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Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Frederik123 » 06.12.2013, 10:16

Hallo, ich versuche mal mich kurz und prägnant auszudrücken.
Ich habe seit April diesen Jahres das 3PLAY PLUS 50 - also mit HD Option. Wir zahlen den Kabelanschluss über die Nebenkosten und haben ohnehin einen kleinen Fernseher, weshalb wir die HD Option überhaupt nicht brauchen. Allerdings sind wir (Studenten-WG) viel und oft im Internet unterwegs und möchten daher auf eine 150MBit Leitung wechseln (nicht zuletzt wegen des erhöhten Upstreams). So, ich zahle aktuell 30€, ab nächstem Jahr 35€ monatlich.

Jetzt wollte ich ein - für meine Begriffe - Upgrade durchführen und auf das 2PLAY 150 wechseln, das mich ab sofort 43€ kosten würde. An der Hotline hat man mir erzählt, dass dies jedoch ein "Downgrade" wäre, weil ja von 3PLAY auf 2PLAY gewechselt wird und ein Downgrade (wenn es sich denn um ein wirkliches handeln würde) natürlich erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit durchführbar sein kann.
Danach habe ich mich freundlich mit der Dame unterhalten und sie gefragt, wie es denn ein Downgrade sein könne bzw. von Unitymedia generell abgelehnt werden könne, da ich ja bereit bin, mehr Geld zu zahlen. Sie meinte, sie könne nichts für mich tun.
Deshalb habe ich eine freundliche Email an Unitymedia geschrieben (sie war wirklich sehr freundlich formuliert, hat jedoch meinen Unmut zum Ausdruck gebracht). Zum Beispiel habe ich die Frage aufgeworfen, wie denn ein Wechsel zu einem teureren Produkt ein Downgrade sein kann, und wo der Nachteil für eine der beiden Vertragsparteien liegen kann, wenn der Kunde ein für ihn befriedigenderes Paket und der Provider monatlich mehr Geld erhält.
Das war Montag Abend. Heute früh kam diese sehr individuelle, genau auf meine Probleme und Anfragen eingehende Antwort von UM:

Code: Alles auswählen
Sehr geehrter Herr *******,
 
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Bedauerlicherweise ist der Wechsel zu 2play PREMIUM 150 erst zum Ende der Mindestvertragslaufzeit möglich.
Wir bedauern sehr, Ihnen keine positive Antwort geben zu können.
 
Freundliche Grüße
 
Ihr Unitymedia-Team


In einem anderen Thema hier im Forum habe ich aber das gefunden:

tom050505 hat geschrieben:Hallo!!!!

Der freundliche UM Mitarbeiter an der Hotline hat mir gerade vorgeschlagen

Umstellung von meinem 3 Play Vertag jetzt im Nov. 2013 (läuft sonst noch bis Aug. 2014)

> auf Internet100 für 30 Euro monatlich, wobei ich dann sofort aus der Modul-Miete herauskomme (müsste ich sonst noch bis Aug. 2014 und mon. 4 E zahlen) HD brauche ich definitiv nicht!!!

>oder event. auf Internet50 für 23 Euro monatlich (er muss sich aber noch erkundigen) ob das so geht.

Er ruft mich in den nächsten Tagen zurück, ich habe um Bedenkzeit gebeten und er will sich nach noch informieren wegen den 50er Internet Vertrag.

Aber ich muss die Einsatzbereitschaft der Buben bei UM jetzt mal loben...;o)
Bin mir nur nicht ganz sicher...ob so ein Unterschied zwischen 50000er und 100000er Leitung sein wird...ich bin schon oft im Internet und dowloade auch hin und wieder mal was ....;o)
Festnetzt und TV von3Play brauche ich definitiv nicht.

