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Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon jube50 » 16.01.2012, 11:43

In den meisten Fällen benutzt der Provider bei DSL die Leitungen der Telekom.
Selbst haben sie keinen Zutritt für Schaltungen und müssen entsprechende Probleme der Telekom belegen, damit die in Aktion tritt.
Bei mir ist es so, dass ich knapp 500 m vom Verteiler wohne und eigentlich wesentlich mehr als 12000 hätte erreichen müssen. Ein Mitarbeiter allerdings teilte mir mit, dass der Provider selbst nur gute 14000 an den Verteiler liefere.
Für mich ein Betrug an den Kunden, wenn die Werbung den Anschein von 18000 erweckt. 12000 waren dann durchaus realistisch und mehr wäre nie zu erreichen gewesen.
Eine solche Leistung kann dem Kunden durchaus mitgeteilt werden.

Dass überlastet wird, ist auch keine Frage. Ebenso bei Verstärkern in Mehrfamilienhäusern. Man spart gern Kosten, legt einen Benutzerdurchschnitt zugrunde und wenn dann wirkliche Stoßzeiten kommen, geht alles in die Knie.

Mischkalkulationen oder hohe Kosten der evtl. nötigen Installationen für einen vernünftigen Empfang sind für mich kein Grund.
Ist das Verhältnis nicht da oder oder aus Kalkulationsgründen nicht realisierbar, muss der Vertrag eben gelöst werden. Es kann doch wohl nicht angehen, dass der Kunde für den gesamten Vertragszeitraum eine miese Leistung erhält.

Für mich auch nicht ganz haltbar sind die Messungen bis zu dem Modem. Sicherlich kann man Fehler einschränken. Als Kunde interessiert mich aber das, was am Ende der gelieferten Geräte herauskommt. Gerade da ist oft genug eine Menge Leistungsminderung zu erwarten.
Da ist es nicht nötig, dass ich etliche Male anrufen muss, um endlich einen Mitarbeiter zu erreichen, der den Monteur schickt.
Als Laie sind Fehler nicht immer durchschaubar und dann kann man sich die regelrechten Drohungen des eigenen Bezahlens sparen.
Da verlange ich wesentlich mehr Verbraucherschutz, damit man nicht einer Willkür ausgesetzt ist.

Dann ist es für mich auch ein Rätsel, wann eine Unlust des Mitarbeiters eine Rolle spielt oder eine Strategie dahinter steckt, wenn ich etliche Male mitteilen muss, dass mein Recorder nicht mehr funktioniert und ein Reset nicht möglich ist. Irgendwann wackele ich mit den Ohren und meine Nackenhaare sträuben sich, wenn mir die Person dann zig Mal die Resetfunktion erklärt, oder wie ich den Stecker ziehen muss.
Wennn ich eine Mitteilung mache oder einen Auftrag vergebe unbd mir der nächste Mitarbeiter mitteilt, dass nichts vorläge.

Ich finde es gut, dass etliche Firmen hingehen, eine Mail verschicken, in der die Kunden dann eine Beurteilung über einen bestimmten Vorgang abgeben können.
Dann würden auch manche Mitarbeiter am Telefon ihr Lächeln wieder finden.
Ich bin zwar gegen manche Kontrollen, aber eben auch manchmal bitter nötig.

Man sollte in solchen Foren auch offen darüber sprechen, wenn Abarten vorhanden sind und eine Abhilfe geschaffen werden muss.
In Bezug auf Kunden ist heute genug den Berg hinunter gegangen. Das betrifft natürlich alle Bereiche. Provider sind allerdings auch eine Spitze des Eisberges.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 16.01.2012, 12:53

Dankeschön Jube50 :)

Schön zu sehen, wenn das eigene Anliegen doch ankommt.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Matrix110 » 16.01.2012, 17:08

@ Matrix:

Neues Kabel ziehen für 100.000€? Ich weiß ja nicht wie weit du informiert bist, aber das scheint mir eher sehr abwegig zu sein...

Die Kabel Leerschächte "sind" schon da! Ein neues durchzuziehen wird da nicht mal ansatzweise so viel Geld kosten...


