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Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon Tim_Cologne » 18.10.2011, 16:56

Hallo Zusammen!

Wir haben Glasfaser von Unitymedia im Haus und wir überlegen gerade, unser Büro mit dem Produkt "Unitymedia Business 128.000" anzuschließen.

Zwei Fragen dazu: Wie überbrückt Unitymedia für gewöhnlich die letzten Meter vom Glasfaserverteiler (in unserem Fall eine dicke Kiste von Zyxxel) in die Büros und Wohnungen? Mit einem Koaxkabel oder mit einem Kupfer- oder Cat5-Kabel? Hintergrund der Frage ist, dass wir gerne ein bestehendes Cat5-Kabel für die letzten Meter von Glasfaserverteiler in unser Büro nutzen würden. Ein neues Coax-Kabel zu verlegen wäre mit großem Aufwand verbunden.

Die zweite Frage: Ab November 2011 soll es laut Hotline das Produkt Unitymedia Business 128.000 auch ohne Telefoniedienst geben. Das Angebot wird daher auch 5 Euro günstiger, d.h. soll rund 85 Euro brutto monatlich kosten. Die Fritzbox kommt nicht mehr zum Einsatz, stattdessen ein einfaches Kabelmodem. Ich habe in einem zweiten Telefonat nachgefragt, welches Modem genau zum Einsatz kommt: Das Cisco EPC 3208. Das wundert mich allerdings, da das EPC 3208 laut Cisco-Handbuch ähnlich wie die Fritzbox Telefonie-Dienste und WLAN zur Verfügung stellt. Stimmt die Hotline-Aussage tatsächlich oder ist das eventuell ein Irrtum?

Ich hoffe, ich habe mich eingermaßen verständlich ausgedrückt. :zwinker:

Viele Grüße, Tim
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon Matrix110 » 18.10.2011, 17:22

Tim_Cologne hat geschrieben:Hallo Zusammen!

Wir haben Glasfaser von Unitymedia im Haus und wir überlegen gerade, unser Büro mit dem Produkt "Unitymedia Business 128.000" anzuschließen.

Zwei Fragen dazu: Wie überbrückt Unitymedia für gewöhnlich die letzten Meter vom Glasfaserverteiler (in unserem Fall eine dicke Kiste von Zyxxel) in die Büros und Wohnungen? Mit einem Koaxkabel oder mit einem Kupfer- oder Cat5-Kabel? Hintergrund der Frage ist, dass wir gerne ein bestehendes Cat5-Kabel für die letzten Meter von Glasfaserverteiler in unser Büro nutzen würden. Ein neues Coax-Kabel zu verlegen wäre mit großem Aufwand verbunden.


Das wird hier glaube ich keiner wirklich beantworten können, denn normalerweise hat niemand Glasfaser von Unitymedia irgendwo im Haus liegen, sondern nur den Anschluss an das Kabelnetz.

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass Unitymedia hier auf Koax wie bei allen anderen Kunden besteht, da die bei Business Anschlüssen mitgelieferte Fritzbox 6360 daran angeschlossen wird.

Allerdings ist die Business Abteilung ja eine andere Liga eventuell kann man hier verhandeln, aber darauf hoffen würde ich nicht. Die UM Business Produkte sind für Kleinere bis Mittlere Betriebe gedacht, denen die "richtigen" Business Anschlüsse zu teuer sind oder nicht vorhanden sind. Auf sehr viel entgegenkommen bei den Preisen kann man nicht hoffen schätze ich, da sind die Anbieter die 4stellige Summen(für die Geschwindigkeiten) nehmen doch etwas flexibler für Einzellösungen wie hier.

Grundsätzlich könnte man auch 20cm Koaxkabel vom CMTS zur neuen Fritzbox 6360 legen und dann dort Cat5e Kabel zu euch legen. Dann steht "eure" (gemietete) Fritzbox 6360 allerdings nicht bei euch, was problematisch sein könnte(eventuell kann man diese in eine abschließbare Box einkasten? im Versorungsraum)


Die zweite Frage: Ab November 2011 soll es laut Hotline das Produkt Unitymedia Business 128.000 auch ohne Telefoniedienst geben. Das Angebot wird daher auch 5 Euro günstiger, d.h. soll rund 85 Euro brutto monatlich kosten. Die Fritzbox kommt nicht mehr zum Einsatz, stattdessen ein einfaches Kabelmodem. Ich habe in einem zweiten Telefonat nachgefragt, welches Modem genau zum Einsatz kommt: Das Cisco EPC 3208. Das wundert mich allerdings, da das EPC 3208 laut Cisco-Handbuch ähnlich wie die Fritzbox Telefonie-Dienste und WLAN zur Verfügung stellt. Stimmt die Hotline-Aussage tatsächlich oder ist das eventuell ein Irrtum?

