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UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon paul » 20.02.2013, 22:13

@ Pohl55

Ist dir eigentlich schon aufgefallen, das es bislang noch niemanden gegeben hat, der ähnliche Schwierigkeiten beschreibt? Ohne ganz konkret deine Räumlichkeiten vor Ort gesehen zu haben, kann dazu so oder so niemand wirklich sagen, ob die Installation bei dir Lege artis durchgeführt wurde.
paul
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Pohl55 » 20.02.2013, 22:26

lies mal meine Anmerkung zu @ Paul , die lässt eindeutig erkennen, dass wir nur Sicherheit haben wollen , sonst nichts , eine Erdung + Steckdose verlegen ist ein Klacks , eine Lachnummer

darum geht es nicht

es geht eher darum , dass man
-- keinen Fehler machen möchte , wer weiss ob UM nicht hinterher kommt , man habe an der Anlage manipuliert und einen technischen Schaden hervorgerufen
-- man will Mietern keinen ,,Nachteil" verschaffen

Auch wirst du wohl zugeben müssen , dass ja wohl die Bereitstellung von Erdungskabel + Steckdose direkt in Nähe des Einspeisungspunjktes reichen muss , das sagte ja auch ein Vor-Redner , der sich als Techniker ausgab . Außerdem schau mal auf dei Meckerecke , was dazu ein ,,network...." dazu schreibt , auch dieser würde dir widersprechen .

Hast wohl schon viel Negatives erlebt mit Vermietern ?? !!
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Baktosh » 20.02.2013, 22:34

Allgemein gesagt kommt es ja auch darauf an was der Techniker des Subs darf, von Ausbildung und vom Arbeitgeber her, nicht was er kann.

Bsp. Wenn ich kein (Starkstrom)elektriker bin dann hab an diesen Sachen nix zu suchen. Auch wenn ich es können könnte. Denn bau ich Mist an der Anlage oder verletze mich dabei, dann wird ganz schnell die Frage aufkommen "Wie konnte das passieren. Da durftest du doch gar nicht dran".

Oder bei nem Bekannten passiert... Neuer Herd mit Backofen und zu geizig den Starkstromelektriker kommen zu lassen. "2 Kabel anschrauben und Stecker in die Steckdose stecken kann ich auch selber". Er also den Herdanschluss selber gemacht und beim ersten Test des Herdes hat es der Fi dann richten müssen.
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Pohl55 » 20.02.2013, 22:36

@ Paul

zu deiner Bemerkung , dass dieses Problem bisher ,,niemandem" aufgefallen sei .


Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ,
genau das ist es ja ,
ALLE Bek. usw von mir , ALLE ..... inzwischen über 20 Hauseigentümer von Miethäusern ,
Sie ALLE sind erstaunt ....
Ihnen ist das bisher nicht aufgefallen
-------------- überall kleben die ROTEN ZETTEL mit der Bemerkung , dass der Hauseigentümer die Unterverteilung anzuschliessen habe
-------------- überall in den über 20 Miethäusern ist das Erdungskabel / die Potential-Ausgleichsschiene direkt neben der UM Anlage
-------------- überall stellt sich nun heraus , das nirgendwo geerdet wurde
-------------- bei ca 80 % der Fälle wurde eine wichtige Steckdose belegt und Hausmeister bzw Putzfrau ärgern sich
-------------- überall ( laut Info der anderen ) hätte anders installiert werden können in Absprache

Blödsinn, es geht hier nicht um Rechthaberei , Anwalt oder so ein Killekram ,
es geht um Rechtssicherheit für die Eigentümner .

Hier sind offensichtlich vielen Hausbesitzern ( mir auch ) die Rechtslagen unbekannt , man wurde nicht darauf hingewiesen , ich jedenfalls habe bei Kabel / UM NICHTS unterschrieben als Eigentümer !!!!
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Baktosh » 20.02.2013, 22:50

Sind diese 20 Hauseigentümer denn alle im gleichen Einzugsgebiet beheimatet ?
Dann könnte man davon ausgehen, dass es sich hierbei um ein und denselben Sub handelt.

Sonst höchstens die Vermutung... Wir (der Sub) machen nur das was unbedingt nötig ist bzw. lt. UM Installationsrichtlinie verlangt ist und alles andere soll der Eigentümer mal selber machen. Dann gibt es wiederum Subs die noch den Dienst am Kunden hochschätzen und auf Austausch und Kommunikation mit dem Eigentümer setzen.
"He Eigentümer sag mal wie hättest du das gerne" oder "Ich muss das lt. Richtlinie nun so und so installieren dazu brauch ich aber".

Bzgl. "Wir haben bei UM / KBW nichts unterschrieben bzw. sind nicht aufgeklärt worden"... Schwieriges Feld...
Denn in deinem Fall, so entnehme ich das zumindest deinem Text, bist du nachträglich Eigentümer geworden. Hast also eine fertige Immobilie erworben.
In diesem Fall kann ich mir gut vorstellen, dass hier der ursprüngliche Bauherr die entsprechenden Informationen erhalten hat. UM oder seinerzeit die Post muss ja irgendwann mal die Einwilligung bekommen haben einen Kabelanschluss bzw. HÜP zu legen.
Hier wäre sicher der vorherige Eigentümer in der Pflicht gewesen derartige Informationen an den Käufer weiterzugeben.

