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Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon jube50 » 29.01.2015, 21:56

Reden wir hier aneinander vorbei?

Es wird die Verpflichtung des Anbieters aufgezeigt.
Die Kündigungszeit des Kunden ist klar.

Die Dame hat einen 24-monatigen Vertrag und möchte in den Haushalt der Eltern ziehen, in dem schon ein Anschluss besteht.
Warum sollten diese nun einen weiteren Anschluss genehmigen? Ohne eine solche Genehmigung wird der Anbieter seinen Auftrag nicht erfüllen können.

Selbst bei einer Untervermietung ginge ohne ihre Zustimmung nichts.
Mit einer etwaigen Kulanz hat das überhaupt nichts zu tun.

Aus diesem Grund dürfte die Tochter nach 3 Monaten aus dem Vertrag raus sein.

Die Änderung der GEZ in eine Haushaltabgabe ist klar. Aber im Volksmund eben noch immer unter dieser Bezeichnung bekannt.
Die Vorzüge und natürlich auch Nachteile der jetzigen Regelung sollten aber eigentlich bekannt sein.
Zuletzt geändert von jube50 am 29.01.2015, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon mauszilla » 29.01.2015, 22:18

Schau dir das Vertragsrecht an.
Was hat UM oder ein sonstiger Vertragspartner mit den Entscheidungen des anderen zu tun?
Richtig nichts.
Nicht nur UM ist verpflichtet den Vertrag ein zu halten was Lieferung und Qualität betrifft, auch der Kunde muss sich an den geschlossenen Vertrag halten.
Ist ja schon extrem Verbraucherfreundlich, wenn man Kündigen Darf, wenn der Partner am Neuen Ort nicht liefern kann.

Stell dir mal Vor, UM würde dir einfach nur noch die Hälfte der Leistung liefern, weil sie zu viele Kunden am Strang haben und dir dafür den Preis runter setzten.
Sicher wärst der erste, der ankommt Sonderkündigungsrecht ;)

Verträge haben immer zwei gleichberechtigte Parteien.

Kannst ja auch einen Anbieter mit Monatlichem Kündigungsrecht wählen. Musst ja keinen 24 Monatsvertrag abschließen.
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon magentis » 29.01.2015, 22:27

mauszilla hat geschrieben:Schau dir das Vertragsrecht an.
Was hat UM oder ein sonstiger Vertragspartner mit den Entscheidungen des anderen zu tun?
Richtig nichts.
Nicht nur UM ist verpflichtet den Vertrag ein zu halten was Lieferung und Qualität betrifft, auch der Kunde muss sich an den geschlossenen Vertrag halten.
Ist ja schon extrem Verbraucherfreundlich, wenn man Kündigen Darf, wenn der Partner am Neuen Ort nicht liefern kann.

Stell dir mal Vor, UM würde dir einfach nur noch die Hälfte der Leistung liefern, weil sie zu viele Kunden am Strang haben und dir dafür den Preis runter setzten.
Sicher wärst der erste, der ankommt Sonderkündigungsrecht ;)

Verträge haben immer zwei gleichberechtigte Parteien.

Kannst ja auch einen Anbieter mit Monatlichem Kündigungsrecht wählen. Musst ja keinen 24 Monatsvertrag abschließen.



Sonderkündigung wegen Umzug ist kein Entgegenkommen des Anbieters, es ist Gesetz.

http://verbraucherschutz.de/neue-infos- ... onsgesetz/

http://www.gesetze-im-internet.de/tkg_2004/__46.html
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Firmwarename: e3200-E10-5-v302r125562-130611c_upc.bin Jun 19 17:34:31 2013
Config-File: generic_100000_5000_ipv4_ncs_wifi-on.bin
Asus RT-N66U
Samsung UE40F6500
Sky Buli + Sport HD auf Sky Recorder
Synology DS213+

Die Moral von der Geschicht, traue keinen Versprechungen der UM-Hotliner.
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon Joerg123 » 29.01.2015, 22:28

gehen wir mal davon aus, dass der Thread-Starter bei seinen Eltern ebenfalls Unityaschluss hat
1. weil das Vorraussetzung zur Weiterführung des UM-Vertrages ist
2. weil die Eltern Internet/Telefon/TV bereits haben (so der Thread-Starter), was aber auch Telekom-mässig möglich wäre, oder bei einem anderen Kablanbieter - dazu fehlen hier die Infos

Hätten die Eltern also Unity-Kabel, wäre es ihr gutes Recht als Besitzer, die Erweiterung der Anlage abzulehnen. Wobei man auch hier klar einschränken muss: ist die Wohnung der Tochter bereits verkabelt und bedarf nur einer neuen Multimediadose, ist eine Ablehnung nicht möglich, denn innerhalb seiner Räume darf ein Mieter machen was er will - allerdings mit der Auflage des Rückbaus bei Auszug, was technisch und optisch kein Problem sein dürfte, so der Kabelanschluss als solches schon vorhanden ist.