Gruß Tom Paderbadom


Jetzt mal ernsthaft: Wollen die mich veralbern? Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrfach sehr negative Erfahrungen mit UM.
Zum Beispiel ging es um DS-Lite, das Unitymedia partout nicht für mich umstellen wollte, auch nach mehrmaligen Anrufen und Emailkontakt nicht (hier habe ich als Antwort eine Art Werbepropaganda bekommen, warum man denn IPv6 so toll finden soll) - ich wollte letztens wieder mal ein älteres Spiel mit Freunden spielen, das noch über IPv4 Verbindungen herstellt und nicht aufwärtskompatibel ist. Oder was wäre, wenn ich gerne mit der XBox online gehen würde? Das soll ja angeblich auch nicht funktionieren. Ich habe aber trotzdem mehrfach gelesen, dass die durchaus aus Kulanz umstellen können, wenn sie denn wollten, was sie auch bei vielen anderen Kunden getan haben.

Der zweite Punkt ist, dass UM mittlerweile ja auch keine Upload-Funktion mehr anbietet (früher gab's glaube ich mal doppelten Upstream für 5€ Aufpreis) - diese Option allein hätte mir eigentlich gereicht. Aber auch das ist ja nicht mehr möglich - oder wieder mal nur für mich nicht?!

Meine Mindestvertragslaufzeit endet erst im Juli. Ich möchte den Vertrag aber unbedingt umstellen, da ich den aktuellen wirklich sinnlos finde UND ich ja sogar einen teureren nehmen würde. Habe ich noch irgendwelche Optionen bzw. ein Trumpf, das ich ausspielen könnte?
Oder muss man womöglich einfach nur so lange bei UM anrufen, bis man einen denkfähigen Mitarbeiter ans Telefon bekommt, der den gegenseitigen Vorteil des Tarifwechsels erkennt?

Ich bin wirklich extrem unzufrieden mit Unitymedia, ich hatte bisher bei all meinen Problemen/Vorstellungen kein einziges Mal das Gefühl, hinreichend beraten oder bedient worden zu sein. Leider habe ich aber auch nicht allzu viele andere Optionen - hier bei uns gibt es zwar über Glasfaser dieses Superinternet mit z.B. 100/50 oder gar 200/100 MBit Geschwindigkeit, aber entweder ist unsere Region noch nicht versorgt oder unser Haus ist nicht damit kompatibel (kenne mich mit dieser Technik nicht besonders aus).

So, das war jetzt doch eine ziemliche wall of text - ich hoffe, es findet sich trotzdem jemand, der mir einen Rat geben kann :)

Danke!
Frederik123
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Stiff » 06.12.2013, 10:42

Frederik123 hat geschrieben:Jetzt wollte ich ein - für meine Begriffe - Upgrade durchführen und auf das 2PLAY 150 wechseln, das mich ab sofort 43€ kosten würde. An der Hotline hat man mir erzählt, dass dies jedoch ein "Downgrade" wäre, weil ja von 3PLAY auf 2PLAY gewechselt wird und ein Downgrade (wenn es sich denn um ein wirkliches handeln würde) natürlich erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit durchführbar sein kann.

3-1=2




Frederik123 hat geschrieben:Zum Beispiel ging es um DS-Lite, das Unitymedia partout nicht für mich umstellen wollte, auch nach mehrmaligen Anrufen und Emailkontakt nicht ..Ich habe aber trotzdem mehrfach gelesen, dass die durchaus aus Kulanz umstellen können, wenn sie denn wollten, was sie auch bei vielen anderen Kunden getan haben.


Machen Sie nicht, Kulanz warum?

Frederik123 hat geschrieben:Der zweite Punkt ist, dass UM mittlerweile ja auch keine Upload-Funktion mehr anbietet (früher gab's glaube ich mal doppelten Upstream für 5€ Aufpreis) - diese Option allein hätte mir eigentlich gereicht. Aber auch das ist ja nicht mehr möglich - oder wieder mal nur für mich nicht?!


10,-

Frederik123 hat geschrieben:Oder muss man womöglich einfach nur so lange bei UM anrufen, bis man einen denkfähigen Mitarbeiter ans Telefon bekommt, der den gegenseitigen Vorteil des Tarifwechsels erkennt?


