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Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon Martin0815 » 06.11.2011, 15:25

Hallo zusammen!

Ich bin umgezogen und die Einrichtung von Unitymedia in der neuen Wohnung läuft sehr schleppen und ist für mich nicht mehr tragbar. Kabel liegt, jedoch ist kein Verteiler in dem Miethaus vorhanden. Diese müsste nachgerüstet werden. das Kabel geht nur durch das Haus durch. Das Kabel gehört jedoch nicht UM und die Bürokratie zw. UM und dem Kabelbesitzer dauert und dauert...

Kurz: Ich möchte keine UM-Kunde mehr sein und stattdessen eine Schüssel auf meinem Balkon installieren... dann gibts endlich alle Sky-Programme :-D Meine Vermieterin ist super und spielt auch voll mit. Um mein Sonderkündigungsrecht zu erhalten, benötige ich ein Schreiben von meiner Vermieterin, dass sie keine Umbaumaßnahmen in ihrem Haus zwecks Kabelfernsehen wünscht. Dieses will sie mir auch unterschreiben und das soll ich dann mit der schriftlichen Kündigung an UM senden.

Gibt es für ein solches Schreiben einen Vordruck? Was muss da reingeschrieben werden, damit UM das von der Vermieterin auch akzeptiert ohne dass viel hin-und-her und Zeitschinderei seitens UM veranstaltet werden kann?
Hat jemand ne Idee???
Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe :-)

Liebe Grüße
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon EXDE » 06.11.2011, 19:42

sowas nennt man b e s c h e i ß e n und ich hoffe mal dass du kein Sonderkündigungsrecht bekommst :D
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon Dinniz » 06.11.2011, 21:30

Ein Sonderkündigungsrecht wird dir ansich wohl nicht zustehen.
Unitymedia zeigt sich bei solchen Sachen sehr kulant.
Fertige Schreiben gibt es natürlich nicht ..
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon Martin0815 » 06.11.2011, 21:51

EXDE hat geschrieben:sowas nennt man b e s c h e i ß e n und ich hoffe mal dass du kein Sonderkündigungsrecht bekommst :D


? Aber du verstehst schon was ich oben geschrieben habe, oder ?

Bescheißen ist, wenn man in der Hotline gesagt bekommt, dass man zum 30.8.2012 kündigen kann, obwohl UM kein Kabel in dem Haus hat, durch das sie mich mit 3play versorgen könnten.
Bescheißen und hinhalten ist es auch, wenn man vor 1,5 Wochen gesagt bekommt, dass das Problem in den nächsten 1-2 Tagen geklärt wird und man spätestens 3 Tage später Post bekommt mit einer Lösungsbeschreibung. (Post kam nicht).
Wenn man beruflich auf Telefon und I-net angewiesen ist, habe ich keine Verständnis für diese Schlamperei... aber so ist das halt, wenn man fast eine Monopolstellung im Bezug auf Kabelfernsehen hat... und es war definitiv ein Fehler alles bei einem Anbieter abzuschließen, gibt es ein Problem, ist gleich alles weg...
Da verzichte ich gerne auf eine 32.000 Leitung, denn 12.000 oder 16.000 sind besser als gar kein Netz.
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon Dinniz » 06.11.2011, 22:03

Unitymedia kann ansich nichts dafür.
Mit einem Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet oder ähnliches hat jeder Kunde zu rechnen.
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon gordon » 06.11.2011, 22:16

ansonsten Frist setzen, wenn die nicht gehalten wird: kündigen. wie Dinniz schon schrieb, UM ist doch sehr kulant bei sowas.

Was allerdings das (eigentlich nicht mehr vorhandene) Monopol bei der Fernsehversorgung mit den Internetprodukten zu tun hat, weißt wohl nur du allein. Aber klingt vermutlich immer gut, das auch noch ins Feld zu führen.
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon jenne1710 » 07.11.2011, 08:42

Martin0815 hat geschrieben:
EXDE hat geschrieben:sowas nennt man b e s c h e i ß e n und ich hoffe mal dass du kein Sonderkündigungsrecht bekommst :D


? Aber du verstehst schon was ich oben geschrieben habe, oder ?

Bescheißen ist, wenn man in der Hotline gesagt bekommt, dass man zum 30.8.2012 kündigen kann, obwohl UM kein Kabel in dem Haus hat, durch das sie mich mit 3play versorgen könnten.
Bescheißen und hinhalten ist es auch, wenn man vor 1,5 Wochen gesagt bekommt, dass das Problem in den nächsten 1-2 Tagen geklärt wird und man spätestens 3 Tage später Post bekommt mit einer Lösungsbeschreibung. (Post kam nicht).
Wenn man beruflich auf Telefon und I-net angewiesen ist, habe ich keine Verständnis für diese Schlamperei... aber so ist das halt, wenn man fast eine Monopolstellung im Bezug auf Kabelfernsehen hat... und es war definitiv ein Fehler alles bei einem Anbieter abzuschließen, gibt es ein Problem, ist gleich alles weg...
Da verzichte ich gerne auf eine 32.000 Leitung, denn 12.000 oder 16.000 sind besser als gar kein Netz.


