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Sonderkündigung 3play

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Sonderkündigung 3play

Beitragvon kev » 15.01.2015, 23:21

Hallo zusammen,

auch ich bin betroffen von der Preiserhöhung und habe daher von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht.
Ich habe bisher 3play 32.000.
Nun habe ich meine Kündigungsbestätigung bekommen dabei ist mir aber aufgefallen dass UM mir die Kündigung für 3play bestätigt.
Da 3play einen Kabelanschlussvertrag erfordert habe ich diesen ja nun auch noch für 18,90€ pro Monat.
Ich möchte komplett weg von UM.
UM sagt nun aber ich müsse den Kabelanschluss weiter bezahlen da dieser Vertrag noch bis Juni läuft. Ich komme über das Sonderkündigungsrecht nur aus 3play raus.
Das kann aber nicht stimmen da die AGB der UM Hessen folgendes besagen:

(3) Ist mit dem Kunden ein Vertragsverhältnis über ein Produkt des Kabelnetzbetreibers geschlossen, für das der Kabelanschluss
Voraussetzung ist, richten sich Laufzeit und Kündigung des Kabelanschlussvertrages nach der Laufzeit und der
Kündigungsmöglichkeit des Produkts, für den der Kabelanschluss Voraussetzung ist, nachdem für den Kabelanschlussvertrag
die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist.


Hat jemand hiermit Erfahrung ? Ich möchte unbedingt raus aus allen Verträgen mit UM. Ich habe ab 1.2. einen Anschluss von einem anderen Anbieter.
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon mauszilla » 16.01.2015, 10:54

Recht interessanter Fall.
Rechtlich wohl auch eine Grauzone, da es sich durchaus um zwei getrennte Verträge handeln kann.
Ist dem So, hast du in der Tat nur ein Sonderkündigungsrecht für den Vertrag, auf den die Preiserhöhung zutrifft, das 3 Play.

Grauzone deswegen, da 3 Play ohne Anschluss nicht geht, umgekehrt jedoch schon, mit dem Anschluss kannst ja TV schauen. Wäre interessant, ob man eine Komplette Sonderkündigung durch bekommen, wenn beide Teil gleichzeitig gebucht wurden, da 3 Play ja den Anschluss voraussetzt.
Wurden sie getrennt abgeschlossen, wirst du die Vertragslaufzeit abwarten müssen um ganz raus zu kommen.

Würde jedoch meine Ars... drauf verwetten, das sie argumentieren, das es sich dabei um zwei getrennte Verträge handelt und deswegen kein Sonderkündigungsrecht auf den Anschluss besteht, egal ob gemeinsam oder getrennt Abgeschlossen.
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon kev » 16.01.2015, 11:27

Momentan argumentieren sie so das es zwei Verträge sind. Aber wie gesagt 3play geht eben nur mit Kabelanschluss.
Und diesen Sonderfall beschreiben sie ja in ihren AGB´s.
Ich habe denen nochmal ein Schreiben zukommen lassen und mich auf die AGB´s bezogen.
Ich bin gespannt....
Auf jeden Fall würden beide Verträge zum 12.06. enden (mal abgesehen von der Sonderkündigung) was dafür spricht das sie "verheiratet" sind.
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon mauszilla » 16.01.2015, 11:37

Das ist ja die Grauzone die ich meine.
Ein Findiger Anwallt könnte Argumentieren, das der Anschluss nie gebucht worden wäre ohne das 3 Play. Ob man damit durch kommt steht dann wieder auf einem anderen Blatt.
Vermute jedoch, das das allenfalls vor Gericht entschieden werden kann.
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon kev » 16.01.2015, 11:57

Vielleicht meldet sich hier noch jemand der sowas auch schon mal hatte oder aktuell hat.
Ansonsten....mein Schwiegervater hat eine große Anwaltskanzlei :)
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon hajodele » 16.01.2015, 13:14

Mal ne saudumme Frage:
Wenige Monate zuvor war die Preiserhöhung des Kabelanschlusses auf 18,90.
Da war es wegen der Abhängigkeiten NULL Problem, alles zu kündigen.
Warum hast du es nicht dort schon gemacht?
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon kev » 16.01.2015, 19:39

