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Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon conscience » 15.01.2012, 10:34

Kein ISP garantiert eine Geschwindigkeit im WLAN sondern am Netzabschluss.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon jube50 » 15.01.2012, 11:38

Jetzt wollen wir das Pferdchen doch mal richtig aufzäumen.

In unseren Verträgen ersehe ich nur *bis zu* - Geschwindigkeiten. Die Kosten allerdings werden genau festgelegt. Die sind nicht variabel.
In jedem Kaufvertrag erwarte ich für eine bestimmte Menge Geld eine bestimmte Leistung. Obwohl schon anders formuliert, schließe ich auch heute noch verdammt einseitig ab.

Es wird ganz klar eine Geschwindigkeit beworben, eine Erwartungshaltung bei dem Kunden erzeugt, ganz groß, während die Einschränkungen winzig sind oder in irgendwelchen gut getarnten Fußnoten verschwinden.

Die Leute hier, oder besser die neuen Kunden, kommen großteils aus den DSL-Bereichen und sind dort einiges gewohnt.
Es dürfte problemlos möglich sein, den Kunden, dessen Wohnort bekannt ist, mit den eigenen technischen Anlagen zu vergleichen und zumindest eindeutige Hinweise zu geben, dass eben manche Geschwindigkeit nicht möglich ist.

Der Kunde heute ist in techn. Dingen gewandter, wehrt sich und macht Klamauk.
Die sogenannten Kulanzen sind natürlich eine nette Sache. Man will den zufriedenen Kunden. Allerdings steckt auch eine Menge Eigennutz dahinter. Die Anbieter würden eine riesige Klagewelle erleben und am Ende dürfte etliches der Werbestrategien über den Haufen geworfen werden.

UM befindet sich in der glücklichen Lage nicht ganz so entfernungsabhängig zu sein. Warten wir aber da auch mal den weiteren Ausbau ab.
Auch bei 'DSL spielen solche nicht nur eine Rolle, sondern die alten Netze sind vielfach total überlastet. Man will den Markt beherrschen, verkaufen und dann wird aufgeklemmt.
Der jetzige Glasfaserausbau kommt um Jahre zu spät.

Jetzt rechnen wir mal zusammen, was wir inzwischen bezahlen. Ist doch alles angeblich so billig.
Das Handy, natürlich am Internet angeschlossen, die normalen Fernsehgebühren, dann die Grundgebühren für UM, möglichst 3-Play, evtl. mit einigen Zusatzfunktionen. Wenn dann noch ein paar Senderchen auf HD gehen, kassiert man nochmals kräftig ab. Da soll man sich keine Sorgen machen, in welche Richtung das abgeht? Aus welchen 'Grund muss HD separat bezahlt werden?
Das ist eine reine Modernisierung und mehr nicht.
Wenn die Entwicklung so fortschreitet, geben wir die eine Hälfte unseres Einkommens für Miete u.s.w. aus, die andere allerdings geht für unsere geliebte Kommunikation drauf.

Wenn ich über solche Summen rede, will ich auch meine Garantien haben und mich nicht mit einigen einseitigen Verträgen abspeisen lassen. Da kann ich den fragenden User mit seinen Sorgen schon verstehen.

Man kann auch die Probleme nicht nur dem Kunden anlasten. Es werden Versprechungen gemacht mit irgendwelchen Geräten, angeboten wird teilweise Billigkram. Auch die vielumworbene Fritz ist beileibe nicht ausgereift, und der Umgang damit ist für manchen Laien auch nicht gerade einfach. Inzwischen gibt es zwar einige Standards, aber bei viele Geräten kommt es zu Kompabilitätseinschränkungen.

Mein Beitrag betrifft allgemein den Markt, ist nicht auf einen speziellen Anbieter ausgerichtet.
Mehr Kritik wäre allerdings angebracht.

