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Warum müssen Kabelanbieter das Kabel nicht öffnen?

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Warum müssen Kabelanbieter das Kabel nicht öffnen?

Beitragvon unity2020 » 30.03.2012, 01:04

Hallo,

habe gerade das gelesen
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/47188/0/Unitymedia-Chef-gegen-Oeffnung-des-Kabels

Aber warum muss Unitymedia im Gegensatz zur Telekom das Kabel für andere Wettbewerber nicht öffnen?
Liegt es daran, dass das Kabelnetz evtl. nicht durch Steuergelder finanziert wurde?
Der Unitymedia-Chef verweist darauf, dass sein Unternehmen jährlich rund 25 Prozent des Umsatzes in den Netzausbau investiert habe. "Hätte die Telekom das gemacht, hätten wir heute überall Glasfaser",


Besten Dank
Christoph
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Fazit: Wer schlau ist, wechselt jetzt, wie es bereits viele andere tun :zwinker:
Unitymedia ist die Zukunft :super: (besonders auf dem Land)
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Re: Warum müssen Kabelanbieter das Kabel nicht öffnen?

Beitragvon Matrix110 » 30.03.2012, 13:29

Das Kabel muss nicht geöffnet werden, weil die Politik sich nicht dazu entschieden hat und es auch recht komplex zu realisieren ist zumindest im TV Bereich.

Aber im Grunde bin ich gegen eine Öffnung des Kabels, nicht weil ich irgendwie UM/KDG etc. toll finde, sondern allein aus dem Grund das falls das Kabel geöffnet wird es ein extremes Hindernis für den Glasfaserausbau in Deutschland darstellt, welchen Deutschland einfach braucht über kurz oder lang.
Wenn man sich anschaut wieviele Millionen/Milliarden in teilweise extrem wenig Leute betreffenden Ortsumgehungen(wo sich dann die Bewohner nachher beschweren, dass sie ihre Läden schließen müssen weil niemand mehr durch den kleinen Ort fährt)/unterirdische Prestige Projekte/Fahrradwege auf denen im Jahr 20Radfahrer fahren/sonstigen unnötigen Kram etc. etc. investiert werden ist es ein absolutes Armutszeugnis für ein angebliches Technologieland, dass es nicht möglich ist einen flächendeckenden Glasfaserausbau zu forcieren, der vergleichsweise(gemessen an der Zahl der betroffenen) wenig kostet...

Die Telekom ist momentan doch nur neidig. Ihr mistiges Telefonnetz platzt aus allen Nähten, den Leuten können keine vernünftigen Produkte angeboten werden, weil ihnen die Bandbreite nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Die Leute sind sauer auf die Telekom, weil diese keinerlei Ausbau betreibt wie es sich für die Größe der Telekom gehört, lieber hat man das letzte Jahrzehnt die von Steuergeldern aufgebaute Infrastruktur ausgenutzt, blöd dabei war, dass diese schon in ihren Anfängen ausgereizt war wegen Leitungslänge und schlechter Netzinfrastuktur für diese Zwecke(für das Telefon reichte es ja noch). Und jetzt regt sich die Telekom auf, dass andere auch die von Steuergeldern aufgebaute Infrastruktur ausnutzen können.
Man muss sich nur mal anschauen wie die Telekom FTTH ausbaut, da werden einige Mini Dörfer genommen nicht einmal vollständig ausgebaut und dann wird da eine PR Aktion sondergleichen gefahren...und ein paar Stadtwerke oder Wohnungsbaugesellschaften laufen trotz des kleinen Ausbaugebietes der Telekom den Rang ab in FTT B/H Anschlüssen im Jahr.
Selbst wenn die Telekom sich zum Ziel nehmen würde 1millionen Wohnung jedes Jahr an das FTTH Netz anzuschließen hätten sie 40JAHRE zu tun. Was hat die Telekom sich stattdessen für ein Ziel gesetzt? mikrige 200.000 Anschlüsse....
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