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Deutsche Annington kündigt Unitymedia

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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon derMace » 05.10.2012, 15:48

Hallo, ich bin zum glück nur noch indirekt durch die annington betroffen, als ich jedoch von nem kollegen gehört hatte, was da zur zeit abgeht kam mir echt die Galle hoch. IN WAS FÜR EINER WELT LEBEN WIR DENN EIGENTLICH?!? Es kann ja wohl nicht angehen, dass mir ein vermieter den Telefon/internetanbieter vorschreibt???!! Es ist wirklich schön, dass die Annington und die Telekom sich so richtig dicke die Schmiergelder in die Taschen schieben, dass es nur so kracht, für mich wäre es jedoch ein sofortiger Grund umzuziehen. Was kommt denn dann als nächstes, vielleicht ein exklusiver Vertrag mit Schiesser und dann müssen alle Annington Opfer Feinripp Schlüppis mit Eingriff tragen?!
Also ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass solche Geschäftsmethoden in Deutschland wirklich durchgesetzt werden können. :wand: :motz: :wand: :motz:
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon Loomen83 » 05.10.2012, 16:39

Die wahlfreiheit was deinen Internet und Telefonanbieter ist überhaupt gar nicht eingeschränkt. Lediglich Produkte von Unitymedia kannst du nicht mehr beziehen. Nur weil ich einen Anbieter (aufgrund von technischen Auswirkungen) nicht mehr wählen kann, hat das definitv nichts mit eingeschrännkter Wahlfreiheit zu tun!!
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon Loomen83 » 05.10.2012, 16:42

Habermann hat geschrieben:Hallo,

Die Deutsche Annington möchte die Kabelgebühren über die Betriebskosten abrechnen.
Dies ist rechtlich nur möglich, wenn im Mietvertrag ein Kabelanschluss aufgeführt wird.
Hier in unserer Siedlung in Gladbeck wurden Mietverträge ohne Kabelanschluss abgeschlossen.
Eine Gebühr wurde daher nicht erhoben (Position in der Mietzahlung) und keine Position in den Betriebskosten.
Wenn die Deutsche Annington einen Kabelanschluss (Telefon und Internet) in die Betriebskosten aufnehmen möchte, so muss eine
sogenannte Mietänderungskündigung durchgeführt werden. Der Mieter hat die Mietwohnung ohne Kabelanschluss angemietet, und Änderungen in der Mietsache bedürfen einer Änderungskündigung. Der Mieter hat das Recht, diese abzulehnen. Nach dem Grundsatz: Vertrag ist Vertrag.
Betroffne Mieter sollten sich an die Reguierungsbehörde wenden und Beschwerde gegen die neue Telefongesellschaft einlegen.
Auch sollte der Telefonanbieter der Mieter, z.B. Gelsennet, Unitymedia, usw. informiert werden.

Betroffene Mieter müssen der Deutschen Annington auf jeden Fall per Einschreiben mitteilen, dass Sie das Angebot eines Kabelanschlusses durch die Deutsche Annington ablehnen, und keine Erhöhung der Betriebskosten (Kabelgebühren) akzeptieren.

Wenn die Deutsche Annington den Kabelanschluss durchsetzen will, muss jeder Mieter einzeln verklagt werden.
Diese Klage ist völlig aussichtslos, da der abgeschlossene Mietvertrag rechtsgültig ist.
Oliver



Hallo Oliver,

im Rahmen der Mehrbealstungsklausel ist es dem Vermieter generell sehr wohl möglich einseitig dem Mieter eine Betriebskostenart wie Kabelfernsehen in Umlage zu bringen. Sollte der Mietvertrag eine solche Klausel nicht enthalten muss der Mieter einer Änderung zustimmen.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon brainburner » 05.10.2012, 18:12

Als Mieter mit älteren Mietverträgen muß man für den neuen Anschluß nicht zahlen, falls man ihn nicht nutzen möchte. Es hat jemand bei der Annington Widerspruch eingelegt, der schon 25 Jahre in dieser Wohnung wohnt und DVB-T nutzt. Die Annington hat dem stattgegeben.

Wichtig ist Widerspruch einlegen!!!

Allerdings hat man dann nicht mehr viel Auswahl, Satschüsseln sind ab den 01.02.2013 ja nicht mehr erlaubt, ausser man kann die sehr gut verstecken :D

UM Internet und Telefon sind dann allerdings trotzdem weg, das ist ja das Ärgerliche an der ganzen Sache.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon SchnuffelNRW » 05.10.2012, 21:22

Wer das Glück hat und ein Fenster richtung Süden hat sollte mal wenn genug Platz ist den Sat Empfang hinterm Fenster testen mit glück geht es,ich habe es heut versucht und trotz schlechtem Wetter mit gutem Erfolg xD.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon brainburner » 06.10.2012, 12:49

Ich habe heute Post mit einer Zustimmungserkärung von der Annington bekommen. Ich muß das TV-Angebot nicht nehmen.
Mal sehen wie ich das zu meinem Vorteil nutzen kann.

Ich will ja nur Internet und Telefon von UM behalten. Kabel-TV würde ich ja von denen nehmen.

