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Digital ohne Analoganschluß!

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Re: Digital ohne Analoganschluß!

Beitragvon gefu55 » 08.04.2008, 21:58

Bin neu hier, also erstmal Hallo zusammen! :winken:
Vielleicht kann ich hier noch Einen draufsetzen:
habe im Dezember 2005 eine ETW gekauft,10 Jahre alt und von Beginn an mit Kabelanschluss analog (damals ish), MFH, Abrechnung über den Hausverwalter.
Hatte mich schon damals für Digital TV interessiert, also im Internet bei ish Verfügbarkeit geprüft.
Siehe da: meine Adresse - Hausnr. xxx D - gibt es dort nicht, wohl aber xxx A -C (gleiche Ligenschaft, gleicher ÜP).
Per eMail Kontakt aufgenommen, keinerlei Reaktion. Danach habe ich das Thema ruhen lassen, bis ich im Januar 2008 nochmal recherchiert habe - inzwischen UM:
Gleiches Ergebnis! Anruf bei der Hotline: "das müssen wir überprüfen, schicken Sie uns den Antrag schriftlich".
Antrag abgeschickt, Antwort kommt an Hausnr. xxx C! Kurze Zeit später kam die Hardware (natürlich an xxx C), funktionierte aber soweit.
Danach Auftragsbestätigung über einen analogen Kabelanschluss (den ich ja längst hatte) mit Digital Basis über zusammen 16,90 € (übrigens mit nicht bestelltem Digital Plus o.Ä, kostenlos für 2 Monate, natürlich mit Negativ-Option! Absolute Unverschämtheit!!! :wut: )! Auftragsbestätigung schriftlich wiedersprochen, die folgende Rechnung kam wieder über 16,90! Erneut Wiederspruch mit Androhung, die Einzugsermächtigung zu widerrufen! Zwischendurch noch Anruf bei der Hotline: "müssen wir überprüfen"...!
Bis heute KEINERLEI Reaktion, statt dessen kam heute die Rechnung für April: 16,90!!! :wand:
Werde nun also schnellst möglich die Einzugsermächtigung widerrufen und im Falle einer - höchst wahrscheinlichen - Mahnung einen Anwalt konsultieren!
Auch ich lasse mir diese Unverfrohrenheit und Arroganz von UM nicht länger gefallen und bin mir sicher, dass sich hier noch mehrere UM-Opfer finden werden!
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Re: Digital ohne Analoganschluß!

Beitragvon Borussenpower » 08.04.2008, 22:30

Hallo,

sofern die Lastschriften nicht älter als 6 Wochen sind, kannst Du sie widerrufen und bekommst zumindest das Geld aus diesem Zeitraum zurück. Und dann kann UM schauen, wie sie an das Geld kommen. Fordern dürften sie es bei einer sachlichen Beurteilung allerdings nicht. Fürchte nur, dass eine gewisse Dynamik bei UM dafür sorgt, dass es vor den Kadi geht.

Schön die Beweise sammeln.
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Re: Digital ohne Analoganschluß!

Beitragvon Invisible » 08.04.2008, 22:35

OT on: Ich wünsche mir langsam ein Unterforum für Anwaltsbesuche, Rechtsberatung und Strafanzeigen gegen UM. OT off :klo:
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Re: Digital ohne Analoganschluß!

Beitragvon 2bright4u » 09.04.2008, 07:51

Borussenpower hat geschrieben:Hallo,

sofern die Lastschriften nicht älter als 6 Wochen sind, kannst Du sie widerrufen und bekommst zumindest das Geld aus diesem Zeitraum zurück. Und dann kann UM schauen, wie sie an das Geld kommen. Fordern dürften sie es bei einer sachlichen Beurteilung allerdings nicht. Fürchte nur, dass eine gewisse Dynamik bei UM dafür sorgt, dass es vor den Kadi geht.

Schön die Beweise sammeln.


Die Frist von 6 Wochen wird immer wieder von Banken genannt, ist aber mittlerweile NICHT mehr gültig. Unberechtigte Lastschriften können unbegrenzt zurück geholt werden.

Siehe hier:
http://www.bgh-free.de/bgh-free/volltex2/vo68872.htm

Vielmehr ist wichtig, der Rechnung schnellstens schriftlich (!!!) zu widersprechen, da diese nach einem gewissen Zeitraum als genehmigt gilt.
ENDLICH OHNE UM!!!
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Re: Digital ohne Analoganschluß!

Beitragvon Borussenpower » 12.04.2008, 22:06

2bright4u hat geschrieben:
Borussenpower hat geschrieben:Hallo,

sofern die Lastschriften nicht älter als 6 Wochen sind, kannst Du sie widerrufen und bekommst zumindest das Geld aus diesem Zeitraum zurück. Und dann kann UM schauen, wie sie an das Geld kommen. Fordern dürften sie es bei einer sachlichen Beurteilung allerdings nicht. Fürchte nur, dass eine gewisse Dynamik bei UM dafür sorgt, dass es vor den Kadi geht.

Schön die Beweise sammeln.


Die Frist von 6 Wochen wird immer wieder von Banken genannt, ist aber mittlerweile NICHT mehr gültig. Unberechtigte Lastschriften können unbegrenzt zurück geholt werden.

Siehe hier:
http://www.bgh-free.de/bgh-free/volltex2/vo68872.htm

Vielmehr ist wichtig, der Rechnung schnellstens schriftlich (!!!) zu widersprechen, da diese nach einem gewissen Zeitraum als genehmigt gilt.

Wenn ich mir das Urteil so durchlese, ist es möglich, aber auch sehr aufwendig, Lastschriften zurück zu holen, die älter als 6 Wochen sind. Dass die Lastschriften zu Unrecht vorgenommen wurden, muss der Bankkunde ggf. seiner Bank erst einmal nachweisen. Die muss diesen Nachweis dann wiederum der Begünstigtenbank vorlegen. Wir reden hier in der Regel von max. 50 EUR monatlicher Belastung und da stellt sich sicher für jeden die Frage der Verhältnismäßigkeit.

Jedenfalls ist die 6-Wochefrist problemlos.
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