Da sieht man wie wieder wie illusorisch du veranlagt bist, Leerschächte liegen nur in Einzelfällen wo diese in den letzten Jahren gelegt wurde, ansonsten nahezu nirgends...selbst in Gebieten kurz vor der Jahrtausendwende gebaut sind liegen 0 Leerrohre...(gibt natürlich ein paar ausnahmen immer, manche waren damals schon schlau) damals als die meisten Städte entstanden war es noch normal die Straße für jedes Kabel aufzubaggern...mittlerweile so seit ~2004/5 kommt man auf den Gedanken, dass es eventuell doch günstiger ist Plastikrohre für 5-80€/m mit reinzuwerfen wenn man die Wasser/Gas/Abwasser/Strom erneuert....aber auch nicht immer, denn daran muss ja auch jemand denken...
100.000€ für ein eventuell mehrere km langes Kabel ist sogar noch recht niedrig gefasst... allein der Tiefbau kostet 20-70k pro Kilometer, dann muss das Kabel noch verlegt werden/angeschlossen werden/Genehmigungen eingeholt werden etc. etc. etc. was die kosten ca. verdoppelt. Die Landesanstalt für Kommunikation in BW rechnet für Leerrohr verlegung allein schon mit 50k-100k pro km, und Glasfaser kostet einiges mehr als Leerrohr..

Schau dir einfach mal an mit welchem Aufwand die Telekom momentan Glasfaser durch die paar Städtchen zieht, da wird der Gehweg und Straßen im Ort über Kilometer aufgebaggert, aber natürlich liegen da Kabelschächte, hat die Telekom nur vergessen oder die machen das nur aus Spaß.... :hirnbump:
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(Quelle: http://www.onlinekosten.de/forum/showth ... 85&page=49 )

Mischkalkulation hin oder her, im Vertrag der T-Com wird dem Privatkunden 10mbit "garantiert". Die machen genauso Mischkalkulation. Das hat damit überhaupt nichts zu tun und entkräftigt mein Argument deswegen auch in keinster Weise.


Nur weil man es garantiert heißt das noch lange nicht, dass es auch IMMER zur Verfügung steht, sonst müsste man gar keine Garantie geben...Die Telekom arbeitet mit statistischen Modellen, genauso wie Unitymedia das machen wird um Engpässe zu erkennen und bei Bedarf zu Beheben, falls dies kostengünstig möglich ist. Man kann das ganze natürlich auch umgehen indem man wie z.B. die Telekom es jahrelang gemacht hat ihr Routing zu Youtube(dem Bandbreitenmonster für alle) oder zu den World of Warcraft Servern(auch ca. ~1mio in D) künstlich unterdimensionieren und hofft das es keiner merkt und wenn schiebt man die Schuld irgendwo anders hin...

Hersteller die einem "Lebenslange Garantie" geben machen das auch nicht weil das Produkt ein Lebenlang hält...sondern aus Imagegründen um ein paar mehr zufriedene Kunden zu haben.

Bei Anbietern, wo man monatlich gehen kann, wie zB. Alice, da halte ich eine Mindestbandbreite nicht für wichtig. Dort bindet man sich nämlich nicht über einen längeren monatlichen Zeitraum. Wenn man sich aber für einige Monate und länger bindet, wäre es nur schön, wenn der Provider so fair wäre im Netzausbau, daß er seinen Kunden eine Mindestbandbreite garantieren könnte. Telekom kann es, wieso Unitymedia nicht?


Die Telekom macht es, kann es aber nicht in der Praxis wenn JEDER seinen Anschluss auslastet, aber gut das du dich so leicht blenden lässt.

Eine Mindestbandbreite stellt einen Schutz des Kunden dar. Ich verstehe nicht wie man dagegen argumentieren kann. Kunden können doch nicht wirklich offene Willkür verteidigen wollen? Für mich irgendwie absurd...

Wenn man längere Zeit in einem Forum unterwegs ist versteht man sowas sehr gut bei der absoluten Unfähigkeit der meisten, die dann auch noch meinen die Checkern zu sein und am besten direkt mit Anwalt rumdrohen, insbesondere wenn man das ganze auch technisch versteht und nicht in Politiker Manier ohne Ahnung argumentiert, weil es auf den ersten Blick gut klingt...