Du kannst so oft anrufen wie Du willst, zumindest an Deinem Ende der Leitung wird immer jemand sein, der meint die Welt drehe sich nur um ihn und Veträge seien Blödsinn.
Stiff
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Frederik123 » 06.12.2013, 11:02

Wirst du von Unitymedia bezahlt?!
Generell sind ja Vertragsumstellungen möglich - solange sie in UM's Augen als Upgrade zählen.
Und von einem preiswerteren Produkt auf ein teureres ist für mich ein Upgrade, verstehe deine Logik nicht.
Und das mit DS-Lite ist auch so nicht richtig, sie stellen das bei Leuten um - außer die Autoren der jeweiligen Forenbeiträge behaupten das einfach - das kann ich mir aber nicht vorstellen. Warum sollten sie auch? Und warum dann bei mir nicht?
Und das mit dem 3-1=2 ist ja wohl auch albern, weil UM ja schließlich kein Ausfall entsteht.

Vertrag hin oder her, so wie ich das kenne, versucht ein Dienstleister doch wohl, seine Kunden zufriedenzustellen?! Und wenn ich einen Kunden damit rundum zufriedener mit meinen angebotenen Leistungen machen kann, indem ich seinen Vertrag auf einen sogar noch teureren umstelle, verstehe ich nicht so ganz, wie man das als "downgrade" werten und demzufolge ablehnen könnte?
Wie gesagt, du hast völlig recht, Vertrag ist Vertrag. Ich würde mich auch niemals darüber beschweren, dass UM mich nicht vom 3PLAY PLUS 50 z.B. ins 2PLAY 50MBit Paket wechseln lässt - das gebietet schon die Logik, da für sie Verluste entstehen, die sie über die Mindestvertragslaufzeit verhindern wollen.

Und bzgl. des Upload-Pakets habe ich nachgefragt. Das ist laut Aussage der UM-Mitarbeiterein definitiv NICHT mehr möglich. Das deckt sich auch mit dem, was ich im Internet per Recherche gefunden habe.

So nochmal, damit du mir nicht wieder das Wort im Mund verdrehst: Ich bin ein zahlender Kunde, der gerne NOCH MEHR Geld zahlen würde, um einen für ihn passenderen Tarif zu erhalten. Warum um Himmels Willen sollte ein Dienstleister dies ablehnen? Das hat nichts mit egozentrischer Weltanschauung oder narzisstischen Attitüden zu tun, sondern ist einfach meine (und glaube ich auch die generalisierte) Vorstellung davon, wie ein Kunden-Dienstleisterkonzept zu funktionieren hat.
Frederik123
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon domserv » 06.12.2013, 11:15

Ich verstehe nicht wo das Problem ist. UM definiert einen Upgrade oder Downgrade am Produktumfang (3-1=2). Das sit nun mal so. Nur weil du ein Upgrade einzig an den Kosten (euros) festlegst, ist das noch nicht richtig.
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Knifte » 06.12.2013, 11:16

Lieber Frederik,

Fakt ist nunmal, dass UM die "Wertigkeit" eines Vertrages eher an der Zahl vor dem Wörtchen "play" als an der mtl. Grundgebühr festmacht. Ausserdem sind ja bei 3play zusätzlich zu den von dir genannten Gebühren die Gebühren für den Kabelanschluss selbst fällig. Ob diese Sicht der Dinge sinnvoll ist oder nicht, sei mal dahingestellt, aber daran werden wir beide wohl nix ändern. Wer weiss, was UM dazu gebracht hat, so zu verfahren. Und UM ist, wie jedes andere Unternehmen auch, nicht verpflichtet, dir Ihre Entscheidungen und Produktpolitik zu erläutern und sich dafür bei dir zu rechtfertigen. Akzeptiere es einfach.

Dementsprechend ist für UM ein Wechsel von 3play in 2play ein Downgrade. Egal welcher Tarif wieviel kostet. Meines Wissens, und nach den Rückmeldungen hier im Forum, ist solch ein Wechsel erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich. Bei dem von dir zitierten Beitrag weiss man ja auch gar nicht, wie es ausgegangen ist, oder? Vielleicht hatte der Mitarbeiter der Hotline sich einfach vertan. Vielleicht hat es in diesem Einzelfall ja aber auch geklappt, wobei man vielleicht die speziellen Gründe, die zu dieser Einzelfallentscheidung geführt haben nicht kennt.