So lange UM einen Übergabe-Punkt in dem versorgten Haus, bzw. eine Mitversorgung hat, macht UM da alles richtig. Da finde ich, von "Bescheissen" zu sprechen zeigt Deine Einstellung im Leben: immer sind die anderen Schuld an allem......
Fakt ist, das Produkt wird geliefert. Wenn es jedoch nicht in die Netzebene 4 (Hausverteilanlage) eingespeist wird, dann ist es kein Fehler der UM, da die Hoheit der NE4 bei dem Eigentümer/ den Eigentümern liegt.
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon Joerg123 » 08.11.2011, 13:12

also ich kann den Threadstarter schon vollkommen verstehen und finde die Einstellung OK.
1. macht UM Jahresverträge - und wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass der Threadstarter nicht gleich 2 Wochen nach Vertragsbeginn umgezogen ist, so ist der Verlust für UM wahrscheinlich verkraftbar (bei anderen Providern, welche ihre monatlichen Gebühren auf 24monatige Verträge ausgelegt haben ist das halt oft anders).
2. hat er sich grundsätzlich ja bemüht den UM-Anschluss weiterhin zu nutzen. Aber wenn UM dann nicht aus dem Quark kommt... Telefon und Internet sind schon recht wichtige "Funktionen", da würd ich auch nicht wochenlang warten, halte ich nicht für zeitgemäss, sowas mussen schnell laufen
3. UM hat halt keinen Übergabepunkt im Haus, wie er schreibt - da ist dann schon UM gefragt diesen zeitnah bereit zu stellen, wenn man den Kunden behalten möchte (und wenn es UM für einen Kunden zuviel Arbeit/Kosten sind, dann sollen se ihn doch gehen lassen !)

rechtlich hat man sicherlich kein automatisches Kündigungsrecht, schliesslich hat man einen Laufzeitvertrag unterschrieben an welchen sich beide Partner zu halten haben. Wie ich gerade nochmal sehe läuft der Vertrag ja wohl zumindest mit Zahlungen auch erst seit September wenn zum 30.8. gekündigt werden kann - so da nicht schon XY-Monate wegen bestehendem Vertrag mit einem anderen Anbieter kostenlos genutzt wurden kann man sich natürlich schon fragen, wie clever es war und wie unglaublich vorrausschauend, wenn man dann im November in eine neue Wohnung zieht nachdem man im September einen Jahresvertrag abgeschlossen hat ?
Wie dem auch sei und egal ob DSL, Mobilfunk, oder Kabel sehe ich da eine Leistungspflicht beim Anbieter: entweder man schafft die Vorraussetzung, dass Kunden stadt-/landes-/bundes-/europaweit das Angebot nutzen können (gegebenenfalls auch durch Fremdnetzwerke wodurch extra Kosten entstehen können), oder man gewährt ein Sonderkündigungsrecht - muss sich halt der Anbieter überlegen, welche Möglichkeit für ihn als Provider die sinnvollste ist, aber im Endeffekt zahl ich nix für Dinge, die ich nicht bekomme kann.
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon EXDE » 08.11.2011, 23:58

Martin0815 hat geschrieben:
EXDE hat geschrieben:sowas nennt man b e s c h e i ß e n und ich hoffe mal dass du kein Sonderkündigungsrecht bekommst :D


? Aber du verstehst schon was ich oben geschrieben habe, oder ?

Bescheißen ist, wenn man in der Hotline gesagt bekommt, dass man zum 30.8.2012 kündigen kann, obwohl UM kein Kabel in dem Haus hat, durch das sie mich mit 3play versorgen könnten.
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Auch wenn das Kabel im Haus nicht UM gehört dann ist das kein Beschiss, da trotzdem eine Versorgung für 3play möglich ist ... und ist schon sehr seltsam, dass deine Vermieterin das mit UM nicht geregelt bekommt ... aber für die Hausverkabelung ist UM dann nicht zuständig :kafffee:
Du hast ja selber geschrieben, dass deine Vermieterin mitspielen will damit du auf SAT umstellen kannst ... und sowas nennt man Beschiss :hammer:
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Re: Kündigung Unitymedia - Schreiben für Vermieter

Beitragvon Joerg123 » 09.11.2011, 09:14

also ich sehe die Lage deutlich anders:
der Vermieter wird nicht gleichzeitig der NE4-Betreiber sein. Unabhängig davon muss der Vermieter einem Umbau an seinem Eigentum natürlich zustimmen - lese ich jetzt so, als wäre das grundsätzlich auch OK gegangen, selbst wenn der Vermieter nun ebenfall bereit ist genau das Gegenteil zu bescheinigen *g* (kann ihm ja auch egal sein, wo im Haus bislang eh noch kein Kabel genutzt wird, wäre nicht mal "verboten" nächste Woche einem anderen Mieter dann trotzdem eine Zustimmung zu erteilen).
Insbesondere wo UM seine eigenen Verträge über den NE4-Betreiber verkauft (der Kunde sollte ja nicht zu einem anderen Anbieter wechseln), sehe ich schon deutlichen Handlungsbedarf seitens UM um das in die Gänge zu bringen. Im Minimalfall wäre zumindest eine schnelle Info an den Kunden notwendig gewesen, wo dieser dann seinen Anschluss beantragen muss - denn auch ich würde jetzt kein Rundfunktechniker-Studium absolvieren, nur weil man umzieht, dass ist dem Endkunden nicht zuzumuten - scheint ja so, dass man selbst bei UM damit völlig überfordert ist *g* das sind aber die Fachleute !
Und auch ich würde da nicht wochenlang abwarten, nach spätetsens 2 Wochen hat das zumindest in die Gänge gebracht zu sein, die technische Ausführung mag dann vielleicht noch etwas länger dauern - hier passiert aber exakt nix seitens UM
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