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Inkasso Forderung wegen Receiver

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon ungarn » 15.12.2011, 19:52

Hallo,
habe vor 3 Tagen einen Anruf einer netten Dame des Inkassounternehmens KOHL bekommen,
die mir verriet, dass ich 180€ zu zahlen habe. Sie hätte mir drei Mahnungen geschickt,
aber an eine Adresse die ich seit einem Jahren nicht mehr bewohne.

Grund dafür sei der Receiver, den ich Unitymedia nicht zurückgeschickt habe.


Das stimmt auch, aber dazu gibt es natürlich eine kleine Geschichte:

Ich habe ausserordetnlich gekündigt weil ich umgezogen bin und unitymedia in meinem neuem Heim nicht verfügbar ist.
Deswegen musste ich unitymedia auch eine Ummeldebestätigung schicken, weil sie mir sonst nicht glauben wollten.
Das habe ich getan. Auch habe ich den Mann am Telefon gefragt wie es denn mit der Hardware sei, ob ich etwas zurücksenden müsste.
Er meinte nein, ich hätte irgend eine Art Sonderangebot gehabt und darf die Hardware behalten.
Der Nachmieter wollte auch Unitymedia, also fragte ich ob er den Receiver dann benutzen kann.
Das würde gehen wurde mir gesagt. Für mich war das Thema erst mal erledigt, hab den Receiver in der alten Wohnung gelassen, wo er auch noch immer ist.

Ich habe nicht vor den lächerlichen Betrag zu bezahlen, da ich nie von Unitymedia einen Brief bekommen habe, obwohl sie zu 100% von meiner neuen Adresse wussten, da ich eine offizielle Bescheinigung der Stadt an Unitymedia senden musste. Zudem hatten sie meine Telefonnummer, Email etc. die sie anscheinend auch dem Inkassounternehmen weitergaben, da mich dieses über meine private Handynummer verständigte. Zudem kommt die Falschaussage des Unitymediamitarbeiters (habe leider keinen Namen und kein Datum).

Hat jemand damit Erfahrungen? Ich hab das Teil nicht ein mal benutzt und der Nachmieter auch nicht.
Ich schicke Unitymedia das Gerät natürlich gerne zu, steh aber jetzt ein bisschen auf dem Schlauch.

Vielen Dank
ungarn
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon Dinniz » 15.12.2011, 21:12

Vielleicht hättest du einfach mal die AGBs lesen sollen?!

4.14 Der Kunde wird die ihm von dem Kabelnetzbetreiber überlassene Hardware pfleglich behandeln und weder
ihr Gehäuse öffnen noch sie in anderer Weise manipulieren noch anders als vereinbart nutzen. Der Kunde ist verpflichtet,
den Kabelnetzbetreiber über alle Schäden an der von dem Kabelnetzbetreiber bereitgestellten Hardware
oder deren Verlust unter den bekannt gegebenen Telefonnummern unverzüglich zu unterrichten.
4.15 Der Kunde ist verpflichtet, innerhalb von zehn Tagen nach Vertragsbeendigung, nach Zusendung neuer
Hardware bzw. nach Wegzug aus dem Versorgungsgebiet des Kabelnetzbetreibers, die von dem Kabelnetzbetreiber
bereitgestellte Hardware auf eigene Kosten und eigene Gefahr an den Kabelnetzbetreiber zurück zu senden,
sofern der Kunde nicht Produkte anderer Anbieter auf dieser SmartCard nutzt. Dies gilt nicht für Hardware, die im
Eigentum des Kunden steht. Die Rückgabe der Hardware vor Ablauf des Vertrags stellt keine Kündigung dar und
entbindet den Kunden nicht von der Zahlung des vereinbarten monatlichen Entgelts.
4.16 Ersetzt der Kabelnetzbetreiber die Hardware bei Beschädigung oder Verlust, ohne dass der Kabelnetzbetreiber
die Beschädigung oder den Verlust zu vertreten hat, oder kommt der Kunde seiner Verpflichtung gemäß
Ziffer 4.15 nicht nach, so kann der Kabelnetzbetreiber für jede nicht zurückgesendete SmartCard jeweils eine
Entschädigung von 35,– € berechnen. Für nicht zurückgesendete digitale Empfangsgeräte kann der Kabelnetzbetreiber
eine geräteabhängige Entschädigung verlangen. Diese beläuft sich für ein HD Modul CI+ auf 59,– €,
einen Standard-Digital-Receiver (SD) auf 59,– €, für einen Digital-Receiver (HD) auf 99,– € und für einen Digitaler
Video Recorder (SD/HD) auf 149,– €. In jedem Fall ist es dem Kunden unbenommen, geltend zu machen, dass
ein niedrigerer oder überhaupt kein Schaden entstanden ist.
In dem Fall einer Vertragsbeendigung vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit (z.B. durch Kündigung oder Rücktritt)
behält der Kabelnetzbetreiber sich vor, für ein nicht zurückgesendetes digitales Empfangsgerät wegen der
geringeren Vertragslaufzeit eine erhöhte Entschädigung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu verlangen.
Vorgenanntes gilt nicht für Hardware, die der Kunde käuflich von dem Kabelnetzbetreiber erworben hat oder die
in sonstiger Weise in das Eigentum des Kunden übergegangen sind.