Schlussendlich bleibt mir nur zu sagen: "pacta sunt servanda". Sprich, du hast einen laufenden, gültigen Vertrag und kommst da nur "raus", wenn beide Seiten damit einverstanden sind, vollkommen egal, ob man einen neuen, hochpreisigeren Vertrag abschliessen will oder nicht.

Und bevor du fragst: Ich arbeite nicht bei UM.
Viele Grüße

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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Frederik123 » 06.12.2013, 11:28

Knifte hat geschrieben:Lieber Frederik,

Fakt ist nunmal, dass UM die "Wertigkeit" eines Vertrages eher an der Zahl vor dem Wörtchen "play" als an der mtl. Grundgebühr festmacht. Ausserdem sind ja bei 3play zusätzlich zu den von dir genannten Gebühren die Gebühren für den Kabelanschluss selbst fällig. Ob diese Sicht der Dinge sinnvoll ist oder nicht, sei mal dahingestellt, aber daran werden wir beide wohl nix ändern. Wer weiss, was UM dazu gebracht hat, so zu verfahren. Und UM ist, wie jedes andere Unternehmen auch, nicht verpflichtet, dir Ihre Entscheidungen und Produktpolitik zu erläutern und sich dafür bei dir zu rechtfertigen. Akzeptiere es einfach.

Dementsprechend ist für UM ein Wechsel von 3play in 2play ein Downgrade. Egal welcher Tarif wieviel kostet. Meines Wissens, und nach den Rückmeldungen hier im Forum, ist solch ein Wechsel erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich. Bei dem von dir zitierten Beitrag weiss man ja auch gar nicht, wie es ausgegangen ist, oder? Vielleicht hatte der Mitarbeiter der Hotline sich einfach vertan. Vielleicht hat es in diesem Einzelfall ja aber auch geklappt, wobei man vielleicht die speziellen Gründe, die zu dieser Einzelfallentscheidung geführt haben nicht kennt.

Schlussendlich bleibt mir nur zu sagen: "pacta sunt servanda". Sprich, du hast einen laufenden, gültigen Vertrag und kommst da nur "raus", wenn beide Seiten damit einverstanden sind, vollkommen egal, ob man einen neuen, hochpreisigeren Vertrag abschliessen will oder nicht.

Und bevor du fragst: Ich arbeite nicht bei UM.


So formuliert klingt das ja auch ganz anders als bei Stiff :)

Das war mir schon klar, dass Unitymedia das so festegelegt hat. Ich habe nur an der vorhandenen Logik gezweifelt. Und die Gebühren für den Kabelanschluss zahle ich ja schon über die Nebenkosten, d.h. es geht wirklich nur um die 35€ bzw. 42€ im neuen Vertrag.
Ich bin nicht blöd, natürlich weiß ich, was das Abschließen eines Vertrages für Konsequenzen hat und ich weiß auch um die Rechtslage bei Vertragsabbrüchen/-veränderungen. Darum geht es mir ja auch nicht. Ich würde ja auch nicht auf die Idee kommen, z.B. einfach einen Autoleasingvertrag abbrechen zu wollen und auf einmal statt eines Golfs einen 911er haben zu wollen ;)
Ich bemängele einfach das völlig fehlende Kundenentgegenkommen bei einem Unternehmen, das sein Geld einzig und allein durch Kundenverträge verdient. Noch mal: Ich weiß, dass sie nicht dazu verpflichtet sind. Aber ich würde doch an deren Stelle dafür sorgen, dass die Menschen gern Kunde bei mir sind.
Sicherlich gibt es hunderte, vielleicht tausende Kleinstädte/Dörfer, für die UM leitungstechnisch ein Monopol in Sachen gescheiter Internetverbindung ist, aber der Großteil der Kunden wird wohl in größeren Städten leben, wo es zahllose Anbieter gibt.
Meine Eltern haben O2 (früher Alice; was nicht meine Entscheidung war ;) ) und dort wurden jegliche Wünsche/Probleme immer höchst kompetent und kundenorientiert bearbeitet.
Also jetzt mal die ganzen rechtlichen Einzelheiten beseite gelassen: Könnt ihr wirklich nachvollziehen, dass UM keinen Switch auf einen teureren Vertrag erlaubt, nur weil man letztlich einzig und allein die HD-Option mit Receiver "zurückgeben" möchte?
Frederik123
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Knifte » 06.12.2013, 11:35

Frederik123 hat geschrieben:Aber ich würde doch an deren Stelle dafür sorgen, dass die Menschen gern Kunde bei mir sind.


