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Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon Horsty » 14.09.2012, 20:51

Ich hab bei UM auch nachfragen müssen bis ich endlich mal eine Bestätigung für die Kündigung des Highlights Pakets erhaltne habe. Ich war aber schlau genug das Kündigungsschreiben von vorn herein als Einschreiben abzuschicken.

Ein Einschreiben ist zwar auch nicht das gelbe vom Ei, was den Beweiswert betrifft, aber immer noch besser wie ein Telefonat an das sich hintehrer niemand mehr erinnert, oder ein normaler Brief für den es keinerlei Nachweis gibt.
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon Kleki » 15.09.2012, 05:31

Ärgerliche Sache, aber ich würde die Hoffnung noch nicht aufgeben. Shy hat fristgerecht gekündigt, UM hat die Kündigung nicht registriert. Aus Shys Sicht hat er erst mal alles richtig gemacht, eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung und bedarf nicht der Bestätigung durch UM. Das zu beweisen ist natürlich schwer. UM behauptet, die Kündigung ist nicht eingegangen. Das können sie aber auch nicht beweisen. Am Ende läuft es also darauf hinaus, wer seinen Standpunkt glaubhafter machen kann.

Wir sind hier aber alle keine Anwälte und können daher auch keine wirklich verbindlichen Aussagen machen. Shy, ich würde an deiner Stelle mal schleunigst eine Rechtsberatung (Anwalt, Verbraucherschutzzentrale) einholen und die Lage professionell einschätzen lassen.
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon haggie » 15.09.2012, 08:03

Zitat:
Ich kann keine Zahlungen leisten und Unitymedia lässt es lieber zu, dass ich Schulden mache... Was ist denn wenn ich meine Rechnung nicht zahle? Kündigen die dann freiwillig ?

Zitat die 2.
Was ist denn wenn die Internet abstellen und alles. Ist das die Buchse noch für andere Anbieter frei? Ja oder?



Wie passt das zusammen?

Ein anderer Anbieter will auch Geld haben. Wie sollen die Zahlungen geleistet werden?
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon Baktosh » 15.09.2012, 10:23

Sorry wenn ich das jetzt so hart ausdrücke...

UM ist ein Wirtschaftsunternehmen und nicht die Wohlfahrt. Denn nur die wenigsten werden sich damit abfinden, dass Ihnen der Fakt durchgegangen ist das keine Bestätigung des Kündigungswunsches angekommen ist oder diese schlichtweg den richtigen Zeitpunkt verpennt haben.

Average Joe wird also nun versuchen auf irgendeine Weise doch noch zum Ziel zu kommen. Hier werden nun bei der Reklamation an der Hotline oder dem Backoffice die wildesten Sachen auf den Tisch gebracht. Hierdurch sinkt dann natürlich die Glaubhaftigkeit aller, auch derer die wirklich in Not sind und auf Verständnis hoffen.

Das heißt auf bloße Worte wird dir UM nicht entgegenkommen. Untermauere deine Situation durch belegbare Fakten. Also Schreiben in denen jemand offizielles deine Situation darlegt / bestätigt.

Bsp. Du warst eine zeitlang in einer Klinik und konntest daher nicht darauf reagieren bzw. prüfen ob du von UM eine Bestätigung bekommst.
Hier wird es sicher seitens der betreffenden Klinik die Möglichkeit geben deinen Aufenthalt mit Zeitraumsangabe zu bestötigen.

Den "Fehler" zu denken "He wenn ich nicht zahle wirds denen irgendwann zu bunt und die schmeißen mich raus" machen sehr viele, bedenken aber nicht die rechtlichen Konsequenzen für die Zukunft. Denn Kündigen wird die UM auf jedenfall nach ner gewissen Zeit. Aber dann nicht weil die keinen Bock mehr auf dich haben, sondern wegen Nichtzahlung.

Das heißt du wirst 1. Mahnung bekommen mit dem Hinweis "He du hast wahrscheinlich nur vergessen zu zahlen"... Mach das mal innerhalb von x Tagen. Du zahlst aber weiter nicht und bekommst dann entweder ne 2. Mahnung oder direkt nen Schreiben von nem Anwaltsbüro "Anwaltsmahnung".
Zahlst du auch dort nicht wird dieser sicher dann einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen.

