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Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon Dinniz » 05.07.2011, 23:10

Wir haben nichts gegen Dlan - man kann wie bei WLAN nur keine Pauschalen Aussagen machen.
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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon DeaD_EyE » 06.07.2011, 00:22

Ich kenne jemanden, der sein Hotel komplett mit DLAN vernetzt hat. Bis auf die Tatsache, dass ihm ständig die DLAN-Geräte kaputt gehen, funktioniert das super. Ein anderes Mitglied hatte hier im Forum geschrieben, dass er anscheinend sogar über die DSL-/Kabelverbindung von seinem Nachbarn (der wohl die gleichen Geräte hat) surfen konnte (wenn sein Modem ausgeschaltet war). Dahingehend solltest du achtsam sein. Lieber ein bisschen [zensiert] und Krach machen, als auf DLAN oder WLAN zu setzen. Der nette Nebeneffekt ist dann noch, dass du ggf. später mal in einen Mediaserver investieren kannst und du dann auch eine GBit-Verbindung nutzen kannst. Du wärst dann auf jeden Fall auch für die Zukunft gerüstet. CAT5e ist vollkommen ausreichend für den Hausgebrauch. Du kannst natürlich auch das teure CAT7 verwenden. Falls du dich wirklich für Netzwerkkabel entscheiden solltest, denk in keinem Fall daran Stecker selbst zu Crimpen. 1. braucht man dafür eine vernünftige Crimpzange und 2. ist das für ungeübte nicht ganz einfach. Die beste Lösung ist eine Netzwerkanschlussdosen zu verwenden. Die Farbkodierung steht drauf und bei manchen kommt man sogar ohne Auflegewerkzeug (10€ Wegwerfartikel) zurecht, es ist weniger aufwendig und es sieht vernünftig aus.
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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon Neukundenrabatt » 06.07.2011, 01:55

Cryptor hat geschrieben:Was hat das Stromnetz denn mit dem Ort zu tun? Das dürfte in Deutschland überall gleich sein.

Das ist es genau so wenig wie die Elektro-Installation jeder Wohnung gleich ist. Da gibt es so viele Variablen, dass man dazu keine allgemein gültigen Aussagen treffen kann. Mach es wie zuvor vorgeschlagen: Leg ein Cat-Kabel, wenn es nicht absolut zwingende Gründe dagegen gibt.
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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon Cryptor » 06.07.2011, 06:35

Zum 3x. Nein, ich lege mir kein Cat. Kabel in die Wohnung ich finde sichtbare offene Kabel unmöglich. Unterputz geht nicht, ich baue doch kein neues Haus.
@ DeaD_EyE
Endlich mal eine Aussage :) MediaServer hat die FritzBox ja intrigiert. Hast Du zufällig auch den Firmennamen der Steckdosen? Darum geht es sich eigentlich nur, das ich gute Qualität kaufe. Funktion hat es auf alle Fälle, weiß nicht warum hier immer noch so viele von Wlan schwärmen, klar ist ein Catkabel besser, aber das geht halt bei mir nicht
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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon oxygen » 06.07.2011, 07:59

Cryptor hat geschrieben:Endlich mal eine Aussage :) MediaServer hat die FritzBox ja intrigiert. Hast Du zufällig auch den Firmennamen der Steckdosen? Darum geht es sich eigentlich nur, das ich gute Qualität kaufe.

Der wichtigste Hersteller ist Devolo.

Funktion hat es auf alle Fälle, weiß nicht warum hier immer noch so viele von Wlan schwärmen, klar ist ein Catkabel besser, aber das geht halt bei mir nicht

Gründe werden wohl sein, das WLAN günstiger und sicherer ist, das man mobile Endgeräte wie Smartphone nutzen kann und dass es weniger Elektrosmog verursacht. Auf der "Habenseite" von dLAN steht da nur dass es durch Stahlbeton und Wasserleitungen geht.

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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon Cryptor » 06.07.2011, 09:15

Jo, aber auch bei den beiden Stromsteckdosen gibt es doch einen Verschlüsselungknopf. Wenn man die Beschreibung von Devolo liest. Das WLAN ist ja dadurch nicht abgeschaltet, die FritzBox 6360 sendet doch trotzdem für das Handy WLAN, denke ich. Ich bestelle mal so ein Devolo Starterkits bei Amazon das kann ich das innerhalb von 2 Wochen umtauschen wenn das nicht funktioniert so wie ich mir das vorstellen. Danke
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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon black83 » 06.07.2011, 11:25

@Rest: etwas mehr präzision bei den antworten wäre toll. und vor allem bitte keine gegenfragen - wenn man in deutschen foren etwas ergooglet, endet man immer mit gegenfragen und folgenden flames. die frage wird aber so gut wie nie beantwortet...
-------------------
Wozu du zum streamen DLAN brauchst, verstehe ich aber auch nicht. Wenn dich WLAN nicht interessiert, siehe Punkt 6. Daher folgendes:

1.
Die Fritzbox 6360, bzw. jede mit USB 2.0, kann einen Mediaserver mit bis zu 5mb/s laufen lassen, wenn man einen Stick/Platte etc. dranhängt. Das hängt mit den USB Limits/Fritzbox Leistung zusammen. Wer mehr möchte, der muss sich eine Netzwerkplatte (NAS) kaufen, die er in den LAN Port stöpselt. Dann geht es nach WLAN/LAN Leistung.
Die NAS Platten sind praktisch Mediaserver mit LAN Anschluss. Einen PC dazwischen braucht man nicht ! Die Geräte an die gestreamt wird, müssen dann aber genug Leistung haben um die Filme wiedergeben zu können !

