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Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon Team 62 » 11.06.2010, 22:21

Hallo !!
Piotr ist auf den richtigen Weg.

Wenn Dein FI auslöst hast Du ein Problem, bezüglich " zu und abfliesender" Ströme.

Der FI mist den Strom in der Phase und im Nullleiter(Mp) Leiter. Ist dieser nicht gleich groß bzw. , fließt nicht im Mp-Leiter gleich zurück (Differenz) 30mA oder 500mA, löst dieser aus. Der Strom hierbei muss nicht immer über den PE zurück fließen. Ein FI Schutzschalter funktioniert auch ohne PE.

Probiere einfach auch mal eine anderen Stromkreis aus. Kann sein, dass an den Stromkreis, wo Du jetzt angeschlossen bist, eine Nullung gemacht wurde.

Gruss
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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon Baseindy » 12.06.2010, 11:51

Ich habe das mit dem Mantelstromfilter ausprobiert und der FI bleibt drin. Ist auch logisch da keine direkte Verbindung mehr besteht.

Im Prinzip machen doch die Antennentuner eine indirekte Nullung wenn ich das richtig verstanden habe. Da am Antenneneingang ein Kondensator gegen Masse geschaltet wird. An dieser Stelle vereinen sich dann PE und N.

Mal was zu FIs:
FIs lösen schon aus wenn ein Fehlerstrom < 30 mA fließt. Ich habe das mal ausprobiert und bei 8 mA ist es soweit.
FIs lösen ebenso aus wenn man ein Brücke zwischen N und PE macht.
Manchmal sind FIs auch defekt und lösen willkürlich aus.
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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon piotr » 12.06.2010, 15:39

Hole einen Elektriker.
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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon Team 62 » 12.06.2010, 16:28

Baseindy hat geschrieben:Ich habe das mit dem Mantelstromfilter ausprobiert und der FI bleibt drin. Ist auch logisch da keine direkte Verbindung mehr besteht.

Im Prinzip machen doch die Antennentuner eine indirekte Nullung wenn ich das richtig verstanden habe. Da am Antenneneingang ein Kondensator gegen Masse geschaltet wird. An dieser Stelle vereinen sich dann PE und N.

Mal was zu FIs:
FIs lösen schon aus wenn ein Fehlerstrom < 30 mA fließt. Ich habe das mal ausprobiert und bei 8 mA ist es soweit.
FIs lösen ebenso aus wenn man ein Brücke zwischen N und PE macht.
Manchmal sind FIs auch defekt und lösen willkürlich aus.


So, und nun??

Das mit der Brücke zwischen Null und PE ist richtig :zwinker: Du kannst genauso einen Duspol mit Spule nehmen(die alten Dinger) und zwischen Phase und PE ansetzen. Sobald du den Knopf drückt am Duspol, sollte dieser auslösen. Vielleicht wohnst Du ja auch in so einer murksbude. Entweder haste die Nullung an der Steckdose drin, oder in der unterverteilung...vielleicht sogar in den diversen Abzweigdosen unter deiner tapete :D ..

Hilft alles nix. Da muss ein Fachmann rein. Also , dass ein FI bei 8mA auslöst, habe ich in meiner sehr langen Berufslaufbahn nie erlebt. So bei 21-25mA . Wie haste das denn gemessen :smile:
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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon elo22 » 20.06.2010, 17:32

Team 62 hat geschrieben:Der FI mist den Strom in der Phase und im Nullleiter(Mp) Leiter.


Nein, macht er nicht. Ohne die Netzform zu kennen ist das nur ein rumgerate.
BTW: Du solltest die mal um die aktuellen Begriffe informieren.


Team 62 hat geschrieben:Ein FI Schutzschalter funktioniert auch ohne PE.


Ja sicher, aber nur bedingt gut.


Team 62 hat geschrieben:Probiere einfach auch mal eine anderen Stromkreis aus.


Keine gute Idee. Dann bleibt die Anlage u.U. an einer nicht vorschriftsmässigen Installation.

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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon elo22 » 20.06.2010, 17:34

Baseindy hat geschrieben:Im Prinzip machen doch die Antennentuner eine indirekte Nullung wenn ich das richtig verstanden habe.


Nein!

Baseindy hat geschrieben:
FIs lösen schon aus wenn ein Fehlerstrom < 30 mA fließt. Ich habe das mal ausprobiert und bei 8 mA ist es soweit.


Dann lass ihn tauschen. RCDs dürfen bei 50% und müssen bei 100% Nennfehlerstrom ausgelöst haben.

Baseindy hat geschrieben:FIs lösen ebenso aus wenn man ein Brücke zwischen N und PE macht.


Nicht immer.

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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon elo22 » 20.06.2010, 17:36

Team 62 hat geschrieben:Du kannst genauso einen Duspol mit Spule nehmen(die alten Dinger) und zwischen Phase und PE ansetzen. Sobald du den Knopf drückt am Duspol, sollte dieser auslösen.


Nur wenn der Strom der Tauchspule im Nennfehlerstrombereich des RCDs liegt.

Team 62 hat geschrieben:Also, dass ein FI bei 8mA auslöst, habe ich in meiner sehr langen Berufslaufbahn nie erlebt. So bei 21-25mA . Wie haste das denn gemessen :smile:


Das würde mich auch interessieren.

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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon piotr » 20.06.2010, 23:42

Es gibt neben FIs mit 30 mA auch welche mit 10 mA.
Vielleicht ist solch einer drin, dann waere das Ausloesen bei 8 mA auch erklaerbar.

Trotzdem die Anlage von einem Fachmann pruefen lassen.
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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon Team 62 » 22.06.2010, 05:13

piotr hat geschrieben:Es gibt neben FIs mit 30 mA auch welche mit 10 mA.
Vielleicht ist solch einer drin, dann waere das Ausloesen bei 8 mA auch erklaerbar.

Trotzdem die Anlage von einem Fachmann pruefen lassen.


Moin!!

Sicher gibt es auch 10mA FI Schutzschalter. Diese werden aber vom Installateur und auch VDE( Vorschrift) nicht in Haushalten eingebaut.

Auf Bauernhöfen z.B, sind diese vorgeschrieben. Dort wird der Potenzialausgleich auch ganz anders aufgebaut.

Gruss
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Re: Fehlerstromschutzschalter (FI) Kabelanschluss

Beitragvon Grollig » 22.06.2010, 07:56

Leider wurden die damals doch eingebaut .
Wir haben die vor geraumer Zeit hier in Bielefeld auf veranlassung einer Wohnungsbaugesellschaft einbauen dürfen / müssen :hirnbump:
Das war der Witz schlechthin , Kunde hat ne Steckdose angehustet , oder es gab Wasserdampf in der Küche , schon machte es Klick in der UV :brüll:
Is aber schon knapp 25 Jahre hin das ganze .
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