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neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

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neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon nikoedii » 19.02.2011, 22:43

Hallo zusammen,

jetzt werd ich vielleicht doch schwach, und reagier mal auf die Post von UM. Bisher etwas wechselträge, obwohl der 1&1 "6000" Doppelflat kontinuierlich nur müde 3,8Mbit/s im Download liefert. Aber wenn ich für den gleichen Preis (~30€) vielleicht echte(re) "32.000" kriege, lohnt sich ja vielleicht ein Umstieg.
Lt. UM Website sind an meiner Adresse (Doppelhaushälfte) sogar bis zu 131.072 kbit/s möglich.
Hürde könnte allerdings die Verkabelung sein. TV-Empfang ist aktuell über SAT und das kann eigentlich auch so bleiben. Entsprechend allerdings die bestehende Infrastruktur.
Im Keller kommt ein TV-Kabel an und endet in einem recht archaisch anmutenden Plastikkasten (s. Foto unten), auf dem "KabelNRW" aber immerhin schreibt, dass jetzt neue breitbandige Dienste genutzt werden könnten. In der Wohnung gehen die TV-Kabel allerdings nur sternförmig vom SAT-Kasten (wie heißen die Dinger nochmal, die das Signal vom LNB ummodeln?) im Dachstuhl relativ obskur verlegt (teilweise durch die Hausisolierung, habe ich den EIndruck) in die einzelnen Zimmer (2.OG, 1.OG, EG, sogar eins im Keller allerdings 2 Zimmer weg vom Kabel-TV-"Ende").

Frage für mich wäre nun, wie's weitergeht und wer was bezahlt.
1. in der schmalen Variante würde nur im Keller direkt die MM-Dose neben das ggf. erforderliche "ÜP-Equipment" gelegt, und daran käme dann die Fritzbox (6360). Nachteile: wahrscheinlich reicht die vorhandene Fritzbox (7270, im Repeater-Betrieb) dann nicht aus, um das WLAN im WDS-Modus bis ins 2. OG zu bringen, und auch der Apple TV2 im Wohnzimmer (EG) dürfte nicht gerade schneller werden. DECT-Telefonie im 2.OG macht wahrscheinlich auch keinen Spaß mehr, vielleicht sogar schon im 1.OG nicht...
2. in der Luxus-Variante würde vom Keller-ÜP ne TV-Strippe in den Flur im EG oder gar ins Wohnzimmer (hier wäre dann Anschluss an meinen "Ethernet-Backbone", den ich durch den SAT-TV-Kabel-"Schacht" vom Wohnzimmer ins 2.OG gezogen habe...) inkl. MM-Dose gelegt. Dann würde die Fritzbox 6360 unterm Fernseher werkeln, und SAT-Receiver (Dreambox) und Apple TV hingen direkt daran.

Da ich (ihr merkt's an den fachkundigen Bezeichnungen) weder Lust noch Fähigkeit zu signifikantem Selbstbau habe, meine Fragen:
- was muss bei den jeweiligen Varianten getan werden und was wird das grob kosten? Wer bezahlt's? Ich schätze allerdings mal, die Luxus-Variante 2. scheidet aus, weil die Gattin weder auf meterlanges Wand-Ausfräsen noch Aufputz-Kabellegen Bock hat (also jetzt machen zu lassen, geschweige denn selber zu machen.. ;-)...

Danke für fachkundige Hilfe / Meinungen -- ich schätze mal, bis ich meine Fragen dem UM Telefonsupport klar gemacht habe, bin ich hier deutlich schneller...

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Re: neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon bernd2411 » 20.02.2011, 01:44

Die 32.000 wird voll ausgelastet,ich bin mit dem Internet sehr zufrieden. Ich an deiner Stelle würde einfach bei Unitymedia anrufen und denen das Schildern. Normalerweise wenn du es bestellst,kommt ein Techniker vorbei und dann wird er dir das schon erklären.