Technisch wäre es ja möglich deren TV-Angebot zu nutzen und Internet und Telefon weiter von UM.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon Süppelkopp » 06.10.2012, 14:00

derMace hat geschrieben:Also ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass solche Geschäftsmethoden in Deutschland wirklich durchgesetzt werden können. :wand: :motz: :wand: :motz:


keine Ahnung wo Du vorher gelebt hast, aber: willkommen in der realen Welt.
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon gordon » 06.10.2012, 17:01

brainburner hat geschrieben:Technisch wäre es ja möglich deren TV-Angebot zu nutzen und Internet und Telefon weiter von UM.

leider nicht wirklich
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon BrechtenZentrum » 07.10.2012, 10:18

homer77 hat geschrieben:Hallo

Ich wollte das Congstar Angebot nehmen und bin im Moment nur noch genervt. Hatte es bestellt inkl. 2. Rufnummer damit ich zumindest 2 meiner 3 Rufnummern behalten kann.

Dies ist bei Congstar wohl nicht möglich, denn kurz nach zurücksenden des Portierungsformulars wurde der Auftrag storniert. Auf Nachfrage hieß es dann dass Congstar die Rufnummern nicht von einem Kabel Anbieter, also Unitymedia, portieren kann. Und Neubestellen inkl. 2 neuer Nummern ist über diese Deutsche Multimedia Service nicht möglich.

Und Telekom will ich wegen den Bereitstellungsgebühren nicht. Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein oder hat noch jemand hier das Congstar Angebot genommen und die selben Probleme? Die Deutsche Multimedia Service behauptet ja weiterhin dass die Rufnummern portiert werden könnten.



Hallo, das gleiche ist mir auch passiert! Hatte Online um Rückruf gebeten - nix passiert, dann habe ich angerufen und das Angebot bestellt. Nach 14 Tagen kam eine eMail mit dem Vermerk, dass mein Auftrag storniert wurde :zerstör: , weil die Rufnummer nicht portiert werden kann. Wenn ich aber denoch bestelle ohne Rufnummernmitnahme erhalte ich 50€ Gutschrift auf Kundenkonto :kratz: .

Nach dem ich letzte Woche mal bei Unitymedia angerufen hatte, sagte mir eine nette Dame :super: , das die DA den Vertrag sogar erst ab März 2013 gekündigt hat, UM momentan rechtliche Schritte eingeleitet hat oder versucht sich dennoch mit DA zu einigen, wie auch immer das ausgeht. :confused:

Habe habe jetzt kein Congstar mehr bestellt - bis UM mir schreibt und die bestehenden Verträge mit MIR kündigt. :winken:

Den Verlust des TV Programm von UM könnte ich verkraften, da Sky fast die gleichen Sender anbietet :brüll: ...also sende ich die Klamotten von UM nach Ablauf des Vertrages zurück und nehme einen SKY+ HD Festplatten-Receiver ab Frühjahr 2013.

Aber das Internet für 30 EUR für 50 MBit werde ich vermissen! Werden dann ganz vom Festnetz weggehen, in Zeiten von Handys und Flatrates braucht man das eigentlich nicht mehr... :kafffee:

Bei 1&1 nehme ich dann eine Notebookflatrate bis 14 Mbit, teilweise sogar ohne MindestVertragsLaufZeit! :super:
3play PREMIUM 100 inkl. HD Recorder für
zeitversetztes Fernsehen, HD Option, DigitalTV Allstars, FRITZ!Box 6360 Cable, PHILIPS 32" HD LED-TV
SKY WELT + SKY FILM + SKY HD
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Re: Deutsche Annington kündigt Unitymedia

Beitragvon Habermann » 07.10.2012, 18:04

Hallo,

Ihre Aussage ist eindeutig falsch.
Der Kabelanschluss (Gebühren) können nicht einfach durch eine Mehrbelastungsklausel in die Betriebskosten aufgenommen werden.
Nur Betriebskosten, die im § 2 BetrKV aufgeführt werden, können dem Mieter auferlegt, erhöht werden.
Ein Kabelanschluss, bzw. Kabelgebühren sind daort nicht aufgelistet (§ 2 BetrKV, Punkt 15: Kosten für Gemeinschaftsantenne)

(OLG Frankfurt am Main, Urteil v. 10.02.99, 17 U 210/97).

WICHTIG und RICHTIG:
Wenn im Mietvertrag kein Kabelanschluss aufgeführt wurde, kann die Deutsche Annington dem Mieter keinen Kabelanschluss vorschreiben.
Der Vermieter muss eine Mietänderungskündigung einreichen. Diese Klage wird der Mieter gewinnen, weil er sich auf den Mietvertrag berufen kann.
Der Mieter kann das Angebot des Vermieters ablehnen, oder wenn er möchte, annehmen.
Weiterhin ist eine Mietänderungskündigung aussichtslos, weil die Betriebskosten, die der Vermieter auf den Mieter abwälzen kann, fortlaufend entstehen und anfallen müssen.
Die Betriebskosten für einen Kabelanschluss sind jedoch in der VErgangenheit überhaupt nicht angefallen, und sind somit auch nicht
umlagefähig.

Jeder Mieter, der seinen Kabelanschluss behalten möchte, sollte folgendes tun:
1. Eine Beschwerde bei der REgulierungsbehörde für Telekommunikation einreichen.
2. Bei der Deutschen Annington schriftlich mitteilen, dass ein Wechsel des Kabelanbieters nicht erwünscht ist.
3. Sollte die Deutsche Annington keinen Rückzieher machen, einen REchtsanwalt aufsuchen und eine FESTSTELLUNGSKLAGE einreichen.

Mit dieser Feststellungsklage wird festgestellt, dass der abgeschlossene Mietvertrag seine Gültigkeit hat.
Es wird festgestellt, das im Mietvertrag kein Kabelanschluss aufgeführt wird, und daher keine Kosten für einen Kabelanschluss in Form von Betriebskosten erhoben werden dürfen.

Fragen / Urteile können angefordert werden: oliver.habermann@gmx.de
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