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Deutsche Annington kündigt Unitymedia

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon brainburner » 08.10.2012, 18:03

Hallo Oliver,

daß die Deutsche Multimedia GmbH zur Annington gehört war schon klar, aber daß dies so abläuft ist ja unglaublich. Wohnst du in Düsseldorf, oder woher hast du diese Infos?

Mir geht es darum, ich möchte UM wenigstens als Telefon-,/internetanbieter behalten, TV wäre mir wurscht. Würde ich von denen sogar nehmen, weil günstiger.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon Habermann » 08.10.2012, 20:12

Hallo,
die Informationen kann jeder nachprüfen.
1. Die Namen der Personen (Geschäftsführer) stehen auf der Homepage (Deutsche Annington, Deutsche Multimedia Service)
2. Ebefalls auf der Homepage der Deutschen Multimedia Service findet man im Impressum die Handelsregisternummer.
3. Diese Nummer trägt man in die Suchmaske auf der Homepage Handelsregister ein, und kann sich die Veröffentlichungen ansehen.
4. Aus der letzen Veröffentlichung findet man den Provisionsvertrag mit der Telekom AG.
5. Das Unternehmen ist ein Luft-Unternehmen. Wieso? Auf der Homepage findet man keine einzige Telefonnummer, keine Ansprechpartner, keine Faxnummer, keine Einteilung des Unternehmens (Z.B. Verkauf, Personal), keine Jobangebote, einfach nichts.
6. Wiese weiß ich das nicht mal ein Firmenschild vorhanden ist? Ich habe die Straße und PLZ und Ort in Google eingegeben, und nach Unternehmen gesucht, die ihren Firmensitz unter der gleichen Adresse haben. Dort habe ich angerufen und nachgefragt, ob Sie das Unternehem Deutsche
Multimedia Service kennen. Das Unternehmen ist dort nicht bekannt. Man hat mir lediglich mitgeteilt, dass das Unternehmen Deutsche Annington ein Büro unterhält.

Das Unternehmen Deutsche Multimedia Service GmbH besteht nur auf dem Papier. Eine Tätigkeit, wie im Handelsregister aufgeführt, ist nicht erkennbar. Das Unternehmen erhält lediglich Provisionen von der Telekom. Selbst die Geschäftseinlage von 25.000 € weißt darauf hin, dass dieses Unternehmen weder Leitungen anmieten, noch kaufen kann. Dafür müssen weit größere Geldbeträge aufgebracht werden.
Werde daher bei der Regulierungsbehörde einen Verbotsantrag stellen, da das Unternehmen gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen § 1
verstößt.
Ich bitte die User dieses Forums sich überall zu beschweren. Bei der Regulierungsbehörde, bei der Landesregierung, einfach überall.
Ihr seit doch alle fit im Umgang mit dem PC.

Oliver
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon homer77 » 08.10.2012, 21:34

Also das die Telekom da sehr tief drin steckt, bzw. die Deutsche Annington gut Geld von der Telekom als provision kassiert wundert mich nicht.

Immerhin ist diese Bestellhotline von der Webseite der Deutschen Multimedia Service GmbH eine Hotline Nummer der Deutschen Telekom. Wenn man nach der Nummer googelt, findet man genug Webseiten wo diese auftaucht. Teilweise schon von 2002.

Für mich ist das einfach nur ein Abgezocke der Mieter, wodurch die Telekom auch versucht verlorene Kunden wieder zu bekommen.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon brainburner » 09.10.2012, 13:03

Ich habe jetzt auch mal die BNA angeschrieben, bin gespannt ob das was kommt.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon sizibvb » 09.10.2012, 21:37

hab da auch mal hingeschrieben. vielleicht nützt es was wenn sich viele beschweren. wie sieht das eigentlich mit wohnungseigentümer aus? muß da nicht die eigentümerversammlung abstimmen?
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon brainburner » 10.10.2012, 18:22

Ich habe heute Antwort von der BNA bekommen:

Vorgangsnummer 2012-10-09-0258/216-14



Verbraucherservice der Bundesnetzagentur



Sehr geehrter Herr,

vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie sich vertragsrechtliche Probleme berichten. Sie bringen die Erwartung zum Ausdruck, dass die Bundesnetzagentur hier unterstützend tätig werden sollte.

Erlauben Sie einige allgemeine Erläuterungen hinsichtlich des Zuständigkeitsbereiches der Bundesnetzagentur.