Ja die Aussage stimmt so, falls das Angebot kommen sollte. Die Fritzbox wird für "ISDN" ähnliche Telefondienste verwendet und läuft über "echtes" VoIP.
Während das Kabelmodem von Cisco für reinen Internetzugang oder auch für Internet+Telefon verwendet wird, hier allerdings VoC.
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon Dinniz » 18.10.2011, 18:32

Glasfaser liegt nicht in "privaten" Kellern .. das muss ein Koaxialkabel sein.

Das Cisco3208 ist ein Standardmodem / MTA.
Die Telefonie wird einfach nicht freigeschaltet.
Wlan hat das Modem / MTA auch nicht.
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon gordon » 18.10.2011, 18:37

ein Zyxxel-Kasten und Glasfaser im Keller klingt in Köln auch eher nach Netcologne
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon Dinniz » 18.10.2011, 19:01

gordon hat geschrieben:ein Zyxxel-Kasten und Glasfaser im Keller klingt in Köln auch eher nach Netcologne

Wäre auch ne Möglichkeit.

Da da?
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon Dringi » 18.10.2011, 19:11

gordon hat geschrieben:ein Zyxxel-Kasten und Glasfaser im Keller klingt in Köln auch eher nach Netcologne


Netcologne verbaut(e) definitv Mini-DSLAMs von Zyxel. War zumindest vor drei Jahren noch so. Jedes Haus bekommt je nach Wohneinheiten zwischen drei (könnten mittlerweile auch vier sein) und zwölf (war IMO das Maximum) einzelne Glasfasern und eine entsprechende Anzahl von Mini-DSLAMs. Ab dem Keller geht es dann mit der vorhandenen Kupfer-Inhouse-Verkabelung weiter. Halt klassisches FTTB.
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon koax » 18.10.2011, 19:12

gordon hat geschrieben:ein Zyxxel-Kasten und Glasfaser im Keller klingt in Köln auch eher nach Netcologne

Richtig. Und die schließen die bestehende Telefonleitung an ihre Glasfaser-Hardware an.
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon HariBo » 18.10.2011, 19:29

Die zweite Frage: Ab November 2011 soll es laut Hotline das Produkt Unitymedia Business 128.000 auch ohne Telefoniedienst geben. Das Angebot wird daher auch 5 Euro günstiger, d.h. soll rund 85 Euro brutto monatlich kosten. Die Fritzbox kommt nicht mehr zum Einsatz, stattdessen ein einfaches Kabelmodem. Ich habe in einem zweiten Telefonat nachgefragt, welches Modem genau zum Einsatz kommt: Das Cisco EPC 3208. Das wundert mich allerdings, da das EPC 3208 laut Cisco-Handbuch ähnlich wie die Fritzbox Telefonie-Dienste und WLAN zur Verfügung stellt. Stimmt die Hotline-Aussage tatsächlich oder ist das eventuell ein Irrtum?


ich weiss, was im November neues passieren wird, aber das war nicht dabei ....
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon Tim_Cologne » 19.10.2011, 08:21

gordon hat geschrieben:ein Zyxxel-Kasten und Glasfaser im Keller klingt in Köln auch eher nach Netcologne


Soweit richtig, da steht sogar NetCologne auf dem Zyxxel-Kasten. Ich bin aber bis jetzt davon ausgegangen, dass sich Unitymedia und Netcologne das teure Glasfasernetz in Köln teilen. Oder haben die tatsächlich beide ein eigenes Netz aufgebaut?
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Re: Glasfaser: Kupfer oder Coax-Kabel auf dem letzten Meter?

Beitragvon koax » 19.10.2011, 09:11

Tim_Cologne hat geschrieben:Soweit richtig, da steht sogar NetCologne auf dem Zyxxel-Kasten. Ich bin aber bis jetzt davon ausgegangen, dass sich Unitymedia und Netcologne das teure Glasfasernetz in Köln teilen. Oder haben die tatsächlich beide ein eigenes Netz aufgebaut?

Unitymedia Fiberpower ist kein Glasfasernetz wie das von Netcologne, das bis in die Häuser verlegt wird. (Fiber to the home)
Es werden nur weite Teile der Infraktruktur auf Glasfaser umgestellt und auf Euro DOCSIS 3.0 umgerüstet.
Beim Kunden bleibt es beim bestehenden Kabelanschluss.
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