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Neuanschluss Unitymedia

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Re: Neuanschluss Unitymedia

Beitragvon nk57xx » 20.08.2016, 15:09

Das dachte ich mir schon, aber danke für die Antworten :)

Dann wird jetzt das Koaxkabel einfach in die Wohnung gelegt und gut. Der aktuelle Telekom-Vertrag läuft noch bis 30.06.2017, aber sobald hier die Dose installiert ist, läuft ja bereits Unitymedia und es fallen keine Gebühren bis Ende des Telekom-Vertrages an, was ja ganz nett ist.
Einziger Nachteil: Da ich eine Rufnummermitnahme beantragt habe und diese erst zum Ende der Laufzeit des Telekom-Vertrages möglich ist, muss ich die aktuelle FritzBox 7170 für das Telefonieren parallel zu der neuen FritzBox 6490 Cable (hab die Telefon Comfort Option gebucht) für das schnelle Internet (120 Down/6 Up) laufen lassen, aber da gibt es wahrlich schlimmeres.

Mit welchen Geschwindigkeiten kann man denn mit DOCSIS 3.1 im Privatkundensegment rechnen?

Wenn ich mir so die Entwicklung der letzten paar Jahre ansehe, dann ging es doch rasant bergauf bei Unitymedia. Hatte selber mal in meiner eigenen Wohnung Unitymedia mit anfangs 25/2,5 oder so, dann ging es rauf auf 32/2,5 und schließlich auf 50/5 - und das alles für den gleichen Preis, wenn ich mich recht erinnere - 35 Euro pro Monat (ok, die Telefon Comfort Option kostet nochmal 5 mehr, also sind es für meine Eltern dann 40 pro Monat).
Aktuell sind es ja bei dem gewählten Tarif 120/6. Der Download ist ja schonmal super, nur der Upload könnte noch ein wenig höher sein, gerne 20 MBit/s oder mehr ;-)

Bei der Telekom bekommt man für 40 hingegen "nur" 50/10 max (außer man nimmt Hybrid, womit ich mich aber nicht anfreunden kann). 100/40 gibts ja wiederrum nur für 45 pro Monat und das auch nur im optimalsten Fall um die 500 Meter des HVt bzw. des mit Glasfaser neu angebundenen KVz.
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Re: Neuanschluss Unitymedia

Beitragvon addicted » 20.08.2016, 22:25

nk57xx hat geschrieben:Mit welchen Geschwindigkeiten kann man denn mit DOCSIS 3.1 im Privatkundensegment rechnen?


Da wirds wohl mehrere Ausbaustufen geben, das hat quasi ein UM Sprecher (oder der CEO) gesagt: UM wird immer vorne mit dabei sein, aber nicht ohne Grund neue Geschwindigkeitsregionen eröffnen.

DS3.1 hat z.B. die Rückkanäle bis ungefähr 200 MHz spezifiziert. Aktuell genutzt (bei DS3) werden nur bis 65 MHz, aber es gibt da die Möglichkeit der Erweiterung bis 108 MHz. Bevor man überall gleichzeitig auf DS3.1 aufrüstet, wird man vermutlich in den weniger ausgelasteten Segmenten erstmal nur die Frequenzen anpassen - das erlaubt bei CMTS mit Endsprechend hoher Anzahl an Kanälen dann eben dort schon höhere Bandbreiten für die Kunden.

Im Downstream verhält es sich ähnlich - durch die Abschaltung des analogen TV-Signals werden Ende 2017 Frequenzen frei. Zum Teil werden dort dann natürlich neue TV Programme eingespeist, aber ein paar Kanäle dürften auch für Daten verwendet werden.
Ansich können auch mit Docsis 3 schon über 1GBit/s down und 100MBit/s up erreicht werden - wenn ein Kunde sein CMTS für sich alleine hätte. Mit 3.1 liegen wir dann etwa um den Faktor 10 höher, denke ich.
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Re: Neuanschluss Unitymedia

Beitragvon nk57xx » 17.11.2016, 20:56

Kurzer Zwischenstand:

