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HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.Erden

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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon elo22 » 29.01.2016, 17:16

Bastler hat geschrieben:HÜP muss nach neuestem Stand nur geedert werden, wenn es sich um ein TT-Netz handelt

Kann ich als EFK nicht nachvollziehen. Woher soll der Techniker das wissen oder erkennen?

Bastler hat geschrieben: (unwahrscheinlich in einem normalen Wohnhaus :zwinker: ).

Ich kann aus jedem üblichen Anschluss hausintern ein TT Netz machen. Und dann?

Bastler hat geschrieben:Der Verstärker muss zwingend geerdet werden, und zwar ausschließlich an der Haupt-PAS.

Hier gibt es vier PAS. Welche da die Hauptschiene ist… Angeschlossen wurde vorgestern am neuen HÜP die angeschlossene vorhandene Leitung vom alten HÜP die von einer dieser Schienen kommt.
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Bastler » 29.01.2016, 19:20

Kann ich als EFK nicht nachvollziehen. Woher soll der Techniker das wissen oder erkennen?

Kann er nicht, habe ich doch selbst schon geschrieben...
Darum soll ja eben einfach immer die galvabische Trennung eingebaut werden (ich halte das auch für kompletten Käse, aber UM macht die "Spielregeln"...).
Was ist denn »laut neuestem Stand«? Mein HÜP wurde vorgestern noch mit der PAS verbunden.

Wer hat den ÜP denn angeschlossen / getauscht? Wahrscheinlich eine Tiefbaufirma (?), glaubst su ernshaft, die wissen irgendwas von UM-"Vorschriften"? :zwinker:

Ich habe mir die "Vorschriften" von UM gerade noch mal angesehen und muss mich korrigieren:
Auch im TT-Netz darf ein galvanisches Trennglied eingebaut werden, somit ist ein Techniker automatisch auf der (UM-)"sicheren" Seite, wenn er einfach immer ein galvansisches Trennglied einbaut. Wahrscheinlich machen das deswegen die meisten Firmen auch einfach so :zwinker: .
Bei TT und TN-S ist es weiterhin zulässig, den HüP mit dem PA zu verbinden (Trennglied ist aber ebenso nicht "verboten"). Bei TN-C und TN-C-S dagegen ist es "verboten", den ÜP zu erden (warum auch immer).

Ob Du oder ich das alles für sinnvoll halten oder nicht (ich tu das ja wie gesagt auch nicht) ist völlig schnuppe. Ich gebe hier nur wieder, wie UM das sieht.
Den Begriff "Haupterdungsschiene" habe ich übrigens auch von UM, angeblich ist das die "neue Bezeichnung" für die Potentialausgleichschiene.
Habe ich zwar so, außer bei UM, auch noch nirgendwo anders gehört, aber sei's drum.

"Aktueller Stand" bedeutet übrigens mindestens seit dem 1.4.2015. Vorher galt das krasse Gegenteil, der ÜP musste immer geerdet werden (außern bei TN-C-Netzen).
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon MartinP_Do » 30.01.2016, 17:20

Habe gestern noch einmal mit dem Zangenamperemeter die Querströme über die verschiedenen PA-Leiter gemessen.
Einfach nur die Zange über die einzelnen Drähte gefasst, und den Strom abgelesen. Als ich danach einem Blick auf die Fritzbox warf. blinkte die Power/Internet-LED.
Nach einer viertel Stunde hatte sie immer noch keinen Sync. Ich habe dann die Geduld verloren, und sie ausgeschaltet und wieder eingeschaltet.
Danach war dann alles wieder gut. Der Sync hat maximal 5 Minuten gedauert.... alle Werte im grünen Bereich....

Gemessen habe ich, weil die Waschmaschine gerade eingeschaltet worden war.
Über das Erd-Koaxialkabel unterhalb des HAK flossen ca 1,5 Ampere. Jedesmal beim Anlaufen des Waschmaschinenmotors stieg der Strom etwas an, um wieder abzufallen, wenn der Motor stoppte...

