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Verkablung für Unitymedia im Altbau

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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitragvon Joerg123 » 13.11.2015, 14:10

damits nicht zu einfach wird habe ich auch einen Tip.
Da bei mir das Antennenkabel vom Hausanschluss im Nachbarhaus (Reihenhaus) nicht gerade ideal nachträglich verlegt werden konnte und vom Keller ins Dachgeschoss, dann rüber auf meinen Dachboden, durch einen ungenutzen Schornstein runter in meine Wohnung und dort dann nochmal knapp 10 Meter bis zur Dose verläuft, habe ich mich nachdem ich mich auch etwas länger damit befasst habe für folgendes Kabel entschieden: http://www.satking.de/Empfangstechnik/S ... pule.html#
Antennenverstärker gibts nur am Hausanschluss (ich sag mal nix besonderes, den Verstärker, den der von Unity beauftragte Techniker dabei hatte) und auch an der 2ten Antennendose am Ende der Leitung (zwischendurch durch eine Antennendose durchgeschleift, erste Dose ist bislang aber noch ungenutzt) und bei ca 40-45 Metern Gesamtlänge funzt sowohl TV (digital, auch HD) sowie mein Internet fehlerfrei. 50Cent/Meter halte ich auch für völlig ausreichend, allerdings weiss ich nicht, ob es das Kabel auch auf 50m Rollen gibt
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitragvon Dinniz » 13.11.2015, 14:27

domserv hat geschrieben:Bei mir im Einfamilienhaus (3 Stockwerke) kommt das Kabel im Keller an und ist dann auf den Dachboden gezogen. Dort hat der Techiker einen enstsprechenden Verstärker und 8fach-Verteiler installiert. Alle Kabel gehen von dort in die einzelnen Räume. Insgesamt 6 Dosen. Alles funktioniert ohne Probleme. Die Installation von Verstärker und Verteiler übernuimmt normalerweise der Techniker. Du musst nur die enstsprechenden Kabel verlegen,

Das ist doch seit Monaten schon geklärt.. Davon abgesehen gehören Verstärker wenn möglich in den Keller und nicht auf den Dachboden.
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitragvon Dinniz » 13.11.2015, 14:30

bjoerns1983 hat geschrieben:
Dinniz hat geschrieben:Mit RG6 sehr ungünstig.
Das hat bei 45m schon ca 9dB Verlust bei 800mhz was der Verstärker ausgleichen muss.


RG6 ist jetzt ein Kabel wie das Kathrein LCD 111, mit ca. 1,1mm Innenleiter, oder?

Richtig.
Sind eigentlich fast alle mit 6-7mm Durchmesser.
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitragvon Dinniz » 13.11.2015, 14:31

Joerg123 hat geschrieben:damits nicht zu einfach wird habe ich auch einen Tip.
Da bei mir das Antennenkabel vom Hausanschluss im Nachbarhaus (Reihenhaus) nicht gerade ideal nachträglich verlegt werden konnte und vom Keller ins Dachgeschoss, dann rüber auf meinen Dachboden, durch einen ungenutzen Schornstein runter in meine Wohnung und dort dann nochmal knapp 10 Meter bis zur Dose verläuft, habe ich mich nachdem ich mich auch etwas länger damit befasst habe für folgendes Kabel entschieden: http://www.satking.de/Empfangstechnik/S ... pule.html#
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Das es läuft heisst aber nicht das es so gut ist ;)
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitragvon bjoerns1983 » 13.11.2015, 15:07

Dinniz hat geschrieben:Davon abgesehen gehören Verstärker wenn möglich in den Keller und nicht auf den Dachboden.


Genau deshalb möchte ich ja alles gerne vom Keller aus versorgen. Dort ist auch schon die Erdungsschiene etc. vorhanden.
Das PGR-11 was hier mal vorgeschlagen wurde hat ja einen Innenleiter mit ca. 1,6mm.

Macht es Sinn vom Keller bis auf den Dachboden (25m) fünf von diesen Kabeln zu ziehen, dann diese mit Kupplungen auf kleinere Kabel (4,6mm o.ä) zu adaptieren die ich dann in die einzelnen Wohnungen kriege?

Oder fügen Kupplungen zwischen den Kabeln so eine hohe Dämpfung hinzu das das keinen Sinn macht?
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitragvon Joerg123 » 13.11.2015, 15:12

@Dinniz

was könnte denn besser sein als eine fehlerfreie Funktion ?
der Unity-Techniker hatte auch keinerlei Schwierigkeiten innerhalb des Hauses (das ankommende Signal war etwas mager, der Anschluss/der bis letztes Jahr ungenutzte Kabelanschluss wurde schon in den 80gern verlegt) aber dagegen hilft kein Antennenkabel innerhalb der Wohnung *g*
Da ich von RG11 auch noch nichts gehört hatte, hab ich gerade schon mal geguckt http://www.koax24.de/fileadmin/download ... 11_75R.pdf und konnte jetzt zumindest keine Vorteile zu meinem Kabel sehen, eher schlechtere Werte, sonst hätte ich hier auch nichts geschrieben.
Das es als Sat-Kabel verkauft wird halte ich nun auch in keinster Weise für einen Nachteil, denn Sat-Signale sind aufgrund der genutzten Frequenzen bis 2GHz deutlich empfindlicher.
Und wie ebenfalls erwähnt: lange philosophieren ist eine Sache, ich kann zumindest direkt sagen, dass auch bei ca 45 Metern Kabellänge kein Problem besteht :)
Nutze das gleiche Kabel ebenfalls für Sat-TV-Empfang, wo ich auch sehr gute Empfangswerte erreiche, aber da sind es auch nur ca 20 Meter bis zur Schüssel.

PS: Verbindungsübergänge sind nie wirklich gut und nach Möglichkeit zu vermeiden, dennoch sehe ich keinen Sinn 4 oder 5 Kabel aufs Dachgeschoss zu ziehen, es sei denn, der Dachboden ist schwer zu erreichen, spätere Änderungen (An- und Abmeldungen der genutzten Anschlüsse) bequem im Keller zu administrieren rechtfertigt den Mehraufwand+Kosten. Ein Kabel auf den Dachboden gezogen und dort eine Verteilung auf die Wohnungszuleitungen halte ich grundsätzlich für völlig ausreichend, denn nur weil noch 4-5 Wohnungen mehr an der Zuleitung zum Dachgeschoss hängen, ändert sich an der Qualität des Signals nichts in diesem Kabel nichts, die Werte an den Enddosen werden die gleichen sein.
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Re: Verkablung für Unitymedia im Altbau

Beitragvon Dinniz » 13.11.2015, 16:24

Das ist das falsche RG11.
Zum Vergleich einmal ein RG6
http://www.antennenland.net/Sytronic-75100AKZ-PVC
Und das richtige RG11
http://www.antennenland.net/Meterware-Oeren-HD-163

Lange Strecken zwischen HÜP-Verstärker oder Verstärker-Verteiler sollte man besser so überbrücken.
Natürlich geht auch RG6. Verluste müssen aber mit dem Verstärker ausgeglichen werden was durchaus auch mal nicht mehr ohne weiteres möglich sein kann.
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