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Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon suky1988 » 22.10.2013, 19:32

Hallo,

hier mal mein Beschwerdeschreiben an Unitymedia. Ich wurde bisher von denen von vorne bis hinten nur an der Nase herum geführt. Ich bin so erboßt, ich weiss schon garnichtmehr wie ich mich noch verhalten soll.

Hier mal mein Schreiben:

An die GESCHÄFTSFÜHRUNG

Kd.-Nr.: XXX XXX XXX

Betreff: Beschwerde Mobilfunk


sehr geehrte Damen und Herren,

wie im voran gegangenen Schreiben bereits mitgeteilt hat sich die Thematik des Mobilfunkes über Ihr Unternehmen nun erledigt. Da sie nicht an einer Lösung gewillt sind und sie es auch in den letzten Wochen nicht geschafft haben die Mobilfunkkarten zu liefern sowie Ihre eigenen Fristen verstreichen haben lassen bin ich nun mit O2 selber in Kontakt getreten. Die Karten werden mir bereits morgen zugestellt. Selbst eine Tracking ID liegt mir bereits vor.

Die Verträge umfassen die selben Leistungen wie auch ihr Angebot, jedoch liegen die Kosten hierbei nun nicht bei 5€ / Monat sondern bei 9,95€ / Monat. Die Vertragslaufzeit beläuft sich Standartmässig auf 24 Monat.

Hinzu kommen die Anschaffung zweier Prepaid Karten die den Ausfall überbrücken mussten. Aufgrund der nicht eingehaltenen verbindlichen Aussagen und auch der nicht einhaltung Ihrer genannten Fristen ist der Vertragsbruch erfüllt.

Aufgrund der Tatsache des Vertragsbruches sind sie gemäß §280 sowie §281 BGB des Schadensersatzes verpflichtet.

Der Schadensersatz beläuft sich zur Zeit auf 19,90€ (2 Prepaid Karten zu je 9,95€) sowie 30€ (2 Prepaid Aufladungen), somit ergibt sich ein Gesamtbetrag i.H.v. 49,90€.

Hinzu kommen die Mangelfolgeschäden durch die nichterfüllung des Vertrages. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

2 x O2 Mobilfunkverträge zu je 9,95€ / Monat bei 24 Monate Laufzeit. Gesamtkosten 477,60€. Hiervon abzuziehen sind die Kosten die Ihr Vertrag gekostet hätte, somit also 2 x 5 € / Monat x 24 Monate. Gesamtkosten 240€. Es ergibt sich somit eine Mangelfolgeschaden von 477,60€ abzüglich 240€, somit also 237,60€.

Ich fordere sie somit auf, den Betrag von 237,60€ Mangelfolgeschaden sowie 49,90€ Schadensersatz, demnach 287,50€ innerhalb 5 Tagen auf mein Konto zu überweisen. Sollte der Betrag nicht bis zum 30.10.2013 auf meinem Konto eingegangen sein werde ich den Fall meinem Anwalt übergeben und Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft sowie Klage beim zuständigen Gericht einreichen lassen. Es wird sodann keine außergerichtliche einigung mehr geben.


Meinem Kundenkonto sollte entnehmbar sein das ich selber fast täglich in Kontakt mit Unitymedia getreten bin und auch nicht nur einmal versucht habe eine einvernehmlich Lösung herbei zu führen. Leider musste ich nun feststellen das sind nicht gewillt sind den Sachverhalt einvernehmlich zu klären.

Es ist schade das ich diesen Schritt gehen muss nur kann ich auch nicht verstehen warum ein Unternehmen wie Unitymedia nicht an einer vernünftigen Lösung interessiert ist. Was den Festnetz- und Internetanschluss betrifft bin ich bisher eigentlich ganz zufrieden. Selbst einen zweiten Anschluss habe ich bereits angemeldet. Auch habe ich sie bei 2 Personen weiterempfohlen, allerdings habe ich diesen nun explizip von der Anmeldung eines Anschlusses in Ihrem Hause abgeraten.

