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angebliches Vermarktungsverbot

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon dadibsy » 12.01.2012, 19:39

Jens_NRW hat geschrieben:Was die Zustimmung der Mieter in diesem Fall betrifft, weiß ich nicht genau, bedürfte vielleicht mehr informationen über finanziellen mehraufwand für die mieter etc. Ich weiß nur, bei uns war es vor 20 jahren so, als von Sat auf Kabel umgestellt werden sollte, wurden erst alle Mieter befragt und ein Mehrheitsbeschluss wurde benötigt, damit der Vermieter diese Umstellung auch vornehmen konnte, da ein Mehraufwand eines einstelligen DM-Betrages pro Monat por Mieteinhat von nöten war.


Wenn höhere Kosten auf die Mieter zukommen glaube ich auch das dies einer Zustimmung bedarf. Aber auch diese Information haben wir ja leider nicht. Ob der Themenstarter nun mit SAT mehr zahlt als vorher mit nur Analog Kabel Anschluss gibt dieser Thread nicht her.

Jens_NRW hat geschrieben:Was die Bereitstellung von 1 play und 2 play Produkten und das verbuchen solcher im System von UM betrifft, nachdem ich nun meinen Lesefehler bemerkt habe muss ich schon sagen kommuniziert UM nach aussen, dass dies Möglich sein muss, wenn der Vermieter dies nicht ausdrücklich verbietet.
Es wurde hier so dargestellt, dass die UM-Infrastruktur für den neuen Sat-Empfang nicht angerührt wurde, somit noch im Betrieb ist bzw ohne weiteres in Betrieb genommen werden kann. Desweiteren wurde erwähnt, dass der Vermieter ausdrücklich das vermarkten der eben genannten Produkte erlaubt. Zu guter letzt kommuniziert UM im Kleingedruckten selber, dass für 2Play Produkte kein analoger Kabelanschluss von nöten ist. Letzteres bedeutet das einfache einbuchen solcher Produkte in das System OHNE bestehen eines Kabel-TV Vertrages. Denke mal hier spielt um "beleidigt", weil sie mal alles durften, was sie nun nicht mehr dürfen und will den Vermieter über verärgerte Mieter dazu zwingen, doch wieder Kabel-TV über UM zu beziehen.
Meine Meinung zu dem Fall.


Hier glaube ich das es anders ist. Es ist doch so. Wo ein Kabelanschluss im Haus liegt ist von der UM Seite auch zumindest der Analoge TV empfang möglich. Also ist dieses Produkt bei einem Objekt was im System erfasst ist auch sicher verfügbar. Alle anderen Dienste werden sicher je nach Verfügbarkeit freigeschaltet. Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Dinniz » 12.01.2012, 19:53

dadibsy hat geschrieben:Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

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Das erzähl ich ihm seit einigen Seiten aber was solls :D
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Jens_NRW » 12.01.2012, 19:59

Wobei ich da auch wiederum der Meinung bin, dass analog Kabel-TV grundsätzlich so lange möglich ist, wie die dafür vorgesehene und benötigte Infrastruktur noch vorhanden, funktionstüchtig und nicht fremd genutzt wird. Solange auf NE4 ebene UMS "regiert", und im Haus Verteiler etc von UM noch vorhanden und Einsatzbereit sind ist theoretisch analoges Kabel-TV möglich.

Um das Pferd mal anders aufzuzäumen. Ich wohne in einem 4 Parteien Haus, es existiert kein Mehrnutzervertrag, sondern jeder muss bei uns einen Einzelnutzervertrag mit UM abschließen, wenn er denn möchte.
Soweit wie ich die Informationen von UM zu 2Play verstehe, wäre also für mich die Versorgung mit Telefon und Internet über vorhandene Kabelinfrastruktur möglich OHNE jedoch Kabel-TV zu nutzen.
Was jetzt bei mir als einzelner Mieter möglich ist, sollte doch auch allgemein möglich sein. Zumal Sperrfilter noch vorhanden sind, da ich bis vor kurzem noch ein aus URALTEN RKS zeiten auf meinem Anschluss sitzen hatte...
Da versteh ich UM ehrlich gesagt wirklich nicht
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Jens_NRW » 12.01.2012, 20:01

Dinniz hat geschrieben:
dadibsy hat geschrieben:Wenn ein Eigentümer jetzt keine Vermarktung von Kabel TV in seinem Objekt wünscht (warum auch immer), dann müste UM bei diesem Objekt dem System beibringen das zwar 1&2Play zur verfügung stehen aber kein KabelTV. Und genau hier denke ich liegt das Problem. Kein KabelTV verfügbar = Kein Kabelannschluss. Das sind aber nur Vermutungen.