Vielleicht sollten wir uns auch mal Gedanken darüber machen, warum solche Fachforen wie hier entstehen. Ich ziehe meinen Hut vor den Fachleuten ab, die helfen wollen und mancher User ist garantiert dankbar dafür.
Es geht nicht anders. Das zeigt aber eindeutig auf, dass der Service bei den Anbietern wohl nicht ausreichend ist.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon BlackFly » 15.01.2012, 12:12

Die sache ist bei UM aber die das die zugesicherte Geschwindigkeit eigentlich immer möglich ist!
Nicht so wie bei diversen DSL-Anbietern die mit "bis zu 16.000" werben und dann kommt mit Müh und Not gerade mal die Hälfte an...
Wenn UM sagt "bis zu 32.000" dann liegen diese (oder meist sogar etwas mehr) an und nur bei Überlast wird es weniger. Aber technisch liegen die 32.000 an...

Aber sicherlich hast Du mit der "allgemeinen Kritik" recht, die Versprechungen sind immer riesig und die Einschränkungen klein.
Aber wenn Du Dein Auto verkaufen willst wirst Du auch in die Verkaufsanzeige reinschreiben das das Auto super und toll ist, aber das Du es verkaufen willst weil es säuft wie ein Loch (viel mehr als im Prospekt beschrieben), klappert wie ein 40 Jahre alter Trabi und demnächst verschleissreparaturen in 4stelliger Höhe fällig sind wirst Du dem potentiellen Käufer auch nicht freiwillig auf die Nase binden, oder?
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon gordon » 15.01.2012, 14:41

das ist jetzt hier aber eine sehr theoretische Diskussion, oder?
ich hatte hier noch nie signifikante Einbrüche (auch wenn ich Speedtests fast nie mache - "gefühlt" war es aber immer ok). Die anderen hier im Thread, die bereits Kunden sind, vermelden Ähnliches.
Wollt ihr euch jetzt schon mal präemptiv in Rage schreiben, oder wo führt das jetzt hin? :kratz:
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 15.01.2012, 17:08

Matrix110 hat geschrieben:Wenn man sich die etlichen Anfragen hier alleine anschaut die sich durch WLAN/Konfigfehler etc. erklären lassen, würde ich auch keine Mindestbandbreite irgendwo festschreiben, denn mit "Wir haben ihren Speed geprüft und da passt das ganze." werden sich bestimmte Personlichkeiten eh nicht zufrieden geben...


Das wäre aber deren Problem, da bei Beanstandungen die Kosten auf sie selbst zukämen und nicht auf den Provider ;)
Denn die Qualität gilt natürlich nur bis zum Modem, also dem letzten Gerät, das von Unitymedia kommt und die Sache zur Verfügung stellen muss :D

Die Telekom hat diese Mindestspeeds schon im Vertrag und trotzdem laufen sie damit gut. Es gibt keine Argumente dagegen, da schusselige User selbst zahlen müssen bei Probs die sie selbst verursacht haben. Es gibt halt nur für Kunden eine "Sicherheit", daß sie einen Anspruch auf eine gewisse Mindestleistung haben. Das klingt doch nur mehr als fair oder nicht? :)

Matrix110 hat geschrieben:Außerdem kann man im Kabelnetz keine Mindestbandbreite die 24/7 verfügbar ist garantieren, dass ist einfach nicht möglich aufgrund der nur in begrenztem Maße anliegenden Gesamtbandbreite.


Das halte ich für so nicht haltbar. Klar ist Kabel etwas anders als DSL über Klingeldraht, jedoch geht auch dort jeder an den DSLAM Verteiler und dieser hat auch seine Bandbreiten Grenzen. Also teilen auch dort sich alle "diese maximal mögliche" Bandbreite und wenn man den Kunden mehr verkauft als darüber möglich ist, gibt es Leitungsprobleme.

