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Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon mauszilla » 28.11.2015, 12:05

Da du davon ausgehst, das Hochhäuser mit 20 und mehr Wohnungen alles in Reihe haben... warum beschäftigt dich denn die Frage überhaupt?
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon AndyO » 28.11.2015, 12:21

mauszilla hat geschrieben:Da du davon ausgehst, das Hochhäuser mit 20 und mehr Wohnungen alles in Reihe haben... warum beschäftigt dich denn die Frage überhaupt?


Was soll so eine Antwort? 20 in Reihe geht nicht. Die richtige Antwort liegt zwischen 3 und 8. Alles andere ist Baum, wobei dann die Verteilkomponenten auch rückkanaltauglich sein müssen. Das entfällt bei mir. Ich hätte gerne 6 in Reihe. Mit Aufwand gingen auch 3 in Reihe. Aber nicht weniger. Also konzentriere dich bitte auf aussagekräftige Antworten.
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon Dinniz » 28.11.2015, 12:31

Dein Ton lässt zu wünschen übrig.
Wir sind hier kein Dienstleistungsunternehmen.

Fakt ist das mehr als 3 Dosen in Reihe problematisch sind und eine Reihenschaltung über mehrere Wohneinheiten zu störungsanfällig sind.
Kein vernünftiger Techniker wird dir hier dazu Tipps geben 6 Dosen und dann noch mit längeren Kabelweg zwischen 3. und 4. Dosen in Reihe aufzubauen.

Und wieso zum Teufel kommst du Leerrohre rausreissen?!
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon AndyO » 28.11.2015, 12:47

Dinniz hat geschrieben:Dein Ton lässt zu wünschen übrig.
Wir sind hier kein Dienstleistungsunternehmen.


Ihr wisst nix zu konkreten Fragestellungen und wenn man euch das sagt, beschwert ihr euch übern Ton? Bisher ist hier KEINE Antwort weder des Forums noch eines Dankes würdig. So ist es halt. Dafür kann ich nix.

Dinniz hat geschrieben:Fakt ist das mehr als 3 Dosen in Reihe problematisch sind und eine Reihenschaltung über mehrere Wohneinheiten zu störungsanfällig sind.
Kein vernünftiger Techniker wird dir hier dazu Tipps geben 6 Dosen und dann noch mit längeren Kabelweg zwischen 3. und 4. Dosen in Reihe aufzubauen.


Wir reden hier über zulässige Dämpfungen auf der D-Ebene (Vor-/Rück) und die Auswahl von Multimedia-Dosen. Wenn es bzgl. des Rückkanals hierzu ein KO-Kriterium gibt, bitte ich dieses in dB zu benenne. Zusammenaddieren kann ich dann selbst.

Dinniz hat geschrieben:Und wieso zum Teufel kommst du Leerrohre rausreißen?!


Weil alternativ neue Kabelwege mit dem Meisel erschlossen werden müssen?
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon AndyO » 28.11.2015, 12:51

Dinniz hat geschrieben:Fakt ist das mehr als 3 Dosen in Reihe problematisch sind und eine Reihenschaltung über mehrere Wohneinheiten zu störungsanfällig sind.


P.S.: 3 gehe dann mit 3 unabhängigen UM-Kunden in Reihe? Kann da einer mit "ist definitiv so" antworten?
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon koax » 28.11.2015, 14:46

AndyO hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:Fakt ist das mehr als 3 Dosen in Reihe problematisch sind und eine Reihenschaltung über mehrere Wohneinheiten zu störungsanfällig sind.


P.S.: 3 gehe dann mit 3 unabhängigen UM-Kunden in Reihe? Kann da einer mit "ist definitiv so" antworten?

Es geht nicht um unabhängige UM-Kunden (das ist technisch völlig egal).
Es geht darum, dass Dosen in Reihe in abgestufter Anschlussdämpfung hintereinander eingesetzt werden, damit Pegelverluste aufgrund von Durchgangsdämpfungen und Kabelwiderständen ausgeglichen werden. Mehr als 3 ist da eigentlich nicht drin, wenn das Ziel des annähernd gleichen Pegels an allen Dosen erreicht werden soll.

Darüber hinaus besteht bei unabhängigen Wohnungen die Gefahr, dass ein Bewohner selbst und ohne techniches Wissen Dosen austauscht bzw. weitere Dosen setzt und damit nicht nur seine eigenen Empfangswerte beeinflusst (was ja noch nicht ganz so schlimm wäre) sondern auch die anderer Wohnungseinheiten.
Und wenn dann darüber hinaus ein Kunde UM wegen einer Störung konsultiert, stände der herbeigerufene Techniker vor dem Problem, dass er zwar fehlerhafte Werte bei dem Kunden feststellen könnte, eine Beseitigung jedoch erst möglich wäre, wenn er den gesamten Strang überprüft und die Ursache festgestellt hätte. Das wiederum erfordert, dass bei einem Technikerbesuch alle Wohnungen zugänglich sind. Viel Spass dabei, das hinzukriegen.
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon AndyO » 28.11.2015, 17:32

koax hat geschrieben:
AndyO hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:Fakt ist das mehr als 3 Dosen in Reihe problematisch sind und eine Reihenschaltung über mehrere Wohneinheiten zu störungsanfällig sind.