2.
MP3 sind kein Thema, die kann man über jedes WLAN streamen. 720p mkv Dateien erfordern WLAN b/g mit ~2-2,5mb/s. 1080p erfordern den WLAN-N Standard und passende WLAN Karten in den Geräten! Genauer kann man es sich ausrechnen indem man die Dateigröße in megabyte durch die Spieldauer in Sekunden teilt. Ich habe es erst letztens probiert. Der Film war 1:50 lang und 15GB groß (15000/6600=2,2727 mb/s nötig). Mit WLAN b/g lies dieser sich nur mit Rucklern wiedergeben, da man scheinbar noch eine Art overhead hat und etwas mehr Leistung braucht als nötig. Das WLAN war 2,4mb/s schnell.

3.
Daraus ergibt sich, dass für das alleinige streamen die Fritzbox als NAS Server ausreicht, allerdings ist der Speed wenn man Dateien auf die Platte schieben will mit 5mb/s ein Witz. Es dauert ewig ! Mit NAS Platten ist dies kein Problem, oder wenn der Rechner nah an der Platte ist, geht es auch mit Y-Kabel zum PC/Fritz.

4.
Externe Zugriffe über das Internet sind möglich, man muss allerdings den Upload beachten. Bei DSL 32k sind dies 200 kb/s - dies langt nur für MP3. Will man mehr, so braucht man mindestens eine 64 Leitung, die Pumpen um die ~500 kilobytes/s. Ich glaube es gibt aber eine Option, mit der man für 5€ / Monat seinen upload verdoppeln kann. 1mb/s langt aber bestenfalls für besseres DivX. Man könnte den Film aber vorher downloaden bzw. ein gutes Programm nutzen, welches lange genug vorcached.

5.
Für das Streamen im Fritzbox Bereich, also zuhause, ist die Geschwindigkeit des Internetszugriffs (bei dir 32k) egal. Es kommt einzig und allein auf die Geräte und deren Leistung an. Das Streamen ist unabhängig von dieser 32k Leitung. WLAN mit repeatern würden das ganze Haus versorgen, egal wie groß es ist.

6.
Wenn du immer noch DLAN willst, dann hat Unitymedia nichts damit zu tun! Dlan geht NICHT über die Kabeldose sondern über die Steckdose !!! Es kommt dann auf die Endgeräte für den DLAN Zugang an. Wie ich es verstanden habe, ist das DLAN nichts weiter als ein LAN Kabel zwischen 2 Endgeräten.
|Gerät1+LAN Kabel zur Strom-Steckdose|---|Stromnetz als langes LAN Kabel|---|Strom-Steckdose+LAN Kabel zu Gerät2|
Zuletzt geändert von black83 am 06.07.2011, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon oxygen » 06.07.2011, 11:57

Cryptor hat geschrieben:Jo, aber auch bei den beiden Stromsteckdosen gibt es doch einen Verschlüsselungknopf. Wenn man die Beschreibung von Devolo liest.

Ja genau ein Knopf. Bei den älteren, aber immer noch vermarkteten Geräten (14/85 Mbit und älter) ist dieser nur kosmetisch. Die eingesetzte Verschlüsselung entspricht von der Stärke ungefähr WEP64 und ist in der gleichen Zeit zu knacken (30 Sekunden). Im übrigen ist bei allen Homeplug / dLAN Geräten die Verschlüsselung standardmäßig aus bzw. alle werden mit dem gleichen Schlüssel ausgeliefert.

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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon Cryptor » 06.07.2011, 12:29

Huch. Danke für die Info, das ist ja ein Ding :-)
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Re: Unitymedia Dose und streamen im Netzwerk

Beitragvon addicted » 06.07.2011, 19:07

Präzision ohne Gegenfragen schliesst sich leider oft aus. Denk mal drüber nach.

black83 hat geschrieben:Genauer kann man es sich ausrechnen indem man die Dateigröße in megabyte durch die Spieldauer in Sekunden teilt.

In den allermeisten Fällen ist das so nicht wesentlich "genauer".
Das liegt daran, dass moderne Videocodecs keine konstanten Bitraten verwenden, es also Szenen im Film gibt, welche mit höherer Bitrate kodiert sind, also im WLAN bei zu kleinem Puffer zu Rucklern und Aussetzern führen.
Desweiteren sind in den Videodateien meistens noch Tonspuren enthalten, welche das Verhältnis Größe/Länge nach oben ziehen.
Zu guter Letzt werden manche Videodaten vor dem Streamen noch umkodiert, was einerseits die Menge der gestreamten Daten ändern kann, alsauch Ruckler erzeugen, weil der Streamingserver das umkodieren nicht schnell genug hinbekommt.

Ich kann persönlich vom Streamen abraten, auch wenn niemand danach gefragt hat. Schnelles Spulen erfordert SEHR VIEL Power und stabile Software, während des Streamens Untertitel hinzuschalten oder die Tonspur wechseln geht nicht.
Ich benutze das an der PS3 mit dem ps3mediaserver ([zensiert] in Java!) nur, weil ich bisher noch nicht das Geld für einen HTPC in die Hand nehmen wollte. Wird aber kommen, die Hardware gibt es mittlerweile in Leise und energiesparend. Spätestens Weihnachten!
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