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UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Pohl55 » 21.02.2013, 18:01

@ knifte

Lieber Knifte ,

NEIN , [b]das hast du NICHT richtig gelesen [b], es war wie folgt =

01.- das Haus hab ich vor ca 20 Jahren gekauft , es war ein reines Miethaus . Vor ca 10 Jahren wurde festgestellt , dass plötzlich an der dem Bürgersteig zugewandten Kellerwand ( Treppe ) ein Kabel-Einspeisungspunkt ( graue Dose ) an der Wand hängt , aber weder eine weitere Unterverteilung, noch andere weiterführende Kabel . Weder ein Mieter , noch ein Kabel-Unternehmen ist an mich herangetreten zwecks Absprache / Vertrag usw usw , ich habe auch definitiv nichts unterschrieben.
02.- vor 10 Jahren fing ich sukzessive an mit Instandsetzungen / Modernisierungen im Haus . Dazu verlegte ich fachgerecht von allen Mietwohnungen betr. Kom-Kabel von den Wohnzimmern direkt zu diesem ,,Einspeisungspunkt" an der Kellertreppe . Weiterhin befindet sich 50 cm neben dem Einspeisungspunkt ein Erdungskabel , welches unzweideutig zur Potential-Ausgleichsschiene führt , sogar graue Leerrohre habe ich verlegt bis 10 cm nahe an diesen Einspeisungspunkt . Weiterhin befindet sich ( extra montiert dafür ) in direkter Nähe eine Steckdose für die neue Unterverteilungs/Verstärkerplatte . Das alles hatte ich bereits alles vor-installiert , es war unübersehbar , es hätte einfachst genutzt werden können .
03.- unsere erste Neu-Mieterin ordert jetzt bei UM den Anschluss . Einfachst hätte der Sub-Unternehmer ( großer Elektriker-Betrieb in dieser Großstadt in NRW ) alles direkt 5 cm neben dem Einspeisungspunkt anbringen können . ABER was macht dieser Elektriker von UM ( inzwischen informiert mich die Mieterin , dass er das nicht in 3 , sondern FÜNF Stunden Arbeit erledigt hat ) = er lässt den Einspeisungspunkt an der Kellertreppenstelle , nutzt weder die naheliegende Steckdose , auch nicht das direkt daneben liegende Erdungskabel , sondern er zieht extrem umständlich mit 15 ( fünfzehn !!!! ) Umeck-Windungen Leerrohre in den nächsten Kellerraum weit weg , packt in die Leerrohre ein Erdungskabel und das Kom-Kabel , montiert die UV-Platte so blöd mit den El-Kabeln und Kom-Kabel direkt neben den Lichtschalter ( darunter Steckdose ) , dass sich jeder, der nun den Lichtschalter betätigt , mit seinen Händen im Kabelsalat hängen bleibt dto mit den Fingern auf der Metall-Lochplatte .

In meinem Fall bedeutet dein Vorwurf, dass man doch mal eben so erden könne + neue Doppelsteckdose verlegen könne , dass ich mir meine ganze Vor-Arbeit mühevoller Arbeit ,,schenken" kann , das war alles für die Mülltonne . Aber nicht nur das , ich muss ja jetzt , wieder um 15 Ecken zurück durch NEUE Leerrohre ein neues Erdungskabel ziehen zum Ausgangspunkt der Erdung direkt neben dem Einspeisungspunkt . Ausserdem muss ich nun eine zweite Steckdose montieren im Trockenkeller . Und das mit dem Kabelwirrwarr und der Verletzungsgefahr ( einer hat sich schon verletzt ) bleibt ja auch bestehen .
UND - wenn jetzt alle anderen im Haus UM haben wollen , dann muss extrem umständlich vom Einspeisungspunkt ( bei dem ja ,,meine " verlegten Kabel aus allen Etagen liegen ) jedes neue Kabel wieder in neuen Leerrohren um 15 Ecken zur UV im Trockenkeller gelegt werden . Alles für die Zukunft nur unnötige Mehrarbeit .
Mmmhhhh , oder könnte es vielleicht möglich sein, dass dieser Elektriker-Betrieb einen General-Vertrag von UM für diese Großstadt hat , absichtlich umständlich weit weg verlegt hat , um beim nächsten Anschluss doppelt abzukassieren ; denn wenn alles am Einspeisungspunkt wäre, dann wär er ja schon nach 20 Min fertig , Kabel dran , durchmessen , fertig ....... jetzt heisst es , beio jedem im Haus wieder unnötige Mehrarbeit .
Das führt zu der Frage = wie werden diese Elektriker-Betriebe bezahlt = gibt es nur EINE Pauschale oder gibt es Zuschläge für z.B. Meter erledigte Arbeit / erhöhter Schwierigkeitsgrad / erhöhter Stundenaufwand ....... wenn das so wäre , dass es Zuschläge gibt , dann wäre mir hier in meinem Fall alles klar , da hat ein UM-Betrieb absichtlich umständlich gearbeitet , um ,,abzusahnen" .
Bin mal gespannt , was mir UM-Techniker hier antworten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nun aber der Hammer = meine Mieterin informiert mich, dass der Elektriker am Dienstag morgen von ca 8 bis 11 Uhr im Keller gearbeitet habe ..... Nur = es ist keine Veränderung zu sehen , nichts ..... alles so wie vorher ...... selbst die Mieterin hat sich überzeugt ......

