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Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitragvon SpaceRat » 01.07.2014, 11:46

kalle62 hat geschrieben:Also wenn einem selbst eine Satantennen an seinem Eigenen Haus Stört,das ist das seine Sache.

Schon richtig.

Wenn die beiden Anlagen von den Fotos da oben "extrem störend" sind, dann geht das zwar schon in den Bereich der Neurosen, aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und niemand wird ihn zwingen, eine Sat-Antenne zu montieren.

kalle62 hat geschrieben:Aber dann braucht er sich auch nicht Beschweren wenn er Kabelanschluss hat,

Nuja, noch bietet Unitymedia seine Dienstleistung prinzipiell auch Leuten an, die nicht dazu gezwungen sind, sie auch in Anspruch zu nehmen.

Und so schwer es auch nachzuvollziehen ist, wieso es tatsächlich Menschen gibt, die dieses Angebot tatsächlich wahrnehmen:
Natürlich haben diese durchaus das Recht, sich zu beschweren, wenn sich diese Leistung verschlechtert.

Und verschlechtert hat sich die Leistung, wenn auch nicht im rechtlichen Sinne.
Zu einem Zeitpunkt X in der Vergangenheit gab es ja mal alle per Sat empfangbaren üblichen dt. Sender auch im digitalen Kabelnetz von Unitymedia, davon ist man aber inzwischen weit entfernt.

Insofern ist das auch nichts, bei dem man dem Kunden jetzt sagen könnte "Das mußte Dir doch vorher klar sein!", denn bis zum 30. April 2012 war das Senderangebot im Kabel bezogen auf die "freien" Sender nicht anders als das per Sat.

Problematisch ist nur, daß manche Leute über das Lamentieren und Meckern nicht hinaus kommen, also keine Konsequenzen ziehen. Solange diejenigen, die es dürften, das nicht tun, kann Unitymedia weitermachen wie bisher, auch zum Leidwesen derjenigen, die die Konsequenzen nicht ziehen dürfen.

kalle62 hat geschrieben:und ich habe irgend wo.
Sat Spiegel gesehen die Sehen aus wie eine Aussen Leuchte.

Die DigiGlobe Digitalkugel. Wird aber nicht mehr produziert ...

Hier ist ein Artikel von Satvision zum Thema '"Unsichtbarer" SAT-Empfang'.

Nichtsdestotrotz sehe ich das Thema als Nebelkerze für deutsche Id1oten an:
Es ist zu keinem Zeitpunkt um die Optik gegangen, denn dann hätten wir andere Urteile. Solche, die vom Errichter der Anlage fordern die Anlage dem Haus anzupassen, einen kleineren Spiegel zu verwenden, o.ä.
Eine Sat-Antenne in Farbe der Dachziegel oder der Außenfassade ist weit dezenter, als es jede Antenne zum terrestrischen Empfang jemals war.

Nein, es ging immer nur um finanzielle Interessen der Vermieter, denn bei den Großabnehmerverträgen geht es um viel Geld.
Im Gegenzug für eine Anzahl X an Zwangskundenseelen, die er dem KNB verkauft, ist der Vermieter ja auch jegliches Wartungsrisiko an seiner Kabel-TV-Anlage los. Müßte man nun eigene Sat-Antennen der Mieter dulden, dann wären irgendwann auch die Kabelanschlüsse über die Nebenkosten und damit der ganze Rahmenvertrag in Gefahr.
Daß Oma Kawuttke nach dem Sat-Umstieg der anderen 8 Parteien im Haus statt 3,90 EUR über die Nebenkosten dann 18,90 EUR im Einzelnutzungsvertrag zahlen müßte ist dem Vermieter dabei noch egal.
Er hat vielmehr Angst davor, irgendwann selber Elektriker beauftragen und bezahlen zu müssen, wenn an der vermieteten Sache, zu der auch die Antennendose gehört, Probleme auftreten.

Man kann doch nicht zulassen, daß mündige Mieter diesen Vertrag zu Lasten Dritter zum Platzen bringen, indem sie dem KNB dann in Scharen davonlaufen ...
... wobei ich die Drohkulisse der KNB hier auch für Blödsinn halte. Die KNB könnten es sich in einer solchen Konkurrenzsituation nämlich gar nicht mehr leisten, konsequent nur bis zum HÜP zu entstören, so wie auch die Telekom in der Praxis eher selten konsequent nur bis zur ersten TAE-Dose entstört.