Es ist schon mehr als traurig das ein Unternehmen wie Unitymedia es seit dem 13.09.2013 nicht schafft mir zwei Mobilfunkkarten zuzusenden. Hinzu kommt das ich als Kunde mich fast täglich mit Unitymedia in Verbindung gesetzt habe und ich selber schon mehr Vorschläge zur Lösung des Problems vorgebracht habe als alle Mitarbeiter mit denen ich kommuniziert habe gemeinsam. Und trotzdem hat es nichts gebracht.

Ich erwarte nun vielmehr eine telefonische Kontaktaufnahme. Zusätzlich fordere ich sie zu einer schriftlichen Stellungnahme auf.


Mit freundlichen Grüßen


Meint ihr das bringt alles was? Wie soll ich mich noch weiter verhalten?
suky1988
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Re: Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon Vollmilchtrinker » 22.10.2013, 19:45

suky1988 hat geschrieben:Meint ihr das bringt alles was? Wie soll ich mich noch weiter verhalten?


Zu Frage 1: Große Lachkrämpfe vom Pförtner bis zum Chef. :hirnbump:

Zu Frage 2: Du solltest Deine Forderungen noch um die Zahlung eines Betrages in Höhe Deines Gehaltes für die nächsten 12 Monate erhöhen. Das bringt dann wenigstens zum Ausdruck, wie ernst Du es mit Deinen Forderungen meinst. :hammer:
Gruß vom Vollmitri (Vollmichtrinker) alias Ganter Ingo™

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Re: Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon suky1988 » 22.10.2013, 19:52

Nunja, Fakt ist nunmal das ich schriftlich von UM eine Zusage habe das ich die Karten in der zweiten Oktoberwoche erhalten werde und diese aktivieren kann. Diese frist ist nunmal verstrichen und UM hat die erfüllung des Vertrages nicht einhalten können.
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Re: Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon Raschid » 22.10.2013, 19:53

Vollmilchtrinker hat geschrieben:
suky1988 hat geschrieben:Meint ihr das bringt alles was? Wie soll ich mich noch weiter verhalten?


Zu Frage 1: Große Lachkrämpfe vom Pförtner bis zum Chef. :hirnbump:

Zu Frage 2: Du solltest Deine Forderungen noch um die Zahlung eines Betrages in Höhe Deines Gehaltes für die nächsten 12 Monate erhöhen. Das bringt dann wenigstens zum Ausdruck, wie ernst Du es mit Deinen Forderungen meinst. :hammer:

:super:

@Vollmilchtrinker

Du hast vollkommen den Nagel auf den Kopf getroffen - selten so gut gelacht.

Meine Empfehlung an sukky: bitte weiterschreiten, besser als jeder TV Unterhaltung :brüll:
Raschid
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Re: Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon suky1988 » 22.10.2013, 19:57

also, vorab wurde schonmal dieses Schreiben getätigt. Daraufhin hat UM allerdings promt reagiert. Keine 4 Std. später erhielt ich einen Anruf, allerdings nur gerede wie ich bis heute feststellen musste.

Hier mal das vorherige Schreiben:

An die GESCHÄFTSFÜHRUNG

Kd.-Nr.: XXX XXX XXX

Betreff: Beschwerde Mobilfunk


sehr geehrte Damen und Herren,

am 13.09.2013 habe ich einen Anschluß in Ihrem Haus bestellt. Zeitgleich habe ich 2 Mobilfunkkarten hinzu bestellt. Mir wurde versichert das ich die Karten in den nächsten Tagen erhalten werde da diese noch an meine alte Anschrift versendet werden. Ich bin nun zum 01.10.2013 umgezogen.

In einem Gespräch danach wurde mir erzählt das dass ganze nicht möglich sei sondern ich die Mobilfunkkarten erst erhalten kann wenn der Auftrag des Fernsehen, Telefon und Internet geschaltet wurde.

Einige Tage später wurde mir dann erzählt das mir die Karten trotzdem zugestellt werden können.