P.S.: 3 gehe dann mit 3 unabhängigen UM-Kunden in Reihe? Kann da einer mit "ist definitiv so" antworten?


Es geht nicht um unabhängige UM-Kunden (das ist technisch völlig egal).


Das ist die konkrete Antwort auf eine Frage. Die Anzahl der an einen Strang anschließbaren EuroDocSIS 3.0 Modems ist >= 3. Danke.

koax hat geschrieben:Es geht darum, dass Dosen in Reihe in abgestufter Anschlussdämpfung hintereinander eingesetzt werden, damit Pegelverluste aufgrund von Durchgangsdämpfungen und Kabelwiderständen ausgeglichen werden. Mehr als 3 ist da eigentlich nicht drin, wenn das Ziel des annähernd gleichen Pegels an allen Dosen erreicht werden soll.


Ich hab in den 80zigern Kabelanlagen geplant. Auch wenn ich die Maximalanzahl von 8 Dosen nie erreicht habe, sind diese für die Pegelverteilung und Schräglage was TV angeht unkritisch. Kabeldämpfung 50m ca. 10dB, Schräglage vielleicht 8dB (lässt sich an einem vernünftigen BK-Verstärker teilkompensieren). Durchgangsdämpfung Dosen 1,5 dB macht eine Strangdämpfung von maximal 30dB inkl. Anschlussdämpfung der Dose. 30dB Verstärker gab's. Maximal ca. 95 dB Stammpegel. Also keinerlei Problem wenn nicht zwischenverteilt wurde (Baumstruktur).

Heute werden die Karten durch das Thema Shared-Medium-Rückkanal neu gemischt. Die dazu gehörigen Spielregeln sind mir nicht bekannt. Die Komponenten wohl vom Netzbetreiber bei der Einrichtung vorgegeben.

koax hat geschrieben:Darüber hinaus besteht bei unabhängigen Wohnungen die Gefahr, dass ein Bewohner selbst und ohne techniches Wissen Dosen austauscht bzw. weitere Dosen setzt und damit nicht nur seine eigenen Empfangswerte beeinflusst (was ja noch nicht ganz so schlimm wäre) sondern auch die anderer Wohnungseinheiten.
Und wenn dann darüber hinaus ein Kunde UM wegen einer Störung konsultiert, stände der herbeigerufene Techniker vor dem Problem, dass er zwar fehlerhafte Werte bei dem Kunden feststellen könnte, eine Beseitigung jedoch erst möglich wäre, wenn er den gesamten Strang überprüft und die Ursache festgestellt hätte. Das wiederum erfordert, dass bei einem Technikerbesuch alle Wohnungen zugänglich sind. Viel Spass dabei, das hinzukriegen.


Der Erste, der da erscheint, bin ich. Eine Pegelmessung kann ich durchführen. Da die Anlage pflichtgemäß dokumentiert wird (weiß heute keiner mehr), lassen sich auch Manipulationen leicht aufdecken. Worst-Case-Szenarien brauchen wir daher nicht heran zu ziehen, wenn die unbekannten Rückkanal-Spielregeln bei der Planung nicht verletzt werden. Ich bin halt überrascht, dass man für so eine Kleinigkeit bei Wisi nachfragen muss...

Ich werde jetzt aus Symmetriegründen ein Kabel vom HÜP auf's Dach legen. und von da per rückkanaltauglichem Zweifachverteiler auf 2 Stränge a 3 Dosen gehen. Solche Verteiler sind hinter dem Verstärker ja auch üblich. Der befindet sich dann halt unter dem Dach.
MfG
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon Radiot » 29.11.2015, 06:02

Kernsanierung und Baumanlage, hier passt aber was nicht...
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon AndyO » 29.11.2015, 09:22

Radiot hat geschrieben:Kernsanierung und Baumanlage, hier passt aber was nicht...


Richtig. Das sind die LEERROHRE. Einem aufmerksamen Leser wäre es nicht entgangen... :zerstör:

Und, alle Übergabepunkte von UM oder Kabel Deutschland, die ich bisher gesehen habe, hatten hinter dem Verstärker einen Verteiler. Mal 2fach mal 4fach. Egal ob nur ein Strang abging. Und, Oh Wunder, wir haben einen Baum! :zwinker:
MfG
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Re: Kernsanierung im Altbau, wieviel Dosen in Reihe ?

Beitragvon robbe » 29.11.2015, 09:51

Wenn kein Stern möglich, spricht doch nichts gegen eine vernünftig Installierte, kleine Baumstrukur. Am besten wäre allerdings eine Aufteilung auf 2 Stränge. Also Verstärker > Verteiler > Strang A/Strang B.
6 Dosen hintereinander würd ich dann schon eher nicht mehr empfehlen, da wäre mir die Fehleranfälligkeit zu hoch. Im schlimmsten Fall, geht die erste Dose kaputt, der Mieter ist im Urlaub und das Haus ist Wochenlang ohne Dienste.
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