Völlig unabhängig davon, ob nun die Leistung erreicht wird oder es überhaupt Probleme gibt. Das einzig für den Kunden sichere ist eine im Vertrag zugesicherte Mindestnutzbarkeit.


Mindestnutzbarkeit ist auch mit 128kbit gegeben, aber eventuell wolltest du Mindestbandbreite schreiben...
Prinzipiell stimme ich ja zu, aus praktischer sicht ist das ganze aber nicht zu halten und deswegen eine leere Versprechung im Vertrag, da man wie gesagt keinerlei Probleme hat aus dem Vertrag zu kommen selbst ohne die Klausel und selbst mit einer solchen Klausel hat man genau die gleiche Arbeit aus dem Vertrag zu kommen.

In Zukunft wird das ganze noch extremer, wenn ein großteil der Leute Zugriff auf Glasfaser hat, die einzelnen Glasfaser Knotenpunkte kann man gar nicht(also theoretisch natürlich schon...eher in der Praxis) so schnell anbinden wie es nötig wäre um alle zu versorgen, macht auch absolut keinen Sinn wirtschaftlich und praktisch.

Das nimmt den Provider automatisch in die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Netze immer ein Mindestmaß an Kapazität für alle aufweisen.


MÖÖP falsch, die Telekom baut gar nichts aus, wenn sich einige wenige Kunden beschweren, selbst wenn man die Kunden lebenslang umsonst versorgt ist das billiger als der Ausbau in den meisten Fällen...teilweise kann man günstig die Kapazität erweitern, wenn z.B. ungenutzte Fasern vorhanden sind und man an den Routern entsprechend Ports dafür hat, wird aber nur selten gemacht.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon larsbach » 16.01.2012, 18:06

Zur Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten,

hab 3Play 32 Mbit/s bestellt und erhalte dieses ohne Abfall der Geschwindigkeit seit mitte August. Prima weiter so Unitymedia :super:
Zu DSL Zeiten gab es ab und an Probleme bei der Geschwindigkeit, unter DOCSIS bisher ohne Probleme bei I-Net und Telefon.

Sonnige Grüße :cool:
Unitymedia 3Play 32 Mbit/s upgrade auf 100 Mbit/s Premium mit Telefon Komfort ab 07.02.2015 3play PREMIUM 200 inkl neuer Fritzbox bisher zufrieden.

Erfolgreich Portiert von Arcor zu Unitymedia

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 16.01.2012, 19:10

@Matrix110

Das aufgebuddelte Stückchen da ist jetzt aber ja wohl nicht mal annähernd ein Fitzelchen eines Kilometers ;)

Ich bin übrigens gar nicht illusorisch veranlagt. Wenn es um Speeds geht, finde ich, sollte der Provider nur anbieten, was er auch leisten kann. Wenn sein Netz zu schwach für eine Leistung ist, sollte er sie auch nicht bewerben und somit sein Netz auch nicht überlasten. Mit Überkapazitäten kann man Lastspitzen zum Beispiel auch gut entgegenwirken, wenn man denn bereit dazu ist, in das Netz zu investieren und nicht nur weitere Kunden fangen will. Und gerade wenn man schon einigermaßen viele Kunden hat, ist so ein bisschen Kabel verlegen keine große Summe mehr für einen. Da das Eigenkapital durch die monatlich eintrudelnden Gewinne gut gedeckt ist :)

Wenn man denn investieren möchte, anstatt an der Börse an Papierkäufer zu "verstreuen"...

Man muss ja auch nicht unbedingt auf die Börse gehen, gerade wenn das Geschäft gut läuft. So behält man als Firma sein Eigenkapital sicher, unabhängig vom Kurs. Und bei den modernisierten Plätzen, gerade in enger bebauten Städten, da liegen doch wohl eher öfters auch Leerrohre. Das wurde doch schon vor Jahren vorgeplant das Projekt Breitband und nicht von heute auf morgen :)

Also man hat da schon in der Planung auch beim Bau generell ausgestaltet, wie man es am besten umsetzen könnte. Zumal auch Städte, wo direkt Haus an Haus steht und dort meist mehrere Mieter gleichzeitig erreichbar sind, der Ausbau auf Dauer vorausgeschaut ziemlich lohnenswert ist.

