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Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Dinniz » 29.04.2016, 18:20

Das es EuroDOCSIS kann sollte klar sein.
Der Rest wird Firmware / Bootfileabhängig sein.

Problem wird sein, dass die Kunden es nicht interessiert was UM sagt, sondern etwas im Netz kaufen und dann volle Leistung verlangen.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon manu26 » 29.04.2016, 18:53

Naja, wenn ich mich recht entsinne, dann gab es im Ausland Kabelnetzbetreiber, die eine Liste mit getesteten, kompatiblen Geräten führen. Das wäre doch ein Ansatz. Diese Modems funktionieren garantiert bei diesen Tarifen, alles andere auf eigene Gefahr.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Leseratte10 » 29.04.2016, 18:54

Mit "alles andere auf eigene Gefahr" habe ich ja gar kein Problem. Aber ich habe die Befürchtung, dass es auf "alles andere aktivieren wir nicht!" hinausläuft.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon koax » 30.04.2016, 07:55

Dinniz hat geschrieben:Problem wird sein, dass die Kunden es nicht interessiert was UM sagt, sondern etwas im Netz kaufen und dann volle Leistung verlangen.

... und egal was es an Listen, Erläuterungen und Erklärungen gibt ist bei Versagen (Störungen, Mangelnde Leistung, Inkompatibilität, Fehlkonfiguration) für viele Kunden grundsätzlich ein anderer zuständig - der Provider.

Und dummerweise kann es dem eben nicht egal sein nach dem Motto "Habe ich doch geschrieben". Letztlich fällt sowas bis zu einem bestimmten Maß auch tatsächlich auf ihn zurück (Netzgebrummel, Weitersagen à la "Mein Bekannter hatte nur Probleme mit Unitymedia).

Es wird hier oft so getan, als ob eine Firma aus reiner Sturheit und Böswilligkeit ihre Kunden verärgern will. Im Wahrheit muss sie jedoch bei der Gestaltung ihrem Angebot und ihren Arbeitsabläufen sehr darauf achten, solche (auch unberechtige) Kritik nebst Meinungen und Vorurteilen zu vermeiden und versucht das auch, weil das sonst aufs Geschäft durchschlägt. Dabei passieren natürlich auch immer wieder Fehleinschätzungen und Irrtümer.
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Re: AW: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Toxic » 30.04.2016, 10:16

Hätten die Provider uns den Bridge-Mode zur Verfügung gestellt, dann wäre es bestimmt gar nicht erst soweit gekommen, wie es jetzt ist.
Die meisten User wollten doch einfach nur ein Modem vom Provider, damit sie ihren eigenen Router betreiben können.
Aber die meisten Provider "wollten" uns mit Zwangs-Modem-Routern gängeln. Jetzt haben sie den Salat und jammern rum.
Ich bin nicht umsonst noch auf meinem Cisco. Würde UM den Bridge-Modus frei geben, dann hätte ich, wie viele andere kein Problem damit, ein "Zwangsmodem" zu nehmen...
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Re: AW: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon conscience » 30.04.2016, 10:55

Toxic hat geschrieben:Hätten die Provider uns den Bridge-Mode zur Verfügung gestellt, dann wäre es bestimmt gar nicht erst soweit gekommen, wie es jetzt ist.
Die meisten User wollten doch einfach nur ein Modem vom Provider, damit sie ihren eigenen Router betreiben können.
Aber die meisten Provider "wollten" uns mit Zwangs-Modem-Routern gängeln. Jetzt haben sie den Salat und jammern rum.
Ich bin nicht umsonst noch auf meinem Cisco. Würde UM den Bridge-Modus frei geben, dann hätte ich, wie viele andere kein Problem damit, ein "Zwangsmodem" zu nehmen...


Ich persönlich glaube nicht, dass das Gesetz einen Zustand duldet, wo der Kunde nur zertifizierte Geräte betreiben kann. Eine Zertifierung in dem Sinn, von dem "Anbieter getestet", halte ich dennoch für sinnvoll; vor allem Nutzer, die sich wenig bis gar nicht mit der Materie auskennen, wäre so ein "Leitfaden", der m.E. jedoch keinen Charakter der "Ausschließlichkeit" haben darf, hilfreich.
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Re: AW: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon koax » 30.04.2016, 11:37

Toxic hat geschrieben:Die meisten User wollten doch einfach nur ein Modem vom Provider, damit sie ihren eigenen Router betreiben können.

Diese merkwürdige Transferierung der eigenen Bedürfnisse auf die Allgemeinheit erlebe ich immer wieder.
Die "meisten User" wollen schlicht im Internet browsen, Emails benutzen und telefonieren. Sie wissen weder was ein Router noch ein Modem ist, empfinden mehrere erforderliche Geräte dafür als Graus, sind glücklich über Kombigeräte und verspüren auch nicht den geringsten Zwang, wenn sie vom Provider ein solches Gerät zur Verfügung gestellt bekommen.

Das heißt nicht, dass das Gesetz nicht in die richtige Richtung geht, es beseitigt eine Fehlentwicklung.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon manu26 » 30.04.2016, 12:04

Ich glaube, es war mit "die meisten User" eher "die meisten User, die sich an Zwangsroutern stören" gemeint.
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Re: AW: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon Toxic » 30.04.2016, 12:35

@manu

So war es gemeint.
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Re: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Beitragvon hajodele » 30.04.2016, 14:27

koax hat geschrieben:Diese merkwürdige Transferierung der eigenen Bedürfnisse auf die Allgemeinheit erlebe ich immer wieder.
Die "meisten User" wollen schlicht im Internet browsen, Emails benutzen und telefonieren. Sie wissen weder was ein Router noch ein Modem ist, empfinden mehrere erforderliche Geräte dafür als Graus, sind glücklich über Kombigeräte und verspüren auch nicht den geringsten Zwang, wenn sie vom Provider ein solches Gerät zur Verfügung gestellt bekommen.

Mein einziges Bedürfnis ist, genau 1 Gerät zu haben.
Das geht aber wegen der Beschneidungen in BaWü nicht, wenn ich eigene SIPs einpflegen will.
Im restlichen UM-Land ist es zwar auch verboten, es kümmert sich nur niemand darum.

Es ist aber schon so, dass so mancher mit einem eigenen Gerät ein böses Erwachen erleben wird.
Und zwar genau dann, wenn z.B. der Fehler schon an der Koax-Leitung liegt oder wenn man einfach nicht dazu in der Lage ist, ein WLAN korrekt aufzusetzen. Bei den DSL-Geschwindigkeiten muss man sich da nicht so sehr darum kümmern.
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