Das ist also schon irgendwie vergleichbar zu sehen :)

Matrix110 hat geschrieben:Wenn man einen Riesen Wohnbunker hat wo 20x128MBit Kunden drin hocken ist es unmöglich diesen auch nur 60MBit zu garantieren....soviel Bandbreite ist im Kabel nicht einmal für Internet vorgesehen momentan...und ausbauen kann man da auch rein gar nichts, da das Haus halt nun einmal nur einen Anschluss hat(in diesem Beispiel)


Das stimmt natürlich. Dann könnte Unitymedia aber die Bandbreite in das Haus erweitern, indem zwei Kabel ins Haus gelegt werden und damit jedem die Speeds auch garantieren, oder nicht? :)

Matrix110 hat geschrieben:Kabel wie auch DSL basiert auf Mischkalkulation, diese Garantierte Bandbreite ist auch bei der Telekom "utopisch" ausgelegt...würde jeder DSL Nutzer diese ausnutzen wollen würde das je nach Portanzahl auch nicht funktionieren, allerdings ist aufgrund der geringen Geschwindigkeiten von DSL die Gesamtanbindung des DSLAM(Outdoor oder Indoor) nicht so schnell erreicht wie die einem Cluster zur Verfügungstehende Bandbreite im Kabel, da dort sehr hohe Geschwindigkeiten angeboten werden können.


Nein, bei T-Com ist diese 10.000 Mbit eine Mindestgrenze die vertraglich festgesteckt ist. Die Telekom schaltet also nie so viele Kunden auf eine Stelle, das eben diese überlastet ist. Denn genau "da" liegt der Vogel begraben! ^^

Sowas sollte nämlich nicht sein. Denn nur so überlastet das Netz dann auch. Ich hatte immer mindestens die 10.000 ohne wenn und aber :)

Matrix110 hat geschrieben:Das einzige was solch eine Passage bringt ist wirklich, dass man sich schneller aus dem Vertrag rausboxen kann, aber UM zeigt sich in solchen Fällen wie man hier ließt Kulant und erstattet teilweise die GG etc. und lässt einem auch früher aus dem Vertrag in solchen Fällen, wenn man nicht gerade den Hotlinern auf den Schlips tritt und freundlich bleibt.


Das teilweise auch, ja. Falls die Leistung eben zu niedrig ist und nicht stimmt, sollte der Kunde ein Rücktrittsrecht haben. Ist sowieso nur fair, denn der Kunde zahlt ja immerhin auch einen guten Betrag monatlich und erwartet dafür auch eine Gegenleistung. Nur fair, oder nicht?

Kulanz ist ja gut, aber der Kunde ist eben nur sicher, daß diese auch Bestand hat für ihn, wenn es im Vertrag zugesichert ist ^^

Man hat also keine Sicherheiten als Kunde, ist halt so...
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Baktosh » 15.01.2012, 17:53

gordon hat geschrieben:Wollt ihr euch jetzt schon mal präemptiv in Rage schreiben, oder wo führt das jetzt hin? :kratz:


Gute Frage das ist :D

Ohne jetzt despektierlich sein zu wollen...

Aber diejenigen die hier so vehement nach einer GARANTIERTEN verbrieften Mindestgeschwindigkeit fragen, sind dann meistens diejenigen die sofort mit kulanzweiser vorzeitiger Vertragsauflösung (ein Sonderkündigungsrecht gibt es bekannterweise nicht :zwinker: ), Grundgebührreduzierung oder direkt mit VZ oder sogar Anwalt um die Ecke kommen. Sorry, wenn Ihr euch angesprochen fühlt... aber ist für mich täglicher Berufsalltag (zwar Mobilfunk aber das Szenario ist ja gleich).

Hatte hier schon Fälle, anscheinend haben diese Leute viel zu viel Zeit und daraus resultierende Langeweile, wo penibel sogar mit Uhrzeit aufgelistet wurde welche Leistung die Verbindung hatte. Als nächstes kommen dann immer diverse "wüste" Rechnungen die die Kunden aufmachen. Also Relationsrechnungen zwischen "bis zu" Leistung und der "objektiv subjektiven" mit einem qualitativ hochwertigen und supergenauen Speedtestprogramm im Internet ermittelten... Im Bezug zur gefühlt "horrend überteuerten" Grundgebühr. Und das peinlich genau ausgerechnet und aufgelistet pro Tag.

