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Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

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Re: AW: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Toxic » 10.06.2016, 15:20

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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon derpfeffi » 10.06.2016, 18:29

Ach, ist das wirklich so, das die 6590 kurz vor der Markteinführung steht?
Ich habe auf der Avm Homepage noch nicht mal konkrete technische Details erkennen können. Auch die Angaben zu Dosis 3.0/3.1 unterscheiden sich.
Und ob USB 2.0 wirklich zeitgemäß ist, wage ich zu bezweifeln.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon johnripper » 10.06.2016, 22:16

Toxic hat geschrieben:Interessant, was AVM denkt...

http://www.onlinekosten.de/news/routerf ... che-router

Und UM denkt genau das Gegenteil. Ausgehend von den bisherigen Standpunkten erscheinen die Prognosen wenig verwunderlich.

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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon racoon1211 » 11.06.2016, 02:54

Was die "denken" und was sie "sagen" sind schon verschiedene Dinge.

AVM will gerne mehr Router verkaufen - also malen sie alles Positiv.
UM hingegen "fürchten" um ihre Netzstabilität (begründet oder nicht) und auch das sie mehr Supportaufwand dadurch bekommen - also malen sie es negativ.

Ist alles nur eine Sache des Betrachtungswinkels.
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Re: AW: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Toxic » 11.06.2016, 03:07

Der Supportaufwand wird eher sinken. Denn wer eigene Endgeräte benutzt, wird keinen Support mehr bekommen...
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon MartinDJR » 11.06.2016, 08:54

johnripper hat geschrieben:Und UM denkt genau das Gegenteil. Ausgehend von den bisherigen Standpunkten erscheinen die Prognosen wenig verwunderlich.

und:
racoon1211 hat geschrieben:Was die "denken" und was sie "sagen" sind schon verschiedene Dinge.

Auf Heise.de hat AVM konkrete Zahlen genannt, wie viele Kabelkunden es in Deutschland gibt und wie viele davon einen eigenen Router wünschen: AVM rechnet damit, dass etwa 2% der Kabelkunden sich einen eigenen Router kaufen wird.

Wenn die Zahl 2% stimmen sollte, haben beide Recht:

Aus Sicht von UnityMedia sind 2% nur sehr wenige Kunden; aus Sicht von AVM sind 100.000 Geräte ein lohnendes Geschäft.

Toxic hat geschrieben:Der Supportaufwand wird eher sinken. Denn wer eigene Endgeräte benutzt, wird keinen Support mehr bekommen...

Ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich zeigt aber, was passieren könnte:

Einige USB-Geräte werden unter Linux nicht korrekt erkannt, weil Linux und Windows die Kommandos zum Auslesen des Gerätetyps in einer etwas anderen Reihenfolge senden, die Geräte (aufgrund eines Bugs) aber nur die "Windows-Reihenfolge" unterstützen. Laut USB-Spezifikation müssen alle Geräte sowohl die "Linux-" als auch die "Windows-Reihenfolge" beherrschen.

Im Internet-Bereich könnte es ganz ähnlich laufen und folgender Fall eintreten:

Auf den Routern im UnityMedia-Rechenzentrum wird aus welchem Grund auch immer ein Softwareupdate eingespielt. Plötzlich bekommen alle Home-Router von den Typen "VMA BritzFox 6543, 7654 und 6789" keine Internet-Verbindung mehr. Erst wesentlich später stellt sich heraus, dass ein Firmware-Bug in den "BritzFoxen" dafür verantwortlich ist.

Was meinst du, wie hoch der Supportaufwand für UnityMedia ist, weil sämtliche Kunden anrufen: "Bei mir funktioniert das Internet nicht!"?

Selbst, nachdem sich herausgestellt hat, dass ein Bug in bestimmten Routermodellen dafür verantwortlich ist und somit der Kundensupport des Routerherstellers, wird UnityMedia die Anrufe noch entgegennehmen müssen und dem Kunden erklären, dass sein Router schuld ist. Auch das kostet Geld.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Leseratte10 » 11.06.2016, 09:33

Dann soll UM einfach dem Kunden beide Endgeräte (das Unitymedia-Endgerät und das selber gekaufte) gleichzeitig provisionieren. Dann beschränkt sich eine Störungsmeldung mit eigenem Gerät auf "Tut mir leid, schließen sie bitte das andere Gerät an, Guten Tag. " und dauert nicht mal eine Minute.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon hajodele » 11.06.2016, 09:44

Leseratte10 hat geschrieben:Dann soll UM einfach dem Kunden beide Endgeräte (das Unitymedia-Endgerät und das selber gekaufte) gleichzeitig provisionieren. Dann beschränkt sich eine Störungsmeldung mit eigenem Gerät auf "Tut mir leid, schließen sie bitte das andere Gerät an, Guten Tag. " und dauert nicht mal eine Minute.

Das wird wohl eher so nicht passieren.
Die Fragestellung ist aber durchaus interessant und wurde bisher nach meinem Gedächtnis noch nicht misshandelt:
Kann man zwischen eigenem Gerät und UM-Gerät in irgendeiner Weise wechseln?

Zum Supportaufwand:
Dem konstruierten Beispiel von MartinDJR kann man ein praktisches Beispiel aus dem realen Leben entgegenstellen, das bis vor wenigen Monaten alle Fritzboxen betraf:
Kunde: "Mein Fritz!Fon läßt sich nicht updaten"
Netter UM-Mitarbeiter: "Des geht uns einen [zensiert] an"
Dieser Zustand hielt in dieser Form mehrere Monate an.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Reiner_Zufall » 11.06.2016, 09:47

Erwarten die Leute jetzt wirklich, dass man gleichzeitig freie Routerwahl hat und Support von UM erhält? Warum sollte auch UM Support dafür geben? Wer eben einen eigenen Router will, muss halt eben damit leben, dass er im Problemfall auf sich alleine gestellt ist. Heute kann man sich ja noch beschweren, wenn das WLAN abstürzt oder man keine Verbindung herstellen kann. In Zukunft heißt es dann, sieh zu wie Du das geregelt bekommst. Richtig problematisch wird es, wenn die Störung tatsächlich was mit der Leitung und nicht mit dem Router zu tun hat. Als Kunde kann man es ja kaum nachweisen, dass es an der Leitung liegt. Da ist man im Zweifelsfall der Dumme. Ich bleibe dabei, die freie Routerwahl hat nicht nur Vorteile...
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Leseratte10 » 11.06.2016, 09:48

Dass man mal einfach so wechseln kann halte ich für unwahrscheinlich. Dann müssten nämlich alle CMTS untereinander die aktiven Modems austauschen, damit nicht ein Kunde zwei Endgeräte registriert und beide gleichzeitig an zwei unterschiedlichen CMTS nutzt.
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