Und Garantiert heißt halt Garantiert. Bedeutet einfach nur, du kannst als Kunde, wenn die Stelle ihr Vertragspünktchen nicht einhalten kann, aus dem Vertrag gehen. Wenn so eine Klausel eben nicht existiert, kannst du das nicht einfach mal so. Das würde ich sonst schon gerne wissen, wie das gehen soll. Weil du ja sagst, das ginge genauso.

Mir ist klar das lebenslange Garantie illusorisch ist. Darum geht es dabei aber auch gar nicht, sondern viel eher darum, den Kunden zu beruhigen. Denn er kann auf Ersatz hoffen, wenn was passiert. Der Kunde ist also nicht der Dumme, falls ein Mangel vorliegt. Das hat alles schon seinen Sinn und stellt die Kunden ja bewusst zufrieden :)

Das mit Anschluss auslasten und dann kann die Telekom nicht mehr, halte ich für ein Gerücht. Denn beim Telefon ist es anders als beim Kabel. Dort gehen alle in ihren zugehörigen DSLAM. Jeder hat seine Leitung dort und am Kasten ist für jede Leitung die Maximalbandbreite geschaltet. Die Telekom aber schaltet eben nicht mehr Leitung frei, als dann auch weitervermittelt werden kann an Datenpaketen vom Verteilerknoten aus. Zumindest im Inland, da ja der externe Knoten zu Youtube hin etwas schwächelt. Intern aber hatte ich immer meine volle Bandbreite ohne Einbußen und falls nicht, hab ich wenigstens das Privileg, den Provider verlassen zu dürfen :)

Genau eben dieses Privileg hätte ich auch bei Unitymedia gerne. Die Möglichkeit gehen zu können, falls es hier nicht so gut läuft. Ich möchte dann nicht 12 Monate gebunden sein, und dann merken es ist "hier" doch eher nichts für mich. Denn das wäre dann "mehr" als ärgerlich!

Und zu deiner Bemerkung die Telekom würde nicht ausbauen, hier hat die Telekom in den 5 Jahren schon 3 mal ausgebaut und erweitert. Soviel zu deinem Möp. In der Stadt, wo es sich eben auch lohnt, wird eher mal ausgebaut und die Telekom baut sehr wohl aus...

Und ich will hier jetzt auch nicht ewig weiter diskutieren/zanken mit dir um ungelegte Eier oder andere Sachen, denn das hier war eigentlich gar nicht Bestandteil meines Anliegens aus dem Thread Start. Ich ersuchte konstruktives Wissen, so wie das von larsbach, Erfahrungsberichte oder aber Infos über Klauseln, Richterurteile oder sonstiges aus der Sicht "Pro Kunde kontra Provider" etc.

@larsbach

Dankeschön für deinen Erfahrungsbericht mit Unitymedia! :)
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Matrix110 » 16.01.2012, 21:07

Das aufgebuddelte Stückchen da ist jetzt aber ja wohl nicht mal annähernd ein Fitzelchen eines Kilometers ;)

Hängt damit zusammen, dass der Bautrupp nach und nach arbeitet... seit ca. einem Jahr jeden Tag ein paar meter....hätte man sich denken können aber ich erwarte scheinbar zuviel...

Ich bin übrigens gar nicht illusorisch veranlagt. Wenn es um Speeds geht, finde ich, sollte der Provider nur anbieten, was er auch leisten kann. Wenn sein Netz zu schwach für eine Leistung ist, sollte er sie auch nicht bewerben und somit sein Netz auch nicht überlasten. Mit Überkapazitäten kann man Lastspitzen zum Beispiel auch gut entgegenwirken, wenn man denn bereit dazu ist, in das Netz zu investieren und nicht nur weitere Kunden fangen will. Und gerade wenn man schon einigermaßen viele Kunden hat, ist so ein bisschen Kabel verlegen keine große Summe mehr für einen. Da das Eigenkapital durch die monatlich eintrudelnden Gewinne gut gedeckt ist :)


Bestätigt das ganze..... würde die Telekom nur anbieten, was sie am Ende Leisten kann wenn ganz Deutschland gleichzeitig Online ist hätte jeder wahrscheinlich nicht einmal 1MBit...

