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Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

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Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon Peroni » 09.08.2011, 22:13

Hallo zusammen,

Ich habe ein paar Schwierigkeiten und Fragen, was die Kündigung meiner UM-Verträge angeht (3play und Kabelanschluss).
Aber erstmal der Reihe nach:

Ich bin zum 1.8 in eine neue Wohnung eingezogen in der lt. Verfügbarkeitsprüfung UM mit 3play verfügbar ist. Also habe ich Unitymedia mitgeteilt, dass ich meinen alten 3play-Vertrag aus der alten Wohnung gerne in die neue Wohnung mitnehmen möchte. Soweit sogut.
Nach einiger Zeit bekam ich dann einen Anruf von einem UM-Mitarbeiter (ein Hr. Kappler; lt. eigener Aussage der zuständige für meine Region). Dieser sagte mir, dass ich für die neue Wohnung noch einen Kabelanschluss abschließen müsse um 3play dort nutzen zu können. Weiterhin informierte er mich darüber, dass meine Wohnung noch nicht verkabelt ist, dieses aber von UM kostenfrei übernommen wird. Aufgrund dieser Information, schloss ich dann auch den Vertrag ab.
Als mich dann die zuständige Firma IEF zwecks Terminabsprache für die Installation anrief, stellte sich heraus, dass ich die Kosten der Verkabelung übernehmen müsse. Bei der Dachgeschosswohnung im 4ten Stock fallen hier doch einige Kosten an (ich schätze mal ca. 150€). Da weder ich, noch meine Vermieterin diese Kosten übernehmen wollen, sprach ich mit Unitymedia, was man dort nun machen kann. Zwei Mitarbeiter sagten mir, dass ich in diesem Fall von dem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen kann und im Kündigungsschreiben lediglich erwähnen müsse, dass sich die Vermieterin weigert, die Kosten für die Verkabelung zu übernehmen. Zusätzlich sollte ich noch eine Ummeldebescheinigung zur Kündigung legen. Also verschickte ich zwei Kündigung (für 3play und den kürzlich abgeschlossenen Kabelanschluss).
Heute erfuhr ich dann bei meinem ersten Telefonat, dass UM ein persönliches Schreiben der Vermieterin braucht, in der sie erklärt, dass sie die Kosten für die Verkabelung nicht übernehmen wird. In einem zweiten Telefonat wurde mir dann gesagt, dass diese Verkabelungsgeschichte gar kein Grund für eine Kündigung ist. Die einzige Möglichkeit aus den Verträgen herrauszukommen wäre, wenn mir die Vermieterin die Verkabelung verbieten würde.

In einem Schreiben Ende Juli teilte mir Unitymedia die Stornierung meines Auftrags mit. Begründung: der Hauseigentümer verweigert die Installation. Das Schreiben war bereits an meine neue Adresse gerichtet und meine Kundennummer war hierin auch eine andere.


Langsam bin ich es echt leid, dass bei Unitymedia offenbar jeder etwas anderes sagt und keiner genau weiß, was möglich ist und was nicht.

Kann mir hier vielleicht jemand mit ähnlicher Erfahrung weiterhelfen oder sagen, wie denn generell die Chancen stehen, aus den Verträgen herrauszukommen?

Es wäre mir ja schon geholfen, wenn ich irgendwie den Kabelanschluss wieder kündigen könnte, da mir dieser ja nun wirklich unter falschen Aussagen verkauft wurde.
Also, wie stehen hier meinen Chancen?

Gruß
Basti
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon oxygen » 09.08.2011, 22:23

Selbst wenn in deiner neuen Wohnung gar kein Kabelanschluss möglich wäre, hättest du kein Sonderkündigungsrecht. Von daher ist das eh alles eine Kulanzsache.

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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon Neukundenrabatt » 09.08.2011, 22:40

Ein Verbot ist besser als etwas nicht bezahlen zu wollen - dazu braucht man nur einmal logisch nachzudenken. Für eine außerordentliche Kündigung brauchst du einen ausreichenden Grund. Das man hier auf jeden Fall den besseren wählen sollte, ist auch nicht schwer zu erraten. Dazu muss man also nicht die Hotline konsultieren.

