- Anzeige -

angebliches Vermarktungsverbot

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon gordon » 12.01.2012, 21:00

Jens_NRW hat geschrieben:Klarer Fall von sparen an der falschen Stelle, statt ne neue Software im Auftrag zu geben für mehr Kunden.

die Software ist in der Hinsicht per se kein Problem.

Und mit Marktdominanz durchsetzen hat das auch wenig zu tun, man will ja keine Breitbandkunden verlieren, nur weil die kein Fernsehen mehr gucken.

So wie ich das jetzt aber verstehe, liegt die Kabel-TV-Infrastruktur einfach ungenutzt da. Dann kann der Vermieter idR Unitymedia eine Gestattung geben, dass ALLE Produkte vermarktet werden dürfen. Wer dann im Haus 17,90 für nen ENV zahlen will, der soll doch...
Mit UMS wird das weniger zu tun haben - wenn sie eine Versorgungsvereinbarung haben, dann könnte bis zu deren Ablauf auch niemand ein Vermarktungsverbot aussprechen, und wenn die VV abgelaufen ist, kann man eine neue erteilen.
gordon
Glasfaserstrecke
 
Beiträge: 2417
Registriert: 30.07.2008, 10:09

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon HariBo » 12.01.2012, 21:07

aber genau die VV hat er ja lt.Eingangspost gekündigt.
HariBo
Network Operation Center
 
Beiträge: 5606
Registriert: 16.03.2007, 11:16
Wohnort: tief im Westen

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon gordon » 12.01.2012, 21:10

ob das jetzt eine VV war oder er einfach so ein Vermarktungsverbot ausgesprochen hat, stand da nicht. :streber:

Und sowas kann man ja trotzdem wieder erteilen. Auch für TV, tut dem Vermieter ja nicht weh.
gordon
Glasfaserstrecke
 
Beiträge: 2417
Registriert: 30.07.2008, 10:09

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Jens_NRW » 12.01.2012, 21:18

dadibsy hat geschrieben:@Jens

Du kannst Analog&DigitalTV empfangen, musst es aber nicht. Der Themenstarter kann KEIN Analog&Digital TV empfangen weil der Vermieter dies untersagt hat um seine SAT Anlage auszulasten. Da liegt der Unterschied.
Es ist schon richtig das man einen 1&2play Vertrag abschließen kann ohne einen KabelTV Vertrag abzuschließen, doch das ändert nichts daran das KabelTV immer verfügbar ist wenn 1&2Play verfügbar ist.

dadibsy



Schon richtig, nur seh ich kein Problem da drin, mit Sperrfilter zu arbeiten, so kann ich dem Hauseigentümer nachkommen, der kein Kabel-TV möchte, aber die Kabel-TV Infrastruktur freigibt für Telefon und Internet. Da müsste ja was machbar sein. Wäre für UM ja doch auch nur positiv, so könnte man an diesem Objekt wenigstens noch ein bisschen verdienen, wenn die Nachfrage dort gegeben ist. Dafür müssten beide Parteien gesprächsbereit sein. Die Frage die weiter offen im Raum bleibt, meiner Meinung nach, ob UM TV und Internet/Telefon voneinander lösen will, oder ob man sagt wir verzichten lieber ganz auf die Umsätze. Von der technischen Seite im Haus seh ich keine Probleme, von der rechtlichen durch hinzunahme von Sperrfiltern auch nicht.

gordon hat geschrieben:die Software ist in der Hinsicht per se kein Problem.


Die Software hab ich ins Spiel gebracht, weil jemand hier diese erwähnt hat, wer das war weiß ich jetzt nicht genau. Auf jedenfall gab es, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, dort nur den Hinweis, dass man der Software wohl "sagen" müsste, das dort zwar ein Vermarktungsverbot für Kabel-TV existiert aber 2Play dennoch bereit gestellt wird. Darauf zielte mein Einwand mit der Software.
Jens_NRW
Kabelexperte
 
Beiträge: 134
Registriert: 21.09.2011, 10:06

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Jens_NRW » 12.01.2012, 21:20

gordon hat geschrieben:ob das jetzt eine VV war oder er einfach so ein Vermarktungsverbot ausgesprochen hat, stand da nicht. :streber:

Und sowas kann man ja trotzdem wieder erteilen. Auch für TV, tut dem Vermieter ja nicht weh.


Weh tun tut es ihm vielleicht schon, finanziell. Wie sieht es denn aus, wenn er Kabel-TV wieder "freigibt" mit den einnahmen für die Bereitstellung der SAT-Anlage.

