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HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.Erden

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.Erden

Beitragvon Iceberg37 » 01.10.2015, 21:21

Nach welchen neuen Standard soll der Anschluß ge-erdet werden ?
Was macht der Techniker neu ? :confused: :kratz:
Gibt es da zb. Schaubilder ???
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Dinniz » 01.10.2015, 22:38

Was heisst neuer Standard?
Die Bauteile (Verteiler, Verstärker, Erdungswinkel etc) werden auf einem Lochblech montiert.
Dieses wird wenn möglich mit dem HÜP in den Hauspotenzial eingebunden.

Je nach Firma wird ein nicht vorhandener oder fehlerhafter Potenzialausgleich gesetzt oder überarbeitet.
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Iceberg37 » 06.10.2015, 18:56

Okay , welche Firma , evtl was für Kosten entstehen ?
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Dinniz » 07.10.2015, 00:04

Im Laufe einer Installation zahlt das Unitymedia.
Kostenpflichtige Dinge müssen immer vorher geklärt werden.
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon elo22 » 07.10.2015, 18:10

Dinniz hat geschrieben:Je nach Firma wird ein nicht vorhandener oder fehlerhafter Potenzialausgleich gesetzt oder überarbeitet.

Sind die Firmen in das Installateurverzeichnis des jeweiligen Netzbetreibers eingetragen?

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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Bastler » 07.10.2015, 19:10

Der HüP wird nach neuesten Standard nicht in den Potentialausgleich einbezogen, sondern ein (doppelt) galvanisches Trennglied zwischen HüP und HVA eingebaut.
Außer, es handelt sich um ein TN-S oder TT-Netz. Aber selbst da wäre es nach neuer TR nicht verboten ein Trennglied einzubauen. Die Netzform im Haus lässt sich allerdings für den normalen Isntallationstechniker gar nicht immer erkennen, da er ja dazu in den HAK schauen müsste, den er aber nicht öffnen darf. Also soll im Zweifel immer eine galvanische Trennung eingebaut werden.
Leider. Wer auch immer sich diesen Unsinn ausgedacht hat :wand: ...

Mit der Umsetzung der TR und auch des Punktes der galvanischen Trennung gibt es - wie bei fast allem aus der TR - extreme Unterschiede zwischen den Firmen. Auch wenn das eigentlich nichtg so sein sollte, da sich alle an die gleichen "Spielregeln" halten müssen. Eigentlich...
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Mericon » 03.11.2015, 15:54

Hallo,

jetzt bring ich doch auch mal eine frage hier ein :)

Und zwar war heute eine Kontrolle nach Erstinstallation (unfreundlicher und hochnäsiger herr)... dieser hat bemängelt das der HÜP sowie der Verstärker nicht geerdet ist (und weitere dinge wie 3-loch dose...).

Jetzt ist die Situation folgende. Die gesamtanlage umfasst ein Doppelhaus (Vorne meine Eltern, Hinten ich + Familie). Der vordere teil wurde letztes Jahr Saniert aber der HÜP blieb an gleicher stelle (5 Meter von der HPA entfernt wenn man Diagonal durch den Raum geht.) und der Verstärker ist ca 20 Meter entfernt (HPA 1 m Entfernt (in meinem Haus) wo auch die Fritzbox sitzt.

Wenn ich von meinem Wissen als Starkstromer richtig ausgehe und gleichzeitig festlege das auf Grund der Sanierung des Vorderen Hauses direkt am HÜP keine Erdung angeschlossen werden kann, dann ist 20 Meter entfernt ein GT auch nicht mehr sehr wirkungsvoll oder sehe ich das falsch? Was denkt ihr wird der Techniker machen?

liebe Grüße

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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Bastler » 03.11.2015, 18:47

HÜP muss nach neuestem Stand nur geedert werden, wenn es sich um ein TT-Netz handelt (unwahrscheinlich in einem normalen Wohnhaus :zwinker: ).
Der Verstärker muss zwingend geerdet werden, und zwar ausschließlich an der Haupt-PAS. Das "tolle" (doppelt) galvanische Trennglied wird dann direkt am Verstärker montiert, egal wie weit dieser vom P entfernt ist (Trennung ist Trennung, egal ob ich nach einem Meter oder nach 20 Metern trenne).
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon MartinP_Do » 27.01.2016, 10:34

Hallo, ich bin neu hier im Forum.
Ich habe seit ungefähr 1 1/2 Jahren Internet und Telefon von Unitymedia, TV beziehe ich über eine Satellitenschüssel.
2Play 100 mit Telefon Comfort/Fritzbox 6360.

