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Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon johnripper » 14.06.2016, 08:37

hajodele hat geschrieben:Es kann ja irgendwie auch nicht sein, dass ein Kunde, der unbedingt von UM weg will, sich einfach einen 400Mbit-Vertrag nimmt, diesen mit einer 6360 betreibt und dann sagt: "Die Leistung stimmt nicht".

Sollte man doch in die Schnittstellendefinition aufnehmen können.
Und selbst wenn es nur eine lose "Liste" gibt welches Modem mit welchem Tarif unterstützt sind dann ist das mE ausreichend.
Bei DSL nichts anderes. Wenn dort zu alte Hardware eingesetzt wird und du nachhaltig behauptest es wäre die Schuld der Telekom dann schicken Sie dir einen Techniker und ggf. die Rechnung.
Wobei sie eigentlich sogar (wenn man es ganz genau nimmt) sagen, dass alles andere wie ihre eigenen Geräte (und damit viele Millionen FBen) nicht unterstützt wird.



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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon OlliL » 14.06.2016, 08:45

rv112 hat geschrieben:Zudem werde ich ein Ersatzmodem bereithalten, dann soll UMerstmal behaupten dass beide Modems defekt sind wenn das Netz mal weg ist. So einfach ist das nicht. UM ist noch immer in der Pflicht euch ein funktionierendes Produkt anhand gesetzlicher Vorschriften zu verkaufen.


Und das setzt du wie durch wenn die am Telefon behaupten das bei Ihnen alles i.O. ist und es an dir liegen muss? Willst du sie verklagen?

Ich habe ein gutes Dutzend mal dort angerufen als ich permanent Probleme hatte das meine Leitung irgendwann einfach tot war und ich immer manuell die WAN IP erneuern musste damit es wieder ging - es liege immer an mir und meinem Netz, in ihren Logs würde NICHTS stehen - somit hätten sie auch kein Problem - basta. Irgendwann sah ich mich in der Not zu kündigen - vorher funktionierte aber alles wie von Geisterhand auf einmal.....

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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon rv112 » 14.06.2016, 10:34

Dann werde ich den Ausfall notieren und den Rechnungsbetrag entsprechend kürzen. Dann kommen sie schon von alleine. Da ich seit 13 Jahren noch nie solche Probleme hatte, gibts die mit Sicherheit auch in Zukunft nicht. Und wenn, liegt es dann nicht an mir.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon OlliL » 14.06.2016, 10:44

Jo, kürze du mal den Rechnungsbetrag - dann melden die sich in der Tat - nämlich mit einer Mahnung und ggf. Stilllegen deines Anschlusses bis du zahlst - Oder halt irgendwas entschieden wird. für 10 EUR wirst du aber niemanden bemühen können der etwas entscheidet. Ist relativ simpel für die.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon rv112 » 14.06.2016, 10:50

Das sehe ich anders. Ich habe ihnen die Chance zur Nachbesserung gegeben, die haben sie ausgeschlagen. Demnach steht mir eine Leistungskürzung meiner Seits zu. Der Rest geht dann über meinen Anwalt.

Ich denke auch nicht dass sich daran etwas ändert dass erstmal ein Techniker kommt und schaut was Sache ist. Die Hotline sieht ja schon ob die Modemwerte passen oder nicht. Und sollten sie hier eine Falschaussage tätigen, wäre meine Rechnungskürzung deren kleinstes Problem.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon OlliL » 14.06.2016, 11:10

Interessantes Rechtsverständnis - sie müssen nichts nachbessern, weil sie dir vorhalten werden das es an DIR liegt - sie könnten ja gar nichts machen - von Nachbessern mal ganz zu schweigen.

"Dein Anwalt" freut sich natürlich auch sich über Beträge von 10 EUR zu kümmern. Ein Gericht wird sich da eh nicht drum scheren. Da wird die Bearbeitung aufgrund der Geringfügigkeit der Streithöhe abgewiesen.