Wie reagiert UM = NULL REAKTION , selbst die Beschwerde über die Geschäftsleitung hilft nichts .

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gott-verdammt , aber um diesen Killekram geht es doch aber nicht allein !!!!! Das habe ich ja nun mehrfach deutlich geschrieben ....
sondern es geht hier um GRUNDSÄTZLICHE RECHTS-SICHERHEIT
und diese Frage wird hier selbst von Technikern hier UNTERSCHIEDLICH beantwortet .

UND es geht um umfassende rechtzeitige AUFKLÄRUNG , wie sonst ist es zu erklären, dass über 20 Hauseigentümer ALLE in ALLEN ihren Häusern diese Anlagen nicht geerdet haben usw usw .

Eines ist doch wohl klar , die Tatsache, dass bei diesen nun deutlich über 20 Mietwohn-Eigentümern mit inzwischen knapp 50 Mierthäusern ÜBERALL DIESE IDENTISCHEN ROTEN ZETTEL hängen , hat doch zu bedeuten , das UM hier offensichtlich GRUNDSÄTZLICH will , dass der Eigentümer erdet .

Ich denke , dass dies eine Angelegenheit für die Presse und den Haus- und Grundbesitzer-Verein NRW ist .
Zuletzt geändert von Pohl55 am 21.02.2013, 18:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Knifte » 21.02.2013, 18:10

Ok, das ist mir vorher so nicht klar geworden. Jetzt verstehe ich dich aber besser, glaube ich.

Das hört sich für mich jetzt irgendwie alles sehr mysteriös an und ehrlich gesagt, bin ich sehr verwundert, dass da einfach jemand so rumbastelt und offensichtlich macht was er will, ohne mit dir oder zumindest mit der Mieterin Rücksprache zu halten. Da kann ich den Unmut schon verstehen.

Wenn dir da UM aber nicht weiterhilft, dann weiss ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht, an wen du dich da noch wenden könntest.

Evtl. ist das von UM beauftragte Subunternehmen ja für eine Lösung verfügbar.
Viele Grüße

Knifte
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Pohl55 » 21.02.2013, 18:16

@ knifte

bzgl. Sub-Unternehmen auch keine positive Reaktion

-- Ich als Eigentümer
--------------- zu UM = Telefonat / 2 e-mail an Um / Einschreiben - Beschwerde an die Geschäftsleitung UM = bis heute NULL REAKTION , NULL !!!!!!

-- Die Mieterin
-------------- zu UM = Beschwerden
-------------- zum Elektriker = Beschwerde = Reaktion = Elektriker kam wohl ca 8 bis 11 Uhr , aber hat NICHTS gemacht ( die Mieterin stand ja nicht daneben , aber ich habe alles kontrolliert ) , was der Elektriker da angeblich stundenlang im Keller gemacht haben will , ist uns ein Rätsel
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Dinniz » 21.02.2013, 20:08

Das selbst die Geschäftsführung nicht reagiert ist sehr schade.