Alternative: Wenn du zb das Modem im Keller lässt und schickst das Internet Signal per Dlan in den 2 Stock zur Fritz Box. Wäre nur ne Idee....... erspart dir aufklopfen des Putzes und rumgebastelt mit dem Repeater etc. Bliebe dann nur das Problem mit dem Telefon,falls du nicht für 5 Euro mehr die Telefonotion nimmst,dann könntest du ja das Telefon direkt mit an den Router anschließen....

ach keine ahnung ob das so geht. Ich weiss nur,wir haben eine T-Online Media Receiver über 1 Stock per Dlan verbunden und das geht wunderbar
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Re: neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon McWire » 20.02.2011, 13:10

bernd2411 hat geschrieben:Alternative: Wenn du zb das Modem im Keller lässt und schickst das Internet Signal per Dlan in den 2 Stock zur Fritz Box.


Das ist im Grund eine gute Idee, aber diese Dinger schlucken ungemein an Bandbreite.
Ich habe eine 64 MBit Anschluss, die auch wirklich vorhanden sind, habe dann diesen DLAN Adapter(bis 85 MBit) im Nebenzimmer in Betrieb, wo nur noch ca. 20 MBit ankommen.
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Re: neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon nikoedii » 21.02.2011, 11:07

ich habe bei mir aktuell auch schon dLAN im einsatz, allerdings in der variante 200AV. ich glaube, der bandbreitenverlust bei mir liegt an der bunten verknüpfung von netzwerktechnik in meinem hobby-netzwerk (status quo s. erstes bild). wenn also der apple tv ein filmchen vom server im dachstuhl holen will, funkt er erst zur fritzbox im flur, dann gehts über dLAN in den dachstuhl und nochmal per ethernet zum server. vermutlich kein wunder, dass es da ruckelt.

eine modifizierte dLAN variante (dh mit UM anschluss im keller) könnte dann ja so wie im zweiten bild aussehen -- sämtlicher internet-verkehr muss dann zwar auch erstmal über den dLAN-"flaschenhals" (aber wenn ich 32000 fürs internet nehme, dann dürfte selbst bei großem bandbreitenverlust bei dLAN von 200 noch genügend nettobandbreite übrigbleiben -- muss mal messen, was da wirklich bei mir rauskommt..), aber alle multimedia-devices in der wohnung (klar bis aufs iPad) wären da immerhin schonmal per ethernet verkabelt. frage: kann dann die, ja mittlerweile in mein eigentum übergegangene, fritzbox 7270 (dh mit dann funktionslosem DSL-modem) alle in-home netzwerk funktion übernehmen (router, DECT basis, anmeldung der VoIP-anschlüsse)? dann bräuchte ich ja auch eigentlich kein 2play von UM, sondern nur internet, d.h. auch keine fritzbox 6360 (mit der telefon plus option), sondern im keller nur ein einfaches kabelmodem/gateway...

status quo: Bild

alternative 1: Bild
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Cablemodem mit Fritzbox

Beitragvon nikoedii » 25.08.2012, 21:50

so.. hat etwas gedauert, aber nun bin ich tatsächlich UM-Kunde - sogar mit 50.000 (statt "nur" 32.000).
hab blöderweise 2P (inkl. telefon) bestellt, was insofern unnötig ist, da ich ohnehin am liebsten die (VoIP-)telefonie über die fritzbox (7270) mit deren DECT-/luxusfunktionalitäten nutzen wollen würde (aber das kann ich ja hoffentlich binnen einer woche noch abbestellen).
dLAN ist, zumindest mit 2 gateways, auf 500 aufgerüstet.
Konfiguration sieht nun ähnlich aus wie alternative 2 oben, nur ohne die kabel-fritzbox, dafür mit einem einfachen cisco-kabelmodem (mit 2 analogen telefonausgängen, für die ich aber wie gesagt keine verwendung habe).