Also das reine vorhanden-sein eines Anschlusses der die Bedürfnisse (TV, Internet, Telefon) bereits erfüllt reicht sicherlich nicht aus. Technisch können an einem Kabelanschluss auch 5 Modems hängen und der reine Wunsch der Tochter "ich nutze das Telefon/Internet der Eltern und brauche einfach keinen eigenen Anschluss" ist definitiv kein Argument *g*
Rechtlich muss man vielleicht noch hinzufügen, dass ein Mieter natürlich per se einen eigenen Anschluss zahlen muss (also schon alleine für TV), die Nutzung eines fremden Anschlusses (in dem Fall der Eltern) ist natürlich nicht legal, so es sich um eine eigene Wohnung handelt (hier im Thread ja nicht erkennbar).

Aufgrund mangelnder Informationen kann man also auf keinen Fall klar sagen, dass die Tochter in 3 Monaten definitiv raus ist, aber zumindest wenn man es geschickt anstellt, sind die Chancen einer ausserordentlichen Kündigung sehr gut *g*
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon jube50 » 29.01.2015, 23:03

Mauszilla,

das ist keine Kundenfreundlickeit, sondern eine endlich mal gerechte Entscheidung, dass ein Kunde aus solchen Verträgen herauskommt, wenn ein Umzug ansteht.
Auch der Anbieter hält sich noch genug Rechte vor, seine Leistung ggf. einzustellen.
Wenn ihm ein neuer Anschluss zu teuer kommt, kann er einfach seinen Auftrag nicht erfüllen und entlässt somit den Kunden.

Glaubst du ernsthaft, dass die Firmen nicht gemerkt haben, dass diese sogenannten Knebelverträge gerichtlich nicht länger haltbar waren. Aus diesem Grund eben auch diese Sonderkündigung.
Natürlich wird versucht, die Kunden zu behalten und ein wenig Druck reicht dann auch meistens.

Ein solches Gerangel findest du ebenfalls bei jeder Hausrat- oder ähnlichen Versicherung, wenn du zu einen Partner ziehst. Jeder will den Kunden gewinnen.
Auch hier entscheiden die Gerichte immer mehr zugunsten der Leute, da solche doppelt laufenden Verträge völlig unzumutbar sind.
Da zeigt man sich doch besser kulanter, als anschließend Grundsatzurteile auszuführen, die Versicherungen direkt zwingen, ihre Verträge nachteilig dementsprechend abzuändern.
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon jube50 » 29.01.2015, 23:49

Joerg,

wenn kein direkter (Unter)Mietvertrag zustande kommt und die Tochter dort Räume bezieht, können die Eltern sie beruhigt einen Fernseher oder PC anschließen lassen.
Warum nicht?

Sie können natürlich auch dem eigenständigen Anschluss zustimmen. Dann würde der Vertrag der Tochter fortgesetzt. Bei einem Mietvertrag muss allerdings auch mit einer Steuerabgabe wegen Mieteinnahmen gerechnet werden.
Ob das überzeugend ist?

Die Tochter teilt ja selbst mit, dass sie einen Anbieter nicht mehr benötigen würde. Das sieht nicht nach vertraglichen Zuständen aus.

Ich lasse mich gern belehren, wenn es anders sein sollte. :confused:
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon conscience » 30.01.2015, 01:07

Wird die Leistung am neuen Wohnsitz nicht angeboten, ist der Verbraucher zur Kündigung des Vertrages unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats berechtigt.

Entscheidend dürfte hier nur sein, ob ein Anbieter die Leistung erbringen kann oder nicht. Kann ein Anbieter die Leistung erbringen, dann besteht m.M.n. kein Recht auf eine Kündigung. Verwehrt in diesem Beispiel der Eigentümer (Eltern) den Zugang zu den technischen Einrichtungen des Hauses sieht m.E. das Gesetzt ebenfalls keine SoKü vor. Es reicht aus, dass der Anbieter die Leistung erbringen könnte. Und ob hier tatsächlich ein Bedarf für die Dienste besteht, ist unerheblich.


Ach ja keine Beratung nur eine Meinung.
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon jube50 » 30.01.2015, 11:27

Heikles Thema.

Das wäre dann aber eine nette Umgehung der ganzen Klausel.
Jeder Anbieter könnte auch auf der Zugspitze einen Anschluss erbringen.

Egel welcher Anbieter, oder welche Person, Eigentümer u.s.w. eine Ablehnung erteilt.

Wir sollten froh sein, dass wir solche Rechte haben, sodass wir noch über unser Eigentum bestimmen können und nicht alles zu genehmigen haben.
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon Dinniz » 30.01.2015, 12:10

Dafür gibt es halt Verträge.
Man sollte sich vor Abschluss im klaren sein dass es zu solchen Situationen kommen kann.
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Re: Sonderkündigungsrecht, ja oder nein!?

Beitragvon jube50 » 30.01.2015, 13:24

Dinniz,

solche Diskussionen haben natürlich auch immer den Charakter, dass sie einseitig werden.

Man muss nicht unbedingt einen langfristigen Vertrag abschließen, wenn in nächster Zeit ein Umzug o.ä. geplant ist.

Man muss auch sehen, dass Betriebe oft genug zuerst einmal investieren müssen, bevor verdient wird. Technikerdienste sind kein unerheblicher Kostenfaktor.

Längerfristige Verträge haben allerdings immer den Nachteil, dass Situationen entstehen können, die nicht direkt voraussehbar sind.
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