Ende vom Lied... Du bist UM zwar los (oder die dich)... Aber leider auf Kosten einer Kündigung wegen Nichtzahlung welche ganz sicher an die Schufa, Creditreform, Bürgel usw. gemeldet wird. Evtl. dann zusätzlich auch mit der Eintragung des Mahnbescheides.
Heißt für die Zukunft... Evtl. Lohnpfändung beim Arbeitgeber, Keine Kredite, Keine Finanzierungen, Kein Girokonto (oder wenn nur unter ganz strengen Auflagen), Keine Kreditkarte und vor allem solltest du nicht mehr umziehen. Denn der potentielle neue Vermieter wird sicher Schufaauskünfte sehen wollen oder kann die selber abfragen.

Wenn es tatsächlich hier "nur" um finanzielle Belange gehen sollte, lass dich schleunigst vom einem Schuldnerberater, Verbraucherzentralen haben i.d.R. eine(n), beraten. Dieser kann dann nach Sichtung der Lage mit UM als Objektive Person Kontakt aufnehmen. Zumeist lässt sich dann mit dem jeweiligen Anbieter eine Regelung treffen. Entweder Stundung, unter Ausschluss der Leistungsnutzung natürlich, oder eine Ratenzahlung.


Greetz

@Haggie

Gebe dir da Recht.
Hier sollte sich der TO vielleicht nochmal genauer zu erklären
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon Servior » 15.09.2012, 12:28

Baktosh hat geschrieben:Das heißt auf bloße Worte wird dir UM nicht entgegenkommen. Untermauere deine Situation durch belegbare Fakten. Also Schreiben in denen jemand offizielles deine Situation darlegt / bestätigt.

Bsp. Du warst eine zeitlang in einer Klinik und konntest daher nicht darauf reagieren bzw. prüfen ob du von UM eine Bestätigung bekommst.
Hier wird es sicher seitens der betreffenden Klinik die Möglichkeit geben deinen Aufenthalt mit Zeitraumsangabe zu bestötigen.


Am besten gleich vom US-Präsidenten unterschreiben lassen..
Man kann es echt übertreiben. Es genügt hier ein Schreiben in dem der Zeuge benannt wird und dies noch einmal vom Zeugen unterschrieben wird. Der Zeuge sollte nach Möglichkeit allerdings kein Familienmitglied sein.

Den "Fehler" zu denken "He wenn ich nicht zahle wirds denen irgendwann zu bunt und die schmeißen mich raus" machen sehr viele, bedenken aber nicht die rechtlichen Konsequenzen für die Zukunft. Denn Kündigen wird die UM auf jedenfall nach ner gewissen Zeit. Aber dann nicht weil die keinen Bock mehr auf dich haben, sondern wegen Nichtzahlung.


Rechtliche Konsequenzen gibt es erst nach einem Gerichtsverfahren. In einem Gerichtsverfahren hat Shy dann allerdings genauso die Möglichkeit seinen Standpunkt darzulegen.
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon Matrix110 » 15.09.2012, 12:46

Normalerweise gehen Zahlungsforderungen übrigens lange Zeit erstmal nicht den Weg über Anwalt/Gericht.

1. Mahnung
2. Mahnung
evtl. 3. Mahnung
Inkasso 1. Mahnung
Inkasso 2. Mahnung
Inkasso 3. Mahnung
....

Der Weg über das Gericht oder Anwälte wird nur selten eingeschlagen und meist erst wenn das Inkasso Unternehmen "versagt" hat.
Über den Inkasso weg werden dann aus 5€ am Ende wegen Bearbeitungs- und Mahngebühren (ja der Computer der automatisch Mahnungen verschicken lässt arbeitet ganz ganz hart dafür, das kostet jedes mal wirklich 50€!!! :brüll: ) etc. dann gerne mal mittlere dreistellige Beträge oder schon 4 stellige Beträge, erst dann lohnt sich auch der Weg über Anwalt/Gericht :P
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon akte-um » 15.09.2012, 13:25

Eine Kündigung per Einschreiben ist lediglich ein Sicherheitsfaktor, um auf der "sicheren Seite" zu sein. Aber kein unbedingtes Muss.
Ich habe meine Kündigung auch nur mit normaler Post verschickt. Sie wurde mir nach 12 Kalendertagen bestätigt.