Ich unterstelle nun einfach mal, dass sich die SAT-Anlage als Posten in den Nebenkosten wiederfindet. Wie kann der Vermieter weiterhin darauf "pochen", wenn eine alternative vorhanden ist? Sollten ihm da Einnahmen abhanden kommen, hat er schon ein interesse dieses Verbot oder was auch immer aufrecht zu halten.
Nur da hab ich echt keine Ahnung wie es sich dabei dann verhält...
Jens_NRW
Kabelexperte
 
Beiträge: 134
Registriert: 21.09.2011, 10:06

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon dadibsy » 12.01.2012, 21:23

HariBo hat geschrieben:Ausgehend vom Eingangspost des TE:

Ich habe gestern abend einen Weg aufgezeigt, ob der nun genutzt wird oer nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.


Hast doch nen :super: bekommen. War also die Antwort die der Themenstarter haben wollte. Auch wenn diese auf diesen 7 Seiten bereits mehrmals stand. Aber manchmal dauert es ja etwas bis man etwas akzeptiert ;)

Gruß dadibsy
dadibsy
erfahrener Kabelkunde
 
Beiträge: 62
Registriert: 02.01.2011, 10:11

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Leidtragender » 12.01.2012, 21:35

HariBo hat geschrieben:Ausgehend vom Eingangspost des TE:
ich war vor einigen Jahren noch zufriedener Unitymedia-Kunde bis auf den Tag als unser Vermieter die Rundfunkversorgung auf Satellit umstellen ließ und seine Versorgungsverträge mit UM kündigte.
Daraufhin kündigte UM dann mir meinen Vertrag mit der Begründung, dass sie von nun an keine Vermarktungsfreigabe mehr hätten. Doch unser Vermieter gestattet UM die Bewohner mit Internet und Telefon zu versorgen und hat hierfür auch entsprechende Schreiben an UM und geschickt (Kopien besitze ich auch). Doch UM besteht dennoch darauf, keine Vermarktungsfreigabe zu haben und gibt die Schuld dem Vermieter

kann hier sowieso keiner helfen, da ja auch niemand Objektadressen hat.
Ich habe gestern abend einen Weg aufgezeigt, ob der nun genutzt wird oer nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.


Hättest du denn etwas mit den Objektadressen anfangen können?
Leidtragender
Kabelneuling
 
Beiträge: 31
Registriert: 10.01.2012, 17:04
Wohnort: 33330 Gütersloh

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Leidtragender » 12.01.2012, 21:39

dadibsy hat geschrieben:
Hier glaube ich das es anders ist. Es ist doch so. Wo ein Kabelanschluss im Haus liegt ist von der UM Seite auch zumindest der Analoge TV empfang möglich. Also ist dieses Produkt bei einem Objekt was im System erfasst ist auch sicher verfügbar. Alle anderen Dienste werden sicher je nach Verfügbarkeit freigeschaltet. Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

dadibsy


Das habe ich ja verstanden. Nur irgendwie ist es für mich auch wie für Jens unlogisch. Außerdem warum kann mir das keiner von UM erklären? Deren Informationspolitk ist ja echt zum :wand:
Leidtragender
Kabelneuling
 
Beiträge: 31
Registriert: 10.01.2012, 17:04
Wohnort: 33330 Gütersloh

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon HariBo » 12.01.2012, 21:44

du, bzw dein Vermieter, der das eigentlich regeln muss, heult hier an der falschen Stelle,
und damit verabschiede ich mich aus diesem Fred
HariBo
Network Operation Center
 
Beiträge: 5606
Registriert: 16.03.2007, 11:16
Wohnort: tief im Westen

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon EXDE » 13.01.2012, 03:03

mege hat geschrieben:Gibt doch hier immer Experten, die meinen bei Umzug etc. hat man kein Sonderkündigungsrecht, aber UM kann einfach so kündigen? Man sollte vielleicht eine Schadensersatzklage ins Auge fassen. UM scheint offenbar nicht gewillt, vertraglich eingegangene Verpflichtungen nachzukommen obwohl sie das könnten. Ich würde zur Verbraucherschutzfiliale gehen, notfalls einen Anwalt einschalten.


Ja die Experten haben auch recht, weil es halt kein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug gibt. Ein Kläger (der Kunde bei T-Com ist) hat den Prozess verloren und muss seinen wunderbaren Vertrag bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit zahlen, obwohl er keine Leistung in der neuen Wohnung erhält.
Also wenn du vorschlägst bei einem Vermarktungsverbot einen Anwalt einzuschalten, dann sieht man dass du von sowas überhaupt keine Ahnung hast.
EXDE
Übergabepunkt
 
Beiträge: 401
Registriert: 15.01.2009, 20:30
Wohnort: Rurhpott

VorherigeNächste

Zurück zu Unitymedia allgemein

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 29 Gäste