Ist das in einem TN-C-S Netz normal, daß solche Ausgleichs-Ströme über den Mantel des Koaxialkabels fließen, oder ist ggfs. unser Erder im Haus unsichtbar unter dem Kellerboden weggerottet?

Für richtige Messungen müsste man wohl einen Elektriker mit passendem Gerät kommen lassen. Aber ich habe mal ein altes Wasserrohr in einer feuchten Ecke des Gartens eingeschlagen, und keine großen AC-Spannungsdifferenzen zwischen diesem Rohr und der PA-Schiene im Keller gemessen (ein paar 100 mV).
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon MartinP_Do » 07.02.2016, 01:22

Ich habe immer noch sporadisch die nicht ansprechbare und wild mit Power/Cable blinkende Fritzbox 9490, die erst nach Aus- und wieder Einschalten des Hausanschlussverstärkers wieder in Tritt kommt.

Weder der Fritzbox den Stecker zu ziehen, noch das Kabel zwischen Multimediadose und Fritzbox an der MMD abschrauben und wieder festschrauben hat etwas gebracht...

Beim Vergleich der Bilder der alten Fritzbox 6360 zu der als Ersatz montierten 6490 ist mir ein Unterschied aufgefallen...

Hier ist bei der alten Fritzbox ein Abschlusswiderstand auf die freie F-Buchse der MMD geschraubt
Bild

Hier fehlt er. Ich vermute, der Techniker hat vergessen, ihn wieder zu montieren, nachdem er sein Messgerät abgeklemmt hat. Der Abschlusswiderstand selber ist auch verschwunden, habe ihn jedenfalls in der Nähe der MMD nicht gefunden.
Bild

HIer die MMD - AXING BSD 961-12N. Ein intern montierter Abschlusswiderstand am leeren Stammleitungsausgang ist nicht erkennbar...
Bild

Darf man überhaupt anstatt am Stammleitungsausgang den Abschlusswiderstand auf die freie F-Buchse der MMD montieren?
Wenn ja, muss der Abschlusswiderstand eine DC-Sperre haben?
Kann der fehlende Abschlusswiderstand dazu führen, daß der HAV z. B. anfängt zu schwingen o. Ä. sodaß man ihm kurz den Netzstecker ziehen muss, damit er sich wieder fängt?
Kann der fehlende Abschlusswiderstand dazu führen, daß die Fritzbox bereits Bitfehler anzeigt, alleine wenn man irgendwelche Kabel in der Nähe des Verstärkers anfasst?
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Bastler » 07.02.2016, 16:30

Darf man überhaupt anstatt am Stammleitungsausgang den Abschlusswiderstand auf die freie F-Buchse der MMD montieren?

"Darf" man schon, aber nicht "anstatt". Einen technischen Sinn hat ein Abschlusswiderstand auf einem MMD-Ausgang aber nicht.

Wenn ja, muss der Abschlusswiderstand eine DC-Sperre haben?

Nein

Kann der fehlende Abschlusswiderstand dazu führen, daß der HAV z. B. anfängt zu schwingen o. Ä. sodaß man ihm kurz den Netzstecker ziehen muss, damit er sich wieder fängt?

Nein.

Kann der fehlende Abschlusswiderstand dazu führen, daß die Fritzbox bereits Bitfehler anzeigt, alleine wenn man irgendwelche Kabel in der Nähe des Verstärkers anfasst?

Nein.

Desweiteren würde ich mal gucken, ob in der MMD der Widerst6and auf dem Ausgang wirklich fehlt. Gerade bei den Axing-Dosen sieht man das nämlich meistens gar nicht, ohne die Klemme abzuschrauben.

Mit deinen Störungen hat das aber alles nichts zu tun.
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon elo22 » 07.02.2016, 19:11

Bastler hat geschrieben:
Was ist denn »laut neuestem Stand«? Mein HÜP wurde vorgestern noch mit der PAS verbunden.

Wer hat den ÜP denn angeschlossen / getauscht? Wahrscheinlich eine Tiefbaufirma (?), glaubst su ernshaft, die wissen irgendwas von UM-"Vorschriften"? :zwinker:

Nix Tiefbau, der Techniker im UM Auftrag.

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