Andere schreiben da einfach nur "Hatte am xx für 15 Minuten" kein Netz... Will dafür 10 Euro sonst Anwalt... Hat mich schon mal dazu veranlasst, genau auszurechnen was 15 Minuten im Bezug Anzahl Monatstage und Grundgebühr für eine Gutschrift rechtfertigen würde... Die Gutschrift die der Kunden dann bekommen hat lag im 1stelligen Centbereich. Aber er hat zumindest eine bekommen... :D :cool:

Aber wie hier schon geschrieben wurde... Verstehe es auch nicht das Kunden die von vorneherein davon ausgehen "verarscht und über den Tisch gezogen zu werden" bzw. es "genau im voraus wissen" das das mit Anbieter xy passieren wird, keinen anderen Anbieter als xy nehmen wollen. Oder bei Tipps wie "dann guckt dich halt nach einem besseren / günstigeren / kompetenteren usw. etc. Anbieter um" eine Diskussion auslösen wollen warum man denn jetzt von Anbieter xy unbedingt abrate. XY müssen doch daran gelegen sein das alle seine Kunden zufrieden sein.

Hierzu fallen mir dann auch nur die Anfragen von den ganzen Interessenten ein. Da wird dann allen ernstes schon als Interessent gefragt wieviel Euro Gutschrift oder Freimonate!! es gibt wenn es mal zu einer Problematik kommt. Und dann werden da meist haarsträubende Szenarien geschildert, auf die die Kunden dann tatsächlich ne sachliche Antwort haben möchten. :zerstör: oder auch Reality Check... failed. Eine Anfrage ist mir bis heute noch "Wie gedenken Sie mein in Sie gesetztes nun fast gänzlich unwiederbringlich erschüttertes Vertrauen wiederherzustellen"...

Als Schlusswort... altes russisches Sprichwort... "Wem Schuh passt, zieht sich ihn auch an" :D
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon jube50 » 15.01.2012, 23:21

Das sehe ich aber ein wenig anders und kann aus eigener Erfahrung schreiben.

Es sind doch gerade die Anbieter, die penetrant genau bei irgendwelchen Beanstandungen die Daten wissen wollen.
Zuvor hatte ich DSL 18000, erreichbar ca 12000. Es gab im Vorfeld schon einmal Geschwindigkeitseinbrüche, die man noch beheben konnte. Es wurde umgeklemmt.
Nachdem dann aber regelmäßig wieder Einbrüche bis auf 200 hinunter kamen, wurde ich langsam sauer.
Angeblich die Leitung in Ordnung, wollte man nun genaue Zeiten, Geschwindigkeiten haben. Die Tests mussten mit dem werkseigenen Tester gemacht, der Bildschirm kopiert, ausgedruckt und der Firma zugesandt werden. Ein enormer Zeitaufwand und nicht billig. Ein Problem war natürlich auch, dass die Zeiten nicht voraussehbar waren und ein entsprechender Handwerker natürlich Schwierigkeiten mit der Kontrolle hatte.
Es gelang trotzdem. Das Problem bekam man nicht in den Griff und daraus wurde eine vorzeitige Kündigung, die mich dann nach UM führte.

Auch hier gab es Schwierigkeiten. Abbrüche des Netzes und die Leitung sollte in Ordnung sein. Nach einer hiesigen Baustelle und Austausch des Modems scheint das behoben zu sein.
Nun noch Probleme mit dem Telefon, da bei der Gegenstelle der Ton zu leise ist.
Bringt man die Fritz ins Spiel, ist der Fehler schon gefunden, obwohl man zuvor 10x erklärt hat, dass das gleiche Problem auch bei Anschluss ans Modem besteht.
Gegenseitige Ausspielerei von UM und AVM.
Aus hier verlangt man die genaue Notierei, wann solche Gespräche auftreten.
Tolle Sache, wenn man seinen Gesprächspartner jedes Mal fragen darf, ob er mich gut versteht.
Am Ende nur eine Abschieberei möglichst auf einen anderen Sachbearbeiter.