Wenn UM das wollen würde, hätten die wohl kaum das TC7200 und so eine vermurkste Firmware zusätzlich zur halbherzigen Umsetzung von DS-lite und IPv6 eingeführt.

Grundsätzlich will UM nur dein bestes: Dein Geld!
Deswegen ist mir auch nicht ganz nachvollziehbar, warum man einen Wechsel in ein höherpreisiges Produkt nicht als Upgrade ansieht. Wer weiss, wie deren interne Kostenrechnungen aussehen, oder vielleicht bekommen die für jeden 3play Kunden noch zusätzliches Geld vom Horizon Hersteller oder den TV-Sendern, so dass wir die wirkliche Kalkulation der Verträge ja u.U. nur teilweise kennen und sich für UM vielleicht ein, für den Kunden preiswerterer 3play-Vertrag, für UM durch "Nebeneinnahmen" intern doch besser stellt, als ein teurerer 2play-Vertrag.

Das sind aber nur Vermutungen und in keinster Weise durch internes UM-Wissen belegbar.
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Frederik123 » 06.12.2013, 11:56

Ich habe gar kein Horizon - mir ist ja hier in der Wohnung selbst das HD-Paket zu viel des Guten.
Bevor ich überhaupt an die Idee gedacht habe, von 3PLAY auf 2PLAY umstellen zu wollen, hatte ich überlegt, einfach das 3PLAY 150MBit mit Horizon zu bestellen - aber die wollen ja noch einmal 60€ für die Freischaltung/Versand! (ok, das mit dem Versand sehe ich ein) Das wäre mir dann doch bedeutend zu teuer, zumal das Paket ja noch einmal 8€ mehr kostet im Monat.
Ja, das ist aber trotzdem der einzig wirklich logisch erscheinende Faktor. Die Kunden mit voller Absicht zu entnerven und gegen sich aufzubringen, kann ja wohl kaum ihr Anliegen sein?!
Das ist alles sehr merkwürdig. Bei einem ehemaligen Schulkollegen von mir gab es lange Zeit auch Probleme mit Unitymedia - damals gab es aber noch regulär 16k Anschlüsse. Weil es so viele Probleme gab, wurde ihm dann angeboten, kostenlos vom 16k in den 50k Tarif wechseln zu dürfen - bei gleichbleibender Grundgebühr. Solche Angebote sind genau diejenigen, die die Kunden (wie auch mich) bei Laune halten würden und einen dazu verleiten würden, Unitymedia weiterzuempfehlen.
Ich kann mittlerweile wirklich nur noch jedem, der den Luxus eines Glasfaseranschlusses hat, davon abraten, Unitymedia's Internetdienste in Anspruch zu nehmen. Zugegeben, mit ihrem TV-Angebot gab es bisher keine Probleme oder Schwierigkeiten, wobei da ja auch nicht so viel schiefgehen kann (vorausgesetzt, die hauseigenen Verkabelungen sind alle intakt).
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon lool » 06.12.2013, 12:01

könnte es evtl. was mit dem Wegfall der Kabelanschlussgebühren zu tun haben?
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Re: Vertragsumstellung - ist Unitymedia bescheuert?

Beitragvon Frederik123 » 06.12.2013, 12:39

lool hat geschrieben:könnte es evtl. was mit dem Wegfall der Kabelanschlussgebühren zu tun haben?


Das musst du mir erklären. Ich zahle doch nach wie vor die Kabelanschlussgebühren über die Nebenkosten?!
Und ich bin erst seit April diesen Jahres Kunde bei UM, müsste daher also automatisch in eine Zeit nach Freischaltung des digitalen TVs fallen, oder?
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