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Da ist die Telekom ja Balsam gegen

In dieses Forum kommen Themen über Unitymedia hinein, die nicht in andere Foren passen.

Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon unternet2107 » 28.04.2010, 07:03

Moin zusammen,

ich habe mir nun einmal einige Themen hier durchgelesen und bin froh, dass ich mit meinem Fall nicht alleine bin, hätte mich dazu auch sehr gewundert.
Was ich jedoch vorab sagen möchte ist, dass die Telekom dagegen ja wahrer Balsam gegen ist. Anders gesagt: hätte ich das gewusst was mit UM auf mich zu kommt.....

Schilderung:
Ich wohne seit 4 Jahren in einem recht modernen Gebiet (viele Neubauten), ebenso ist auch die Stadt/Gegend nciht unmodern oder klein. Seit 3 Jahren versuche ich verzweifelt von der DTAG den VDSL-Anschluss zu bekommen, welchen ich u.a. beruflich benötige (schnelles Inet). Leider teilte mir die DTAG mehrmals mit, dass noch kein Ausbau der Leitung geplant ist, zuletzt auch erst wieder auf der Cebit 2010. Auch hier wurde wieder erwähnt, dass die nächsten 12 Monate kein Ausbau geplant ist. Im Grunde aber geht es nur um den Austausch einer Leitung von ca. 500m, welche dann ein ganzes Baugebiet digitalisiert und ca. 200 Haushalte mit VDSL versorgen könnte.
Briefe an den Bürgermeister um Mithilfe wurde erstellt, dieser antwortete auch mit Anhang ein Schreiben der DTAG. Aus diesem Grund entschied ich mich dann der DTAG zu kündigen, weil laut Webseite UM einen schnelleren Anschluss 32.000 bereitstellt. Da ich seit über 4 Jahren schon UM-Kunde in Form von Digital-TV bin, bestellte ich über meinen Kundenzugang nun die Änderung zum 3play.
Es sei dazu erwähnt, dass in dem Baugebiet jedoch ein anderer Netzbetreiber vorhanden ist (für Kabelnetz), nämlich TeleColumbus/BMB-TV.

Ich bekam auch eine Bestellbestätigung per EMail von UM, 5 Tage später eine Menge Briefpost von UM /auch wieder Bestätigungen und Kennungen).
Nach ca. 7 Tagen änderte sich aber nichts im Status des Auftrages. Ich rief also die Hotline an. Dort stellte man fest, dass der Auftrag wohl nach Bestellung über INet nicht richtig einging. Also stornierte die junge Dame den Auftrag und erstellte einen neuen Auftrag. Wieder bekam ich eine Auftragsbestätigung per Mail ebenso wenige Tage später erneut Briefpost, diesmal aber war endlich mal im Kundenmenü von UM zu ersehen, dass nun auch Kennungen abzurufen sind (für Telefon), ebenso der Auftrag als Disposition in Arbeit ist. 2 Tage später rief dann auch eine Firma an, die ihren Techniker wegen Afbau der Anlage raussenden wollte.
Ich wurde jedoch plötzlich gefragt, ob ich die alten Geräte noch habe. Meine Gegenfrage welche Geräte gemeint sind, wurde damit beantwortet, dass der Auftrag ein Umzug sei.
Sehr verwundert rief ich dann wieder bei UM an und fragte nach. Mir wurde dann erklärt, dass da ein Fehler aufgetreten ist, der Auftrag als Umzug und nicht als Neuinstallation vorhanden ist.
Also wurde der Auftrag wieder storniert, es wurde wieder ein neuer Auftrag erstellt. Bisher also schon die 3 Auftragsnummer, wieder bekam ich eine Mail, wieder Post. Inzwischen habe ich schon 10 Briefe von UM liegen.
Da nun der Auftrag über 14 Tage in Arbeit war, ließ ich mir direkt die Technikerfirma geben und vereinbarte nun selbst einen Termin.
Oh Wunder dachte ich, als die Technikerfirma auch rel. schnell auftauchte und der (in meinen Augen) fähige Techniker die Anlage aufbaute (HÜP wurde erneuert, Verstärker, Modem etc. wurde installiert). Jedoch konnte der Techniker das Inet nicht in Betrieb nehmen, weil laut seinen Messgeräten eine NE3-Störung vorliegt, verursacht durch eine sog. Schräglage. Er kümmerte sich dann um die Störung und meldete dies bei UM. Ich bekam auch eine SMS auf mein Handy, dass der Auftrag / die Störung nun in Arbeit ist.
2 Tage später bekam ich wieder eine SMS auf mein Handy mit dem Hinweis, dass die Störung nun beseitigt ist. Voller Freude fuhr ich nach der Arbeit nach Hause und war schon im Traum mit extrem schnellen INet am surfen. Meine Freude wurde dann aber sehr kalt gebadet, als ich sah, dass sich nichts verändert hatte. Also rief ich wieder bei UM an.
Inzwischen dürften mich die Hälfte der Hotline-Mitarbeiter kennen. Ein junger Mann teilte mir dann mit, dass da wohl von Seiten Telecolumbus nun ein Auftrag zum Rückbau der Anlage eingegangen ist, was mich nun mehr als extremst wunderte.
Da ich den Ansprechpartner bei Telecolumbus kannte (er empfahl mir ja erst UM), hielt ich Rücksprache mit ihm.
Fazit des Gesprächs war, dass UM etwas falsch verstanden hatte. In diesem Fall meldete UM sich wohl bei Telecolumbus, weil UM in dem Schaltkasten (Netzverteiler) von Telecolumbus rumwerkte, was TC nicht gefiehl. In dem Fall teilte TC aber UM mit, man solle sofort alles rückgängig machen, was UM in dem Kasten vornahm. Um es zu verdeutlichen. TC wollte UM NUR!! mitteilen, dass eine evtl. technische Änderung in dem Kasten sofort rückgängig gemacht wird. Dieses aber verstand UM so, dass die Anlage innerhalb meines Hauses wieder abgebaut wird.
Also war der gesamte Vertrag wieder storniert und bereits der Tcehniker informiert worden (der erst 2 Tage zuvor alles installierte), wieder alles abzubauen.
Ich bin nun also der Vermittler zwischen 2 Unternehmen, weil die rechte Hand nicht weiß, was die linke Hand macht. Ich war mit TC aber verblieben, dass TC nach der Leitung schaut und die fehlenden DBs (die zum Empfang für INet noch fehlen (Ausbesserung der sog. Schräglage)) per weiterem/neuen Verstärker (Rückkanal) bereitstellt.