Hast du mal versucht Infos direkt über die Bauherrenhotline zu bekommen ?
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Pohl55 » 20.02.2013, 23:12

@ Baktosh

zur Ortsverteilung
Unter Meckerrecke hatte ich das schon anfangs skizziert , es sind Orte verteilt über halb NRW .
Weiterhin handelt es sich um mehr als 20 Eigentümer , aber ca 50 Häuser , d.h. hier scheint es ein generelles Problem von UM zu sein bzw von den Eigentümern, welche ( wie ich ja auch ) sich nicht ,,kundenfreundlich" informiert fühlen .

zu meinem Haus
hab ich vor 20 Jahren erworben ; seitdem ich das Haus besitze , habe ich keiner Firma Einverständnis / Auftrag erteilt , eine Kabel/UM - Anlage zu installieren . Für mich ist das ja alles auch nicht das Problem .

WIR ( da spreche ich auch für die anderen über 20 Miethaus-Eigentümer )
---- sind erstaunt
---- fühlen uns von UM nicht ,,kundenfreundlich" informiert
---- manches widerspricht dem gesunden Menschenverstand
---- wir Eigentümer haben Rechtsunsicherheit ( man sieht das ja schon allein daran , dass ich hier auf gleiche Fragestellungen schon unterschiedliche Antworten von Technikern erhalte , d.h. selbst die Techniker sind wohl offensichtlich nicht einig ..... )

Wenn ich z.B. weiter oben lese -- auf meine Nachfrage , ob mit Stellung von Strom und Erdung -- nicht nur die Stellung eines Erdungskabels und einer Steckdose daneben gemeint sein kann , ich dann die Antwort erhalte ...... kann beides sein , also mithin auch , das wir als Eigentümer eigentlich verpflichtet wären nicht nur eine Steckdose zu stellen, sondern theoretisch könnte UM eine funktionsuntüchtige Anlage vorinstallieren und für den kompletten Rest der Verstromung ( also nicht nur Steckdose ) und Erdung sei komplett nur der Eigentümer verantwortlich ................ wenn das so wahr wäre , ich glaube, wenn das bekannt würde, da würden einige ,,die Wände hoch gehen"

Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
-- vorab nicht schwammig , sondern unmissverständlich und umfassend informiert werden , sodass kein Fehler passiert
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Baktosh » 21.02.2013, 00:13

Pohl55 hat geschrieben:zu meinem Haus
hab ich vor 20 Jahren erworben ; seitdem ich das Haus besitze , habe ich keiner Firma Einverständnis / Auftrag erteilt , eine Kabel/UM - Anlage zu installieren . Für mich ist das ja alles auch nicht das Problem .


Da hatte ich mich wohl etwas indifferent ausgedrückt. Sory my bad.

Meine Frage bzw. Vermutung bezieht sich darauf, das das Haus welche dir aktuell gehört nicht von dir gebaut wurde sondern von einem Vorbesitzer. Du somit eine bereits genutzte Immobilie erworben hast. In diesem Fall wird sicher der Vorbesitzer oder ein evtl. noch vorher existierender Bauherr mal zur UM oder seinerzeit der Post gesagt haben das die dort einen Kabelanschluss legen dürfen.

Mit dem Erwerb der Immobilie gehen natürlich auch alle Rechte & Pflichten von Verkäufer auf Käufer über. Somit wäre es Sache des Verkäufers gewesen, dich über derartiges ins Bild zu setzen bzw. dir u.U. vorhandenes Korrespondenz/Vertragswerk mit der Post / UM / KBW ebenfalls zu übereignen.

UM / KBW ist ein Eigentümerwechsel in einer Liegenschaft wohl nur von Interesse wenn es sich um einen Mehrnutzervertrag (Kabelgeb. in den Nebenkosten) geht und hier der vertragliche Ansprechpartner wechselt.

Ansonsten werden die sich denken das das Sache von Verkäufer und Käufer ist.

Pohl55 hat geschrieben:---- wir Eigentümer haben Rechtsunsicherheit ( man sieht das ja schon allein daran , dass ich hier auf gleiche Fragestellungen schon unterschiedliche Antworten von Technikern erhalte , d.h. selbst die Techniker sind wohl offensichtlich nicht einig ..... )

Was nicht ungewöhnlich sondern wohl eher normal ist. 3 Leute 5 Meinungen :D

Ok ernsthaft. Soweit wie ich mir das jetzt über die Zeit wo ich in diesem Board hier lese "zusammenzähle" gibt es seitens UM / KBW wohl eine Installationsvorgabe wie eine Kabelanlage installiert zu sein hat. Des öfteren war schon zu lesen, das irgendwann mal "richtige" UM-Techniker bei den Leuten aufgetaucht sind und die durchgeführten Installationsarbeiten überprüft und quasi intern abgenommen haben.