In deinem Fall würde ich alles abbauen und bei erscheinen der Techniker (nach der folgenden Störungsmeldung durch die Kundin) darauf hinweisen, dass du nur an der einen Stelle den Aufbau der Anlage erlaubst .. sollten die sich weigern: Material in die Hand drücken und Hausverbot erteilen.

Das wäre jetzt jedenfalls meine persönliche Variante wenn man auf soviel Ignoranz stößt.
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Bastler » 21.02.2013, 20:33

ÜBERALL DIESE IDENTISCHEN ROTEN ZETTEL hängen , hat doch zu bedeuten , das UM hier offensichtlich GRUNDSÄTZLICH will , dass der Eigentümer erdet .

Hast du eigentlich mal gelesen, was genau auf der roten Karte steht? Scheinbar nicht, denn allein daran würdest du erkennen, dass deine Aussage hier falsch ist.
Und wo wir gerade dabei sind: Ich hatte schon Aufträge, die auf ähnliche Art und Weise installierten Anlagen wie die hier geschilderte (was muss das für ein hohler Techniker gewesen sein :kratz: - aber solche gibt es leider zur Genüge :zwinker: ) auf Verlangen des Eigentümers entsprechend um zu bauen, also unmöglich kann es nicht sein, mit diesem Anliegen an UM heran zu treten, sonst gäbe es solche Aufträge nicht - natürlich sollte die Beschwerde zeitnah nach der Installation erfolgen, ein halbes Jahr später oder noch länger wirkt unglaubwürdig...

Noch mal ein paar Bemerkungen zu anderen gesammelten Punkten hier aus dem Thema:
Ok ernsthaft. Soweit wie ich mir das jetzt über die Zeit wo ich in diesem Board hier lese "zusammenzähle" gibt es seitens UM / KBW wohl eine Installationsvorgabe wie eine Kabelanlage installiert zu sein hat. Des öfteren war schon zu lesen, das irgendwann mal "richtige" UM-Techniker bei den Leuten aufgetaucht sind und die durchgeführten Installationsarbeiten überprüft und quasi intern abgenommen haben.

Eine bindende Installationsvorschrift gibt es - diese schreibt übrigens bindend für den TK vor, dass er den PA vorzunehmen hat, außer in einem einzigen Ausnahmefall: Es ist kein Potentialausgleich für das Gebäude vorhanden (was man aber mit dem Eigentümer, im Zweifel mit dessen Hauselektriker abklären muss, bevor man die "rote Karte" zückt). Die Umsetzung dieses Punktes ist eine andere Sache...
Der eine TK nimmt das sehr ernst, der andere weniger. wischen den Firmen scheint es auch tlw. unterschiedliche Ansichten zu geben, ich würde es aber eher auf verschiedene Einstellung der Techniker schieben als auf verschiedene Ansichten ganzer Firmen.
Eines ist aber falsch. Es sind keine UM-Techniker, die die Installationen prüfen...

Aber dennoch scheint es bei den Subs wohl einen erlaubten bzw. einfach sich herausnehmenden Interpretationsspielraum bzgl. dieser Vorgabe zu geben. Be my guest to correct me.

So ist es, obwohl eigentlich alles ganz klar geregelt ist. Und noch mal: Den Interpretationsspielraum nehmen sich eher verschiedene Techniker als ganze Firmen.

Wie ich schon weiter oben erwähnte scheint es für mich Subs zu geben, welche einfach installieren egal wie hauptsache Anlage läuft, dann welche die installieren wie es der Kunde gerne möchte und dann welche die installieren penibel so wie vorgeschrieben.

Und noch mal gilt das Gleiche. Wobei es hier dann tatsächlich auch Unterschiede zwischen den Firmen gibt (nachweislich), die eine legt mehr Wert auf die Zahlen, die andere auf die Qualität, im großen und ganzen legen aber alles Firmen auf beides gleich viel Wert, was anderes könnten sie sich auch gar nicht erlauben.

Das ist der einzige Punkt, über den ich mich wirklich wundere, da ich mir bisher relativ sicher war, das UM, gerade bei einem Neuanschluss, sehr viel Wert auf das Einverständnis des Eigentümers legt. Ausserdem muss den Neuanschluss am Ende ja auch jemand bezahlen, das aht doch dein Mieter bestimmt nicht getan, oder?