Ansonsten benutzt 40 Sekunden eine Suchmaschine mit einer Anfrage wie "provider umzug kündigung" und bekommt schöne Links wie:
http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... -bei-Umzug
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon Peroni » 09.08.2011, 22:48

Neukundenrabatt hat geschrieben:Ein Verbot ist besser als etwas nicht bezahlen zu wollen - dazu braucht man nur einmal logisch nachzudenken. Für eine außerordentliche Kündigung brauchst du einen ausreichenden Grund. Das man hier auf jeden Fall den besseren wählen sollte, ist auch nicht schwer zu erraten. Dazu muss man also nicht die Hotline konsultieren.

Ansonsten benutzt 40 Sekunden eine Suchmaschine mit einer Anfrage wie "provider umzug kündigung" und bekommt schöne Links wie:
http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... -bei-Umzug

Dein Beitrag hilft nicht wirklich weiter. Das man auf Kulanz des Anbieters hoffen muss, ist mir schon klar.

Ich hoffe, dass ich in diesem Thread vielleicht den ein oder anderen Hinweis auf die weitere Vorgehensweise bekomme oder wie generell meine Chancen stehen, aus der Verträgen so schnell wie möglich herraus zu kommen.
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon Mirko1977 » 09.08.2011, 22:56

Ruf am besten bei der Hotline an und schildere deinen Fall. Dann wirst du hören, was die dir sagen. Du kannst nur auf Kullanz hoffen.
MfG
Mirko
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon Neukundenrabatt » 09.08.2011, 23:00

Aha, du willst also die Sachlage nicht hören. Du hast nun einmal keinen Rechtsanspruch aufgrund deines Umzugs, und genau das findest du über meine Antwort und die Quelle bestätigt. Nur weil du das nicht toll findest, lässt sich die Rechtslage deswegen nicht ändern. Eine Weigerung der Kostenübernahme hilft dir aber sicher nicht so weit, wie die Unmöglichkeit der Installation. Aber das fandest du ja auch nicht hilfreich. Dann halt nicht *g*
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon addicted » 10.08.2011, 11:58

Bezieht sich die Stornierung nicht auf den neuen Vertrag zur Kabelgrundversorgung, d.h. eine Kündigung ist garnicht mehr nötig?
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon Peroni » 10.08.2011, 12:22

addicted hat geschrieben:Bezieht sich die Stornierung nicht auf den neuen Vertrag zur Kabelgrundversorgung, d.h. eine Kündigung ist garnicht mehr nötig?


Das sagte mir auch eine Mitarbeiterin. Aber als dann gestern die erste Rechnung des Kabelanschluss im Briefkasten lag, wurde ich eines besseren belehrt.
Zumal meine Kundennummer für den Kabelanschluss nochmal eine andere als die der Stornierung ist.

Heute war dann noch ein Schreiben von UM im Kasten mit der Aufforderung einen entsprechenden Nachweis der Vermieterin bzgl. der Weigerung der Kostenübernahme einzuholen.
Das werde ich heute Abend dann mal erledigen.

Und wenn ich UM dann schonmal einen Brief schreibe, werde ich gleich noch dazuschreiben, dass ich mich weigere die Kosten für die Kabelanschluss zu übernehmen, da ich mich wie oben beschrieben leicht über den Tisch gezogen fühle.

Mal sehen wie die Geschichte weitergeht.
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon addicted » 10.08.2011, 12:34

Ich wünsche Dir auf jeden Fall Erfolg. Ich bin froh, dass ich beim Umzug wenig Probleme hatte, habe aber gelernt, dass es vielen Leuten in anderen Städten (NE3 != UM) und bei anderen Vermietern (wie bei Dir z.B.) wesentlich schlechter ergeht.
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Re: Verwirrung um Sonderkündigungsrecht

Beitragvon Neukundenrabatt » 10.08.2011, 13:47

addicted hat geschrieben:Bezieht sich die Stornierung nicht auf den neuen Vertrag zur Kabelgrundversorgung, d.h. eine Kündigung ist garnicht mehr nötig?

Wenn nur der Umzugsauftrag storniert wird, berührt das den laufenden Vertrag (xPlay etc.) aber nicht automatisch. Ich bin kein Jurist, aber nur weil sich der Erfüllungsort nicht ändern kann, ist deswegen der Vertrag nicht automatisch nichtig. Von daher muss die außerordentliche Kündigung schon ausgesprochen und akzeptiert werden.
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