Das einzigste Gerät was früher in Kundenbesitz überging, war der Router.
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon ungarn » 15.12.2011, 21:30

Und die Tatsache das bei mir nie Mahnungen eingegangen sind spielt keine Rolle?
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon Mr Iron » 15.12.2011, 21:35

nun ja, kein Unternehmen ist verpflichtet dir Mahnungen zu schreiben, dass ist nur ne nette Geste eines Unternehmens.

Gruß
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon HariBo » 15.12.2011, 21:38

Dinniz hat geschrieben:Vielleicht hättest du einfach mal die AGBs lesen sollen?!
Das einzigste Gerät was früher in Kundenbesitz überging, war der Router.


ne, bei den ersten TIVIDI Sachen war der Humax Fox auch dabei
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon Dinniz » 15.12.2011, 21:38

Da hiess Unitymedia aber noch ISH und hatte andere AGBs :D
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon Mr Iron » 15.12.2011, 21:44

Auch der Samsung /schlag micht Tot-Modell\ ging damals mit der Tividi-Sache in´s Eigentum über!

Ich hab diesen dankend mit Karte an UM zurück geschickt nach Vertragsende

Und jetzt ma Butter bei die Fische -> wer braucht schon den E-Schrott?

Das seh ich auch mit den jetzigen gemieteten Receivern so, geschenkt möchte ich die auch nicht behalten wollen :D

Soll UM sich doch um die Entsorgung kümmern :D

Gruß
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon HariBo » 15.12.2011, 22:03

der Prozess sieht nunmal die Rücksendung der HW vor, und wie Diniz schon zitierte, sind die Vertragstrafen dort verankert, es spielt da keine Rolle, ob die neue Anschrift von ungarn vermerkt wurde oder nicht, natürlich ist das ärgerlich.
Sobald der alte Receiver im Kundenkonto ausgetragen ist, ist die Forerung hinfällig, aber jetzt einen auf stur zu machen, das bringt nix.
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon Frank47 » 15.12.2011, 22:38

@ ungarn:

Wenn du das Gerät noch hast, dann schicke es doch sofort mit allen alten Kundendaten an die Rhenus AG.
Du hast nach den AGB das Recht, geltend zu machen, daß ein niedriger oder kein Schaden entstanden ist.
In den 180 € dürften auch Mahnkosten enthalten sein. Du solltest überprüfen lassen, ob du zur Zahlung verpflichtet bist.
Grundsätzlich kommt man erst durch ordnungsgemäße Mahnung in Verzug, § 286 Absatz 1 Bürgerliches Gesetzbuch.
In deinem Fall dürfte aber die Ausnahme nach Absatz 2 greifen, da du 10 Tage nach Vertragsende das Gerät hättest
zurückschicken müssen.
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Re: Inkasso Forderung wegen Receiver

Beitragvon ungarn » 16.12.2011, 06:23

ich danke schon mal allen die mir geantwortet haben.
morgen melde ich mich noch mal bei unitymedia und frage wie es aussieht wenn ich den receiver zurücksende, ob da schon mal die 109 euro wegfallen die mich das gerät kosten soll.
aber die mahngebühren die sich auf 71€ belaufen von der firma kohl, dass versteh ich einfach nicht.

da muss ich wohl doch zum anwalt.
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