ich habe nun folgendes schon erfolgreich getestet:
- V1: fritzbox auf "internet über LAN1"-betrieb an das kabelmodem im keller gehängt --> internet funktioniert (mit einschränkung unten), fritzbox-telefonie-funktioniert
- V2: ethernet-ausgang am kabelmodem via powerline ins stromnetz, im wohnzimmer wieder abgenommen, laptop direkt eingesteckt (also alles ohne fritzbox) --> internet funktioniert

leider folgende merkwürdigkeiten:
- M1: irgendwas scheint mit der DHCP-vergabe nicht zu funktionieren. bei V1 geht internet nur über den WLAN-gastzugang der fritzbox. da über den gastzugang anscheinend eine "besondere" IP-adresse (von der fritzbox) vergeben wird (192.168.189.xx), kann ich keine geräte im LAN ansprechen (die ja alle auf 192.168.100.x). bei allen anderen varianten (ethernet, "normaler" WLAN-zugang) bekomme ich keine WAN-IP-adressen. an-/abschalten der DHCP-funktion ändert nichts am problem.
- M2: sobald ich zwischen kabelmodem und fritzbox eine powerline-strecke lege (wie ich es ja müsste, wenn ich die fritzbox zentral positioniert stehen haben will, während das kabelmodem im keller werkelt), geht nichts mehr (natürlich weder LAN-IP-adressvergabe, noch kriegt die fritzbox internet). wundert mich, da wie durch V2 gezeigt das "ausgangssignal" des kabelmodem-ethernet ja anscheinend nichts gegen powerline-transport hat.

ich bin jetzt ein bisschen ratlos und wahrscheinlich auch am ende meiner heimnetzwerk-fähigkeiten angelangt.
gerne würde ich mich mal im kabelmodem einloggen, weiß aber nicht, was ich da für einen benutzernamen/kennwort eingeben soll (ok da könnte ich wohl mal UM fragen.. ;-) bzw. was ich da überhaupt verstellen kann. aber zumindest die DHCP-einstellungen würde ich gerne mal sehen, weil irgendwie daran scheint es ja zu hängen.

hat irgendwer mit ähnlicher konfig (kabelmodem, fritzbox, powerline) erfahrung? wäre ewig dankbar..

viele grüße
niko
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Re: neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon piotr » 25.08.2012, 23:01

Auf dem Kabelmodem gibt es nichts einzustellen.

DHCP fuer die LAN-Geraete kommt allein von Deinen Router, d.h. Deiner Fritzbox 7270.
Nur dort musst Du suchen.

Der einfachste Weg wird hier sein, indem Du nach dem Wechsel von 1&1 zu UM Deine 7270 erstmal von saemtlichen 1&1 Einstellungen befreist, die Firmware Deiner 7270 mit der auf den Serviceportal Seiten von AVM vergleichst, ggfl. muss diese noch aktualisiert werden und dann die auf Werkseinstellungen zuruecksetzte Fritzbox komplett neu konfigurierst.
D.h. beginnend mit dem LAN1-Modus fuer Internet, dann pruefst ob alle LAN-Geraete ins Netz kommen und dann Schritt fuer Schritt weiter.

Es kann vorkommen, dass 1&1 alle Einstellungen auf der 7270 so verbiegt, dass Du den LAN1-Modus nicht findest und/oder eine Firmwareaktualisierung nicht moeglich ist. Dann muss die Box zusaetzlich auch noch debrandet werden.

Eine Fritzbox hat im LAN ab Werk das Netz: 192.168.178.0 - 255 und vergibt per DHCP 192.168.178.20-200.

Du musst gar nix an den Adressen verbiegen, dass das 192.168.100.xxx im LAN auftaucht.
piotr
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Re: neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon Cablemen » 26.08.2012, 11:53

Kurze Frage gibt es eine Möglichkeit ein Koaxkabel vom Keller bis hoch zum Multischalter der SAT Analge zu verlegen? Wenn dies Möglich ist kann im Prinzip an der SAT Dose deiner Wahl die Hardware angeschlossen werden. Es wird in dem Falle über deine vorhandene SAT Leitung ein BK Signal mit eingespeist und in dem enstsprechendem Raum die Dose gegen eine BTV MMD7 SAT getauscht. Mit dieser Dose kann dann weiterhin Sat TV empfangen werden und das Modem von UM in Betrieb genommen werden. :zwinker:

Sollte dieser Kabelweg vorhanden sein (ungenutzter Kamin, Kabelschacht oder Leerrohre) dann wird der Techniker sofern er nicht total unfähig ist dir auch vorschlagen das so zu installieren. Der Aufbau wäre dann ungefähr so wie auf diesem Bild!

