicht ihren Weg finden. Ein Gerät kann mehrere IP-Adressen haben. Irgendein Abmahner kann Unitymedia dann auf Herausgabe deiner Anschrift verklagen.



So funktionieren öffentliche WLANS aber nicht. Ob man Dienste wie The Cloud oder einen T-Online Hotspot bei sich aufsetzt: Das Prinzip ist immer, dass der Router für den öffentlichen Datenverkehr eine Tunnelverbindung zum Anbieter macht. Dabei handelt es sich nicht um einen IP-Tunnel, sondern um einen LAN-Tunnel. Der Router selbst ist für das öffentliche WLAN weder DHCP-Server, noch vergibt er anderweitig IPs. Die IPs der Hotspot-Nutzer werden stattdessen von einem Server beim Anbieter selbst vergeben, auf dem zugleich die Landing-Page und Firewall drauf ist. Durch den Tunnel liegen Access Point und Autentifizierungsserver etc. virtuell im selben Subnet.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Unitymedia das anders macht. Die Nutzer werden IPs im Bereich 10.X bekommen, die mit den IP-Ranges der Fritzbox nichts zu tun haben. Und wahrscheinlich auch keine IPv6-Adressen, selbst wenn der Nutzer DS-Lite hat. Es wird einfach seitens UMs einen Tunnel-Endpunkt geben, der per IPv4 und IPv6 erreichar ist; darüber dann aber nur ein privates IPv4-Netz realisiert werden. Zumindest ist mir noch nie ein IPv6-tauglicher Hotspot begegnet.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon QuackDack » 04.05.2016, 21:30

Gut, das mag ja rechtlich unerheblich sein, ob es sich um einen IP-Tunnel oder um einen LAN-Tunnel handelt. Die Probleme bleiben: Das Modem läuft in deiner Wohnung, du könntest es jederzeit ausschalten. Du stellst die Stomversorgung zur Verfügung und schließet einen Vertrag mit UM mit dem Ziel eine offenes WLAN zu betreiben. Du bist also Mit-Betreiber.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon hajodele » 04.05.2016, 21:46

Es ist KEIN offenes WLAN. Das Gerät muss sich autentifizieren (beim UM-Server)
Wenn du einen Accesspoint für dein privates WLAN beim Nachbarn installierst, muss dieser zwar den Strom bezahlen aber er haftet doch nicht.
Aus Sicht des WIFI ist dein Gateway nur ein Accesspoint.
Die Person, die das Netz nutzt, also der mit dem Smartphone, haftet zum Schluß. Es wird ja wegen Störerhaftung mitprotokolliert.
Du als Accesspointbereitsteller musst nichts tun, als den Strom bezahlen.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon manu26 » 04.05.2016, 22:01

QuackDack hat geschrieben:Gut, das mag ja rechtlich unerheblich sein, ob es sich um einen IP-Tunnel oder um einen LAN-Tunnel handelt. Die Probleme bleiben: Das Modem läuft in deiner Wohnung, du könntest es jederzeit ausschalten. Du stellst die Stomversorgung zur Verfügung und schließet einen Vertrag mit UM mit dem Ziel eine offenes WLAN zu betreiben. Du bist also Mit-Betreiber.

Mit der Begründung könnte man auch gleich noch den Stromlieferanten mit abmahnen. Und vielleicht noch den Architekten, der das Haus entworfen hat, das du nutzt, um zu "stören".
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon Knifte » 05.05.2016, 00:12

Dieter Nuhr hat dazu doch auch mal was schönes gesagt: "Wennm man keine Ahnung hat...."
Viele Grüße

Knifte
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon dtp » 05.05.2016, 10:22

Hab das Schreiben von UM bzgl. des WifiSpots heute auch bekommen und sofort Widerspruch eingelegt. Zudem habe ich vorsorglich den Mietvertrag meiner FRITZ!Box 6490 Cable zum 31.07.2016 gekündigt und um die Bereitstellung der Einwahldaten für eine eigene Cable-FRITZ!Box gebeten.

Ich nutzte unterwegs meine LTE-Flat und wähle mich praktisch nie in andere WLAN-Hotspots ein. Wer unbedingt immer Online sein will, der soll auch dafür bezahlen. Umgekehrt erwarte ich von UM auch, dass sie einen Teil meiner Stromrechnung übernehmen, wenn sie die von mir gemietete FRITZ!Box als öffentlichen WifiSpot nutzen wollen, oder dass sie mir alternativ die FRITZ!Box ab sofort kostenlos zur Verfügung stellen.

Bis dann,

Thorsten
Zuletzt geändert von dtp am 05.05.2016, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon wwerner » 05.05.2016, 10:22

Hi,
ich hab' da noch eine Frage:
Wie läuft das dann mit den Repeatern welche ich an der Fritzbox angemeldet habe.
Werden die dann auch für den Wifispot automatisch mitverwendet?
Gruß
Wolfgang
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Re: Unitymedia: Router der Kunden werden ins WLAN-Netz integ

Beitragvon hajodele » 05.05.2016, 11:10

dtp hat geschrieben:Zudem habe ich vorsorglich den Mietvertrag meiner FRITZ!Box 6490 Cable zum 31.07.2016 gekündigt und um die Bereitstellung der Einwahldaten für eine eigene Cable-FRITZ!Box gebeten.

Läuft da dein Vertrag zufällig aus?
Du hast nicht die Fritzbox gemietet (das hätten viele gern). Du hast die Telefon-Komfort-Option mit 3 Telefon-Nr. gebucht. Die Fritzbox ist nur das einzige Gerät, mit dem das derzeit von UM abgebildet wird. Du kannst also nicht die 3 Nummern behalten UND 5 Euro weniger bezahlen.

dtp hat geschrieben:Umgekehrt erwarte ich von UM auch, dass sie einen Teil meiner Stromrechnung übernehmen, wenn sie die von mir gemietete FRITZ!Box als öffentlichen WifiSpot nutzen wollen, oder dass sie mir alternativ die FRITZ!Box ab sofort kostenlos zur Verfügung stellen.

Wir reden von Beträgen <5 ct/Monat, die ja nicht anfallen, wenn du einfach nicht teilnimmst, was du ja getan hast.
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