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Übernimmt Vodafone Unitymedia

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon domserv » 26.11.2014, 12:56

Da bin ich mal gespannt wie das ausgeht

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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon Torpedo64 » 26.11.2014, 19:08

Dazu wird es nicht kommen...eine Monopolstellung ist hierzulande nicht erwünscht....
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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon koax » 26.11.2014, 19:51

Torpedo64 hat geschrieben:Dazu wird es nicht kommen...eine Monopolstellung ist hierzulande nicht erwünscht....

Da sich die Gebiete der großen Kabel-Provider nicht überlappen, würde sich eigentlich gar nichts hinsichtlich Monopol ändern.
Die Anzahl der Provider, die sich der Kunde auswählen kann, bleibt unverändert.

Edit:
Übrigens ist eine marktbeherrschende Stellung nicht das Gleiche wie ein Monopol.
Zuletzt geändert von koax am 26.11.2014, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon Wasserbanane » 26.11.2014, 19:56

Naja, die einzige Argumentation die ich mir vorstellen könnte, wäre, dass diese beiden Gruppen ja keine direkten Konkurrenten sind, da jeder seine Bundesländer hat. Die Einzige direkte Konkurrenz wären die Kleinen, wie NetCologne, Primacom, Kabelkiosk, Deutsche Telekabel etc. Dadurch würde es in dem Sinne zu keiner Änderung kommen. Später schon: Thema Netzangleichung und was den sonst noch an "Kundenservice" einfallen würde.

Aber ich denke auch, dass das Kartellamt dem einen Riegel verschieben wird, falls das keine Ente/Finte war.

Edit: Oh, koax war schneller.
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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon HariBo » 26.11.2014, 20:01

Anfang des 21. Jahrhunderts wollte Liberty Kabel Deutschland komplett kaufen, das Kartellamt war dagegen.
Vor einigen Jahren übernahm Liberty mit UM Kabel BW, es wurden erhebliche, meiner Meinung nach unsinnige, Auflagen gemacht, bis das Kartellamt abnickte, ausgestanden ist die Geschichte rechtlich immer noch nicht.
Als Jetzt Kabel Deutschland zum Verkauf stand, wollte Liberty wieder zugreifen, das Kartellamt lies durchblicken, dass es das nicht genehmigen werde (wieso dann allerdings Vodafone das durfte, habe ich auch nicht verstanden).

Und jetzt soll alles schön sein? :kratz:
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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon strelnikov » 26.11.2014, 20:24

Ich habe da einen festen und unerschütterlichen Standpunkt, begründet im materialistischen Geschichtsauffassung, welche sich als unhaltbar wahr erwiesen hat.

Der Artikel auf DF ist einerseits ein Versuchsballon und zugleich das Schüren von Unruhe von interessierter Seite.

Warum ist es ein Versuchsballon?

Schauen wir uns dazu einmal den Artikel auf DF genauer an. Dort heißt es:
"Liberty Global’s Co-CFO Charles Bracken sagte laut Bloomberg: "Ich denke, sie (deutsche Kartellbehörden) würden es genehmigen." Dann fährt DF fort: "Ob es tatsächlich schon Gespräche zwischen den Beteiligten gab, ist fraglich. Denn weder Vodafone noch Liberty Global wollten sich zu den Gerüchten äußern. Es steht bislang nur Brackens Aussage. Insidern zufolge soll aber nicht über eine Übernahme, sondern über eine Allianz gesprochen worden sein."

Es gibt also nur die Einschätzung eines Offiziellen von Liberty Global und die Schlussfolgerung der DF.
Eine Allianz würde eher Sinn ergeben. Man kann gemeinsam TV Rechte erwerben, eine Einkaufsgesellschaft gründen - kurz Synergien nutzen.

Wer kann hat ein Interesse für Unruhe zu sorgen?
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Re: AW: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon Wasserbanane » 26.11.2014, 22:57

strelnikov hat geschrieben:Eine Allianz würde eher Sinn ergeben. Man kann gemeinsam TV Rechte erwerben, eine Einkaufsgesellschaft gründen - kurz Synergien nutzen.


Dafür müsste man allerdings auch eigene Sender betreiben um die Sendungen dort zu zeigen. Oder meinst du die Vertragsgestaltung zwischen KNB und Sendern? Wäre mMn eher schlecht umsetzbar. Aber wer weiß schon, was bei denen im Kämmerlein besprochen wird.

Was ich mir eher vorstellen könnte, wäre eine Vermarktungsallianz. Wozu für zwei regional begrenzte Angebote, eigenständige bundesweite Werbekampagnen fahren?

Aber du hast es in deinem Post selbst geschrieben, das es Spekulationen auf Grund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitates ist. Darum lass ich das Thema auch.