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Re: neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon nikoedii » 26.08.2012, 21:19

piotr hat geschrieben:Auf dem Kabelmodem gibt es nichts einzustellen.

DHCP fuer die LAN-Geraete kommt allein von Deinen Router, d.h. Deiner Fritzbox 7270.
Nur dort musst Du suchen.

Der einfachste Weg wird hier sein, indem Du nach dem Wechsel von 1&1 zu UM Deine 7270 erstmal von saemtlichen 1&1 Einstellungen befreist, die Firmware Deiner 7270 mit der auf den Serviceportal Seiten von AVM vergleichst, ggfl. muss diese noch aktualisiert werden und dann die auf Werkseinstellungen zuruecksetzte Fritzbox komplett neu konfigurierst.
D.h. beginnend mit dem LAN1-Modus fuer Internet, dann pruefst ob alle LAN-Geraete ins Netz kommen und dann Schritt fuer Schritt weiter.

Es kann vorkommen, dass 1&1 alle Einstellungen auf der 7270 so verbiegt, dass Du den LAN1-Modus nicht findest und/oder eine Firmwareaktualisierung nicht moeglich ist. Dann muss die Box zusaetzlich auch noch debrandet werden.

Eine Fritzbox hat im LAN ab Werk das Netz: 192.168.178.0 - 255 und vergibt per DHCP 192.168.178.20-200.

Du musst gar nix an den Adressen verbiegen, dass das 192.168.100.xxx im LAN auftaucht.


ok, danke für den tip. ein "clean install" der fritzbox hört sich logisch an - obwohl ich glaube, dass meine box nicht 1&1-"verschmutzt" ist (hat mir immer regelmäßig updates vom avm server angeboten, LAN1 modus habe ich ja gefunden und er funktioniert bei direktanschluss an das KM ja auch), aber dass das ding jetzt nur über den wlan-gastzugang IP-adressen verteilt und sonst nicht, ist ja echt bissel komisch. und wenn sich dann bei der gelegenheit auch noch die powerline-aversion löst, wäre das ja klasse. ich habe mal woanders gelesen (allerdings in älteren posts), dass es u.u. auch noch entscheidend ist, KM und router vom strom zu nehmen (KM sogar für 2-3min) und dann in definierter reihenfolge (erst KM, dann router) wieder anzuschalten. ist da was dran, oder war das "historisch"?
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Re: neu bei UM: wie geht das mit den MM-Dosen?

Beitragvon nikoedii » 26.08.2012, 21:25

Cablemen hat geschrieben:Kurze Frage gibt es eine Möglichkeit ein Koaxkabel vom Keller bis hoch zum Multischalter der SAT Analge zu verlegen? Wenn dies Möglich ist kann im Prinzip an der SAT Dose deiner Wahl die Hardware angeschlossen werden. Es wird in dem Falle über deine vorhandene SAT Leitung ein BK Signal mit eingespeist und in dem enstsprechendem Raum die Dose gegen eine BTV MMD7 SAT getauscht. Mit dieser Dose kann dann weiterhin Sat TV empfangen werden und das Modem von UM in Betrieb genommen werden. :zwinker:

Sollte dieser Kabelweg vorhanden sein (ungenutzter Kamin, Kabelschacht oder Leerrohre) dann wird der Techniker sofern er nicht total unfähig ist dir auch vorschlagen das so zu installieren. Der Aufbau wäre dann ungefähr so wie auf diesem Bild!

Bild


auch ne gute idee, danke!... im prinzip hätte ich noch eine leitung vom multischalter in den keller, wobei die am gegenüberliegenden ende des kellers ankommt. allerdings war der techniker ja schon da, und ich habe schon (unter einigem aufwand) eine der sternleitungen "geopfert" (die strecke vom multischalter zur dose im wohnzimmer), um da ein ethernetkabel einzuziehen.. aber wenn ich das mit dem powerline ans laufen kriege, wäre das ja für mich schon eine sehr gute lösung ohne allzuviel patchwork..
nikoedii
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