Die Bundesnetzagentur hat in erster Linie den Auftrag, durch Regulierung im Bereich der Telekommunikation, des Postwesens und der Energiemärkte den Wettbewerb zu fördern und für flächendeckend angemessene und ausreichende Dienstleistungen zu sorgen, einen diskriminierungsfreien Netzzugang zu gewährleisten, sowie eine Frequenzordnung und Regelungen zur Nummerierung festzulegen. Diese Aufgaben der Bundesnetzagentur sind im Telekommunikationsgesetz (TKG), im Postgesetz (PostG) und im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) beschrieben und werden zusätzlich durch Verordnungen und sonstige Ausführungsbestimmungen ergänzend geregelt. Seit dem 1. Januar 2006 überwacht die Bundesnetzagentur auch die Einhaltung der Rechtsvorschriften über den Zugang zur Eisenbahninfrastruktur nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG).

Weitere Aufgaben der Bundesnetzagentur finden sich in verschiedenen Fachgesetzen, wie z. B. dem Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG), dem Amateurfunkgesetz (AFuG) und dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG). Die Bundesnetzagentur ist die zuständige Organisation nach dem Signaturgesetz (SigG) und als solche mit dem Aufbau und der Überwachung einer sicheren und zuverlässigen Infrastruktur für elektronische Signaturen betraut.

Der Gesetzgeber hat der Bundesnetzagentur keine allgemeine Fach- und Rechtsaufsicht über Telekommunikationsunternehmen eingeräumt. Insofern steht es ihr generell nicht zu, direkten Zugriff auf Kundenunterlagen bei den Unternehmen zu nehmen, und sie hat auch gegenüber diesen kein Weisungsrecht hinsichtlich des Vorgehens im Einzelfall. Dies gilt auch für das Geschäftsgebaren einschließlich der Werbemaßnahmen zur Kundengewinnung und der Produktvermarktung.

Bei der Schaffung der gesetzlichen Regelungen für die Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte ist der Gesetzgeber davon ausgegangen, nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu regulieren. Das betrifft insbesondere auch die Bereiche Kundendienst, Qualität und Service von Telekommunikationsdienstleistungen. Als Hauptregulierungsinstrument soll hier der Wettbewerb fungieren. D. h. es wird davon ausgegangen, dass ein Anbieter mit Mängeln bei der Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen zunehmend Marktanteile verliert und somit über diesen Weg gezwungen wird, für die Abstellung solcher Mängel zu sorgen.

Im Telekommunikationsbereich herrscht in der Bundesrepublik Deutschland Wettbewerb. Der Verbraucher kann sich den Anbieter und das Produkt auswählen, das seinen Anforderungen und Bedürfnissen am nächsten kommt. Die Gestaltung der Leistungsangebote unterliegt dabei grundsätzlich dem unternehmerischen Gestaltungsspielraum des Anbieters. Das betrifft insbesondere die Bereiche Produktgestaltung, Qualität und Service. Der Anbieter veröffentlicht seine Leistungsangebote in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), Leistungsbeschreibungen und Preislisten seines Unternehmens.

Verträge mit Telekommunikationsunternehmen unterfallen grundsätzlich denselben rechtlichen Regelungen wie Verträge mit Unternehmen aus anderen Wirtschaftsbereichen (beispielsweise den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB)). Der Abschluss, die Änderung oder die Kündigung von Verträgen beurteilen sich ausschließlich nach zivilrechtlichen Grundsätzen. Dabei obliegt es allein den Zivilgerichten über die Rechtmäßigkeit getroffener vertraglicher Regelungen - auch in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entscheiden. Maßgeblich sind die im konkreten Vertrag und den AGB/Leistungsbeschreibungen und Preislisten des Unternehmens getroffenen Vereinbarungen.

Zur Klärung der Rechtmäßigkeit der Vorgehensweise der Unternehmen empfehle ich Ihnen, sich mit dem Anliegen an eine Rechtsberatung der Verbraucherzentralen zu wenden. Die nächstgelegene, für Sie zuständige Verbraucherzentrale finden Sie unter (http://www.verbraucherzentrale.de/).

Daneben besteht die Möglichkeit, dass Sie sich, bei einem vermuteten Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb an die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V. Frankfurt a. M., Postfach 25 55, 61295 Bad Homburg wenden. Dieser eingetragene Verein bearbeitet Anfragen zum Wettbewerbsrecht und macht dabei auch von seinem Recht zur Abmahnung Gebrauch. Er hat auch eine Online-Beschwerdestelle (http://www.wettbewerbszentrale.de) eingerichtet.

