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Stress mit Unitymedia wegen Anschluss

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Stress mit Unitymedia wegen Anschluss

Beitragvon ws.kaarst » 06.11.2014, 18:44

Hallo UM-Gemeinde,

ich habe da mal ne Frage:

Wir sind am 1.9.2014 von Düsseldorf nach Kaarst gezogen, in eine Gemeinschaft von 190 Wohneinheiten, verteilt auf 13 Häuser auf einem sehr großen Grundstück, unser Haus hat 8 Wohneinheiten, es ist eine Eigentümergemeinschaft.

Es war bei uns am 3.9. ein Techniker, schaute sich das Kabel an, machte verschiedentliche Messungen in der Wohnung und im Keller, nach 1 Stunde das Ergebnis: Ja da muss ein Verstärker an den Hausanschluß im Keller angebracht werden, da das Kabel veraltet sei. Es müsse ein neuer Termin gemacht werden.

Die Firma Hecking, die für die Installation zuständig ist, rief auch nach ein paar Tagen wieder an und vereinbarte einen neuen Termin für den 16.9.2014 ... so alles gut.

An dem besagten Tag kam auch ein (anderer) Techniker, schaute sich alles an, machte wie gehabt Messungen, und verschwand in den Keller. Nach gut 1 Stunde kam er mit einen weiteren Techniker zurück und die waren der Meinung "da hilft kein Verstärker, da muss ein neues Kabel vom Übergabepunkt gelegt werden, der aber so um die 80 Meter entfernt liegt. Man müsse das mit UM absprechen.

Dann tat sich erstmal nichts, so 2 Wochen lang, wobei ich wieder UM angerufen habe. Die sagten mir dann der Installateur hätte den Aufttrag storniert, nach hin und her Telefonaten und Verbindungen kam dann die Nachricht von UM:

WIR LEGEN KEIN KABEL ZU IHNEN WEIL ES ZU AUFWENDIG SEI. :nein:
Sie können ja den Vertrag kündigen. :streber:

Da die Ortschaft nur an DSL 6000 angeschlossen ist, war auch kein Wechsel zu anderen Anbietern möglich. Außer LTE, was aber nicht geht wenn man Full HD fernsehen empfangen will und sich mit ner 3000er Internetleitung wollte ich mich nicht zufrieden geben, was da noch an Resten rauskommt.

Nach langen Recherchen habe ich nun festgestellt, dass unsere Wohanlage nur an einen Übergabepunkt angecshlossen ist und von allen Häusern quasi angezapft und auf die Wohnungen verteilt wird.

Jetzt bin ich dabei unsere Hausverwaltung nach UM zu vermitteln, damit die mal langsam in die Pötte kommen.
Klar ... auf den Rechnungen stehen alle Positionen (HD Programme, extra Fernseh-Programme, Recorder, etc.) einschl. ein Telefonanschluß, was ich ja bisher nicht habe, ich kürze daher fleißig die Rechnungen von UM.

Meines Wissens muss mich ja UM an das Netz anschließen, weil ja auch von UM ein Kabelanschluß vorhanden ist, etwas veraltet, aber damit hab ich ja nichts zu tun.

Die Frage ist hier, die ich stelle: MUSS UM MEINEN VERTRAG BEDIENEN UND MICH AN DAS NETZ ANSCHLIESSEN? :confused:
ws.kaarst
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Re: Stress mit Unitymedia wegen Anschluss

Beitragvon Joerg123 » 06.11.2014, 19:43

werfen wir Blick in AGB, http://www.unitymedia.de/content/dam/un ... ce_NRW.pdf :

2.5 Mit Ablauf der Mindestvertragslaufzeit - unabhängig von einer etwaigen Verlängerung des Vertrages
- geht das Eigentum an der Anlage in das Eigentum des Kunden über, ohne dass es hierzu
einer weiteren Einigung oder Übergabe bedarf. Das Eigentum an dem Übergabepunkt selbst verbleibt
im Eigentum des Kabelnetzbetreibers. Wird der Vertrag verlängert, gestattet der Kunde dem Kabelnetzbetreiber
ab diesem Zeitpunkt die Nutzung der Anlage. Ist der Kunde nicht der Eigentümer des
Objektes, gewährleistet er eine entsprechende Gestattung.

sowie

4.3 Der Kabelnetzbetreiber kann ferner vom Vertrag zurücktreten, wenn der Anschluss nur mit unzumutbarem
technischem und fi nanziellem Aufwand für den Kabelnetzbetreiber möglich ist oder
berechtigte Zweifel an der Zahlungsfähigkeit oder Zahlungsbereitschaft des Kunden bestehen.
4.4 Der Kunde kann gegenüber dem Kabelnetzbetreiber im Fall des Rücktritts keine Schadensersatzansprüche
herleiten

also wenn es nicht das erste Jahr ist, sehe ich da wenig Chancen. Klar kommt man raus und müsste nix mehr zahlen, logisch, aber das ist es ja garnicht was man erreichen will
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Re: Stress mit Unitymedia wegen Anschluss

Beitragvon hajodele » 06.11.2014, 23:15

ws.kaarst hat geschrieben:Jetzt bin ich dabei unsere Hausverwaltung nach UM zu vermitteln, damit die mal langsam in die Pötte kommen.

Bleibt für dich zu hoffen, dass die Hausverwaltung überhaupt handlungsbefugt ist.
I.d.R. muß da zuerst mal die Eigentümerversammlung entscheiden und dann wird im kompletten Objekt modernisiert.
In "meinem" Objekt (Eigentümer) war das eine Aktion von 3-4 Jahren.
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