In solchen Fällen sollte es klare Vertragsregelungen geben.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Baktosh » 16.01.2012, 00:12

@jube50

Vollkommen korrekt und auch notwendig. In berechtigten Fällen und wenn es sich um eine schwer oder nicht anders lokalisierbare Einschränkung handelt. Denn manchmal ist für uns die Störungsanalyse einfach zu Zeitaufwendig, wenn man keinen wirklichen Anhaltspunkt bekommt wonach man überhaupt suchen soll. Stecknadel - Heuhaufen Prinzip :zwinker:

Mir ging es hier ja auch eher um die "Erbsenzähler".
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Matrix110 » 16.01.2012, 00:16

Matrix110 hat geschrieben:Wenn man einen Riesen Wohnbunker hat wo 20x128MBit Kunden drin hocken ist es unmöglich diesen auch nur 60MBit zu garantieren....soviel Bandbreite ist im Kabel nicht einmal für Internet vorgesehen momentan...und ausbauen kann man da auch rein gar nichts, da das Haus halt nun einmal nur einen Anschluss hat(in diesem Beispiel)


Das stimmt natürlich. Dann könnte Unitymedia aber die Bandbreite in das Haus erweitern, indem zwei Kabel ins Haus gelegt werden und damit jedem die Speeds auch garantieren, oder nicht? :)


Leicht Illusorisch veranlagt scheint man scheinbar zu sein...für EIN HAUS soll ein ganz neues Kabel gelegt werden? Die Kosten von >100.000 € zahlen dann die 20 Kunden mit ihren mikrigen ~50-60€ ab über die nächsten 80Jahre?

Nein, bei T-Com ist diese 10.000 Mbit eine Mindestgrenze die vertraglich festgesteckt ist. Die Telekom schaltet also nie so viele Kunden auf eine Stelle, das eben diese überlastet ist. Denn genau "da" liegt der Vogel begraben! ^^

Sowas sollte nämlich nicht sein. Denn nur so überlastet das Netz dann auch. Ich hatte immer mindestens die 10.000 ohne wenn und aber :)


Absoluter Unsinn, die Telekom schaltet bei weitem mehr Kunden auf den DSLAM als es Mindestbandbreite x Kunde zulassen würde, natürlich nur wenn die Anschlussdichte hoch genug ist und das zulässt...
Das du niemals weniger hattest beweißt dabei rein gar nichts :hirnbump:

Das teilweise auch, ja. Falls die Leistung eben zu niedrig ist und nicht stimmt, sollte der Kunde ein Rücktrittsrecht haben. Ist sowieso nur fair, denn der Kunde zahlt ja immerhin auch einen guten Betrag monatlich und erwartet dafür auch eine Gegenleistung. Nur fair, oder nicht?


Sorry aber du zahlst einen mickrigen Beitrag selbst für 128MBit bei Unitymedia...
Schau dir mal an was Firmen für eine Internetzugang mit 99,95% Verfügbarkeit und garantierter Bandbreite bezahlen darf(also keine "Business A-DSL/Kabel Anschlüsse die die selben Nachteile wie Privatkunden Produkte haben, aber für kleinere Unternehmen natürlich reichen)...du bezahlst hier für ein Privatkunden Produkt und dort wird natürlich auf extreme Mischkalkulation gesetzt, da es anders nicht möglich ist solche Preise anzubieten.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 16.01.2012, 00:25

Baktosh hat geschrieben:@jube50

Vollkommen korrekt und auch notwendig. In berechtigten Fällen und wenn es sich um eine schwer oder nicht anders lokalisierbare Einschränkung handelt. Denn manchmal ist für uns die Störungsanalyse einfach zu Zeitaufwendig, wenn man keinen wirklichen Anhaltspunkt bekommt wonach man überhaupt suchen soll. Stecknadel - Heuhaufen Prinzip :zwinker:

Mir ging es hier ja auch eher um die "Erbsenzähler".


Nur um dich zu informieren, ich bin "kein" Erbsenzähler <.<

Ich möchte aber auch nicht veräppelt werden und da ich den Provider noch nicht kenne, habe ich eben ein bissl Bange davor, wie meine Zeit mit ihm nun verlaufen wird. Es geht mir nicht um Kleinigkeiten, aber wenn ich zB. bei Steam ein Spiel gekauft habe und das Netz plötzlich "einbricht", sodass ich dann nur noch lächerlich geringe Speeds habe von unter 10.000, dann ist das schon mehr als ärgerlich...

