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unverschämter Brief von Unitymedia

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon flathead » 28.11.2007, 11:24

Meine Eltern haben als Nichtkunde von Unitymedia einen, wie ich finde, recht unverschämten Brief erhalten. Das Schreiben hat sinngemäß folgenden Inhalt:
Nach unseren Unterlagen ist ein Kabelanschluss in ihrem Haus verfügbar. Ein genutzter Anschluss ist anmeldepflichtig. Leider geht aus unseren Unterlagen hervor, das Ihr Anschluss nicht angemeldet ist. Und im weiteren Verlauf sogar eine Fristsetzung, bis wann man geantwortet haben soll, um den Anschluss anzumelden, bzw. Auskunft zu geben, über welche Empfangsart TV empfangen wird.
Meine Eltern natürlich aufgeregt :motz:

Seid 1991 gibt es den Kabelanschluss im Haus, der auch für ca. 3 Jahre genutzt und dann ordnungsgemäß abgemeldet wurde. Der Übergabepunkt draussen am Haus wurde abgeschaltet und ordnungsgemäß verplombt.
Ab diesem Zeitpunkt wird nur noch über Satellit empfangen.
Finde, das in diesem Schreiben recht unverschämt unterstellt wird, das man betrügt.
Die Krönung ist dann noch eine Fristsetzung um Druck auszuüben, den Kabelanschluss anzumelden bzw. Auskunft zu geben, wie TV empfangen wird.

Hat einer von Euch einen ähnlichen Brief als Nichtkunde bekommen, der einen nicht genutzten, abgeschalteten und verplombten Kabelanschluss im bzw. am Haus hat?
Wie reagiert Ihr darauf?
Das geht Unitmedia doch auf gut Deutsch einen feuchten ............ an, wie man TV empfängt. Und dann noch auf eigene Kosten eine Postkarte als Antwort schicken mit einer Fristsetzung? :wut:
Ich habe angeraten, die Post direkt in den Mülleimer zu schmeissen und gar nicht zu reagieren, obwohl, hätte auch gut Lust, denen einen gepfefferten Brief zu Schreiben und bei weiteren Unterstellungen sofort Rechtsmittel in Aussicht zu stellen. So nicht.......

Letztendlich paßt das unverschämte Auftreten dieser Firma ja ins Bild, was ich mir in den letzten zwei Tagen durch Internetrecherche gemacht habe. Einschließlich Abmahnung durch die Verbraucherzentrale wegen undurchsichtiger Briefe mit nicht verständlicher Preiserhöhung usw.


Unitymedia, das kann doch nicht euer Ernst sein, geht es Euch so schlecht, das Ihr auf allen Wegen und mit allen Mitteln versucht, nicht genutzte Kabelanschlüsse mit Druck in Betrieb zu bekommen?


Gruß Flathead :motz:

*Brief von Unitymedia kann bei Bedarf komplett eingestellt werden*
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon mischobo » 28.11.2007, 12:18

... um unnötigen Streitereien aus dem Wege zu gehen, sollte schon auf das Schreiben reagiert werden. Teile Unitymedia mit, dass ihr den Kabelanschluss nicht nutzt, sondern über Sat fernsiehst. Es spricht nichts dagegen, wenn du auch in aller Höflichkeit (Wichtig!)deinen Unmut über den erhalten Brief äußerst. Um künftig eine solche Angelegenheit zu vermeiden, verlange von Uniytmedia, das sie auf deren Kosten den Hausübergabepunkt entfernen. Setze dafür eine angemessene Frist (mind. 2 Wochen). Immerhin bezichtigt Unitymedia euch der Erschleichung von Dienstleitungen. Um ganz sicher zugehen, das Schreiben ggf. als EInschreiben/Rückschein (muß im Gegensatz zum Einwurfeinschreiben von einem von Unitymedia dazu Bevollmächtigen entgegen genommen werden). Das erste Schreiben braucht aber nicht unbedingt per Einschreiben versendet werden. Wenn bis ca. 1 Woche nach Ablauf der Frist nichts passiert, nochmal anmahnen ("sicher sind Sie noch nicht dazu gekommen, mein Schreiben vom xxx.xx zu bearbeiten" ;) ) und weise nochmals darauf hin, dass ihr nicht mehr gewillt seit, das Eigentum von Unitymedia (Hausübergabepunkt) auf Grund der Anschuldigungen in eurem Eigentum nicht mehr duldet. Wieder mind. 2 Wochen Frist. Die zweite Mahnung sollte möglichst per Einschreiben/Rückschein versendet werden. Wenn bis ca. 1 Woche nach Ablauf der Frist immer noch keine Reaktion gekommen ist, ob den Anschuldigungen einen Anwalt konsultieren. Darüber solltest du dann auch Unitymedia informieren ("Da sie auf meine Schreiben vom xx.xx. und xx.xx. reagiert haben habe die Angelegenheit nun meinem Anwalt übergeben") (aber nicht vorher mit einem Anwalt drohen, denn das bringt i.d.R. überhaupt nichts). Und wenn die Angelegenheit dann beim Anwalt ist, dann auch die enstandenen Kosten einfordern lassen ...

