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Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

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Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 14.01.2012, 01:58

Habe mir 2play 64.000 bestellt, was hier auch die Tage dann geschaltet werden wird. Nun habe ich jedoch in den AGB und auch auf Webseite von Unitymedia nach Infos gesucht, jedoch nichts dazu gefunden.

Ich war vorher bei der Telekom und im Vertrag wurde eine "Mindestgeschwindigkeit" vertraglich zugesichert, die mindestens also erfüllt werden muss, wonach ich wenn dies nicht erfüllt würde, entweder Kündigungsrecht bekäme, oder aber zumindest auf Erfüllung pochen könnte. Dort habe ich mit T-Home Entertain einen 16+ Anschluss, der laut Vertrag mit "mindestens 10Mbit" laufen muss, damit der Telekommunikationsanbieter seine Vertragspflichten erfüllt.

Welche mir zustehenden Mindestwerte jedoch habe ich nun denn überhaupt bei Unitymedia? Weiß da vielleicht einer genaueres drüber? Ich meine es wäre ja schon ärgerlich, wenn man nun eine "bis zu 64.000" Leitung bucht, dann aber mit 20.000 oder weniger auskommen muss (als Beispiel). Wie sieht es bei dem Anbieter aus? Was steht mir genau "mindestens" zu und auf was kann ich somit als Anspruch bestehen?
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon albatros » 14.01.2012, 11:48

Nähere Infos findest Du hier: http://www.unitymedia.de/produkte/kombipakete/unser_preis_tipp_2play.html
Auch UM sagt nur "bis zu". Anders als bei DSL erreicht man aber im Normalfall die Maximalgeschwindigkeit laut Vertrag, wenn man direkt am Kabelmodem misst.
Je nach Anzahl der Nutzer, die im gleichen Cluster angeschlossen sind, kann es aber zu Einbussen kommen, wenn gleichzeitig größere Datenmengen geladen werden.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon BlackFly » 14.01.2012, 12:36

Das von UM verwendete DOCSIS ist lange nicht so "entfernungsabhängig" wie das (V)DSL (sprich die Geschwindigkeit fällt mit der Entfernung nicht so schnell ab) und darum spielt das weniger eine Rolle und man erhält seine volle Geschwindigkeit. Natürlich kann diese zu Spitzenzeiten allerdings auch mal einbrechen, ich habe mit meinem 64.000er allerdings noch nichts in der Richtung festgestellt und wohne auch mitten in einer größeren Stadt ;)
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon momo51 » 14.01.2012, 12:41

Ab welcher Geschwindigkeit kann man sich den bei UM runterstufen lassen ?
Gern auch mit % Angabe.
Mal ganz dumm, eine 10000der Leitung ist ja demnach auch " bis zu " 32000,
oder liege ich da falsch ? Bin diesbezüglich noch von DSL " verwöhnt " . :D

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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Bastler » 14.01.2012, 12:46

BlackFly hat geschrieben:Das von UM verwendete DOCSIS ist lange nicht so "entfernungsabhängig" wie das (V)DSL (sprich die Geschwindigkeit fällt mit der Entfernung nicht so schnell ab) und darum spielt das weniger eine Rolle und man erhält seine volle Geschwindigkeit. Natürlich kann diese zu Spitzenzeiten allerdings auch mal einbrechen, ich habe mit meinem 64.000er allerdings noch nichts in der Richtung festgestellt und wohne auch mitten in einer größeren Stadt ;)

Es ist eigentlich gar nicht "entfernungsabhängig", es lässt sich halt genau so weit verlustfrei auf dem kabel transportieren, wie es auch mit DVB-C geht.
Und da die Netze so gelplant sind, dass DVB-C an jedem HüP funktioniert, funktioniert auch DOCSIS an jedem (nicht defekten) ÜP "gleich gut" :zwinker: .

Dafür ist DOCSIS von von der gleichzeitigen Nutzerzahl abhängig...
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon BlackFly » 14.01.2012, 13:48

Wenn ich mir das Bild von Wiki anschaue (wobei UM dort als Urheber angegeben wurde):
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Dann sinkt die Geschwindigkeit schon mit der Entfernung. Im Vergleich zu DSL ist das allerdings "lächerlich" und ich gehe mal davon aus das UM genug Kabelkopfstationen haben wird das die Entfernung des Nutzers keine Große Rolle spielen wird, eher eine "überlastung" weil zu viele Gleichzeitig zuviel Bandbreite benutzen...