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Das erzähl ich ihm seit einigen Seiten aber was solls :D



Ist ja gut und schön, nur was ich dabei auch nicht verstehe ist die Fussnote UM's das KEIN Analoger Kabelvertrag von nöten ist für 2Play, wenn ich doch kein Kabel-Vertrag benötige, wofür dann trotzdem noch benötigte Vermarktungsrechte? Da hab ich aber auch ein kleines Verständnisproblem
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Dinniz » 12.01.2012, 20:07

Diese Fussnote hat in dem Fall keine Bewandnis.
Durch das Untersagen der TV Verbreitung allgemein blockt Unitymedia auch den Rest und das nicht weil sie beleidigt sind sondern dass System das sagt.
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Jens_NRW » 12.01.2012, 20:10

Dinniz hat geschrieben:Diese Fussnote hat in dem Fall keine Bewandnis.
Durch das Untersagen der TV Verbreitung allgemein blockt Unitymedia auch den Rest und das nicht weil sie beleidigt sind sondern dass System das sagt.


Mag ja richtig sein, was du sagst, nur mal ehrlich, findest du das logisch? Ich ehrlich gesagt nicht, wenn ich in meinem Fall Sat-Schüssel nutzen kann, aber da ein anderer Mieter hier Kabel-TV hat, ich zumindest Telefon und Internet nutzen könnte, das ganze aber geblockt wird, wenn hier alle auf einmal sagen "nö kabel-tv wollen wir nicht, bla bla.." Da fehlt mir die Logik und vor allem der wirtschaftliche sinn dahinter, sorry. Und ich will bestimmt nicht sagen, dass deine Aussage falsch ist oder so, wie gesagt ist meine Einschätzung dazu
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Dinniz » 12.01.2012, 20:15

Mit normaler Logik kommt man da nicht weit.

In deinem Fall wäre es halt so, dass man Analog & Digital nutzen kann wenn gewünscht ..
das ist im Fall des Threaderstellers nicht so und verhindert somit eine Verbreitung aller Dienste.
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon Jens_NRW » 12.01.2012, 20:19

Dinniz hat geschrieben:Mit normaler Logik kommt man da nicht weit.

In deinem Fall wäre es halt so, dass man Analog & Digital nutzen kann wenn gewünscht ..
das ist im Fall des Threaderstellers nicht so und verhindert somit eine Verbreitung aller Dienste.



Klarer Fall von sparen an der falschen Stelle, statt ne neue Software im Auftrag zu geben für mehr Kunden.

Wobei ich wirklich beides in Erwägung ziehe, falsche Sparmaßnahmen oder eben versuchen die Marktdominanz mit macht durchzusetzen, kann ich mir beides vorstellen, unabhängig von UM oder sonst wem bei gleichem Fallbeispiel.
Aber nun denn, weiter kommen wir hier denk ich eh nicht, oder? Das Problem werden wir eh nicht lösen können
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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon dadibsy » 12.01.2012, 20:33

@Jens

Du kannst Analog&DigitalTV empfangen, musst es aber nicht. Der Themenstarter kann KEIN Analog&Digital TV empfangen weil der Vermieter dies untersagt hat um seine SAT Anlage auszulasten. Da liegt der Unterschied.
Es ist schon richtig das man einen 1&2play Vertrag abschließen kann ohne einen KabelTV Vertrag abzuschließen, doch das ändert nichts daran das KabelTV immer verfügbar ist wenn 1&2Play verfügbar ist.

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Re: angebliches Vermarktungsverbot

Beitragvon HariBo » 12.01.2012, 20:54

Ausgehend vom Eingangspost des TE:
ich war vor einigen Jahren noch zufriedener Unitymedia-Kunde bis auf den Tag als unser Vermieter die Rundfunkversorgung auf Satellit umstellen ließ und seine Versorgungsverträge mit UM kündigte.
Daraufhin kündigte UM dann mir meinen Vertrag mit der Begründung, dass sie von nun an keine Vermarktungsfreigabe mehr hätten. Doch unser Vermieter gestattet UM die Bewohner mit Internet und Telefon zu versorgen und hat hierfür auch entsprechende Schreiben an UM und geschickt (Kopien besitze ich auch). Doch UM besteht dennoch darauf, keine Vermarktungsfreigabe zu haben und gibt die Schuld dem Vermieter

kann hier sowieso keiner helfen, da ja auch niemand Objektadressen hat.
Ich habe gestern abend einen Weg aufgezeigt, ob der nun genutzt wird oer nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.
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