Nachdem ich Mitte Oktober mal angefragt hatte, was denn nun der aktuelle Stand sei, da auf der Straße bereits alle Arbeiten erledigt sind, und ich plötzlich per Mail benachrichtigt wurde, dass die FritzBox Cable 6490 zu mir auf dem Weg ist. Wieso mir eine FritzBox schicken, die ich nicht anschließen kann, da ja noch keine MMD im Haus existiert und ich bis dato die Info hatte, dass ein Techniker einen Termin mit mir ausmacht und die FritzBox zu diesem Termin auch mitbringt, kam heraus, dass der Auftrag des Neuanschlusses falsch im System eingetragen wurde (na vielen Dank auch...), hat mir eine wirklich sehr kompetente Kundenberaterin (die nebenbei auch geflucht hat, dass die Kollegen das verbockt haben... :D ) weitergeholfen und das Ganze richtig im System hinterlegt. Ein Techniker würde sich bei mir melden und einen Termin ausmachen. Der Anruf bei der Hotline erfolgte an einem Freitag Nachmittag und Samstag gegen 13 Uhr wurde bereits angerufen und ein Termin für Montag abgestimmt - das ging mal flott.
Techniker kam vorbei, hat einen Verstärker im Keller und eine MMD im Wohnzimmer platziert, die FritzBox angeschlossen und gesagt geht alles. Als ich dann kurz darauf auf die Box geschaut habe, habe ich gesehen, dass zwar angezeigt wurde, dass eine Internetverbindung besteht, aber nur mit 1 MBit/s Down und 256 KBit/s Up. Kommt nicht so ganz ran an die 120/6, daher der Anruf bei der Hotline. Die haben festgestellt, dass da was nicht stimmt (ach was?!) und meinten, dass da nun was umgestellt wird und die Box nicht vom Strom genommen werden sollte. Am nächsten Tag war allerdings keine Besserung in Sicht, daher wieder ein Anruf bei der Hotline. Wieder festgestellt, dass da was nicht stimmt (mal was neues...), wieder vertröstet worden "Wir stellen was um, das sollte morgen gehen!"
Am nächsten Tag gegen 14 Uhr hat die Box neu synchronisiert und siehe da 120/6 liegen an!

Wie erwähnt bin ich aktuell noch bei der Telekom und das bis Ende Juni nächsten Jahres. Bei Vertragsabschluss wurde mir auch zugesichert, dass die monatlichen Kosten des UM-Anschlusses für die Restlaufzeit des Telekomvertrages nicht anfallen würden. Nunja, jetzt habe ich eine Rechnung über 4,99 Euro für den November erhalten sowie anteilig für den Rest des Oktobers, seit der Anschluss aktiv war (20.10). Dort steht auch als Posten die Telefon Comfort Option. Das empfinde ich dann doch als Kundenverarsche, da ich ja gerne meine Telefonnummern zu UM portieren möchte und genau deshalb die Telefon Comfort Option dazugebucht habe. Ohne wäre ja nur eine Nummer gegangen und nicht drei.
Heißt das nun ich muss November - Juni die 4,99 für die Telefon Comfort Option zahlen, obwohl ich meine Rufnummern gar nicht darüber nutze?! Das ergibt für mich keinen Sinn. Werde da die Tage nochmal anrufen und nachhaken.

Apropos Rufnummermitnahme. Das Formular habe ich wie von UM gefordert ausgefüllt und Ende Oktober bereits zurückgesendet. Wichtig bei sowas ist ja immer, dass die Adresse gleich ist. Bei der Telekom steht als Hausnummer die 21, da das Ganze ein Doppelhaus ist und nebenan bei uns noch Nachbarn wohnen. Somit haben beide die Hausnummer 21.
Unitymedia hat auch die Hausnummer 21 als Adresse geführt als der Anschluss geschaltet wurde. Seit kurzem aber steht im Kundencenter 21a als Hausnummer und meine Kundennummer hat sich auch verändert. Habe noch Rechnungen und Schreiben wo meine "erste" oder "alte" Kundennummer vermerkt ist.
Meine Befürchtung ist jetzt nur, dass es mit der Rufnummermitnahme nicht klappt.
Das Formular habe ich übrigens mit der korrekten Adresse (und Hausnummer 21) ausgefüllt. Wenn dies das entscheidende Dokument ist, dann ist ja alles okay. Aber wenn UM jetzt plötzlich eine andere Hausnummer (21a statt 21) an die Telekom sendet, wars das mit den Rufnummern und dann steig ich denen wahrlich aufs Dach.
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Re: Neuanschluss Unitymedia

Beitragvon Andreas1969 » 17.11.2016, 21:23

Das mit der Kostenerstattung für die Restlaufzeit des Telekom Vertrages gilt nur für den Basistarif, nicht für die Optionen.
Telefon Comfort ist ja eine Option und die 4,99 / Monat musst Du dafür bezahlen.

Mit der Hausnummer würde ich mir keine Sorgen machen.
Du könntest ja auch im Ort umziehen und im Zuge des Umzugs zu UM wechseln.
Dann ändert sich sogar die Straße und dabei klappt das mit der Portierung ja auch.

Gruß Andreas
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