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Tool zum loggen der Ausfallzeiten

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Re: Tool zum loggen der Ausfallzeiten

Beitragvon aldi » 16.08.2011, 21:27

In der Bash geht
Code: Alles auswählen
while true; do date; ping -c 3 <test_ip>; echo "###############################"; sleep 50; done > logfile

Mit Windows' Batchdateien müsste sich so etwas auch realisieren lassen. Das fehlende sleep lässt sich mit einem ping mit Wartezeit auf eine nicht existierende Adresse umgehen - so stand es zumindest mal in der c't.
viele Grüße
Aldi
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Re: Tool zum loggen der Ausfallzeiten

Beitragvon piotr » 17.08.2011, 23:21

An ping kann man nicht als alleiniges Kriterium die Verfuegbarkeit des eigenen Anschlusses festmachen.

Gerade im Providerumfeld sind viele Router so konfiguriert, dass ping-Anfragen mit der niedrigsten Prioritaet bearbeitet werden und damit kann es -muss nicht- Absicht des Providers sein, dass ein Router manchmal so auf ping reagiert.

Dann kann es auch vorkommen, dass wenn man eine Website mit ping fuer die Verfuegbarkeit des eigenen Internetanschlusses prueft, diese auf einmal nicht mehr mit ping erreichbar ist.
Tjoar, was heisst das nun?
Nur das was dasteht: mit ping nicht erreichbar. Nichts weiter.
Die betreffende Webseite kann u.U. trotzdem noch vom betreffenden Server aufgerufen werden.

D.h. es muss weit mehr als nur ping auf eine einzige IP geprueft werden.
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Re: Tool zum loggen der Ausfallzeiten

Beitragvon FieserKiller » 18.08.2011, 03:48

naja, dem threadersteller wurde schon mehrfach gesagt dass das, was er vorhat nicht sehr aussagekräftig ist, trotzdem haben wir ihm gezeigt wie es geht.

und deinen ausführungen zu ping kann ich so nicht zustimmen. ich ziteire mal wikipedia, erster satz zu ping:
Ping ist ein Diagnose-Werkzeug, mit dem überprüft werden kann, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist.

Genau dafür wurde ping erfunden, es ist teil des ICMP und wird zu verbindungsdiagnosezwecken benutzt, also um zu schauen ob ein host A einen host B erreichen kann, nicht mehr und nicht weniger. Von daher ist ping im grunde das mittel der wahl um verfügbarkeiten zu prüfen.
die niedrige prioritätseinstufung beim shaping macht durchaus auch sinn, denn ping ist nicht zeitkritisch und kann warten, bis wichtigere pakete durchkommen.
merke hier auch, dass ping keine verfügbarkeit von webseiten prüft, sondern von hosts.

klar kanns sein, dass son ping schonmal irgendwo verschluckt wird, IP netze sind halt lossy, deswegen legt man ja TCP drüber wenns immer ankommen soll, zudem hat sich in den letzten jahren die schechte angewohnheit bei einigen admins durchgesetzt, aus faschem sicherheitsverständnis icmp oder teile davon blocken zu lassen, dann kann man sich natürlic hden wolf pingen und der host wird nicht antworten, dennoch ändert das nichts daran, dass ping im prinzip das richtige werkzeug ist.

alternativ könnt man wirklich die webseiten-verfügbarkeit testen, und mit einem wget regelmäßig google.de oder sowas saugen, doch auch ein webserver kann sich mal verschlucken oder so, das ist alles nicht 100%, also was solls.

ob nu jeder tausendste ping nicht durchkommt oder jede tausendste seite nicht lädtd ist ja auch egal, aber wenn die verbindung zum netzwerk wirklich minuten- oder stundenlang macnhmal weg ist und dann wieder da, dann wird mans an solchen logs sehen, und da ists egal ob man pingt, was von port 80 saugt oder was auch immer anstellt.
unitymedia kann dann immernoch sagen der rechner/wlankarte/ethernetschnitte/router spinnt und bei uns ist alles bestens.. denn die sehen an ihren vermittlungsstellen geräten eigentlich am besten wer wann wie verbunden war und wer nicht
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Re: Tool zum loggen der Ausfallzeiten

Beitragvon piotr » 18.08.2011, 16:48

ja, sicher ist ping dafuer da, aber...

Du kannst mit ping als alleiniges Kriterium nicht eindeutig sagen, ob ein Problem an der Leitung vorhanden ist.

Dafuer muesstest Du genaue Kenntnis ueber die Konfiguration der beteiligten UM Router haben, um ein Symptom als Fehler oder gewolltes Ergebnis beurteilen zu koennen.

Wenn zuviele ping-Anfragen an die IP eines Router gesendet werden, dann kann dieser die fuer ihn zuvielen ping-Anfragen durchaus auch einfach wegwerfen um seiner Hauptaufgabe Routing nachzugehen.

Genauso auch Deine angesprochene Paranoia einiger Admins, indem sie ping auf Firewalls abschalten.

Das auessert sich hier alles mit "Paketverlusten", was in der Schwarz/Weiss-Betrachtung Nicht-Erreichbarkeit und damit Nichtverfuegbarkeit bedeutet.

Bei genauerer Betrachtung heisst das vielleicht aber, dass nur die ping-Anfragen nicht gehen aber die Erreichbarkeit der Serverdienste nicht beeintraechtigt ist.

Das mit dem Messen von irgendwas ist halt immer so eine Sache.
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Re: Tool zum loggen der Ausfallzeiten

Beitragvon Rolli-GE » 18.08.2011, 18:47

Wenn Du zufälligerweise irgendwo eine FritzBox auftreiben kannst, dann schließe die mal als Router an. Die FB hat ein eingebautes Protokoll-Tool über alles, was auf der Leitung passiert. Mit Zeitstempel. Ich habe vor Jahren mal einen 20 Seiten-Ausdruck an meinen damaligen Telefon-/Internet-Anbieter gesendet, da ich ebenfalls permanente Abbrüche hatte. Dieses Protokoll wurde akzeptiert.
Gruß Rolf
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Re: Tool zum loggen der Ausfallzeiten

Beitragvon piotr » 19.08.2011, 13:14

Tjoar so einfach ist das nicht...

Das ging bei Dir damals nur, weil Dein damaliger Telefon/Internet-Anschluss ein ADSL-Anschluss -kein Kabelanschluss- war und Deine Witzbox ein ADSL-Modem integriert hatte.

Bei UM wuerde das nur bei den Usern funktionieren, die das aufpreispflichtige Telefon Plus mit der Witzbox 6360 haben.

Alle anderen Witzbox-Modelle haben entweder kein Kabelmodem drin (7170, 7270, 7570, 7390 ...) oder gibt es (noch) nicht bei UM (z.B. die 6320).
piotr
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