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3play mit 6000er Geschwindigkeit

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Re: 3play mit 6000er Geschwindigkeit

Beitragvon tom050505 » 22.12.2007, 16:21

...und ob ich davon was mitnehme, dass war superverständlich und trägt zum allgemeinen Verständnis dieser ganzen Internettechnik wieder um einiges bei.

Jetzt bin ich beruhigt, dass ich bei mir richtig liege mit der von mir vorgenommenen WPA-PSK Verschlüsselung. Ich meine die Sache mit der Eingabe der Textphrase. Habe einen schön langen Satz gewählt und da kommt niemand so schnell drauf. So, jetzt scheint auch die Wlan Verbindung einigermaßen gut verschlüsselt zu sein.

Nur noch mal zum Verständnis gefragt:

a. Wenn ich jetzt meinen PDA oder meine Playstation an meinem Router erstmalig anmelden möchte, dann lasse ich diese Geräte ja erstmal nach einem Netzwerk suchen.
Im Regelfall finden Sie jetzt auch den Router, d.h. es wird angezeigt:
1.Punkt: Name des Netzwerkes =Essid: Bei mir steht da: Netgear => ok
2. Punkt: Dann kann ich in einer zweiten Zeile die Verschüsselung wählen (der PDA hat sogar schon meine vorgenommene WPA-PSK voreingestellt) =>ok
3. Punkt Und jetzt kommts..... zuletzt muss ich jetzt den Netzwerkschlüssel eintragen, wird vom Fremdgerät von mir verlangt und ist nicht vorgegeben. (früher habe ich im PDA oder in der Playstation die^16 stellige Zahl , den Netzwerkschlüssel eingetragen, die ich im Router selbst mal vergeben habe). Was trage ich denn da jetzt ein, etwa die Textphrase. Einen anderen Netzwerkschlüssel habe ich nicht, nur die Textphrase. Auch die Playstation fragt bei der erstmaligen Wlan Anmeldung nach dem Netzwerkschlüssel. Das ist mir nochwas schleierhaft Moses.
Was ich weis ist das ich mit dem PDA oder der Playstation keinen Kontakt zum Router aufnehmen kann, wenn ich keinen Netzwerkschlüssel eintrage. Bestimmt eine dumme Frage von mir, oder.

b. Dann noch etwas anderes, du schreibst: "Der Router ist für Geräte, die dahinter sind, automatisch eine Firewall. Die Port Freischaltung findest du ja unter "Port Forwarding", wo sie auch hingehört.

Bei mir im neuen Netgear Router gibt es wie gesagt keinen eingenen Menu-Punkt Firewall im Router
Ich habe auch "Port Forwarding" nicht gefunden, zumindest nicht wortwörtlich diese Bezeichnung, aber das steht ein Punkt der heißt: "Portweiterleitung und Port-Triggering"

In den Erläuterungen zu diesem Punkt steht: Das Port-Triggering ist ein erweitertes Merkmal für Spiele und andere Internetanwendungen. Die Portweiterleitung ist von ihren Funktionen her mit dem Port-Triggering vergleichbar; sie ist jedoch statisch und unterliegt gewissen Einschränkungen.
Portweiterleitung:
Bei Diensten, Anwendungen und Spielen, für die vorgegebene Einträge in der Liste existieren, brauchen Sie lediglich die IP-Adresse des Computers anzugeben, an den der zugehörige Datenverkehr weitergeleitet werden soll. Darüber hinaus können Sie auch eigene Portweiterleitungen einrichten, indem Sie auf die Schaltfläche Benutzerdefinierten Dienst hinzufügen klicken und anschließend die Portnummer und die IP-Adresse des Computers angeben.
Portzuweisungen
Sie können bis zu 20 Portzuweisungen für Dienste, Anwendungen und Spiele einrichten. In der Liste Dienstname haben Sie die Möglichkeit, Dienste, Anwendungen oder Spiele auszuwählen. Wenn noch kein entsprechender Listeneintrag vorhanden ist, müssen Sie die Portzuweisung selbst definieren. Dazu benötigen Sie die Nummer des verwendeten Ports, die Sie vom Hersteller der verwendeten Software oder des verwendeten Online-Spiels erfahren.