Ich denke mal das ein "herunterstufen" daher auch nicht stattfinden wird...
Entweder ist DOCSIS3 verfügbar, dann gibts bis Fullspeed oder es ist nur DOCSIS2 verfügbar, dann gibts 32000 (wieder unter der Bedingung das das Netzt nicht "überlastet" ist durch zuviel gleichzeitige Nutzung).
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 14.01.2012, 15:42

Dankeschön für dieses tolle Diagramm! :)

Das klärt jetzt im Grunde aber auch nur, daß die Leitungsqualität nicht so schnell abnimmt. Jetzt schrieb hier jemand etwas von "Verteilerknoten", woran alle hingen, wo bei starker Belastung alle anderen gebremst werden könnten dank Überlastung. Gibt es da denn eine gute Möglichkeit zu erkennen, wie viele Leute an einem Knoten zusammenhängen? Ist das in einem Mehrfamilienhaus der Kasten im Keller als Knoten gemeint? Oder ist ein externer in der Stadt gemeint?

Und wenn das Netz jetzt belastet ist, welchen "Mindestanspruch" an Geschwindigkeit hat man denn überhaupt? Ab wann kann man, wenn eine gewisse Prozentuale Speed Zahl oft unterschritten wird auf Netzausbau bestehen? Welche Rechte hat man als Kunde an prozentualer Menge von Bandbreite im Schnitt?

Das ist ja die Kernfrage, die von Unitymedia nicht beantwortet wird auf den ersten Blick :(

Man ist so ja total rechtlich im unklaren, wie weit man einen "Stau" hinnehmen muss, bis zu welcher Einbuße an Geschwindigkeit, bis man auf Nachbesserung pochen kann :/
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Grothesk » 14.01.2012, 16:06

Es gibt keine vertraglich vereinbarten Mindestwerte auf die man pochen könnte.
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon spanther » 14.01.2012, 16:52

Grothesk hat geschrieben:Es gibt keine vertraglich vereinbarten Mindestwerte auf die man pochen könnte.


Na ist ja super...
Das bedeutet, man ist der Willkür völlig ausgeliefert und muss sogar Modemwerte hinnehmen? O.o'

Gibt es da keinen gesetzlichen Rahmen, der die Ansprüche oder Rechte von Kunden wenigstens in gewisser Menge schützt?
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Re: Unitymedia - zugesicherte Geschwindigkeiten

Beitragvon Dringi » 14.01.2012, 17:00

spanther hat geschrieben:
Grothesk hat geschrieben:Es gibt keine vertraglich vereinbarten Mindestwerte auf die man pochen könnte.


Na ist ja super...
Das bedeutet, man ist der Willkür völlig ausgeliefert und muss sogar Modemwerte hinnehmen? O.o'

Gibt es da keinen gesetzlichen Rahmen, der die Ansprüche oder Rechte von Kunden wenigstens in gewisser Menge schützt?


Jetzt mach Dir mal nicht in die Hose. Da entfernungsunabhängig immer die volle Geschwindigkeit anliegt, ist der einzige Grund für Einbußen eine Leitungsüberlastung.
Vor ein oder anderthalb Jahren schrieben öfters (d.h. 6 oder 7x Leute), dass zu Stoßzeiten die Geschwindigkeit deutlich einbrechen würde. Da wurde sich dann ein paar mal bei UM Beschwert, es gab Kohle wieder und innerhalb von 3 Monaten war das Ganze gegesse und die Geschwindigkeit lag zu jeder Tageszeit an. Leitungsüberlastungen zu Stoßzeiten kann es genauso bei DSL geben. Und da bist Du ähnlich "ausgeliefet". Aktuell höhrt man von Leitungsüberlastungen bei UM relativ wenig.
Ich kann Dir nur sagen, dass bei mir 24/7 die gebuchten 64 MBit/sek anliegen.

Ich frage mich immer wie man bei einem Unternehmen Kunde werden kann/will, wenn man schon von Anfang an Glaubt, dass man der Willkür des Unternehmens ausgeliefert sein wird. :kratz: :kratz: :kratz:
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