Ungefähr seit einem Monat gab es verstärkt Störungen des Internet, mit T3 Timeouts, Telefon-Störungen, usw.
Die Uplink Pegel sind auf 52 DB gegangen, und es waren über 1 Mio nicht behebbare Fehler pro Kanal in der Fritzbox geloggt.
Dann habe ich ein Ticket bei Unitymedia aufgemacht.

Nach einigen Ehrenrunden ohne wirkliche Lösung ist ein Techniker gekommen, und hat die Fritzbox sowie den Verstärker getauscht.
Einige Zeit lief das Ganze, dann traten wieder nicht behebbare Fehler auf.

Und nun wird der Beitrag passend zum Thread Topic:

Da ich den Platz des HÜP noch nicht wieder mit Dingen zugestellt hatte, bin ich mal gegangen, und habe mir das Ganze etwas genauer angeschaut, und dabei ein paar Fragezeichen bekommen.
Hier ein Gesamt-Foto:

Bild

Der gelb-grüne Draht, der zum Erdungblock geht, wurde vom Techniker, der damals den HÜP für DOCSIS modernisiert hat zur HES unseres Hauses gezogen.
Ist der silbrige Ding am Eingang des Verstärkers (unterhalb ganz links) das ominöse galvanische Trennglied?
EDIT: Wenn ich mir die Dinger bei Amazon so anschaue, ist das aber wohl maximal ein Trennglied, bei dem die Seele getrennt ist. Der Schirm läuft wohl durch.


Dann ist da noch unten links auf der Metallplatte eine kleine Potentialausgleichsschiene mit grauer Kunststoffkappe.
Von dieser geht ein gelb grüner Draht zum Anschlusskasten des BK-Erdkabels.
Schaut man sich das weiße Koaxialkabel an, was aus dem selben Anschlusskasten kommt, ist dieses aber auch über den Erdungsblock geführt, und würde so ja das "Trennglied(?)" funktionslos machen.
EDIT: Wenn es nur ein einfach galvanisch trennendes Trennglied ist, stimmt das natürlich nicht - der Schirm wird da ja gar nicht getrennt.

Nun noch ein Bild der kleinen Potentialausgleichsschiene mit abgenommener grauer Kappe:

Bild

Als ich am gelb grünen Draht wackelte, bewegte sich der messingfarbene Klemmblock auf seinem Blechfuß. Als ich danach in die Fritzbox schaute, waren nicht korrigierbare Fehler aufgetreten.

Da ist meine Frage, ob die Potentialausgleichsschiene eine leitende Verbindung zur Metallplatte haben soll, oder da irgendetwas isolierendes zwischen Klemmblock und Blechfuß ist, was nur bei Überspannung Durchlass bekommt?

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus!
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Re: HÜP , Verstärker , Verteiler nach welchen neuen Stand.E

Beitragvon Bastler » 27.01.2016, 11:48

Die Blechplatte muss mit einer "Dauererdungsmöglichkeit" mit der Haus-PAS verbunden sein. Das ist sie in deinem Fall über die kleine PAS auf der Platte (die leitend mit der Platte verbunden ist).
Ginge auch ohne PAS auf der Platte, über Belchschrauben (wie in der UM-TR angegeben) oder über den Erdungswinkel, manche Lochplattenhersteller haben sogar Erdungsklemmen die direkt in der Lochplatte integriert sind.
Im Endeffekt ist egal wie, Hauptsache eine "Dauererdungsmöglichkeit". Viele Firmen verbauen dafür eben diese kleinen PA-Schienen aus Metall (eigentlich sind das "Baderdungsschienen") auf der Platte,

Ein (doppelt) galvanisches Trennglied gibt es bei dir nicht.
Sofern das Hausnetz ein TT oder echtes TNS-Netz ist braucht man es auch nicht zwingend lt. den UM Vorgaben. Allerdings bezweifle ich, dass die meisten Techniker die Netzform überhaupt erkennen können (ich kann es auch nicht immer, dazu müsste man schließlich in den HAK ("Panzerkasten") reinschauen, den die meisten Techniker nicht öffnen dürfen.

Wenn es nach mir geht, braucht man die Trennglieder überhaupt nicht, brauchte man ja schließlich lt. UM und Vorgängerfirmen in den letzten 30 Jahren auch nicht...
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