Fazit ist derzeit:
Ein einfacher 3play Auftrag wurde nun 3mal gelöscht/storniert und nun zum 4ten Mal eingestellt. Ruft man die Hotline nun an (welche auch langsam auf Dauer sauteuer wird), muss sich der Hotline-Mitarbeiter erstmal den ganzen Schriftverkehr der Kollegen durchlesen um überhaupt erstmal durchzublicken, was Sache ist.
Diese Sache nervt nun bereits ungemein. Solche Probleme hatt ich bei der Telekom in 20 Jahren nicht. Zumal man dort kostenlose Hotline anrufen kann und auch ein längeres Warten kein Problem darstellt.
Ich warte nun noch bis zu diesem Wochenende. Sollte sich dann von Seiten UM nichts tun (es werden (um es mal zu erwähnen) auch keine EMails beantwortet)), kann mir UM den Buckel runterrutschen. Dann können die wirklich ihren ganzen Kram wieder abbauen. Klar ist hier UM nicht alleine schuld, ABER!!. es kann nicht sein, dass der Kunde hier der Spielball oder der Schiedsmann zwischen 2 Konzernen ist. Das ist Aufgabe des Servicemanagements von UM, dafür zahlt man ja unter anderem. Es ist aber wohl auch im Jahr 2010 noch nicht soooo der Begriff was Service bedeutet...
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon koax » 28.04.2010, 07:50

Das ist heutzutage bei fast allen Providern so, wenn ein Fall aus den Standardrastern fällt.
Wenn mal irgendetwas nicht reibungslos funktioniert und zur Beurteilung eines Vorgangs und vor allem zur Einleitung der richtigen Maßnahmen Schablonen nicht mehr reichen sondern meschliche Intelligenz gefragt ist, versagen die Systeme.
Zuletzt geändert von koax am 28.04.2010, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon mischobo » 28.04.2010, 12:35

@unternet2107

... dein Kabelanbieter ist Telecolumbus und nur Telecolumbus bestimm, inwieweit ein Unitymedia-Techniker am Telecolumbus-Eigentum " 'rumwerkeln " dürfen.
Deinen Ausführungen zur Folge hat Internet nicht funktioniert, weil der Techniker ein Problem in der NE3 festellte und offensichtlich auch lokalisieren konnte. Offensichtlich ist das Problem im Verteilerkasten zu finden. Da der Verteilerkasten wohl im Eigentum von Telecolumbus ist, darf Unitymedia nur mit Zustimmung von Telecolumbus an dem Verteilerkasten Änderungen vornehmen. Telecolumbus hat dem aber nicht zugestimmt. Unitymedia darf damit das festgestellte Problem nicht beseitigen und damit ist Unitymedia technisch nicht in der Lage, dir einen funktionierenden Internetzugang zu schalten. Der Vertrag wird also storniert und die Änderungen in der Hausverteilanlagen werden rückgängig gemacht. Es wird also wieder der Zustand herstellt, als wenn es nie einen Vertrag gegeben hätte.
Das ist für dich letztendlich die beste Lösung, auch wenn du auf den schnellen Unitymedia-Anschluss verzichten mußt.
Das ist zwar ärgerlich, aber was soll Unitymedia anderes machen, wenn sie ein festgestelltes Problem nicht beseitigen können, weil Telecolumbus das untersagt ?
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon unternet2107 » 28.04.2010, 16:58

@mischobo

Alles vollkommen richtig was du sagst und natürlich auch einleuchtend.