Es geht allein um Geld, nicht um Optik.
Selbst der häßlichste APL
BildBild
hat noch nie einen Vermieter gestört, es hätte bestimmt auch keiner davon ein Problem, bei diesen Häusern
BildBild
"wegen der Optik" gegen eine Sat-Antenne seiner Mieter zu klagen.

Vor dem Hintergrund, daß sich auf diesem Bild zwei Sat-Antennen befinden ...
Bild
... ist es mir ehrlich gesagt zu blöd, mich dauerhaft an einer Optik-Diskussion zu beteiligen, die ich nicht ernstnehmen kann.

Ich beteilige mich ja auch nicht an der sPD-Sprachregelung, daß die zusätzlichen Ausnahmen beim Mindestlohn keine seien, sondern nur andere Übergangsregelungen ...
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitragvon SpaceRat » 01.07.2014, 11:56

Joerg hat geschrieben:Gibt's denn zum Topic was neues, das über das hier und in den unzähligen "IchWillDieDrittenInHD"-Threads gesagte hinausgeht?

Nein, wieso sollte es?

Unitymedia muß die zusätzlichen HD-Sender nicht einspeisen, auch nicht wenn sie ein Urteil in der Frage haben, ob die ÖR für die must-carry-Sender bezahlen müssen.
Hier ist also keine Änderung der Sachlage in Sicht und da die Kundenzahlen seit 30. April 2012 auch nicht stärker zurückgegangen sind als vorher hat Unitymedia Zeit.

Und selbst wenn Unitymedia unerwartet doch Recht bekäme, also Geld für die Einspeisung der must-carry-Programme kassieren dürfte, würde sich nichts ändern, denn die ÖR würden voraussichtlich auch nur für diese bezahlen.
So oder so wäre die Einspeisung aller ÖR Sender über das "must carry" hinaus also freiwillig und Druck können nur die Kunden ausüben.
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitragvon Joerg » 01.07.2014, 11:59

Die Frage war rhetorisch; von mir aus muss UM auch keine Bandbreite für hochskalierte Dritte verschwenden. TV wird m.E. jetzt schon überbewertet und wird künftig noch mehr an Bedeutung verlieren...

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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitragvon SpaceRat » 01.07.2014, 12:15

Joerg hat geschrieben:Die Frage war rhetorisch; von mir aus muss UM auch keine Bandbreite für hochskalierte Dritte verschwenden. TV wird m.E. jetzt schon überbewertet und wird künftig noch mehr an Bedeutung verlieren...

Ich versuche, aus Sachfragen meine persönliche Meinung so gut es geht herauszuhalten.

Mir persönlich wäre es im umgekehrten Fall (HD per Kabel, SD per Sat) völlig egal, die ÖR-Sender nicht in HD zu kriegen, da Sat trotzdem noch den Preisvorteil hätte und die ÖR-Sender habe ich irgendwo ab Platz 40 oder so gespeichert.

Trotzdem kann ich es nachvollziehen, wenn die etwas schlichteren Gemüter, die Fips Asmussen und Heinz Schenk auch in der 50. Wiederholung für gute Unterhaltung und Herrn Jauch für einen guten Talkmaster halten, erwarten, daß sie den Kram als zahlende Kunden nicht selber hochskalieren müssen.

Nur weil ich keinen Fisch mag, kann ich mich ja trotzdem solidarisch mit meinem Fisch essenden Begleiter darüber aufregen, wenn der Fisch angebrannt serviert wird.

PS:
Wenn ich dann mal ÖR gucke, dann rege ich mich auch darüber auf, daß der Kram immer noch hin- und herskaliert werden muß, weil die ÖR ihren Holzweg 720p konsequenz zuende gehen.
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitragvon satmark » 01.07.2014, 13:54

Auf jeden Fall schneiden sie sich ins eigene Fleisch... Unzufriedene Kunden und ein schlechtes Bild in der Öffentlichkeit sind eines. Ein andere Aspekt wird sein, dass sich der ein- oder andere Kunde die HD-Sender künftig ins Haus streamt. Und das kann ja auch nicht im Sinn von UM sein, wenn die Netzinfrastruktur dann dampft und die Fritzboxen den Hitzetod sterben. Wenigstens hat die Hotline dann Beschäftigung...
Bild
Das angezeigte Ergebnis wurde im WLAN der Fritz!Box 6360 mit einem uralten Notebook ohne Windows gemessen...
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Re: Verbraucherzentrale NRW kritisiert Unitymedia

Beitragvon Riplex » 01.07.2014, 14:19

So, bevor hier noch mehr Off Topic und Bilder von irgendwelchen Häusern mit versteckten Sat Schüsseln gepostet wird,
mach ich mal lieber dicht ..... :)
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