Man muss ja auch nicht unbedingt auf die Börse gehen, gerade wenn das Geschäft gut läuft. So behält man als Firma sein Eigenkapital sicher, unabhängig vom Kurs. Und bei den modernisierten Plätzen, gerade in enger bebauten Städten, da liegen doch wohl eher öfters auch Leerrohre. Das wurde doch schon vor Jahren vorgeplant das Projekt Breitband und nicht von heute auf morgen :)


Wie gesagt erst seit einigen wenigen Jahren >2004 , selbst in Frankfurt/Wiesbaden wird und wurden die Gehwege für VDSL teilweise aufgerissen um Glasfaser zu verlegen, obwohl kurz davor(~2003) die Gasrohre erneuert wurden an der selben Stelle, weil eben keine Leerohre dort gelegt wurden....und weiterhin wurden Leerrohre wirklich nur dort wo etwas neu gebaut wurde gelegt, hier wurden z.B. vor kurzem Fahrradwege angelegt/erneuert und KEINE Leerrohre verlegt trotz DSL Light in den anliegenden Ortschaften(ok Kabel vorhanden trotzdem kurzfristig gedacht)

Also man hat da schon in der Planung auch beim Bau generell ausgestaltet, wie man es am besten umsetzen könnte. Zumal auch Städte, wo direkt Haus an Haus steht und dort meist mehrere Mieter gleichzeitig erreichbar sind, der Ausbau auf Dauer vorausgeschaut ziemlich lohnenswert ist.


Deswegen weint die Telekom rum, dass es ca. 80mrd Kosten wird( mit dem Glasfaserausbau und das sie nur größere Städte ausbauen?
Und Garantiert heißt halt Garantiert. Bedeutet einfach nur, du kannst als Kunde, wenn die Stelle ihr Vertragspünktchen nicht einhalten kann, aus dem Vertrag gehen. Wenn so eine Klausel eben nicht existiert, kannst du das nicht einfach mal so. Das würde ich sonst schon gerne wissen, wie das gehen soll. Weil du ja sagst, das ginge genauso.

Wenn man den vollen Speed nicht erreicht und ausschließen kann, dass es an einem selbst liegt, pocht man ein paar mal auf Nachbesserung und bekommt dann normalerweise falls die Option kündigen zu können.


Die Telekom aber schaltet eben nicht mehr Leitung frei, als dann auch weitervermittelt werden kann an Datenpaketen vom Verteilerknoten aus.

Unsinn.
Ein Outdoor DSLAM für VDSL ist z.B. mit 1GBit angebunden darauf werden (falls möglich) über 100 VDSL Kunden geschaltet, soviel dazu....
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon gordon » 16.01.2012, 21:24

ich verstehe es immer noch nicht... jetzt ist der Verlautbarung nach ja wirklich der Großteil der User hier zufrieden mit der Geschwindigkeit, und der Preis ist durchaus ok. Diese theoretische Mindestgeschwindigkeit scheint ja unglaublich wichtig zu sein, dass man schon vor lauter Angst davor, sie zu unterschreiten, vor einem 12-Monats-Vertrag zurückschreckt, bei dem man a) noch 5 Euro weniger zahlt, b) man auch noch Gratis-Monate-bekommt und c) der Anbieter sowieso noch nicht viel verdient, da er installieren muss, ggf. eine Provision ausschüttet, einen monatlichen Rabatt gewährt und sogar Gratis-Monate, und dem deshalb per se am zufriedenen Kunden gelegen ist.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 17.01.2012, 00:29

Matrix110 hat geschrieben:Hängt damit zusammen, dass der Bautrupp nach und nach arbeitet... seit ca. einem Jahr jeden Tag ein paar meter....hätte man sich denken können aber ich erwarte scheinbar zuviel...


Ach, so läuft der Hase! Werden wir jetzt unterschwellig persönlich? Ich bin fertig mit dir und werde das melden. Gehässigkeiten muss ich mir nicht gefallen lassen.

Matrix110 hat geschrieben:Deswegen weint die Telekom rum, dass es ca. 80mrd Kosten wird( mit dem Glasfaserausbau und das sie nur größere Städte ausbauen?