Dafür habe ich aber schon sehr viel drüber geschrieben. ;)
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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon Joerg123 » 27.11.2014, 00:33

also das Kartellproblem habe ich schon bei der Übernahme von KabelBW nicht wirklich verstanden - für mich als Kunde ändert sich doch rein garnix, es gibt ja eh immer nur einen Kabelanbieter bei dem ich einen Vertrag abschliessen kann. Von daher hab ich als Kunde auch jetzt nicht wirklich was davon, wenn andere Kabelanbieter mehr Features zu günstigeren Preisen anbieten, denn nutzen kann ich es eh nicht.

Für TV-Kunden ist es sicherlich zu hoffen, dass KD den Laden übernimmt, denn dort hat man die richtige Einstellung zu HD *g*

Für 2play (Telefon&Internet) Kunden könnte es Nachteile haben, zumindest der Funktionsumfang der Fritzboxen ist bezüglich VoIP dort deutlich eingeschränkter. Im Gegenzug ist man dafür mit Updates deutlich zügiger.

Für mich persönlich würde es auf jedenfall einen Wechsel bedeuten, da ich garantiert kein Vodafone-Internetkunde sein möchte, dem UK-Laden traue ich nun ganz und garnicht, dann lieber wieder DSL (ist mittlerweile auch recht schnell und preislich akzeptabel) :(
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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon piotr » 27.11.2014, 01:21

Joerg123 hat geschrieben:also das Kartellproblem habe ich schon bei der Übernahme von KabelBW nicht wirklich verstanden - für mich als Kunde ändert sich doch rein garnix, es gibt ja eh immer nur einen Kabelanbieter bei dem ich einen Vertrag abschliessen kann. Von daher hab ich als Kunde auch jetzt nicht wirklich was davon, wenn andere Kabelanbieter mehr Features zu günstigeren Preisen anbieten, denn nutzen kann ich es eh nicht.

Es ist nur so, weil das deutsche Kartellamt nur auf die Telefonie schaut.

Es gibt durchaus Länder, wo die KNB ihre Netze für andere Provider und auch den Endgerätemarkt öffnen müssen:

Z.B. Musste Die Liberty Tochter telenet (Belgien) ihr Kabelnetz für andere Provider öffnen.

Z.B. Die KNB in den USA, wo man sein Endgerät auch frei wählen kann.
Es muss dort nur auf der Liste der zugelassenen Geräte sein.

Liberty hatte auch mal in Slowenien/Kroatien Kabelnetze, verkaufte diese aber recht schnell wieder weil der Gegenwind von den dortigen Behörden zu stark wurde.

Wie schafft man es,seine Interessen durchzusetzen?
Genau: mit Lobbyisten, die in diversen Gremien sind und die Entscheider die aber von der Sache keine Ahnung haben entsprechend "beraten".
Da ist Liberty nicht anders als Telekom und Vodafone.
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Re: Übernimmt Vodafone Unitymedia

Beitragvon Joerg123 » 27.11.2014, 11:37

piotr hat geschrieben:Es ist nur so, weil das deutsche Kartellamt nur auf die Telefonie schaut.

Das kann ich jetzt so nicht nachvollziehen,denn der UM-KabelBW-Deal wurde aufgrund von Zugeständnissen im TV-Bereich (Wegfall der Grundverschlüsselung) erlaubt

Aber auch Telefonie-mässig ändert sich doch nichts am System: über Kabel habe ich bislang einen Anbieter, den Kabel-Provider (UM), völlig egal wie der nun heisst und in welchen anderen Regionen der Anbieter parallel Netze betreibt zu welchen Konditionen auch immer, für mich als Kunde ist das bedeutungslos
Telefonie- und Internet-mässig verlangt schon die Konkurrenz via Telefonkabel attraktive Preise für die Endkunden. Die Schnittmenge von potentiellen Kunden die nur Kabel haben, oder Kabel + "nur langsamen DSL-Anschluss" ist recht gering. Auch die Kabelanbieter bauen im ländlichen Bereich nicht grossartig aus, wenn sich mit 2km Kabel nur 3 Kunden erreichen lassen, zudem ist im ländlichen Bereich die Möglichkeit TV via Sat zu beziehen meistens deutlich einfacher als in Grossstädten und parallel bauen die Telefonkabel-Anbieter auch vorzugsweise Gebiete mit Kabelversorgung aus wegen der Konkurrenzfähigkeit.
Die Öffnung der Kabelnetze für Drittanbieter sehe ich aktuell nicht kommen in absehbarer Zeit, davon hört man hierzulande doch eigentlich nichts.

Gefahren eines Monopols sehe ich bestenfalls für die TV-Programmanbieter, welche vielleicht mehr unter Druck geraten, denn wenn diese keine Einigung über die Einspeisemodalitäten mit dem Kabelanbieter erzielen wäre das Programm gleich deutschlandweit via Kabel nicht mehr zu empfangen, was dem Kabelanbieter schon eine machtvollere Stellung einräumt bei Vertragsverhandlungen. IPTV ist vielleicht noch vorhanden, aber persönlich würde ich das nur sehr ungerne nutzen wollen und vielfach aufgrund zu geringer Internetgeschwindigkeit keine Option, der Marktanteil hält sich auch in Grenzen, via Internet halte ich eher die VoD-Anbieter für interessant.
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