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Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Reiner_Zufall » 11.06.2016, 16:46

hajodele hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:Wir haben ja schon vor längerem darauf hingewiesen dass Kunden mit eigenem Endgerät uns Techniker wohl nicht mehr sehen werden oder die vollen Kosten tragen dürfen.

Bis einschl. Dose ist nach wie vor UM zuständig.
Bei Problemen nach der Dose wird auch jetzt regelmäßig darauf hingewiesen, dass es Geld kosten kann.



Die Frage ist nur, wie willst Du als Kunden belegen, ob das Problem vor oder nach der Dose besteht. UM wird pauschal sagen, ist nach der Dose. Es liegt an dem Kunden, dass Gegenteil zu beweisen.

Ich werde vermutlich beim UM Router bleiben. Das was ich benötige und brauche, geht auch mit der FB von UM. So schnick-schnack wie SIP etc brauch ich nicht.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon rv112 » 11.06.2016, 19:43

Dinniz hat geschrieben:Wir haben ja schon vor längerem darauf hingewiesen dass Kunden mit eigenem Endgerät uns Techniker wohl nicht mehr sehen werden oder die vollen Kosten tragen dürfen.

Was ja nur bedingt richtig ist. Denn ist mein Pegel am Modem falsch, also vor der Dose, ist das noch immer im Aufgabenbereich von UM.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon johnripper » 12.06.2016, 23:45

Was UM aber gar nicht mehr so einfach feststellen kann, da das Auslesen der Daten nicht mehr möglich sein sollte.
Und welcher Kunde kennt schon fie zulässugen Modemwerte.

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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon OlliL » 13.06.2016, 15:22

Ist doch heute schon so das du bei "sporadischen" Fehlern eigentlich keine Chance hast zu "beweisen" das es an UM liegt - "Wir haben die Leitung durchgemessen, es ist alles in Ordnung - es liegt an ihrem Netz. Wünschen sie einen kostenpflichtigen Techniker der Ihre Heimnetz durchmisst?"

Das wird mit eigenem Router sicherlich NICHT besser....
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon MartinP_Do » 13.06.2016, 15:50

OlliL hat geschrieben:Ist doch heute schon so das du bei "sporadischen" Fehlern eigentlich keine Chance hast zu "beweisen" das es an UM liegt - "Wir haben die Leitung durchgemessen, es ist alles in Ordnung - es liegt an ihrem Netz. Wünschen sie einen kostenpflichtigen Techniker der Ihre Heimnetz durchmisst?"

Das wird mit eigenem Router sicherlich NICHT besser....



Ich glaube auch nicht, daß die sporadischen Fehler weniger werden, wenn eigene Router in das Netz gestellt werden dürfen...

Spätestens, wenn "Geheimrezepte" herauskommen, wo man was in der Router-Konfiguration mit irgendeinem Geheim-Tool ändern muss, daß man mit seinen 10 MBit Vertrag auch 400 MBit Download bekommt ....
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon hajodele » 13.06.2016, 16:20

MartinP_Do hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, daß die sporadischen Fehler weniger werden, wenn eigene Router in das Netz gestellt werden dürfen...

Spätestens, wenn "Geheimrezepte" herauskommen, wo man was in der Router-Konfiguration mit irgendeinem Geheim-Tool ändern muss, daß man mit seinen 10 MBit Vertrag auch 400 MBit Download bekommt ....

und dafür braucht man einen eigenen Router?

Mit den Netzproblemen gebe ich dir durchaus Recht.
Mir graut vor der Vorstellung: alles wird mit dem eigenen Gerät besser. Da sind z.B. schon Vorstellungen gekommen, dass man dann IPv4 bekommt ....
In geringerem Maße kennt man das noch von den Modemzeiten, in denen sich User wunderten, warum sie mit ihrem damals-schon-alt-Router ihr Highspeed in die Tonne klopfen können.
Gerade in diesem Thread tauchen auch schon so Fragen auf, ob man mit einem 3208/3212 400Mbit buchen kann.....
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon MartinP_Do » 13.06.2016, 16:28

Vor geliehenen Geräten könnten die Leuten noch mehr Respekt haben, als vor Geräten, von denen sie sagen "Die gehören mir, also darf ich damit machen, was ich will"...

Ein geleastes Auto wird wohl auch weniger oft getuned werden, wie ein eigenes ...
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon rv112 » 14.06.2016, 05:53

Andere Anbieter fahren auch 400 MBits mit 8x4 Modems. Solange ich selbst bezrteilen kann dass mein Segment stark genug ist und evtl. Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen muss, spricht doch nichts dagegen?

Zudem werde ich ein Ersatzmodem bereithalten, dann soll UMerstmal behaupten dass beide Modems defekt sind wenn das Netz mal weg ist. So einfach ist das nicht. UM ist noch immer in der Pflicht euch ein funktionierendes Produkt anhand gesetzlicher Vorschriften zu verkaufen. Lasst euch nicht kirre machen von manchen Technikern, die kennen doch teils die eigenen Produkte nicht.
Bei mir meinte einer auch dass ich mein Cisco normal garnicht verwenden dürfte, weil er nicht wusste dass ich das von UM habe...
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon hajodele » 14.06.2016, 07:52

rv112 hat geschrieben:Andere Anbieter fahren auch 400 MBits mit 8x4 Modems. Solange ich selbst bezrteilen kann dass mein Segment stark genug ist und evtl. Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen muss, spricht doch nichts dagegen?

Dann reden wir vom gleichen.
Die Frage dabei ist eigentlich, in wie weit UM hier ein "Mitspracherecht" in der Schnittstellendefinition hat.
Wenn mich nicht alles täuscht, müssen die Provider der Bundesnetzagentur bisher eine Liste wie diese https://app.unitymedia.de/service/index ... 3184fd8b56 abgeben.
Diese Liste ist u.A. Grundlage für die Messungen in https://breitbandmessung.de/
Was sich hier nach der Freigabe der Modems abspielen wird, also wie das die Bundesnetzagentur danach handelt, ist noch offen.

Es kann ja irgendwie auch nicht sein, dass ein Kunde, der unbedingt von UM weg will, sich einfach einen 400Mbit-Vertrag nimmt, diesen mit einer 6360 betreibt und dann sagt: "Die Leistung stimmt nicht".
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Leseratte10 » 14.06.2016, 07:57

Na, wenn es mit der Liste für 400 MBit/s genau so weiter geht dann klappt das ja noch mit dem 3208/3212. Da steht drin, ein Modem mit 4 DS-Kanälen unterstützt so gerade noch 200 MBit/s (mit eventueller Verminderung auf 20 % bei Überlastung), was dann bedeutet, dass ein Modem mit doppelt so vielen DS-Kanälen (3208/3212) wohl noch so gerade die 400 MBit/s unterstützen wird.
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