Leider nein, es wird leider immer noch eher einfach drauf los installiert ohne Absprache mit den Eigentümern, in der Hoffnung "Merkt doch keiner, und wenn doch, dann fahren wir eben noch mal hin und arbeiten nach oder machen einen Rückbau".

Ich bin selbst UM-TK, aber ich glaube, UM hätte bei mir, wenn ich Hauseigentümer wäre, schon längst Hausverbot, nachdem was ich alles schon diesbezüglich erlebt habe :D
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Pohl55 » 21.02.2013, 21:00

@ BASTLER u.a.

Na ja ,

ZUM ABREIßEN der ANLAGE
ich glaube ( als Laie ) , so ganz einfach ist das nicht , einfach den Mist abreissen und dem UM-Techniker in die Hand drücken , denn ich vermute
-- dass man dann erst einmal zu Recht Ärger mit der Mieterin bekommt
-- dass dies evtl. sogar den Umstand einer Straftat erfüllet ( Grundrecht auf den Anschluss , Sachbeschädigung )

ZUM ROTEN ZETTEL an der UV
Das versteh ich nicht so ganz , denn
An den Haus-Eigentümer
ACHTUNG
nach VDE 100 ....540 .... ist die Antennenanlage und der Kabelanschluss in den vorhandenen Potentialausgleich einzubinden .
Bitte setzten SIE sich mit dem Elektriker-Betrieb in Verbindung .
= Ich denke doch wohl, dass damit gemeint ist, dass der Hauseigentümer die Erdung auf seine Kosten erledigen soll ( s.o. ein Beitrag, der schrieb, dass Erdung und Stromanschluss Sache des Hauseigentümers sei )

KLEINE ANMERKUNG
Es wäre evtl. besser gewesen, wenn die kenntlich gemacht hättest , von wem die obigen Zitate waren , denn diese sind ja fast alle NICHT von mir , sondern von anderen .

FÜR MICH ERGEBNIS
Der UM-Presse-Stelle werde ich nur kurz diese Verweise schicken , eine kurze Frist setzen , dann gehts ab in die Presse mit namentlichen Nennungen ; das zieht meistens immer , wenn UM finanziellen Schaden größerer Art befürchtet und der Sub-Unternehmer dann doch einen riesen-Ärger von UM bekommt .
Die e-mail Adressen sind ja bekannt

presse@umkbw.de
katrin.koester@unitymedia.de
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Bastler » 21.02.2013, 21:17

ACHTUNG
nach VDE 100 ....540 .... ist die Antennenanlage und der Kabelanschluss in den vorhandenen Potentialausgleich einzubinden .
Bitte setzten SIE sich mit dem Elektriker-Betrieb in Verbindung .
= Ich denke doch wohl, dass damit gemeint ist, dass der Hauseigentümer die Erdung auf seine Kosten erledigen soll ( s.o. ein Beitrag, der schrieb, dass Erdung und Stromanschluss Sache des Hauseigentümers sei )

OK, es ist vielleicht doch missverständlich und geht daraus nicht ganz eindeutig hervor, ich hatte den Text etwas anders in Erinnerung.
Daher noch ein mal:
Diese roten Karten dürfen ausnahmslos nur dann an der Kabelanlage angebracht werden, wenn es in dem Gebäude keinen Potentialausgleich gibt (solche Gebäude gibt es nach wie vor). Und selbst dann ist vor Anbringung der Karte Rücksprache mit dem Hauseigentümer zu halten und dieser ist darüber zu informieren (schriftlich, wobei manche Firmen das Schreiben wohl auch verschicken), dass er einen Potentialausgleich nachrüsten muss. Ist natürlich Doof, wenn ein Hauseigentümer auf ein mal so ein Schreiben zugeschickt bekommt, obwohl er noch nicht mal wusste, dass UM die Anlage umgebaut hat, da er vorher gar nicht informiert / gefragt wurde...