Da im dargestellten Fall keine telekommunikationsrechtlichen Sachverhalte zur Klärung vorliegen, sondern rein zivilrechtliche Aspekte zu bewerten sind, kann die Bundesnetzagentur leider nicht weiter tätig werden.


Mit freundlichen Grüßen


Ihr Verbraucherservice

verbraucherservice@bnetza.de

http://www.bundesnetzagentur.de

10.10.2012

P.S.:

Erlauben Sie abschließend bitte noch den Hinweis auf die Initiative Netzqualität der Bundesnetzagentur:

Die Bundesnetzagentur führt von Juni bis Dezember 2012 eine Studie zur Dienstqualität von Internetzugängen durch. Im Auftrag der Bundesnetzagentur ermittelt die Initiative Netzqualität bis Dezember 2012 im Rahmen einer Studie, wie häufig und wie stark die tatsächlich erreichte Datenübertragungsrate von der versprochenen „bis zu“-Rate abweicht.

Hierfür ist Ihre Mithilfe besonders wichtig! Mit Ihrer Teilnahme an der Messung unterstützen Sie die Bundesnetzagentur dabei, ein stabiles Abbild der tatsächlich verfügbaren Leistungen zu erhalten.

Bitte nutzen Sie deshalb den Breitband-Test und erfahren Sie schnell und einfach, wie leistungsstark Ihr Internetzugang wirklich ist.

Hier geht es direkt zum Breitband-Test: www.initiative-netzqualität.de.

Weitere Informationen zur „Initiative Netzqualität“ finden Sie unter www.initiative-netzqualität.de oder Informationen zur Studie unter www.bundesnetzagentur.de/qualitaetsstudie.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon SchnuffelNRW » 10.10.2012, 19:25

Ich habe heute von dennen nur bekommen das sie zur Beantwortung noch etwas zeit brauchen. Aber der Text klingt vorgefertigt.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon gordon » 10.10.2012, 19:30

sie sind nicht zuständig. das müssen sie nicht für jede Anfrage neu formulieren, oder?
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon mcoliver » 12.10.2012, 07:48

Hallo,

einigen Vorrednern ist vielleicht noch nicht klar das es nach der Umstellung die privaten HD-Sender nur über Kabelkiosk gibt (Kosten Für Basis HD ab 5,90€)auch ist das Senderangebot mit dem von Um nicht vergleichbar da weitaus weniger Sender im Angebot sind (auch gegen Aufpreis ab 5,90€). Neueinspeisungen dauern in der Regel auch weitaus länger
(Bsp: Eurosport erst seit kurzem im Portfolio). oder man muss das sehr teure Entertain Angebot nehmen allerdings dann über T-Dose und zu deutlich schlechteren Kosten. ich bin wohl in der glücklichen Lage das ich auf das Angebot bei 1und1 zurückgreifen kann da bei mir wohl die volle Bandbreite zu Verfügung steht.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon Habermann » 12.10.2012, 08:23

Hallo,
die Beschwerden an die Regulierungsbehörde werden selbstverständlich bearbeitet, und NICHT, wie hier dargestellt, abgewiesen.
Das ist eindeudig falsch.
Die Deutsche Annington darf kein SCHEIN-Unternehmen gründen (Deutsche Multimedia Service GmbH), um seinem Mietern anschließend Produkte der Telekom als Zwang in Rechnung zu stellen (Berechnung über Betriebskosten).

Schreibt also möglichst viele Bewerdebriefe an jede Institution (Regulierungsbehörde für Telekommunikation, Medien und Parteien).
Macht Druck! Sagt es weiter! Schreibt!!

Wenn die Deutsche Annington damit durchkommt, müssen Mieter die Produkte der Telekom nehmen. Ein Anbieterwechsel ist dann NICHT mehr möglich,
weil der Kabelanschluss Bestandteil des Mietvertrages geworden ist. Ein Wechsel ist dann nur möglich, wenn der Mietvertrag gekündigt wird.
Dann muß man keine Preise und Leistung anderer Anbieter studieren, sondern seine Tageszeitung nach Mietwohnungen durchsuchen.

Eine Diskussion über Preise anderer Anbieter ist an dieser Stelle überflüssig.

Oliver
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