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Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnlich

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnlich

Beitragvon schweinebacke » 23.01.2016, 19:37

Ich frage hier mal für meine Freundin nach, was man da tun kann. Der Sachverhalt ist folgender:

Sie hat vor einiger Zeit in einer WG gewohnt und dort wurde auf ihren Namen ein Unitymedia-Vertrag für das Internet abgeschlossen. Sprich, der Anschluss läuft auf sie, die Mitbewohner haben ihr anteilig dafür Geld gegeben.

Irgendwann ist sie dann aus der WG ausgezogen in eine andere Wohnung in einer anderen Stadt. Da der Vertrag noch lief, haben die anderen Bewohner der WG ihr weiterhin das Geld gegeben und der Vertrag lief auf sie weiter, ohne dass sie dort wohnte. Alles relativ problemlos soweit.

Inzwischen sind aber alle ursprünglichen Bewohner aus der WG raus, das Internet läuft dort weiterhin über den Vertrag meiner Freundin, und sie hat keine Möglichkeit, an die Hardware zu kommen. Zahlen tun sie ihr auch nichts mehr. Freiwillig rücken die das nicht raus. Ist alles etwas doof gelaufen und meine Freundin hat es ein wenig verpennt. Aber was macht man nun? Vertrag wird natürlich gekündigt, aber man will denen natürlich nicht bis zum Ende der Laufzeit gratig Internet spendieren. Wie unterbindet man das am besten, wie kommt man gegen die Schnorrer an? :gsicht:
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitragvon koax » 23.01.2016, 19:41

Kündigen.
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitragvon schweinebacke » 23.01.2016, 19:43

koax hat geschrieben:Kündigen.

Ist halt relativ witzlos, wenn der Vertrag dann noch x Monate läuft.
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitragvon kalle62 » 23.01.2016, 19:54

hallo

Was willst du den Hören.??

Wenn man sich auf so ein Spielchen einlässt ist man selbst dran schuld,und wenn es ganz schlimm kommt.
Bezahlt deine Freundin auch noch die Hardware von UM.

Stell mir gerad vor was die alles veranstallten können,mit der IP von deiner Freundin.

Gibt es UM an der Neuen Wohnung.?

gruss kalle
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitragvon kalle62 » 23.01.2016, 19:56

Hallo

Wir den noch Bezahlt von deiner Freundin,? wenn Nein läuft das vil eh nicht mehr lange.
Aber da bin Ich mir Sicher das alle Kosten an deiner Freundin hängen bleiben.

gruss kalle
Zuletzt geändert von kalle62 am 23.01.2016, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitragvon robbe » 23.01.2016, 20:00

Einfach einen Umzug ab sofort melden. Wenn UM an der neuen Adresse nicht verfügbar ist, sollte sie recht schnell aus dem Vertrag rauskommen.
Da UM dann aber auch die geräte zurückfordern wird, kann da jetzt eigentlich auch gleich mal vorbeifahren und das Zeug einsacken.
robbe
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Re: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ähnli

Beitragvon Reiner_Zufall » 23.01.2016, 20:05

Deine Freundin kann lediglich kündigen oder umziehen. Das war es schon. Für UM ist sie der AP, sonst niemand. Was für Dinger gedreht wurden mit den anderen, interessiert UM herzlich wenig.

Ich würde niemals für andere Verträge oder ähnliches abschließen (Ausnahme lediglich im Familienkreis)

Desweiteren verweise ich auf die AGB von UM hin. Speziell dieses hier

6. Weitergabe an Dritte
6.1 Der Kunde darf die von dem Kabelnetzbetreiber zu erbringenden Dienste und sonstigen Services nur
nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Kabelnetzbetreibers entgeltlich an Dritte weitergeben.
6.2 Der Kunde kann seine Rechte und Pfl ichten aus diesem Vertrag nur nach vorheriger schriftlicher
Zustimmung des Kabelnetzbetreibers auf einen Dritten übertragen.
6.3 Der Kabelnetzbetreiber darf seine Rechte und Pfl ichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Er hat dem Kunden diese Übertragung vor ihrem Wirksamwerden in Textform
(z. B. per Brief oder E-Mail) anzuzeigen. Der Kunde kann den Vertrag innerhalb eines Monats nach dem
Zugang der Anzeige für den Zeitpunkt, an dem die Übertragung wirksam wird, schriftlich kündigen. Der
Kabelnetzbetreiber wird den Kunden in der Anzeige auf dieses Kündigungsrecht hinweisen.
6.4 Der Kunde ist verpfl ichtet, seine Zugangsdaten nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben. Er hat den
Kabelnetzbetreiber unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten
Dritten die Zugangsdaten bekannt sind oder bekannt sein können oder ihm diese abhandengekommen
sind. Mit Zugang einer solchen Mitteilung beim Kabelnetzbetreiber wird der Kunde von einer etwaigen
Haftung aufgrund einer Nutzung durch unbefugte Dritte gegenüber dem Kabelnetzbetreiber frei.
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitragvon Toxic » 23.01.2016, 21:22

Bitte nicht ernst nehmen....

Wäre ich an Deiner/Ihrer Stelle, würde ich kurz mit meinen Moppedkumpels vorbei fahren und die Hardware aus der Wohnung holen...

Es geht aber auch gesittet:
Anwaltliches Schreiben mit der Bitte um Herausgabe _Deiner_ Hardware. Du kannst ja beweisen, dass es Deine ist. Frist setzen und warten. Danach kann man einen Gerichtsvollzieher beauftragen.
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitragvon Reiner_Zufall » 23.01.2016, 21:30

Toxic hat geschrieben:Bitte nicht ernst nehmen....

Wäre ich an Deiner/Ihrer Stelle, würde ich kurz mit meinen Moppedkumpels vorbei fahren und die Hardware aus der Wohnung holen...

Es geht aber auch gesittet:
Anwaltliches Schreiben mit der Bitte um Herausgabe _Deiner_ Hardware. Du kannst ja beweisen, dass es Deine ist. Frist setzen und warten. Danach kann man einen Gerichtsvollzieher beauftragen.


Genau, Anwalt. Der kostet bestimmt mehr als die restliche Vertragslaufzeit inkl. Kosten für nicht retournierte HW.
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Re: AW: Anschluss "gekapert", Router unterschlagen oder so ä

Beitragvon Toxic » 23.01.2016, 21:50

Filesharing kostet mehr, als der Anwalt...
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