Ich hatte es so in Erinnerung, dass auf den roten Karten ausdrücklich steht, dass in dem Haus kein Potentialausgleich vorhanden ist, kann mich aber getäuscht haben bzw. werden vielleicht auch Karten mit unterschiedlichen Texten, je nach Firma, verwendet? Genau so wie die Karte bei manchen Firmen auch nicht rot ist, sondern orange oder gelb :zwinker: .
ZUM ABREIßEN der ANLAGE
ich glaube ( als Laie ) , so ganz einfach ist das nicht , einfach den Mist abreissen und dem UM-Techniker in die Hand drücken , denn ich vermute
-- dass man dann erst einmal zu Recht Ärger mit der Mieterin bekommt
-- dass dies evtl. sogar den Umstand einer Straftat erfüllet ( Grundrecht auf den Anschluss , Sachbeschädigung )

Hast du eine Zustimmung zum Umbau der Anlage gegeben? So wie ich das hier bisher gelesen habe hast du das nicht, also darfst du die Anlage abreißen oder auch einen Rückbau der Anlage verlangen (sowas musste ich auch schon manchmal machen).
Den Umstand einer Straftat hätte hier sogar eher UM erfüllt, in dem sie einfach so die Sachen ohne dein Einverständnis eingebaut haben, wenn man es ganz genau nimmt.

Und wegen dem blockieren der letzten Steckdose:
Es wird dafür einfach keine klare rechtliche Aussage geben.
Wenn ein Hauseigentümer zu so einer Installation zustimmt, dann sollte dieser im Idealfall bei dem Umbau dabei sein (klar, ist nicht immer machbar), wenn Techniker und Hauseigentümer dabei den Umbau der Anlage miteinander absprechen würden, würde es dieses Problem mit der Steckdose gar nicht geben.

Da viele Techniker aber oft einfach so hereinspazieren und mit der Installation anfangen, unabhängig davon ob sie nun die Erlaubnis haben oder nicht, dann passiert sowas eben.

Eigentlich ist es doch so: Wenn der Techniker gar keine Erlaubnis für die Installation hatte, dann hat er doch erst recht keine Erlaubnis dazu, eine vorhandene Steckdose (die offensichtlich nicht speziell zum Betrieb eines Kabelfernsehverstärkers montiert wurde), einfach so zu belegen, und Aus.
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Pohl55 » 24.02.2013, 14:17

@ BASTLER und auch die vielen anderen

Hi Ihr Fachleute ,

erst einmal VIELEN DANK für die Mühe , die ihr euch macht und für die teils profunden Aussagen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Für mich ergibt sich trotzdem die Schwierigkeit
-- irgendwann einmal -- auf dubiose Weise / ohne mein Einverständnis -- wurde im Zeitraum vor 10 bis 20 Jahren zuvor ( vermutlich ) ein Einspeisungspunkt Kabel an der unteren Kellertreppe errichtet . Das Kabel-Unternehmen bzw sein Nachfolger unitymedia wird natürlich behaupten, dass diese ERST-INSTALLATION mit Einverständnis erfolgte, damit auch Einverständnis herrscht zu ALLEN NACHFOLGE-MASSNAHMEN .
-- von den über 20 anderen Hauseigentümern ( aus unterschiedlichen Orten ) in NRW habe ich inzwischen etliche Fotos vom ,,roten Zettel" und der Unterverteilung mit danebenliegender Potential-Ausgleichsschiene ( ÜBERALL hängt der IDENTISCHE ROTE ZETTEL ) , d.h. unitymedia-Techniker ( warum auch immer ) VERWEIGERN OFFENSICHTLICH VOM PRINZIG die Anbindung an die Potential-Ausgleichsschiene . Oben las man auch = könnte auch Inkompetenz , Faulheit , Finanzielle Bereicherung usw sein ....
-- die erste Neu-Mieterin hat ja einen Antrag gestellt auf Anschluss in die Wohnung , dann ist Sie ja eigentlich die Auftraggeberin .