Hier war einer mal am berichten, der trotz 32.000er Leitung mal auf unter 6.000 am rumkrebsen war für ne Weile, was dann schon ziemlich heftig ist in meinen Augen. Man bucht ja schnelles Internet, um eben auch schnell unterwegs sein zu wollen. Ich kauf mir ja auch kein Ferrari, der dann Motorprobleme hat und mit 20km/h herumkriecht! ;D

Das war übrigens jetzt nur ne Metapher, ich habe keinen Ferrari und will auch keinen *g*

Ich möcht halt einfach nur keine Probleme und Stress mit Leitungseinbrüchen oder so, deswegen find ich es schade daß es eben keine Mindestzugeständnisse gibt, damit man als Kunde ein Mindestmaß an Leitung erwarten darf, rechtlich auch zugestanden bekommt und vom Provider auch vorbeugend ausgebaut zur Verfügung stehen muss :(

Ich bin nicht kleinlich, ich bin nun halt nur irgendwie auch auf den freien guten Willen vom Provider angewiesen, weil mir ja im Grunde nichts zusteht außer eine stehende Verbindung, egal wie langsam diese nun sein mag. Das ist irgendwie eben beunruhigend. Darum wollte ich anfragen weil es sein konnte, daß ich einen Punkt oder so übersehen habe und es vielleicht doch Mindestlimits gibt ^^

Selbst wenn das Netz jetzt sagen wir mal nicht alle Parteien zu 100% Last tragen kann, muss doch aber wenigstens 30% dauerhaft für jeden drin sein finde ich...

Das der Provider also das Netz soweit ausgebaut hält wenn er Kunden unterhält, daß das Netz nie einem Kunden weniger als 30% zur Verfügung stellt. Es also so breit ausgebaut ist, daß es eben technisch gar nicht bis ins bodenlose überlasten kann. Eben indem nicht zu viele auf eine Leitung geschaltet sind usw. :)

@ Matrix:

Neues Kabel ziehen für 100.000€? Ich weiß ja nicht wie weit du informiert bist, aber das scheint mir eher sehr abwegig zu sein...

Die Kabel Leerschächte "sind" schon da! Ein neues durchzuziehen wird da nicht mal ansatzweise so viel Geld kosten...

Mischkalkulation hin oder her, im Vertrag der T-Com wird dem Privatkunden 10mbit "garantiert". Die machen genauso Mischkalkulation. Das hat damit überhaupt nichts zu tun und entkräftigt mein Argument deswegen auch in keinster Weise.

Bei Anbietern, wo man monatlich gehen kann, wie zB. Alice, da halte ich eine Mindestbandbreite nicht für wichtig. Dort bindet man sich nämlich nicht über einen längeren monatlichen Zeitraum. Wenn man sich aber für einige Monate und länger bindet, wäre es nur schön, wenn der Provider so fair wäre im Netzausbau, daß er seinen Kunden eine Mindestbandbreite garantieren könnte. Telekom kann es, wieso Unitymedia nicht?

Eine Mindestbandbreite stellt einen Schutz des Kunden dar. Ich verstehe nicht wie man dagegen argumentieren kann. Kunden können doch nicht wirklich offene Willkür verteidigen wollen? Für mich irgendwie absurd...

Völlig unabhängig davon, ob nun die Leistung erreicht wird oder es überhaupt Probleme gibt. Das einzig für den Kunden sichere ist eine im Vertrag zugesicherte Mindestnutzbarkeit. Das nimmt den Provider automatisch in die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Netze immer ein Mindestmaß an Kapazität für alle aufweisen.

Dann mit dem Thema Mischkalkulation zu kommen, da kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln...

Es sollte doch eigentlich hinlänglich bekannt sein, daß jeder Provider eine Mischkalkulation führt und dies deswegen überhaupt gar kein Argument dafür oder dagegen sein kann, zumal dem Kunden gerechterweise sowieso immer ein Mindestmaß an Nutzbarkeit zustehen sollte...
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