Die Telekom weint bei Investitionen "immer" rum, weil es ein Börsen orientiertes Unternehmen ist und selbst wenn Investitionen Vorteile bringen erst einmal für den Kurs Verluste bedeuten...

Matrix110 hat geschrieben:Wenn man den vollen Speed nicht erreicht und ausschließen kann, dass es an einem selbst liegt, pocht man ein paar mal auf Nachbesserung und bekommt dann normalerweise falls die Option kündigen zu können.


Während einem gar keine Mindestgeschwindigkeit zusteht pocht man auf irgendwas? Fakten sind nur die Sachen, die unterschrieben wurden im Vertragstext! Alles andere ist "nur" Kulanz und "nicht" selbstverständlich annehmbar...

Matrix110 hat geschrieben:Ein Outdoor DSLAM für VDSL ist z.B. mit 1GBit angebunden darauf werden (falls möglich) über 100 VDSL Kunden geschaltet, soviel dazu....


Und dann kriechen die ganzen Kunden dann nur noch im Netz rum und beschweren sich, weil wenn alle Fußball gucken wollen nicht mal mehr der HD Stream geschweige noch sonst was vernünftiges läuft? 1000 : 100 = 10! Wäre dem wirklich so, dann wäre Fußball bzw. Entertain in HD gar nicht mehr möglich! Ich selbst hatte gar kein VDSL, sondern nur 16+ und SD Qualität mit Entertain. Schon dafür waren die "Mindestgeschwindigkeit" von 10Mbit veranschlagt, was die Leitung einfach für einen reibungslos sauberen Dienst bringen muss.

gordon hat geschrieben:ich verstehe es immer noch nicht... jetzt ist der Verlautbarung nach ja wirklich der Großteil der User hier zufrieden mit der Geschwindigkeit, und der Preis ist durchaus ok. Diese theoretische Mindestgeschwindigkeit scheint ja unglaublich wichtig zu sein, dass man schon vor lauter Angst davor, sie zu unterschreiten, vor einem 12-Monats-Vertrag zurückschreckt, bei dem man a) noch 5 Euro weniger zahlt, b) man auch noch Gratis-Monate-bekommt und c) der Anbieter sowieso noch nicht viel verdient, da er installieren muss, ggf. eine Provision ausschüttet, einen monatlichen Rabatt gewährt und sogar Gratis-Monate, und dem deshalb per se am zufriedenen Kunden gelegen ist.


Es ging mir nicht darum, ob der Dienst gut verfügbar ist oder nicht. Es ging mir im Grunde darum, daß dem Kunden "vertraglich" kein "Mindestkontingent" zugestanden wird und er somit "dem guten Willen" ausgesetzt ist. Eine vertragliche Vereinbarung, für die man bezahlt, aber bis auf die bestehende Verbindung nichts zugesichert bekommt, halte ich eben für sehr einseitig. Egal wie kulant Unitymedia "frei agierend" dann ist. Wenn das nämlich mal nicht so ist, ist man als Kunde der gelackmeierte.

Es wäre schön, wenn Unitymedia dies überdenken würde und dem Kunden gegenüber auch vertraglich sicher Zugeständnisse machen würde. Eine Mindestbandbreite sichert dem Kunden während der Vertragszeit eine "brauchbare Dienstleistung" oder eben rechtliche Möglichkeiten, den Vertrag aufzulösen im Zweifelsfalle.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Herse » 17.01.2012, 05:13

spanther hat geschrieben:
Matrix110 hat geschrieben:Hängt damit zusammen, dass der Bautrupp nach und nach arbeitet... seit ca. einem Jahr jeden Tag ein paar meter....hätte man sich denken können aber ich erwarte scheinbar zuviel...


Ach, so läuft der Hase! Werden wir jetzt unterschwellig persönlich? Ich bin fertig mit dir und werde das melden. Gehässigkeiten muss ich mir nicht gefallen lassen.


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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Grothesk » 17.01.2012, 06:54

UM bietet keinen für dich passenden Vertrag an. Da wird wohl dann nur ein anderer Anbieter in Frage kommen .
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