INSGESAMT
was mich erstaunt
-- die Mieterin hat sich angeblich 2 x beschwert ( UM und Elektro-Betrieb direkt )
-- Haus-Eigentümer hat sich beschwert ( Kundenservice 2 x e-mail usw / Geschäftsleitung direkt / inzwischen auch bei der Presse-Abteilung usw per mail )
REAKTION der UM = NULL REAKTION

Nur meldete sich der Elektriker ( wie schon beschrieben ) bei der Neu-Mieterin , soll laut Aussage von der Mieterin von ca 8.20 Uhr bis 11 Uhr im Keller gewesen sein , ABER es wurde definitiv NICHTS ABGEÄNDERT !!!! Die Mieterin will dem El-Techniker auch alle Probleme gezeigt haben , aber der hatte wohl nur Ausflüchte , z.B. das mit dem Potentialausgleich hätte er nicht ahnen können , die Elektrodose wäre nicht erreichbar ( natürlich alles ,,schräge" Ausreden ).

Ich habe den EINDRUCK ,
dass hier UM ein GRUNDSÄTZLICHES PROBLEM hat bzw UM-Techniker .

In diesem Zusammenhang noch einmal meine Frage=
-- wie wird die Unterverteilung abgerechnet gegenüber UM
---------- bekommt ein Sub-Unternehmer mehr Geld , wenn er mehr geleistete Stunden aufschreibt, z.B. wegen besonderer Schwierigkeiten , erhöhtem
Arbeitsaufwand , Verlegung der UV in andere Kellerräume aus bes. Gründen usw usw ., denn bei unseren Vor-Installierungen hätte er ja in max 45
Min eigentlich fertig sein müssen ( Platte neben den Einspeisungspunkt befestigen , vorb. Potentialausgleichskabel daneben nur anschliessen ,
2 m Kabel zur freien Steckdose , durchmessen / einstellen - fertig )
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Bastler » 24.02.2013, 17:57

Das Kabel-Unternehmen bzw sein Nachfolger unitymedia wird natürlich behaupten, dass diese ERST-INSTALLATION mit Einverständnis erfolgte, damit auch Einverständnis herrscht zu ALLEN NACHFOLGE-MASSNAHMEN .

Nein., das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. UM darf in Häuser, in die sie einen NE3 ÜP gelegt haben noch längst nicht einfach so an der NE4 (Verkabelung im Haus, Verstärker usw.) rumbasteln. Im Gegenteil, die NE4 ist in der Regel Sache des Hauseigetümers.'

-- wie wird die Unterverteilung abgerechnet gegenüber UM
---------- bekommt ein Sub-Unternehmer mehr Geld , wenn er mehr geleistete Stunden aufschreibt, z.B. wegen besonderer Schwierigkeiten , erhöhtem
Arbeitsaufwand , Verlegung der UV in andere Kellerräume aus bes. Gründen usw usw ., denn bei unseren Vor-Installierungen hätte er ja in max 45
Min eigentlich fertig sein müssen ( Platte neben den Einspeisungspunkt befestigen , vorb. Potentialausgleichskabel daneben nur anschliessen ,
2 m Kabel zur freien Steckdose , durchmessen / einstellen - fertig )

Um nicht zu viel dazu zu sagen:
Es gibt Pauschalen für bestimmte Abrechnungspositionen, z.B. Tausch des ÜP, Einbau des Verstärkers, Erdung der Anlage usw. .
Bei besonderem Aufwand, der länger als die vorgegebenen 2,5 Stunden dauert, kann die zusätzliche Arbeitszeit über UM abgerechnet werden, dieses muss sich die Firma / der Techniker jedoch zunächst von UM genehmigen lassen, und die genehmigen dir nicht "jeden Furz". Ein halb wegs fitter Techniker sollte allerdings nach 2 Stunden spätestens fertig sein mit einer Installation, meine Meinung.
Ich habe den EINDRUCK ,
dass hier UM ein GRUNDSÄTZLICHES PROBLEM hat bzw UM-Techniker .

Auch wenn du es immer noch nicht glauben willst: Nein! Jeder Techniker ist ausnahmslos verpflichtet, eine HVA mit dem PA zu verbinden, wenn das nicht geht, dürfte er theoretisch noch nicht mal den Anschluss in Betrieb nehmen.
Beispielsweise müsste auch jeder Techniker, der einen weiteren Kunden z.B. in deinem Haus installiert, die Anlage im Keller entsprechend nacharbeiten, sprich zumindest die Anlage mit dem Potentialausgleich verbinden...
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