Ich habe bereits unzählige male den Kundenservice kontaktiert. Ständig werde ich nun an der Nase herumgeführt. Jeder Mitarbeiter ihres Hauses macht andere aussagen.

Ich habe, da ich mich auf die aussage der Mitarbeiterin beim Abschließen der Verträge verlassen habe, meine alten Handyverträge auslaufen lassen. Nun musste ich auf Prepaid-Karten ausweichen da ich ja immer noch die Hoffnung habe das mir die Karten nun endlich zugestellt werden.

Am heutigen Tage wurde mir nun erzählt das die Karten wieder zurück zu Unitymedia gegangen sind. Diese wurden an die Adresse XXXXXXXXXXXXXXXX gesendet. Allerdings ohne einen Empfänger namentlich zu benennen.


Ich fühle mich so langsam von Unitymedia, entschuldigen sie den Ausdruck, verarscht.

Ich möchte nun endlich eine Klärung erhalten. Und dieses noch am heutigen Tage. Mir wurde auch schon mehrfach mitgeteilt das mich ein „vorgesetzter“ anruft. Auf diesen Anruf warte ich immer noch.


Ich fordere sie daher auf mich noch heute unter der Nummer: XXXXXXXXXXXXXX zu kontaktieren.

Gemäß des Schreibens vom 19.09.2013 beginnt die Vertragslaufzeit spätestens am 09.10.2013. Da sie dies womöglich nicht einhalten können habe ich mich bereits rechtlichen beistand eingeholt.

Sollte es am heutigen Tage zu keiner Klärung mehr kommen werde ich morgen rechtliche Schritte einreichen.
Ich denke es liegt auch in Ihrem Interesse das ganze unkompliziert zu klären.
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Re: Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon caliban2011 » 22.10.2013, 22:55

Mir wäre es peinlich,
a) den Schmarrn öffentlich zu posten
b) Briefe mit so vielen Fehlern abzusenden
kann hier mal jemand dicht machen?
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Re: Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon Knifte » 23.10.2013, 08:32

caliban2011 hat geschrieben:Mir wäre es peinlich,
a) den Schmarrn öffentlich zu posten
b) Briefe mit so vielen Fehlern abzusenden


Das habe ich auch schon gedacht.

"Sie" schreibt man in Briefen übrigens groß. Einen gewissen Mindeststandard sollte man schon einhalten, insbesondere, wenn man einen Brief an die Geschäftsführung eines Unternehmens schickt.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Mobilfunk probleme, Beschwerdeschrift sinnvoll?

Beitragvon Kleki » 23.10.2013, 09:56

Hallo Suky,

Jetzt mal im Ernst: Es ist generell eine schlechte Idee als juristischer Laie mit Paragraphen und juristischen Begriffen rumzuwerfen. Die Forderungen mögen zum Teil berechtigt sein, aber dann sollte man Leute (Anwälte, Verbraucherzentrale) hinzuziehen, die sich mit so was auskennen. Nicht alles was einem als recht erscheint, ist es in Wirklichkeit auch. Zum Beispiel willst du Schadensersatz. Ein solcher ist dir zweifelsohne entstanden. Allerdings bist du auch dazu verpflichtet, den Schaden zu begrenzen. Einen 24-Monats-Vertrag abzuschließen ist da sicherlich keine gute Idee mit Augenmaß gewesen. Bevor Unitymedia aber überhaupt zu Schadensersatz verpflichtet ist, müssen sie erst mal in Verzug sein. Du hast einen Paragraphen ja zitiert. §281 BGB fordert, dass du zunächst ein Frist zur Erfüllung setzt. Das hast du aber (zumindest geht es aus den Schreiben nicht hervor) nicht getan. Einschlägig ist aber vielleicht auch der §286.

Wenn du dieses letzte Schreiben noch nicht weggeschickt hast, dann lass es auch lieber bleiben. Setzte eine Frist zur Erfüllung (z. B. 30. Oktober) und dann schau weiter. Wenn du Pech hast, bleibst du am Ende allerdings dann auf beiden Verträgen sitzen.

Gruß, Kleki
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