Shy, wenn Deine Nachforschungen nichts fruchten , versuche es doch einmal mit dem "Notrufbutton" von Akte-2012 bei Sat1. Da werden Sie geholfen. :zwinker:
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon conscience » 15.09.2012, 14:09

Matrix110 hat geschrieben:Normalerweise gehen Zahlungsforderungen übrigens lange Zeit erstmal nicht den Weg über Anwalt/Gericht.

1. Mahnung
2. Mahnung
evtl. 3. Mahnung
Inkasso 1. Mahnung
Inkasso 2. Mahnung
Inkasso 3. Mahnung
....

Der Weg über das Gericht oder Anwälte wird nur selten eingeschlagen und meist erst wenn das Inkasso Unternehmen "versagt" hat.
Über den Inkasso weg werden dann aus 5€ am Ende wegen Bearbeitungs- und Mahngebühren (ja der Computer der automatisch Mahnungen verschicken lässt arbeitet ganz ganz hart dafür, das kostet jedes mal wirklich 50€!!! :brüll: ) etc. dann gerne mal mittlere dreistellige Beträge oder schon 4 stellige Beträge, erst dann lohnt sich auch der Weg über Anwalt/Gericht :P


Bemerkung. Der Schuldner muss nicht unbedingt eine Mahnung bekommen, sondern er kann automatisch in Zahlungsverzug geraten.
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon Dringi » 15.09.2012, 14:32

Matrix110 hat geschrieben:Der Weg über das Gericht oder Anwälte wird nur selten eingeschlagen und meist erst wenn das Inkasso Unternehmen "versagt" hat.
Über den Inkasso weg werden dann aus 5€ am Ende wegen Bearbeitungs- und Mahngebühren (ja der Computer der automatisch Mahnungen verschicken lässt arbeitet ganz ganz hart dafür, das kostet jedes mal wirklich 50€!!! :brüll: ) etc. dann gerne mal mittlere dreistellige Beträge oder schon 4 stellige Beträge, erst dann lohnt sich auch der Weg über Anwalt/Gericht :P


Ist es nicht so, dass i.d.R. das Inkasso-Unternehmen die Forderung von der TelKo aufkauft und ab dem Zeitpunkt wo das Inkasso-Unternehmen den Fall übernimmt das Telekommunikationsunternehmen komplett raus aus der Sache ist?
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Re: Ärger mit Unitymedia Kündigung. Dringend Hilfe!

Beitragvon Matrix110 » 16.09.2012, 11:53

Dringi hat geschrieben:
Matrix110 hat geschrieben:Der Weg über das Gericht oder Anwälte wird nur selten eingeschlagen und meist erst wenn das Inkasso Unternehmen "versagt" hat.
Über den Inkasso weg werden dann aus 5€ am Ende wegen Bearbeitungs- und Mahngebühren (ja der Computer der automatisch Mahnungen verschicken lässt arbeitet ganz ganz hart dafür, das kostet jedes mal wirklich 50€!!! :brüll: ) etc. dann gerne mal mittlere dreistellige Beträge oder schon 4 stellige Beträge, erst dann lohnt sich auch der Weg über Anwalt/Gericht :P


Ist es nicht so, dass i.d.R. das Inkasso-Unternehmen die Forderung von der TelKo aufkauft und ab dem Zeitpunkt wo das Inkasso-Unternehmen den Fall übernimmt das Telekommunikationsunternehmen komplett raus aus der Sache ist?


Es gibt dieses Modell wo Inkasso Unternehmen die Forderung für X0% des Wertes aufkauft und dann selbst schauen muss ob es diese zurückbekommt.
Ob UM dies verwendet ist eine andere Frage, ich weiß es nicht.
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