Aber dennoch scheint es bei den Subs wohl einen erlaubten bzw. einfach sich herausnehmenden Interpretationsspielraum bzgl. dieser Vorgabe zu geben. Be my guest to correct me.

Wie ich schon weiter oben erwähnte scheint es für mich Subs zu geben, welche einfach installieren egal wie hauptsache Anlage läuft, dann welche die installieren wie es der Kunde gerne möchte und dann welche die installieren penibel so wie vorgeschrieben.

Pohl55 hat geschrieben:Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .
-- vorab nicht schwammig , sondern unmissverständlich und umfassend informiert werden , sodass kein Fehler passiert


Wie schon vorher erwähnt. Frag mal bei der Bauherrenhotline nach ob die für derartige Anfrage zuständig sind. Oder schau mal hier http://www.unitymedia.de/geschaeftskunden.html
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Stiff » 21.02.2013, 08:53

Pohl55 hat geschrieben:Was wollen wir .............
-- rechtlich verbindliche Aussagen , an denen man sich orientieren kann , sodass uns Eigentümern nichts passieren kann , denn schnell passiert ein Fehler und der Regress wird im Zweifel auf den Eigentümer verschoben . Ich denke , das ist verständlich .


Solch eine Aussage wird Dir hier niemand geben können.
Aber es gibt Menschen die mit solchen Dingen Geld verdienen, evtl. solltest Du mal einen von denen beauftragen.
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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Knifte » 21.02.2013, 09:28

Aber mal ehrlich, was soll denn da passieren?

Ich fasse nochmal zusammen, was ich so aus deinen Posts mitgenommen habe:

1. Irgendwas scheint also in der Vergangenheit schiefgelaufen zu sein, da offensichtlich einer deiner Mieter einen Kabelanschluss bestellt hat, den UM (bzw. das Subunternehmen) dann ohne dein Wissen und Einverständnis installiert hat. (Das dazu noch an einem deiner Meinungn nach falschen Platz und unter Verwendung der einzigen freien Steckdose). Richtig?

2. Wenn ich dich weiter richtig verstehe, fehlt jetzt bei dir die komplette Kabelverteilung im Haus, da UM (bzw. das Subunternehmen) nur den HÜP inkl. der notwendigen Verstärker etc. gesetzt hat. Richtig?

3. Du regst dich jetzt insbesondere über 2 Dinge auf: a() MAn hat die verbotene letzte, freie Steckdose benutzt und b) man hat die Anlage nicht an die Potenzialausgleichsschiene angeschlossen. Und das möchtest du jetzt gerne korrigieren, hast aber Angst, dass du da irgendwas nicht richtig machst. Richtig?

Nun meine Antworten:
Zu 1: Das ist der einzige Punkt, über den ich mich wirklich wundere, da ich mir bisher relativ sicher war, das UM, gerade bei einem Neuanschluss, sehr viel Wert auf das Einverständnis des Eigentümers legt. Ausserdem muss den Neuanschluss am Ende ja auch jemand bezahlen, das aht doch dein Mieter bestimmt nicht getan, oder?

Zu 2: Die Verkabelung im Haus ist m.E. ganz klar die Sache des Eigentümers und muss durch diesen bei einer Fachfirma beauftragt werden.

Zu 3: Hallo gehts noch? Was soll denn da bitte schön passieren? Wenn du Angst hast, was falsch zu machen, dann beauftrage einen Elektriker, dort eine 2. Steckdose zu setzen und die Anlage zu erden. Dann hat es ein Fachmann gemacht, der im Zweifel auch für die Fehler haftet.
Viele Grüße

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Re: UNTERVERTEILUNG - Erdung + Strom - rechtliche Grundsätze

Beitragvon Bastler » 21.02.2013, 13:50

Ich habe jetzt alles nur überflogen, aber dabei sind mir schon einige merkwürdige Aussagen hier aufgefallen. Lese ich mir vielleicht später noch mal durch...

Eines kann ich aber jetzt schon sagen:
EIN ROTER ZETTEL MIT EINER AUFFORDERUNG AN DEN HAUS-EIGENTÜMER, dass dieser die Anlage erden solle ( obwohl in allen Fällen ein Erdungskabel in direkter Nähe liegt !!!! ) . IN ALLEN FÄLLEN !!!!

Das liegt daran, dass es einfach eine Menge faule Techniker gibt. Normalerweise heißt es grundsätzlich (unabhängig davon, ob ein Potentialausgleich in der Nähe ist, oder 30 m weiter weg, dass die HVA daran anzuschließen ist.
Allerdings muss hier unterschieden werden:
Reine passive Verteilungen brauchen lt. der UM TR nicht in den PA einbezogen werden, wenn diese räumlich entfernt von der HVA liegen. Das gilt aber schon wieder nicht, wenn z.B. eine passive Verteilung in einem anderen Hausteil (andere Ahausnummer) mit eigenem Sicherungskasten oder gar eigenem HAK ist (Stichwort Potentialverschleppung).
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