Jedoch frage ich mich 2 Dinge:
1) Warum steht bei Unitymedia im Verfügbarkeitscheck (Internet 32000) ist möglich ?. Demnach müssen die ja technisch gesehen sowas bereitstellen können (in unserer Strasse), sonst würden die sicher nicht einfach mal sowas schreiben, oder ?
2) Warum steht selbst bei BMB-TV auf deren Webseiten: "Selbstverständlich können auch die vom BMB errichteten Breitbandnetze Produkte wie Internet und Telefonie übertragen. Unterschiedliche Übertragungsmöglichkeiten fordern individuelle Konzepte . Wir als BMB mit unserer Fachkompetenz stehen Ihnen als Hauseigentümer für ein persönliches Gespräch gerne zu Verfügung. "

Nach erneutem Anruf bei BMB heute, wurde nun definitiv keine Hilfe und Leistung mitgeteilt. Wenn überhaupt soll ich für diese Kosten selbst aufkommen, dann würde ein neuer Verstärker und Beseitigung der Störung im Kabel die Leistung dann möglich sein.
Ich bin mit 99% Sicherheit nicht der Einzige, der dann Vorteile von einer Rückkanal-fähigen Leitung hat. Ebenso auch hier wieder das Wort Service. Diese Beseitigung dieser Störung kann und wird mit ebenso großer Sicherheit keine Millionen, nicht mal 10.000 Euro kosten. Wo ist also das Problem ?. Demnach: um im Zeitalter und der Technik mitzugehen (auch im Hinblick auf immer höhere Leistung im Netz (HDTV)), ist doch wohl sowas kein großer Akt, oder ?

Angeblich sollen andere Haushalte (auf dieser Leitung hängen laut Unitymedia insgesamt 11 Teilnehmer), für eine so genannte Ingres-Störung schuld sein.
Ich frage mich aus diesem Grund auch: warum und wofür zahlt man eine monatliche Gebühr für eine Leistung, die ja nicht erfüllt wird ?. In diesem Fall die angeblich und technisch mögliche Internetleistung. Hierbei stelle ich speziell nun BMB-TV dafür verantwortlich, weil UM natürlich auf deren Leitung "arbeitet".
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon HariBo » 28.04.2010, 19:51

wohnst du zufällig in Remscheid?
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon unternet2107 » 28.04.2010, 20:22

@HariBo

Nein, aber fast. Ennepetal. Liegt ca. 20km von RS entfernt.
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon HariBo » 28.04.2010, 20:24

BMB hat mich jetzt irritiert....... kann es sein, das NetCologne irgendwie involviert ist?
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon unternet2107 » 28.04.2010, 20:31

Hallo nochmal,

also von NetCologne ist mir bisher noch gar nichts bekannt. Die Reihenfolge war/ist so.
Neubau Haus im Jahr 2006, Anschlussgeber (Signalvertrag mit Bosch Telecom). 2007 dann eine Mitteilung über Änderung zu TeleColumbus.
2010 (Problem wie geschildert): nun erfahre ich, dass eine Firma BmB-TV enthalten ist. Man kann also nur noch verwirrt sein, wer hier mit wem was macht ?.
Spricht man dann mit BMB-TV heisst es: TeleColumbus, Vertragsnehmer ist aber BMB. Seeehr komisch.
Am Ende fühlt sich aber keine wirklich verantwortlich. Und UM würde gerne (was tun), kann/darf aber nicht.
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon HariBo » 28.04.2010, 20:33

wer ist den Eigentümer der Häuser?
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Re: Da ist die Telekom ja Balsam gegen

Beitragvon unternet2107 » 28.04.2010, 20:45

Hi,

ich :-). Ist ein EFH. Uns wurde damals nur ein HÜP installiert (Hausübergabepunkt, kleiner grauer Kasten). Ab da wurde damals die Elektroinstallation (Kabel-TV zu allen Antennendosen) vom Elektroinstallateur durchgeführt.
UM hat letzte Woche bei der Install und Einmessung einen neuen HÜP gesetzt, weil der alte nicht mehr den technischen Grundlagen entsprach, danach die Multimediadose, den Verstärker usw...

Gegenfrage nochmal an alle: Wenn BMB-TV doch mit mir als Eigentümer des Hauses einen sog. Signalvertrag hat (jedoch in dem damaligen Vertrag von Bosch Telecom ja noch kein Inet über Kabel explizit enthalten war als Signal) und ebenso BMB-TV ja auf seinen Webseiten mit dem o.g. Spruch wirbt, ist doch meines Erachtens BMB-TV auch zu allen Leistungen verpflichtet, demnach nun auch für die Behebung der Störung (Ingres), oder ?..
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