Was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun ?
Trotzdem will ich deine Frage beantworten - es gab seiner Zeit noch kein DSL von der Telekom.
Mittlerweile gibt es hier aber DSL.
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon Joerg123 » 16.01.2015, 20:03

mir ging es ähnlich letztes Jahr :(
2009 habe ich 3play gebucht, da die Kabelgrundgebühr "unkündbar" in der Miete enthalten war, obwohl ich persönlich Satempfang für TV nutze, aber kost ja nicht mehr *g*
letztes Jahr umgezogen und dort keinen Zwangskabelanschluss vom Vermieter bekommen, daher wollte ich den Kabelanschluss für Internet/Telefon beibehalten, so war zumindest der Plan
Unity hat mich auch erst aus dem Kabelvertrag-Grundgebühr nach Ablauf der 12 monatigen Frist gelassen, alles Jammern und Zetern hat nix geholfen :( (bzw konnte ich letztes Jahr im September zur Preiserhöhung die Sonderkündigungskarte ziehen)
und da hab ich eigentlich noch deutlich grössere Chancen für mich gesehen, schliesslich blieb beim alten Vermieter der Kabelanschluss für meinen Nachmieter natürlich auch (zwangsweise) aktiv.
Also Voll-Verarsche von Unity, wenn ich ne Möglichkeit sehen werde denen mal ans Bein zu [zensiert], werd ich das auch mit Genugtuung machen. Solange warte ich erstmal bis hier schnelles DSL verfügbar ist, sollte noch maximal 2 Jahre dauern, dann bin ich bei dem Laden weg, verarschen lasse ich mich nur einmal.

Von daher: mach dir keine Hoffnung, zumindest ohne Anwalt wird das nichts, alles nur vergeudete Zeit
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon Dinniz » 17.01.2015, 00:32

kev hat geschrieben:Hallo zusammen,

auch ich bin betroffen von der Preiserhöhung und habe daher von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht.
Ich habe bisher 3play 32.000.
Nun habe ich meine Kündigungsbestätigung bekommen dabei ist mir aber aufgefallen dass UM mir die Kündigung für 3play bestätigt.
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Das kann aber nicht stimmen da die AGB der UM Hessen folgendes besagen:

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die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist.


Hat jemand hiermit Erfahrung ? Ich möchte unbedingt raus aus allen Verträgen mit UM. Ich habe ab 1.2. einen Anschluss von einem anderen Anbieter.


Wenn die Mindestvertragslaufzeit für den Kabelanschluss noch läuft hast du dir die Frage mit dem Quote selbst beantwortet.
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Re: Sonderkündigung 3play

Beitragvon Joerg123 » 18.01.2015, 06:34

@Dinniz
grundsätzlich ist die Situation seitens UM klar, wird dem Threadstarter wohl auch klar sein, wo er es selber gepostet hat *g*
aber AGBs enthalten oftmals Angaben, welche rechtlich nicht haltbar sind, solange keiner klagt aber erstmal gültig sind, schliesslich akzeptiert man es als Kunde ja (notgedrungen).
Mir waren 9 Monate/ca 170 Euro nun aber auch nicht Wert ohne Rechtsschutzversicherung dagegen vorzugehen, denn abgesehen von der Zeit und dem Ärger/Stress bekommt man für das Geld von einem Anwalt nicht viel geboten an Leistung (Beratung und 1-2 Briefe) und akzeptiert UM dann letzten Endes doch die gewünschte Kündigung aufgrund eines anwaltlichen Schreibens, sprich geht es nicht vor Gericht mit einem Urteil, bleibt jede Seite auf ihren eigenen Kosten sitzen, so ist das deutsche Recht leider.

Halte ich schon diese Aufsplittung von Digital-TV und Kabelgrundgebühr als Voraussetzung für fragwürdig, ist es meiner Meinung nach auf jedenfall bei der Art wie UM die Pakete bewirbt eindeutig unlauterer Wettbewerb. Produkte die TV enthalten, also die Kabelgrundgebühr zwingend voraussetzen, haben im Preis dem Kunden klar ersichtlich zu sein = müssten die Kabelgrundgebühren deutlich im Angebot und im fett darunter prangendem Preis mit ausgewiesen sein und nicht nur im kleingedruckten der AGBs enthalten sein.
Man kann das auch nicht wirklich vergleichen mit der heutzutage glaube ich nicht mehr verfügbaren Methode DSL-Anschlüsse auf einen vorhandenen Telefonanschluss mit aufzusetzen, bzw dem damaligen Hinweis, dass "ein Telefonanschluss Pflicht ist, für den eventuell weitere Kosten anfallen", denn diese Kosten gingen dann an ein völlig anderes/unabhängiges Unternehmen (idR, oder sogar ausschliesslich an die Telekom durch einen analogen oder ISDN-Anschluss, auf jedenfall an ein Unternehmen, auf dessen Preisgestaltung der DSL-Anbieter keinen Einfluss hat)
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