Das wird doch bei mir der Punkt sein den du meintest, also ich meine die Portfreischaltung Port Forwarding? Werde in den nächsten Tagen mal da rangehen und mich versuchen. Woanders habe ich im Routermenu nichts zum Thema Ports gefunden.

So jetzt muss ich mich erstmal um meine Freundin kümmern, die kam in den letzen Tagen etwas zu kurz gekommen. Die arme Frau.... im Wohnzimmer sieht es noch immer aus wie auf einem Spieleconvent. Aber bin wirklich froh , dass ich mit deiner Hilfe Moses jetzt fast am Ziel bin und vor allen Dingen, dass ich mich getraut habe. Ich bin doch in der Lag,e wenn ich mich mit der Materie beschäftige, so einiges hinzubekommen. Tut gut.

Wünsche Dir noch einen schöne Samstag, vielleicht bis später.
Gruß Tom Paderbadom :super:
tom050505
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Re: 3play mit 6000er Geschwindigkeit

Beitragvon Moses » 22.12.2007, 19:40

a) Genau, da gibst du einfach die Textprhase ein, daraus berechnet das Gerät dann den Schlüssel (bzw. die Schlüssel) und kommt dann, nach dem im WLAN Standard vorgegebenen Verfahren auf den gleichen Schlüssel wie der Router ;)
Falls du noch mehr dazu lesen willst hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wi-Fi_Protected_Access ist allerdings sehr technisch... dort steht aber auch, dass ein Angriff bis jetzt nur mit "Ausprobieren" erfolgreich ist, und daher ein langer Key durchaus schon sehr sicher ist. :)

b) Ja, Powerweiterleitung ist die Übersetzung für Portforwarding. Dort musst du dich mit beschäftigen, ja.

Porttriggering ist nochmal eine Erweiterung davon. Da musst du selber überlegen, ob du das brauchst. Ich weiß auch nicht, wie genau der Netgear Router das macht. Ich hatte mal einen Router, der hatte da viele Möglichkeiten. Im Prinzip funktioniert das so, dass du dem Router Merkmale für eine Verbindung gibst. Dazu sagst du ihm dann, welche Ports er darauf hin an den entsprechenden Rechner weiterleiten soll. Wenn man das schlau macht, kann man damit zwei Probleme vom statischen Portforwarding umgehen:

1. Die Ports werden nur an den Rechner weitergeleitet, wenn das benötigt wird. Bei eMule z.B. erst dann, wenn eine Verbindung zu einem Server aufgebaut wurde. Gerade bei eMule ist das allerdings schwer, da die Ausgehende Verbindung am Ziel-Port erkannt wird. Die Server verwenden aber gerne mal sehr unterschiedliche Ports... für ICQ z.B. ist das besser, da ist der Port des Servers immer fest... (bei ICQ wird die Portweiterleitung z.B. für den Empfang von Dateien benötigt).

2. Die IP des Rechners zu dem weitergeleitet werden soll muss weder fest noch vorher bekannt sein. Der Router guckt einfach, welcher Rechner die Verbindung die "triggert" (also das ganze auslöst) aufbaut und setzt dann das Portforwarding in die Richtige Richtung ein.

Das ganze ist eine nette Sache, ist aber im Normalfall nicht unbedingt nötig. Es können zwar Pakete in dein Netzwerk gelangen, die du nicht haben willst, aber wenn der PC aus ist, stört das keinen, da sie keiner empfangen wird. Wenn er an ist und eMule an ist, muss eMule die Pakete verarbeiten (auf "falsche" Pakete), da immer schön die neuste Version haben. Wenn eMule nicht an ist, ist das ganze auch nur dann ein Problem, wenn ein anderes Programm, was anfällig für irgendwelche "bösen" Pakete ist, zufällig auf dem Port von eMule lauscht. Das passiert aber im Normalfall nicht...

An deiner Stelle würde ich da einfach die Portweiterleitung nutzen. Möglicherweise gibt's für eMule ja schon was vorgefertigtes, dann ist das ganze sehr einfach. Ich hab übrigens nochmal bei Netgear geguckt und für den WRG614v6 gibt's eine Deutsche Anleitung. Ich glaube nicht, dass die Unterschiede da so riesig sind. :)
Hier gibt's die: ftp://ftp.netgear.de/download/WGR614/WG ... 7SEP05.pdf
Da steht auch in Kapitel 6 was zu dem Thema.
Moses
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