... es gibt kein Gesetz, dass ihr den Übergabepunkt in eurem Eigentum dulden müsst. Solange jedoch der Hausübergabepunkt in eurem Eigentum installiert ist, solange müsst ihr Unitymedia auch Zugang zum Übergabepunkt gewähren. ...
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon chris711 » 28.11.2007, 15:08

Hallo,
Warum regst Du oder Deine Eltern sich so auf? das schadet doch nur Euren Nerven.
Es steht doch da, dass ein "genutzter Kabelanschluss" anmedepflichtig ist. Wenn Ihr den nicht nutzt ist doch alles in Butter.
Ich würde garnicht darauf reagieren, aber den Brief schon aufbewahren. Zur Not sollen sie doch kommen und nachsehen, müssen ja nichtmal ins Haus, wenn der Üp so wie Du sagst außen sitzt!
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon orman » 28.11.2007, 15:34

chris711 hat geschrieben:Warum regst Du oder Deine Eltern sich so auf? das schadet doch nur Euren Nerven.......

So sehe ich das auch. Spart Euch die Energie doch für wichtigere Dinge im Leben. Das Höchste der Gefühle meinerseits wäre ein Schreiben mit dem Hinweis, dass der Kabelanschluss nicht genutzt, Fernsehen nur über Sat empfangen wird. Und gut ist. Kein Aufreger, Kein Streß, keine vergeudete Energie, keine Klimakatastrophe :zwinker:
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon verwirrt » 28.11.2007, 18:59

Hallo,

wenn ich das einfach mal so sagen darf: Das Posting hat mehr Zeit gekostet als die Postkarte ausfuellen und unfrei (Unitymedia nimmt die an!) zurueck zu schicken. :traurig:

Gruß,
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon tobiasm » 28.11.2007, 19:54

Gar nicht reagieren,
was soll das denn?

Das sind ja fast Methoden der GEZ.
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon SteveH » 28.11.2007, 20:04

Vielleicht würde ich mir die Arbeit machen um denen zu antworten! Geht´s noch? :zerstör:
Die sollen sich mal lieber drum kümmern das ihr System halbwegs läuft! :gsicht:
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon Moses » 29.11.2007, 13:32

Ja, ich sehe, ihr wartet auch alle sehnsüchtig darauf, dass die analoge Ausstrahlung abgeschaltet wird und seid alle Beführworter der Grundverschlüsselung. Damit gibt's dann so einen Kram nicht mehr. ;)
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon mischobo » 29.11.2007, 15:45

SteveH hat geschrieben:Vielleicht würde ich mir die Arbeit machen um denen zu antworten! Geht´s noch? :zerstör:
Die sollen sich mal lieber drum kümmern das ihr System halbwegs läuft! :gsicht:
... sicherlich ist es deiner Aufmerksamkeit entgangen, dass der Threadstarter kein Kabelanschluss nutzt. Ihm ist es also vollkommen egal ob das System von Unitymedia läuft oder nicht.

Antworten würde ich auf jedenfall, denn sonst wird der Eindruck erweckt, dass man den Kabelanschluss tatsächlich widerrechtlich nutzt. Der einfachste Weg ist denen mitzuteilen, dass der Kabelanschluss nicht genutzt wird. Das will Unitymedia natürlich nachprüfen. Dann lässt man halt den Unitymedia die Verplombung am Hausübergabepunkt prüfen und es Ruhe ist.
Natürlich könnte es immer wieder vorkommen (so alle paar Jahre), dass Unitymedia die Verplombung überprüfen möchte. Wer dazu nicht bereit ist, der lässt halt den Hausübergabepunkt entfernen ...
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Re: unverschämter Brief von Unitymedia

Beitragvon SteveH » 29.11.2007, 18:29

mischobo hat geschrieben:... sicherlich ist es deiner Aufmerksamkeit entgangen, dass der Threadstarter kein Kabelanschluss nutzt. Ihm ist es also vollkommen egal ob das System von Unitymedia läuft oder nicht.


Ich wüsste nicht was das eine mit den anderem zu tun hat? Wer Ressourcen frei hat um alle Paar Jahre verblombte Zugänge zu überprüfen, der darf sich gern auch um unsere Internet Zugänge kümmern! Wie dieses Forum und meine persönlichen Erfahrungen zeigen liegt da wohl einiges im Argen! Ich bleib dabei - ich würde mir nicht die Mühe machen zu reagieren!

mischobo hat geschrieben:Der einfachste Weg ist denen mitzuteilen, dass der Kabelanschluss nicht genutzt wird. Das will Unitymedia natürlich nachprüfen.


Na wenn die das sowieso überprüfen wollen dann kann ich mir das Schreiben ja erst recht sparen. Sollen sie halt einen Techniker vorbei schicken! Natürlich nach einer frühzeitigen Terminabsprache ( "Terminabsprache" bedeutet NICHT das die mir nach Gutdünken einen Zwangstermin auf´s Auge drücken dem ich dann nachzukommen habe! ) mit mir!
Ach ja und wenn der wieder ein, zwei Stunden zu spät kommt dann steht er halt vor der zuhen Tür! Das machen wir dann so lange bis die begreifen das ich auch was besseres zu tun habe als ständig auf deren Mitarbeiter zu warten! Also wenn DIE irgendwelche Probleme oder Fragen haben dann haben SIE sich auch zu bewegen! Als "wenig zufriedener" UM Kunde sehe ich wirklich keinen Grund denen besonders entgegen zu kommen! Das Leben ist halt keine besch..... Einbahnstraße! :nein:
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