Die Frage ist ja immer noch wer wem und vor allem wie nachweisen muss das irgendwas lief oder nicht lief. Wie willst du rechtssicher nachweisen, das dein Problem was du hattest in deren Hoheit gelegen hat? Ich würde mal behaupten, das es dir schlichtweg nicht möglich sein wird. Jedenfalls nicht einen rechtssicheren Nachweis zu erbringen. Ja du kannst mit irgendwelchen Pings, "mit DSL geht aber alles", "Mit Handy Roaming geht auch alles" usw. kommen - das ist aber nicht rechtssicher - das mag für einen ITler logisch sein - aber nichts für einen Rechtsvertreter.

Von daher wird UM am längeren Hebel sitzen und am Ende des Tages wirst du die 10 EUR + Mahngebühren + Anwaltskosten halt selber zahlen. Eine Rechtsschutz wird hier bei letzterem auch nicht helfen.

Daher ist leider das einzige was m.M.n. bei Sturheit ("Es muss an Ihnen liegen!") hilft ist - Kündigung - sofern sich das Problem nicht von alleine magisch löst.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon rv112 » 14.06.2016, 11:47

Dann gehen wir eben den Weg dass der Techniker auf meine Kappe kommt und wenn der feststellt dass mein Netz ok ist, was dann? Zieht er dann wieder ab unvollrichteter Dinge und UM behauptet noch immer es liegt an mir?

Ich halte das alles für Panikmache. UM wird auch sicher selbst Modems zur Verfügung stellen, das würde ich auch bevorzugen da ich mit denen immer zufrieden war und nie Probleme hatte.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon desmaddin » 14.06.2016, 11:57

rv112 hat geschrieben:Ich halte das alles für Panikmache. UM wird auch sicher selbst Modems zur Verfügung stellen, das würde ich auch bevorzugen da ich mit denen immer zufrieden war und nie Probleme hatte.


Das werden sie mit Sicherheit nicht tun. Mit Modems lässt sich kein DS-Lite betreiben und kein Kunde wird einen IPv6 only Anschluss akzeptieren. UM hat gar keine andere Option als die Gateways, sonst könnten sie dicht machen.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon mauszilla » 14.06.2016, 12:06

Wenn man hier so liest, bekommt man den Eindruck das UM keine Kunden haben will und alles tut um sie zu vergraulen.

Welche Intension sollte UM haben jeden Kunden mit eigenem Router/Modem im Regen stehen zu lassen?
Auch wird die dritte Partei vergessen. Die Routerhersteller die sich an die Schnittstellenbeschreibung von UM hält und einen schlechten Ruf bekäme, wenn ihre Produkte nie richtig funktionieren.

Auch wird das ganze deutlich transparenter, da schon durch die Hersteller die erforderlichen Modemwerte öffentlicher werden und man selbst kontrollieren kann ob diese stimmen. Stimmen sie nicht, kann UM nicht sagen das liegt am Heimnetz.
Stimmen sie, liegt es auch nicht in der Verantwortung seitens UM.

Bin nun fast 10 Jahre bei dem Verein (anfangs noch ish) und es gab mal den einen oder anderen Schluckauf bei Vertragsumstellungen. Wurde jedoch immer kulant und zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst.

Habe da absolut keine Angst, das es mit Eigener Hardware anders sein sollte. Kann somit diese Panikmache echt nicht mehr nachvollziehen.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon desmaddin » 14.06.2016, 12:12

mauszilla hat geschrieben:Wenn man hier so liest, bekommt man den Eindruck das UM keine Kunden haben will und alles tut um sie zu vergraulen.

Welche Intension sollte UM haben jeden Kunden mit eigenem Router/Modem im Regen stehen zu lassen?
Auch wird die dritte Partei vergessen. Die Routerhersteller die sich an die Schnittstellenbeschreibung von UM hält und einen schlechten Ruf bekäme, wenn ihre Produkte nie richtig funktionieren.


Einen schlechteren Ruf als Unitymedia kann man als ISP im Moment kaum haben. Ich weiss gar nicht wie oft ich von denen am Telefon schon gehört hab, dass man mir nicht helfen wird. Und das nicht weil man es nicht könnte - ich habe teils sogar Verständnis bekommen von denen - aber aufgrund Corporate Policy ist das jetzt halt so. Und mit der Erfahrung bin ich beileibe nicht der Einzige.

Klar will UM Kunden haben, aber bitte nur solche, die schön die teure 200M Flat bezahlen aber damit nur Facebook und Youtube nutzen. Darüberhinaus wirds nämlich kompliziert.
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